Fachwerkfassade dämmen

Roland G.: Ich habe ein Haus Bj. 1953, verputztes Holzfachwerk dazwischen Bimssteine. Um eine bessere Wärmedämmung zu erreichen, möchte ich das Haus von außen isolieren (vorhandenes Fachwerk ist nicht ansehnlich!) Was kann ich tun/verwenden, damit das Holz nicht erstickt wird?

Antwort des Baumarkt-Teams: Lieber Roland,
es geht nicht ums isolieren, sondern ums wärmedämmen. Wenn es sich um eine relativ moderne Fachwerkfassade handelt, die auch noch unansehnlich ist, haben wir nichts gegen eine zusätzliche Wärmedämmung. Die ist am leichtesten zu bewerkstelligen, wenn Du eine zweite "Schale" vor die Fassade setzt: Auf ein Lattengestell werden Bauplatten (speziell Fassadenplatten aus Hartschaum) aufgedübelt, die Bauplatten werden dann verputzt. Und der Luftraum im Lattengestell dient als Hinterlüftung. So erhältst Du eine zweischalige Fassade mit Hinterlüftung. Bei einer Feuchte-Einwirkung auf das Fachwerkholz kann dieses also wieder abtrocknen.