Einen pflegeleichten Steingarten inkl. Bachlauf anlegen - so geht's

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Besonders Gartenbesitzer, die nicht viel Zeit oder Lust haben, Rasen zu mähen oder sich um die Pflanzen in ihrem Garten zu kümmern, werden einen Steingarten als attraktive Alternative empfinden.

Steine und Pflanzen kombinieren

Natürlich muss man nicht das komplette Grundstück mit Steinen auslegen; um den Garten abwechslungsweich zu gestalten, kann man sich auf einzelne Bereiche beschränken. Hat man einen leichten Hang auf dem Grundstück, ist dieser Platz prädestiniert, um hier den Steingarten zu gestalten. Die Pflanzen, die dort wachsen, können einzeln stehen und sich entfalten. Da sie ausreichend Platz haben, kommen sie gut zur Geltung. Es gibt zahlreiche Pflanzen, die sich hier zuhause fühlen und sehr gut wachsen. Im Fachhandel sollte man sich ausgiebig beraten lassen, sodass man einen Überblick über die verschiedenen Pflanzen erhält.

Welche Steine man nimmt, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Online findet man beispielsweise bei Kurz Natursteine eine große Auswahl an Steinen in unterschiedlichen Größen und Farben. Möchte man ein einheitliches Bild schaffen, beschränkt man sich auf eine Farbe; sehr attraktiv kann es jedoch auch wirken, wenn man zwei oder drei unterschiedliche Farbtöne auswählt. Diese sollten allerdings nah beieinanderliegen, da sonst ein sehr unruhiges Bild entstehen kann.

Findling als Blickpunkt

Bei der Größe kann man ebenfalls variieren. Mit kleineren Kieseln deckt man den Boden ab, mit etwas größeren Steinen schafft man kleine Landschaften. In den Zwischenräumen lassen sich gut kleine Pflanzen positionieren. Ein echtes Highlight ist immer wieder, wenn man im Steingarten einen Findling aufstellt. Die großen Steine üben auf die meisten Menschen eine besondere Faszination aus und ziehen alle Blicke auf sich.

Wer mag, kann als Bodendecker Sukkulenten verwenden. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Farben, sodass man ein abwechslungsreiches Bild schaffen kann. Mit ihren dicken Blättern können sie viel Feuchtigkeit sammeln und überstehen gut trockene Perioden.

Reinigung des Steingartens

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Natürlich kommt auch ein Steingarten nicht ganz ohne Pflege aus. Zwar sind die Wurzeln der Pflanzen durch die Steine vor schneller Austrocknung geschützt, dennoch muss man auch hier im Sommer regelmäßig gießen. Wer sich jedoch auf mediterrane Pflanzen wie Rosmarin oder Thymian beschränkt, kann die Abstände relativ groß fassen. Auch ein Enzian eignet sich für den Steingarten sehr gut. Allerdings muss man darauf achten, dass der Abstand zwischen den Pflanzen und großen Steinen groß genug ist, damit sie sich nicht gegenseitig die Sonnenstrahlen klauen.

Zwar muss man nicht den Rasen mähen, dennoch kann auch ein Steingarten verunreinigt werden. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn es geregnet und gestürmt hat. Auf den Steinen liegen dann oft Blätter und kleine Zweige von Bäumen der Umgebung. Mit einem Rechen kann man die Blätter aber relativ einfach entfernen. Um Unkraut vorzubeugen, bietet es sich an, unter den Steinen eine spezielle Schutzfolie unterzubringen. Das Unkraut hat dann keine Chance, durch die Folie zu dringen und man kann sich das lästige Zupfen sparen.

Bachlauf als Highlight

Möchte man seinen Steingarten zusätzlich aufpeppen, bietet es sich an, einen Bachlauf in die kleine Landschaft zu integrieren. Besonders natürlich sieht dies aus, wenn sich der Garten an einem Hang befindet. Dann lässt sich zusätzlich sogar ein kleiner Wasserfall einbauen und man kann das beruhigende Plätschern genießen.

Foto 1: Flickr.com @ mueritz (CC BY-SA 2.0)
Foto 2: commons.wikimedia.org © Don Bühl (CC BY-SA 3.0)