Einen Druckertisch selber bauen

Das moderne Home-Office verlangt nach einer Aufteilung, die durch flexible Möbel und Komponenten geprägt ist. Solche Trendlinien, wie sie seit einigen Jahren von großen Herstellern vertrieben werden, sind preislich jedoch alles andere als ergiebig und interessant. Vor allem jene Heimwerker, die Schritt für Schritt vorgehen wollen und nicht den kompletten Raum auf einmal verändern möchten, können dies mit der richtigen Anleitung einfach selbst umsetzen. Ein typisches Beispiel ist hier sicherlich der Druckertisch, der im Ensemble mit dem Schreibtisch als Kombination ebenso gut als Sideboard genutzt werden kann.

Wir geben Ihnen in diesem Beitrag eine verständliche Anleitung und Tipps zur Materialwahl, um Ihren eigenen Druckertisch fertigen zu können.

Holz für ein angenehmes Wohnklima

Die im Handel erhältlichen Druckertische, die zumeist aus zwei Ebenen bestehen und in der Höhe verstellbar sind, enthalten besonders beschichtete Platten in unattraktivem Grau oder Schwarz. Kein Wunder also, dass sie eher als störend denn als integrativ für den Raum wahrgenommen werden.

  • Zunächst müssen Sie die Platten auswählen und in den passenden Maßen zurechtschneiden. Nutzen Sie dafür eine Handkreis- oder Stichsäge. Eichenholz oder Fichtenholz bieten gute Eigenschaften hierfür, es muss im Anschluss noch lackiert, lasiert oder geölt werden. Mit einer Oberfräse können Sie die Platten an den Ecken abrunden oder anderweitig formen. Bohren Sie nun etwa 1,5cm tiefe Löcher an den jeweiligen Kanten, in einem Abstand von etwa 2cm zu den Ecken. Je nach dem, ob Sie weiter herausragende Tischplatten haben möchten, erweitern sie den Abstand entsprechend.

  • Danach skizzieren Sie den Bereich der Ablagen ein, welche für Papierablage und Kabelsalat genutzt werden — für die Tonerkartuschen (siehe www.druckpatronenexpress.de) sollte man das untere Fach nutzen. Nun nehmen Sie schmale, geleimte Holzplatten und geben diesen Einkerbungen, um sie ineinander stecken zu können. Sie können dann direkt an der Unterseite der oberen Platte angeklebt oder angebohrt werden.

  • Die Tischbeine präpariert man mit jeweiligen Bohrungen, die auf unterschiedlichen Höhen eingebracht werden sollten, um die Stabilität zu erhöhen. Zwei Bohrungen pro Tischbein, um sie miteinander verbinden zu können. Nehmen Sie stabile Rundstäbe, schneiden diese zurecht. Nutzen Sie nun Vierkanthölzer und bohren 1,7cm tiefe Löcher an den Oberseiten. Geben Sie anschließend Holzleim ein und schlagen jeweils passende Holzdübel ein, um die Tischbeine zu verbinden. Die obere Platte kann nun aufgesetzt und mit Gummihammer gefestigt werden. Zum Schluss können Sie die einzelnen Komponenten noch nach Bedarf farbig lackieren.

Zum Gebrauch des Materials

Wenn Ihnen das passende Werkzeug fehlt, etwa eine Handkreissäge mit zugehöriger Laufschiene, dann sollten Sie auf halbfertige Bauteile setzen. Bei Holz sind unterschiedliche Werte je Holzart gegeben, sodass Stabilität und Widerstandsfähigkeit von der Art des Oberflächenschutzes abhängen. Hier empfiehlt sich der Gebrauch von Fußbodenlack, der mehrschichtig aufgetragen werden kann. Zuvor sollten die jeweiligen Stellen aber glatt geschliffen und gleichmäßig lackiert worden sein.