Eine saubere Sache — Waschmaschinenpflege

Ja, auch Waschmaschinen wollen gepflegt werden und sind nicht nur für das gepflegte Aussehen ihrer Besitzer zuständig. Um ihnen ein langes Leben zu bescheren, ist mehr gefragt als nur der richtige Entkalker. Und auch die Nutzung kann man sich erleichtern, wenn man ein paar Dinge beim Einbau beachtet.

Standortvorteile

Der ideale Standort für die Waschmaschine ist - falls vorhanden - ein separater, verschließbarer Raum neben der Küche, ein sogenannter Hauswirtschaftsraum. Die direkte nächste Wahl ist ein Kellerraum. Denn hier stört der Betrieb der Waschmaschine nicht, der Schleudergang holt niemanden aus dem Bett und eventuelle Wasseraustritte überschwemmen nicht gleich das Bad oder gar den Wohnraum. Bevor man die Maschine aufstellen kann, muss man aber erst einmal "die Richtige" finden. Am besten schaut man, welches Modell im Test gut abgeschnitten hat und sucht sie dann angesichts der eigenen Bedürfnisse aus. Ein Singlehaushalt wird wahrscheinlich andere Ansprüche an seine Waschmaschine haben als eine vielköpfige Familie mit kleinen Kindern. Und wer einen Wäschetrockner benutzt, der nimmt besser ein Gerät mit hohen Schleuderumdrehungszahlen, damit der energiezehrende Trockner nicht so viel und so lange arbeiten muss. Der Schleudergang ist die störungsanfälligste Funktion einer Waschmaschine und um den reibungslosen (Ab-)lauf langfristig zu erhalten, sollte man einige Dinge beachten.

Damit alles rund läuft

Um eine Waschmaschine in Betrieb nehmen zu können, sollte sie gut ausgerichtet sein. Die meisten Modelle verfügen über verstellbare Füße, damit man Unebenheiten im Boden ausgleichen kann. Ein Schiefstand würde zu einer Unwucht im Lager führen, die auf Dauer einseitige Belastungen der Mechanik begünstigen und den Verschleiß der Bauteile rapide erhöhen würde. Das gleiche Problem tritt bei einer Überladung der Maschine auf. Die zentrale Aufhängung verschiebt sich oder hängt sich dann aus und die Trommel fängt an zu eiern. Ein Verschleiß des Lagers macht sich dann meist durch verstärkte Geräusche bemerkbar.

Nur Wäsche waschen

Schon mal tropfnasse Wäsche nach dem Schleudergang aus der Trommel geholt? Dann ist wahrscheinlich die Pumpe verstopft. Haare, in den Taschen vergessene Taschentücher, Centstücke oder sonstige Kleinteile können die Pumpe blockieren und ein Abpumpen des Wassers verhindern. Das Gewicht des Wassers kann dann ebenfalls beim Schleudern zu einer Unwucht führen. Um die Pumpe zu reinigen, kann man eine Klappe am Fuß der meisten Waschmaschinen öffnen und die Pumpturbine herausnehmen. Aber Vorsicht: Steht Wasser in der Trommel, wird es sich beim Öffnen schwallartig ausgießen. Gut, wenn man dann an den Abfluss im Boden gedacht hat.