Ein wichtiger Punkt in jedem Unternehmen ist die Lagerhaltung

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In jedem Unternehmen ist die Lagerhaltung ein wichtiger Teil, der logistische Bereich umfasst nicht nur das rechtzeitige Beschaffen der Materialien, die für den Betrieb und die Erzeugung gebraucht werden, sondern die gesamte Logistikkette vom Grundmaterial bis zur Auslieferung an den Kunden. Dabei wird in der Unternehmenspolitik sehr hoher Wert auf eine betriebswirtschaftliche Führung des Lagers und der Logistik gelegt. Denn sehr viel totes Vermögen liegt oft in Lagerhallen herum und bringt keine Zinsen, sondern bringt nur Kosten mit sich.

Die richtige Lagerführung ist das A und O jedes Unternehmens

Das heißt, der Lagermeister muss darauf achten, dass möglichst geringe Mengen Material auf Lager sind und trotzdem darf die Produktion nicht darunter leiden. Wenn einmal eine Lieferung ausfällt, darf also nicht gleich die Produktion stillgelegt sein, es muss immer eine Puffermenge vorhanden sein. Die Qualität der Ware muss in Ordnung sein und alle Kosten des Lagers so weit minimiert sein, dass das Lager eine optimale Auslastung bei geringsten Kosten vorweisen kann. Termingerechte Bestellung und Lieferung gehört ohnehin zu den Kernaufgaben der Lagerverwaltung und natürlich auch die Unterstützung der restlichen Abteilungen, damit ein reibungsloser Ablauf gesichert ist.

Die Logistikkette muss einwandfrei funktionieren

Die Logistikkette besteht also in der Beschaffung, im Einkauf, der Disposition und Lagerung, der Bereitstellung, der Kontrolle und der Entsorgung und dem Recycling. Eigentlich lässt sich Logistik in einen Satz erklären. Die richtige Ware zur richtigen Zeit, in der richtigen Menge und Qualität am richtigen Ort. Werden all diese Punkte beachtet, funktioniert die Logistikkette und alle sind zufrieden. Ist aber auch nur ein Punkt nicht in Ordnung, ist die ganze Logistikkette beschädigt und funktioniert nicht mehr.

Das “Just in time-Prinzip”

Um die Kapitalbindung so gering wie möglich zu halten, haben sich viele Unternehmen dem „Just in time-Prinzip“ unterworfen. Dabei wird die Ware zu jenem Zeitpunkt angeliefert, zu welchem sie auch benötigt wird. In der Produktion ist diese Form ein Risiko, hier muss immer eine zusätzliche Menge auf Lager sein. Im Handel wird beinahe immer nach diesem Prinzip gehandelt. Just in time braucht weniger Lagerplätze und ist flexibel. In Verbindung mit „First in — First out“ kann unter anderem der Verderb der Ware verhindert werden. Die Ware, die zuerst eingelagert wird, muss auch als Erstes das Lager wieder verlassen, besonders wichtig bei Waren mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum.

Das gebrauchte Lagerzelt als Alternative

Für Unternehmer, die plötzlich eine Lagerhalle brauchen, jedoch nur ein Freilager zur Verfügung haben, bietet sich ein Lagerzelt an, welches man schnell und für einen bestimmten Zeitraum aufstellen kann. Neben neuen Lagerzelten gibt es auch gebrauchte Zelte auf dem Markt, die natürlich wesentlich günstiger sind als Neuzelte. Ein Lagerzelt gebraucht kaufen kann man unter anderem in Internetportalen und Shops. Informationen erhält man auch in Baumärkten und einschlägigen Geschäften. Das Lagerzelt muss natürlich wie eine Lagerhalle geführt werden und mit den notwendigen Lagerhilfsmitteln ausgerüstet sein. Als Erstes gehören natürlich Regale in ein Lager, angefangen von Kleinteilregalen bis zu Hochregalen, welche nur mit Hochregalstapler zu bedienen sind. Auch offene Lagerplätze für die Blocklagerung von Paletten sollten vorhanden sein und natürlich noch genug Platz, um die Waren zu kommissionieren, für die Kunden zu verpacken und versandfertig zu machen.

Der Beruf des Lagerlogistikers wird immer umfangreicher, war er früher nur mit der Bewirtschaftung des Lagers beschäftigt, so muss er heute auch die Buchführung des Lagers durchführen und PC-Kenntnisse besitzen.

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