Ein richtig gedämmtes Dach kann bares Geld sparen

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Ganz gleich, um was für ein Dach es sich handelt, es sollte neben einer soliden Dachkonstruktion und rein optischen Aspekten den Innenraum auch vor Wärmeverlust schützen. Eine optimale Dachdämmung ist daher eine gute Ergänzung zur eventuell bereits vorhandenen Fassadendämmung.

Verschiedene Möglichkeiten zur Dachdämmung

Es gibt mehrere Möglichkeiten ein Dach professionell einzudecken. In jedem Fall sollte es aber fachmännisch sein, denn bereit kleine Unregelmäßigkeiten bei der Anbringung können schwere Schäden nach sich ziehen bzw. Schimmelbildung begünstigen.

Außendachdämmung

Man kann ein Dach von innen als auch von außen dämmen. Bei der sogenannten Außendämmung wird, wie der Name vermuten lässt, der Dämmstoff von außen auf das Dach gebracht. Hierbei ist es jedoch am besten, wenn man dies nur dann tut, wenn auch die Dacheindeckung erneuert, werden muss. Denn bei diesem Verfahren muss die Dachdämmung unterhalb der Dacheindeckung und auf der Dachkonstruktion angebracht werden. Das ist am einfachsten, wenn man das Dach erneuern muss. In manchen Fällen lohnt es sich jedoch auch, wenn man eine Außendämmung anbringt, auch wenn die Schindeln nicht erneuert werden. Eine gründliche Kosten-Nutzen-Analyse sollte dem Dämmvorgang also üblicherweise vorangehen.

Dachdämmung von innen

Wenn man das Dach von innen heraus dämmen möchte, hat man zum einen die Möglichkeit eine Zwischensparrendämmung zwischen den Dachsparren anzubringen. Zum anderen kann man auch eine Untersparrendämmung auf den Dachsparren anbringen. Ideal ist auch eine kombinierte Dachdämmung aus Unter- und Zwischensparrendämmung. Die Unter- und die Zwischensparrendämmung lassen sich dann ganz einfach mit einer Dampfsperre und zum Schluss mit einer Trockenbauwand verkleiden und wie gewohnt tapezieren.

Energieeinsparverordnung

Die Energieeinsparverordnung sieht vor, dass Eigenheimbesitzer, welche ihr Haus energetisch sanieren möchten, hierbei bestimmte Vorgaben einzuhalten haben. So gibt es auch vorgeschriebene Werte, welche bei der Wärmedämmung eingehalten werden müssen. Doch wie bei der Nutzung von Solaranlagen, gibt es auch für die energetische Sanierung bzw. die Dachdämmung staatliche Fördermittel, welche Bauherren beantragen können. Zum Beispiel bei der KfW-Bankengruppe kann man sich über eventuelle Fördermittel informieren und diese Gelder dann für entsprechende Baumaßnahmen beantragen.

In jedem Fall lohnt sich eine Dachdämmung, denn bereits 30-40% der Wärme gehen über ein unzureichend gedämmtes Dach verloren. Ein Verlust, den man vermeiden kann.

Foto: djd/Braas