Ein Passivhaus braucht nicht auf den Keller zu verzichten

Die Anforderungen sind hoch, aber sie werden erreicht. „Auch wenn die gängige Meinung ist, dass ein Passivhaus nur ohne Keller funktioniert; sie stimmt nicht.“ Johannes Bürkle, Geschäftsführender Gesellschafter der Bürkle Kellerbau in Sasbach, kennt die Vorurteile. „Ein Keller lässt sich ebenfalls so dämmen, dass die für ein Passivhaus in seiner Gesamtheit notwendigen Werte erreicht werden.“ Die Konzeption eines Passivhauses macht es unabdingbar, den Keller in das Gesamtwärmekonzept einzubinden, sei es als vollgedämmter Wohnkeller oder als Kalt- bzw. Nutzkeller. Der Keller wird so Teil eines energetischen Gesamtsystems, das durch aktuelle Wärmeschutzberechung vorgegeben wird.

Die sogenannten U-Werte, mit denen der Wärmedurchgangskoeffizient beschrieben wird, haben bei der Außenwanddämmung unter 0,15 Watt pro Quadratmeter Kelvin zu liegen. Nicht ganz so hohe Anforderungen werden an die eingebauten Fenster und deren Fensterrahmen gestellt. Bei beiden muss der Koeffizient unter 0,8 Watt pro Quadratmeter Kelvin liegen. Der Richtwert für die Wärmedämmung der Außenwände liegt bei 25-30cm, ebenso verhält es sich mit der Wärmedämmung unter der Bodenplatte.

Der Keller als Bestandteil muss darüber hinaus natürlich auch die für ein Passivhaus gültigen Werte und Faktoren miterfüllen. Dazu gehören die wärmebrückenfreie Ausführung und eine mittels Drucktest nachgewiesene Luftdichtheit des gesamten Baukörpers. Haus und Keller sind eins. Die Vorteile eines Passivkellers liegen auf der Hand und äußern sich nicht nur in der Energieeffizienz, sondern in der Wertsteigerung des gesamten Objekts. So bietet z.B. Bürkle Kellerbau neben einer hervorragenden Dämmung einen hochgradigen Schutz gegen Feuchtigkeit aus dem Boden und durch das Grundwasser sowie eine extrem hohe Stabilität.

Mehr Informationen unter www.buerkle-fertigkeller.de