Die Fassade sanieren, renovieren und gestalten

erfurt_fassadenfit01.jpg Fassadenrisse stören das Gesamtbild und können die Bausubstanz beeinträchtigen. Wenn ein Anstrich nicht reicht und Wärmedämm-Verbundsysteme nicht in Frage kommen, gibt es eine wirkungsvolle Lösung aus dem Baumarkt: Erfurt-FassadenFit heißt das System aus extrem flexiblen Gewebebahnen und speziellem Kleber. Hiermit lassen sich Häuser, Garagen oder auch Gartenmauern sanieren, renovieren und gestalten — auch vom Heimwerker. Der atmungs-aktive Belag besteht aus speziellen synthetischen und wetter-beständigen Fasern, die Rissen bis zu fünf Millimetern standhalten. Nässe kann nicht eindringen, Feuchtigkeit jedoch nach außen abziehen. Immobilien sind so langfristig vor neuer Rissbildung, Feuchtigkeit und Verschmutzung geschützt und erhalten eine gleichmäßige Optik. Und so funktioniert das mit der Verlegung von FassadenFit:

Fassaden-Sanierung — eine Anleitung für den Heimwerker

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  1. FassadenFit dient zur Erstellung strukturgleicher Wandflächen bei z. B. beigespachtelten Stellen, überarbeiteten Rissen oder ungleichen Putzoberflächen. Es ist ebenfalls geeignet für alle tragfähigen Untergründe wie z.B. außenbeständige Holzplatten, Sichtbetonflächen, zur Renovierung von WDV-Systemen, Renovierung alter elastischer Anstriche usw.

  2. Den FassadenFit System-Kleber satt und gleichmäßig in Bahnenbreite mit einer Lammfellwalze direkt auf den Untergrund auftragen.

  3. Überall dort, wo man nicht rollen kann, den Kleber mit einer Kelle auftragen.

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  1. Um Haftungsproblemen vorzubeugen, den Kleber nicht zu dünn auftragen. Dann mit einem B2-Zahnspachtel quer zur Laufrichtung gleichmäßig verteilen. Die Verarbeitungszeit beträgt unter normalen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen ca. 20 Minuten. Daher sollten nicht mehr m² vorgelegt werden, als in dieser Zeit verklebt werden können.

  2. Den zugeschnittenen Wandbelag in Wandklebetechnik in den feuchten FassadenFit System-Kleber auf Stoß einlegen. Dabei den Wandbelag nicht der Länge nach „flattern“ lassen, sondern aus der Hand abrollen. Mit einem Kunststoffspachtel andrücken.

  3. Überstände an allen Anschlüssen, wie Fenstern, Türen, Sockeln usw., mit dem Tapezierspachtel in die Ecke drücken und mit einem Messer beschneiden.

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  1. FassadenFit nicht überlappend und nicht gestürzt verkleben. Um eine Ecke nicht herum kleben, sondern Außenecken immer Trennen.

  2. Austretenden Kleber sofort gründlich abwaschen! Verwenden Sie zum Aufnehmen Pinsel, Schwamm, Lammfellrolle o.ä.

  3. Als Abschluss gibt es verschiedene gestalterische Möglichkeiten. Kleben Sie den Wandbelag nicht bis ganz an den Rand bzw. schneiden Sie 5 cm Randfläche frei, um eine Fasche farblich absetzen zu können.

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  1. Optisch ansprechender ist allerdings die Verwendung der FassadenFit-Eckschutzschienen.

  2. Wenn bauseits kein Abschluss, Sockel o.ä. vorhanden ist, nutzen Sie für eine perfekte Optik die einseitige FassadenFit-Abschlussschiene.

  3. Nach Trocknung FassadenFit mit geeigneten, wetterbeständigen Dispersionsfarben, Siliconharzfarben oder elastischen Systemen, je nach Rissneigung des Untergrundes, 2x überstreichen.