Die besten Tricks beim Haustürkauf

Altbauten mit der richtigen Dämmung zu versehen kommt mehr und mehr in Mode. Mittlerweile ist es überall bekannt, dass diese Modernisierung sich durch eine hohe Energieersparnis mit den Jahren rentiert. Doch ein Schwachpunkt in der Fassade wird häufig übersehen und beeinflusst die Energiebilanz des Hauses weiterhin negativ: Die Haustür. Veraltete Haustüren, womöglich noch mit integrierten Briefkastenschlitzen, sorgen dafür, dass eine große Energiemenge verloren geht. Dabei ist es ganz einfach, mit den richtigen Tipps und Tricks für wenig Geld die optimale Haustür zu erstehen, die mühelos ihren Teil zur Energieersparnis beitragen kann.

Wärmeschutz für Türen

Bei der Wahl Ihrer Haustür sollte vor allem der Wärmeschutz im Vordergrund stehen. Moderne, energieeffiziente Türen ermöglichen heute eine einwandfreie Dämmung. Dabei sind Sie bei der Wahl des Materials Ihrer Haustür nicht eingeschränkt: Egal ob Holztür oder Glastür, moderne Ausstattungen ermöglichen den perfekten Wärmeschutz bei jedem Material. Die besten Dämmwerte erreichen dabei die Haustüren, die mit einem Kern aus Kork ausgestattet sind. Dieser sorgt für den optimalen Wärmeschutz. Doch auch Glastüren mit Wärmeschutzglas verbinden ein eindrucksvolles Design mit einwandfreier Dämmung. Holz weist von Natur aus eine dämmende Eigenschaft auf und ist daher ebenfalls als energieeffiziente Haustür geeignet. Hier kann es allerdings nach einiger Zeit nötig sein, dass Material durch einen speziellen Anstrich neu zu imprägnieren. Dadurch bleibt der Wärmeschutz auch nach mehreren Jahren erhalten und die Haustür ist vor Wind und Wetter geschützt. Haustüren aus Kunststoff und Aluminium brauchen im Gegensatz zu Holztüren keine regelmäßige Pflege und sind immun gegen Witterungseinflüsse. Sind sie thermetisch getrennt gebaut, ermöglichen auch sie einen einwandfreien Wärmeschutz und tragen zur Energieersparnis des Hauses bei.

Was beim Kauf beachtet werden muss

Ein Index für die Energieeffizienz von Haustüren bietet die Energieersparnisverordnung von 2009, die einen Wärmedurchgangskoeffizienten von höchstens 2,9W/m²K für Haustüren zulässt. Diese Werte müssen von dem Anbieter der Türen ausgezeichnet sein und erlauben einen optimalen Vergleich zwischen den einzelnen Marken, Materialien und Modellen. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass die Haustür an allen Seiten einwandfrei mit Dichtungen ausgestattet ist, um den Durchzug von Luft und damit den Verlust von großen Energiemengen zu verhindern. Ist auch die Türschwelle veraltet, sollte auch diese gegen ein neues, dämmendes Modell ausgetauscht werden, um optimale Ergebnisse erzielen zu können.

Mehr als nur eine Renovierungsarbeit

Bei der Wahl der richtigen Haustür kommt es also nicht nur auf die Optik an und darauf, dass sich die Tür perfekt in das Gesamtbild der Fassade einfügt. Auch energiesparende Faktoren sind beim Haustürkauf entscheidend und schonen auf lange Sicht nicht nur den Geldbeutel des Hausbesitzers, sondern auch die Umwelt. Wer ein paar einfache Tipps und Tricks beachte, kann mit seiner Haustür also langfristig glücklich und zufrieden sein.