Die Anthurie als schöner Blickpunkt für deinen Wintergarten

anthurie.jpg Rund 1.000 Anthurien-Arten soll es geben. Im Blumenhandel werden sie als kleine und große „Flamingoblume“ angeboten — und zwar als Gewächs im Topf oder als Schnittblume — in diesem Fall (siehe Foto) fast immer im Zusammenspiel mit Ziergräsern. Zuhause ist die Pflanze ursprünglich im tropischen mittelamerikanischen Regenwald. Das bedeutet, dass man sie im Halbschatten halten soll, denn im Dschungel scheint bekanntlich keine Sonne. Bei uns macht sich die Anthurie ideal als Zierpflanze im Wintergarten - und dann natürlich in einem großen und hohen Pflanzgefäß, wo sie bei reichlichem Gießen (einmal in der Woche) immergrün wächst und gedeiht und drei bis viermal im Jahr sattrote oder weiße Blüten treibt.

Was bei uns angeboten wird, stammt aus Gewächshäusern von Gärtnereien. Das bedeutet, dass man der Anthurie ein warmes Umfeld gönnen muss. Steht sie in einem Wintergarten, so muss dieser in der kalten Jahreszeit unbedingt temperiert werden! Das tut auch anderen Pflanzen gut, die im Wintergarten in Kübeln und Töpfen gehalten werden. Da diese Kübel unbedingt Wasser-Ablauflöcher haben sollten, die mit feinen Kies abgedeckt werden sollten, läuft überflüssiges Gießwasser ab.

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Sehr nett ist es von der Pflanze, dass sie ihre Blätter zu Boden senkt und nicht gleich vertrocknet, wenn vergessen wurde, sie zu gießen. Wird sie dann gegossen, erholt sie sich schnell wieder. Weil sich die starken Wurzeln schnell im Topf breit machen, kann es erforderlich werden, die Pflanze in ein größeres Gefäß umzupflanzen.

Über die beste Art des Düngens haben wir hier einen originellen Rat gefunden, wobei sich die Anthurie aber auch nicht gegen Flüssigdünger für Zimmerpflanzen wehrt. Was die Schreibweise betrifft, so ist die mit „th“ die richtige, aber ohne „h“ wird man Ihnen auch eine Anthurie — äh: Anturie — verkaufen.

Foto: fotoatelier-schumacher.de