Den Carport als Stromerzeuger nutzen

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Bei den steigenden Strom­preisen wird es zunehmend at­trak­tiver, Strom selbst her­zu­stell­en. Das geht mit Solar auf dem Dach des Ei­gen­heims — und auf dem Dach des Carports. Gerade der bietet die ideale Möglichkeit zur Nutz­ung der kostenlosen und frei ver­füg­bar­en Sonnenenergie und zur Erzeugung von grünem Strom. Das Zweitdach kann als Stromtankstelle für Elek­tro­fahr­zeu­ge genutzt werden und bietet darüber hinaus Schutz vor Wind und Wetter. Vor allem, wenn sich das Dach des Hauses zum Beispiel wegen Dachfenster oder Gauben nicht dafür eignet, Photovoltaik-Module aufzunehmen, ist ein Carport eine sinnvolle Alternative.

Ein Solar-Carport lohnt sich deshalb in doppelter Hinsicht: Seit dem 1. Oktober 2012 erhalten Anlagenbetreiber für den Carport-Strom — und Strom aus jeder anderen Aufdachanlage — 33,03 Cent pro Kilowattstunde, die in das öffentliche Netz eingespeist wird. So kann sich die Anlage schnell amortisieren. Außerdem erhält jeder, der den erzeugten Solarstrom im Haus selbst verbraucht oder in das öffentliche Stromnetz einspeist, Strom zum Festpreis über einen Zeitraum von 20 Jahren. Die Grundlage dafür hat der Gesetzgeber mit dem Erneuerbare-Energie-Gesetz geschaffen.

Mit einer Leistung von 2 kWp (Kilowatt-Peak) liegt der durchschnittliche jährliche Ertrag eines Carports mit neun Modulen bei 2000 Kilowattstunden. Das ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz, denn mit dem erzeugten Solarstrom werden der Umwelt rund 1,4 Tonnen klimaschädliches CO2 erspart.

Der Kauf eines Solar-Carports setzt allerdings eine gute Planung voraus. Ist die Anschaffung geplant, ist es sinnvoll, mehrere Angebote einzuholen und Preise zu vergleichen.

Vom Einzelcarport für private Bauherren bis zu großen Solar-Carports für Firmen und Betriebe bietet das Unternehmen Carport Union Anlagen für verschiedene Anforderungen. Carport Union verspricht profunde Fachkompetenz, hohe Erfahrungen in Sonderkonstruktionen und Sicherheit durch die enge Zusammenarbeit mit Statikern und Ingenieuren. Verwendet werden Inventux Dünnschichtsolarmodule der X-Series MICROMORPH, die aus einer amorphen und einer mikrokristallinen Siliziumschicht bestehen. Die Module absorbieren ein breites Lichtspektrum und eignen sich so zum Beispiel auch für flachgeneigte Dächer in Ost-West-Ausrichtung. Neben der hochwertigen Technik zeichnen sich die Module durch ein ansprechendes Äußeres aus.

Abgesehen von Fertigbausätzen sollten Aufbau und Anschluss von einem Fachinstallateur durchgeführt werden, um die optimale Leistung zu erzielen. Der Aufwand richtet sich nach den Bedingungen vor Ort. Wichtig ist: Um ein Solar-Carport zu errichten, benötigt man eine Baugenehmigung — wie für jedes andere Gebäude auch.

Mehr Informationen unter www.carport-solar.de

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