Deckenisolierung zwischen Wohnung und Dachboden

Martin: "Ich wohne in einem eingeschossigem Fertighaus und möchte die Isolierung zwischen Zimmerdecke und Dachboden verbessern/austauschen. Im Moment sieht der Aufbau der Decke so aus (vom Wohnbereich aus gesehen): Holzpannelen auf Pressspanplatten. Die Pressspanplatten sind an 80 mm hohen Sparren genagelt. Deren Abstand voneinander schwankt zwischen 25 und 70 cm. Auf den Pressspanplatten (zwischen den Sparren) liegt lose Steinwolle. So ist die Decke momentan aufgebaut. Ich möchte nun die Steinwolle wegen dem Dreck und den vielen herumfliegenden Fasern entfernen und etwas anderes, vor allem etwas sauberes z.B. Styropor, zwischen die Sparren einbauen. Jetzt habe ich aber an anderer Stelle gelesen, dass Styropor Feuchtigkeit aufnimmt. Wäre das tatsächlich ein Problem? Auch habe ich gelesen, dass man eine Folie als Dampfsperre braucht. Wenn tatsächlich notwendig, kommt die dann oben auf das Styropor oder darunter und wie muss sie bei den Sparren verlaufen? Ist Styropor überhaupt geeignet für so eine Isolierung? Mein Dach ist übrigens nicht isoliert, d.h. unter den Ziegeln befindet sich lediglich eine Folie, aber keine Isolierung. "

Antwort von Fred: "Zur Wärmedämmung können Sie fast alle Arten von Wärmedämmmaterialien verwenden, also Mineralwolle, Polystyrol (Styropor), Schüttungen usw.. Um zu verhindern, dass zu viel Feuchtigkeit von der warmen Seite (also Wohnraum) zur kalten Seite (also Dachraum) wandert, sollten Sie eine Klimamembran (Dampfbremse) unter die Dämmung legen (zum Wohnraum hin). Zwischen die Sparren dann der Dämmstoff. Da Holz die Wärme drei- bis viermal besser leitet als das wärmedämmende Material, wird zur Minimierung der Wärmebrückenwirkung zusätzlich durchgehend eine mindestens 4 cm dicke Wärmedämmschicht angeordnet."