Das Kinderzimmer einrichten — Die wichtigsten Möbel!

Kinder brauchen mehr als nur einen einfachen Schlafplatz. Sie brauchen einen Ort, an dem sie jederzeit ungestört spielen können. In ein eigenes Zimmer können sie sich zurückziehen und entweder alleine oder mit Freunden Spaß haben. So haben nicht nur die Kinder selbst ihre Ruhe, sondern auch die Eltern profitieren; die übrigen Wohnräume liegen nicht voller Spielsachen und die Kleinen stören weder beim Kochen und Arbeiten, noch beim gemütlichen Fernsehen zu zweit. Darüber hinaus erfüllt ein Kinderzimmer aber noch weitere Funktionen. Es stellt idealerweise eine Arbeitsfläche zur Verfügung. Sobald die Kinder die Grundschule und später eine weiterführende Schule besuchen, sind sie darauf angewiesen, in einer ordentlichen Umgebung Hausaufgaben machen zu können. Auch, wenn die nächste Klassenarbeit ansteht, ist ein solcher Ort sicherlich nicht verkehrt. Hier kann ohne Lärmbelästigung gelernt werden. Spielen und Lernen — das sind neben familiären und freundschaftlichen zwischenmenschlichen Kontakten wahrscheinlich die zwei wichtigsten Dinge im Leben eines Kindes. Beides braucht seinen Platz und sollte deshalb bei der Wahl der Möbel für das Kinderzimmer beachtet werden. Bei den meisten Möbelhändlern haben sich eigene Abteilungen für Kinderzimmermöbel etabliert. So ist es einfach, einen Raum einzurichten, der viel Freude bereitet und außerdem zu der Entwicklung der jüngsten Familienmitglieder beitragen.

Das Wichtigste zuerst: Ein Platz zum Schlafen:

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Kleine Jungs freuen sich vielleicht über ein Bett in Form eines Rennautos. Auf diesem Bild ist es in ein farblich passendes Zimmer integriert.

Ein Bett ist nicht bloß ein Schlafplatz. Es ist der Ort, in dem Kinder an den vergangenen Tag denken oder an den folgenden. Sie träumen von der Zukunft und malen sich in ihren kleinen Köpfen bunte Geschichten aus. Solche werden ihnen auch gern vorgelesen von Mutter und Vater oder aber von älteren Geschwistern oder Großeltern. Sobald sie selber lesen können, steht ihnen die Möglichkeit offen, mit einem geliebten Buch oder Comicheft unter die Decke zu kriechen.

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Für Mädchen hingegen ist vielleicht eher die Prinzessinnenkutsche der Schlafplatz der Wahl. Hier ist ein solches Kinderbett neben Stofftieren und Teppichboden zu sehen.

Natürlich muss nicht allein alleine geschlafen werden, wenn Angst vor Monstern unter dem Bett besteht. Das perfekte Bett sieht nämlich nicht nur gut aus, es bietet auch ausreichend Platz für geliebte Stofftiere und Puppen.

Da das Bett ein absolut notwendiges Möbelstück für das Kinderzimmer ist, sollten Eltern bei dem Kauf ein Auge auf Qualität und Beschaffenheit haben. Die Qualität des Baumaterials spielt dabei eine große Rolle. Handelt es sich um Kunststoff oder aber um bearbeitetes und bemaltes Holz, sollte darauf geachtet werden, dass keine unangenehmen Kunstgerüche abgesondert werden. Außerdem sollte ganz besonders die Unbedenklichkeit der verarbeiteten Mittel und Chemikalien geprüft werden. Kleine Kinder knabbern nämlich nicht selten Möbelstücke an oder aber berühren diese und stecken sich danach die Hände in den Mund. Hierbei sollten sie keinen giftigen Stoffen ausgesetzt sein. Sind die Kinder bereits etwas älter, also zum Beispiel im Teenager-Alter, ist eine seriösere Bettvariante zu wählen:

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Ein Metall-Doppelbett in gedeckten Farben. Dieses Modell kann außerdem als Sitzgelegenheit verwendet werden und eignet sich deshalb hervorragend für ein Jugendzimmer.

Moderne Möbel sind oft in Ausführungen erhältlich, die mehrere Nutzungsmöglichkeiten zulassen. Diese Multifunktionalität ist nicht nur platzsparend, sondern trägt auch dazu bei, dass der Raum mehr Aufenthaltsmöglichkeiten zulässt, als ein gewöhnliches Zimmer es tut.

Ein Plätzchen zu Arbeiten

Doch nicht nur bei der Wahl des Bettes spielen Platz und Raumnutzung eine Rolle. Ablageflächen und Unterbringungsmöglichkeiten sollten auch dann berücksichtigt werden, wenn ein Schreibtisch benötigt wird.

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Ein Eckschreibtisch nutzt die Zimmerecken sinnvoll aus. Dieses Modell bietet sogar eine Menge Stauraum und für ältere Kinder die Möglichkeit, einen eigenen Computer aufzustellen, an.

Schulbücher, Hefte und Arbeitsmaterialien können hier gut sortiert abgelegt werden. Das fördert die schulischen Leistungen und unterstützt den Lernerfolg. Da Raumecken sich sowieso nicht optimal nutzen lassen, ist eine solche Tischkonstruktion eine gute Alternative zu klassischen Schreibtischen.

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Dieses Schreibtischmodell nutzt die Ecke nicht aus. Trotzdem bringt es genug Platz mit sich.

Stauraum, Stauraum, Stauraum

Kinder und ihre Besitztümer brauchen Platz. Während ein schlichter Kleiderschrank für die Aufbewahrung von Klamotten ausreichend ist und keinerlei Besonderheiten bei der Auswahl des Modells zu beachten sind — außer natürlich, dass er genügend Stauraum bietet — sind bei zusätzlichen Kommoden viele Schubladen hilfreich. Haarbürsten und kleinen Schmuckteilchen, Socken und Unterwäsche aber auch Spielzeuge, die aus vielen Kleinteilen bestehen (beispielsweise Legosteine), können in so einer Kommode untergebracht werden. Sie sind dann gut sortiert und liegen nicht achtlos um Raum drin.

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Zu viele Schubladen kann es eigentlich nicht geben. Diese Kommode jedoch verfügt auf jeden Fall schon einmal über eine ganze Menge.

Probier’s mal mit Gemütlichkeit

Nachdem alle bisher genannten und gezeigten Möbel mehr einen Nutzen erbringen, als für Spaß und Unterhaltung zu sorgen, dürfen natürlich auch amüsierende Einrichtungsgegenstände nicht fehlen. Eine bequeme Sitzgelegenheit ist für jedes Zimmer eine Ergänzung:

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Ein bunt gemusterter Sitzsack ist nicht nur gemütlich, er eignet sich auch als Dekorationsgegenstand.

Ein Sitzsack hat den Vorteil, dass er ähnlich viel Gemütlichkeit hat wie ein Bett und keinesfalls so steif ist wie ein Schreibtischstuhl oder eine andere Sitzgelegenheit. Jung und Alt können sich einfach in ihn hineinkuscheln. Sowohl fürs Fernsehen und für Videospiele, als auch zum Lesen oder zum Tagträumen bietet er sich an. Die ganz Kleinen können ihn außerdem nutzen, um ein Nickerchen in bzw. auf ihm zu machen.

Ein schöner Abschluss

Zu Guter Letzt: Spielzeug. Wie bereits zu Anfang erwähnt, gehört Spielen zu den Lieblingsbeschäftigungen kleiner und großer Kinder. Um dieser nachgehen zu können, brauchen sie natürlich auch entsprechende Unterhaltungsmöglichkeiten. Es lohnt sich, den eigenen Kindern beim Kauf von Spielzeugen beizustehen, denn so können Gegenstände gewählt werden, die pädagogisch wertvoll sind und einen Lerneffekt haben. Davon profitieren Eltern und Kind.

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Diese kleine elektrische Maus bietet viel Unterhaltung. Diese ist wichtig für Kinder, denn sie langweilen sich sehr schnell und verlieren das Interesse.

Eine sinnvolle Einrichtung hilft kleinen und großen Bewohnern

Wer den Blick beim Kauf geeigneter Kindermöbel auf die wichtigen Dinge, also auf das, was das Kind wirklich benötigt, richtet, wird weniger Ärger mit der Raumeinrichtung und dem Nachwuchs haben. Passend ausgestattet bieten selbst kleine Zimmer viel Raum und die Möglichkeit, sich frei zu entfalten. Genau das ist wichtig für die Jüngsten; sie wollen sich kreativ austoben, sich ausprobieren und vor allem eines — eine eigenes kleines Reich.

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