Dacheindeckung mit Elementen aus Stahlblech

Ob Neubau oder Sanierung, Wohngebäude oder Carport, die royal Dachpfannenelemente von Plannja sind eine schnelle, wirtschaftliche und dauerhafte Eindeckung für Dächer ab 14º Neigung. Die Dachpfannenelemente sind aus Stahlfeinblech geformt und mit einer hochwertigen Plastisolbeschichtung auf der Oberseite und einem Rückseitenlack auf der Unterseite versehen, was eine lange Lebensdauer garantiert. Großflächige Elemente mit 3, 5 und 7 "Pfannenreihen" (das entspricht 15, 25, 35 Ziegel) vermitteln den optischen Eindruck einer traditionellen Ziegeldeckung. Durch Kombination der Module können gängige Dachtiefen eingedeckt werden. Mit dem Zubehör wie First-, Ortgang- und Traufelement sowie diversen Sonderteilen entsteht ein komplettes Dachsystem. Und so wird das Metalldach verlegt:

Verlegeanleitung für das Metalldach



Dachaufbau - Mindestdachneigung und Unterkonstruktion



Die empfohlene Mindestdachneigung beträgt 14°. Bei Neigungen unter 14°, mindestens aber 7° muss ein funktionsfähiges Unterdach vorhanden sein. Je nach bauseitigen Voraussetzungen muss zusätzlich abgedichtet werden, z.B. mit Butylband in den Längsstößen (kein Silikon).

gutta_dacheindeckung01.gifAls Unterkonstruktion fungiert eine Holzlattung. Die Latten sollten 40 x 60 mm groß sein, wobei die Auflagerfläche 60 mm beträgt. Die Lattenabstände betragen 400 mm von der Vorderkante der zweiten zur Vorderkante der dritten (nächsten) Dachlatte. Der Abstand der ersten Latte an der Traufe zur nächsten Dachlatte ist 380 mm. Bei einer Verlegung mit zusätzlichem Traufüberstand verringert sich der erste Lattenabstand um das entsprechende Maß. Die letzte Latte wird ca. 50 mm vom Firstscheitelpunkt montiert. Zur Ableitung von bauphysikalisch bedingt anfallender Kondensfeuchtigkeit ist die Verwendung einer Unterspann- oder Schalungsbahn zu empfehlen.

Montage der Dachpfannenelemente



Bevor es zur Montag geht, kurz noch etwas zur Lagerung der royal Dachpfannenelemente. Diese können kurzfristig im Freien gelagert werden. Nach dem Öffnen der Verpackung, werden die Elemente in einer leichten Schräglage über einer ebenen, trockenen Ebene gelagert. Abgedeckt wird mit einer luftdurchlässigen, regendichten Plane. Auf dem Dach lagernde Platten sind gegen Windangriff und Abrutschen zu sichern. Platten nicht vom Stapel ziehen, sondern abheben.

Bearbeiten lassen sich die Dachpfannenelemente mit Blechscheren, Handkreissägen, Stichsägen oder Elektroknabbern. Der Trennschleifer sollte zum Schneiden der Platten jedoch nicht zum Einsatz kommen, da der Oberflächenschutz durch die entstehende Hitze beschädigt würde.

Die Befestigung der Dachpfannenelemente erfolgt mit selbstbohrenden Schrauben (4,8x 35 mm) mit Dichtscheibe im Wellental der Platten. Die Schraube ist richtig angezogen, wenn die Dichtscheibe ca. 1 mm unter der Unterlegscheibe heraustritt. Es ist zu empfehlen, vor dem Setzen der ersten Schrauben auf dem Dach einen Schraubversuch durchzuführen. Es sollten zudem Schrauber bzw. Bohrmaschinen mit passendem Schraubeinsatz verwendet werden (liegt jeder Original-Schraubenpackung bei).

Befestigt werden die Dachpfannenelemente im Normalfall in jedem zweiten Wellental und auf jeder zweiten Latte. Im Randbereich (1-max. 2 m) von Ortgang, Traufe, First und bei Querstößen ist in jedem Wellental und jeder zweiten Lattung zu befestigen. Der Längsstoß ist auf jeder Latte zu verschrauben. gutta_dacheindeckung02.gif

Die Schrauben im Längsstoß sollten ca. 10 mm außermittig (zum Plattenrand) gesetzt werden, damit eine gut anliegende Überlappung erzielt wird. gutta_dacheindeckung03.gif

Vor der Montage der ersten Platte ist die Rechtwinkligkeit zwischen Ortgang und Traufe mittels Richtschnur zu schaffen. Die Platten müssen im rechten Winkel zur Traufe verlegt werden.

Die ausgerichteten Platten sind, ohne zu verziehen, in unbelastetem Zustand zuerst neben den Längsstößen zu befestigen. Vor der Verschraubung des folgenden Elements ist dieses soweit nach oben zu schieben, dass das Ende des darunterliegenden Elements sichtbar wird.
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Die Reihenfolge der Plattenmontage ist von der Traufe zum First und von rechts nach links. gutta_dacheindeckung05.gif

Im weiteren Verlauf ist die Rechtwinkligkeit zu Traufe und First regelmäßig zu überprüfen. Als Hilfsmittel eignen sich die Sparren oder ein Kreidestrich als Bezugslinie vom First zur Traufe. Späne, die durch Bohren und Schneiden anfallen, müssen sofort vorsichtig von der Oberfläche entfernt werden. gutta_dacheindeckung06.gif

Formteile



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Traufe



Die Befestigung der Traufe erfolgt in jedem Wellental der Platten. Das Einlauf-/Traufblech wird zwischen Traufbohle und den unteren Platten eingelegt und verschraubt.

Länge: 2000 mm (Decklänge 1950 mm)

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Ortgang



Der Ortgang (Giebel) wird mit dem Ortgangblech verkleidet. Das Formblech wird seitlich im Abstand von ca. 30 - 40 cm am Stirnbrett verschraubt.

Länge: 2000 mm (Decklänge 1950 mm)

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First



Die Wellentäler der Platten bei belüfteten Firsten müssen bauseitig aufgebogen werden. Die Verbindung der Firsthauben mit den Platten erfolgt auf jedem Wellenberg mit Bohrschrauben 4,8x 20 mm.

Länge: 2000 mm (Decklänge 1800 mm)

Die äußere Haube wird zugeschnitten, an den Ortgang angepasst und mit der Endkappe verschlossen.