Dachdämmung mit Glaswolle risokobehafteter als mit Steinwolle?

Walter: "Unser Neubau wurde mit einer Dämmung aus zugeschnittener Glaswolle versehen. Restmaterial will ich in Eigenleistung im Garagendach verbauen. Birgt diese Art der Isolierung Risiken? (Bei Verarbeitung und danach?)"

Antwort von Rudi: "Also ich halte nichts von Glaswolle, da es kein eindeutiges Ergebnis gibt, ob und wie schädlich diese Fasern sind. Steinwolle ist noch eher besser, aber Menschen sprechen natürlich auch verschieden darauf an. Wenn ich Glaswolle schon sehe fange ich mich an zu kratzen, andere können sich damit zudecken und spüren nichts. Das persönliche Risiko ist wahrscheinlich schwer zu ermitteln, aber zu minimieren wenn andere Stoffe verwendet werden können. Ich würde auf jede Falle zumindest eine Schutzmaske und eventuell einen Schutzoverall beim verarbeiten tragen und für einen guten Luftaustausch sorgen. Aber das ist nur meine Meinung."

Antwort von Michael: Ob Glaswolle oder Steinwolle macht hinsichtlich des Krebsrisikos keinen Unterschied, beides ist Mineralwolle. Seit dem Jahr 2000 dürfen keine Mineralwolle-Dämmstoffe mehr hergestellt und verkauft werden, die als krebserzeugend oder als krebsverdächtig gelten. Die Gefahr, dass die Glaswolle krebserregend ist, besteht somit nicht. Ob sie sich auflöst, weiß ich nicht. Die Hersteller behaupten zumindest, dass sie alterungsbeständig ist.