Bodentief bei Duschen: Worauf ist zu achten?

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Duschen sind heute nicht ausschließlich eine bequeme Möglichkeit zur täglichen Reinigung, sondern Design- und Wohlfühlelement. Neben der eigentlichen Duschform ist auch der Boden bzw. die Tiefe und Beschaffenheit entscheidend. Es gibt zahlreiche Varianten, unter denen der anspruchsvolle Kunde wählen kann.

Die Formen der Dusche

Eine Duschkabine kann viele Formen haben und sollte an die Gegebenheiten des Bades angepasst sein. Neben der klassischen rechteckigen Form bieten die meisten Hersteller auch runde Duschkabinen oder in der Form eines Viertelkreises an. Komplett runde Duschkabinen sind ebenfalls im Angebot der meisten Hersteller zu finden.

Sehr moderne Duschen verzichten jedoch gern auf die Einschränkungen von Kabinenwänden, die den Zugang meist nur behindern. Ist das Bad dafür ausgelegt, kann ohne jede Begrenzung durch eine Duschwand geduscht werden, das erspart dem Nutzer außerdem das mühsame Putzen verkalkter Duschwände.

Natürlich muss dafür Sorge getragen werden, dass Spritzwasser nicht ungehindert im Raum verteilt wird. Sollte eine Umgestaltung der Wohnung oder des Hauses notwendig sein, ist das Zurateziehen eines Profis empfehlenswert. Aber auch im Rahmen bestehender baulicher Gegebenheiten lassen sich viele moderne und vor allem preisgünstige Lösungen finden.

Der Boden ist entscheidend

Anbieter wie www.badwell.de sind auf jeden Wunsch vorbereitet und können den Kunden fachgerecht beraten. Wenn es um Barrierefreiheit geht, sind nicht nur die Wände entscheidend, sondern vor allem der Boden der Dusche. Durch eine Vertiefung, Erhöhung und womöglich eines relativ hohen Randes, der passiert werden muss, um in die Duschkabine einzutreten, ergeben sich Hindernisse, die vor allem beeinträchtigte Nutzer vor ein Problem stellen können.

Barrierefreiheit ist stets nur durch ein Gesamtkonzept zu erreichen. Im Fall einer Duschkabine also beispielsweise dadurch, dass sich die Tür leicht öffnen und schließen lässt und wenig Platz dabei einnimmt, eine Schiebetür ist vorteilhaft. Entfällt die Kabine komplett, sollte der Boden erst recht keine andere Höhe aufweisen. Eine leichte Schräge, damit das Wasser mittig zum Abfluss fließen kann, reicht dabei völlig.

Ebenerdige Duschböden sind nicht nur praktisch und leicht zugänglich, sondern liegen aktuell absolut im Trend. Sie lassen das Bad größer erscheinen und können auch in anderen großzügig angelegten Räumen vorhanden sein. Sie weisen meist keine Begrenzungen auf bzw. sind ohne Tür zugänglich und durch eine Trennwand eingerahmt oder an zwei bis drei Wänden in einer Ecke angelegt worden.

Nützliche Griffe an den Wänden können gehandicapten Menschen das Leben vereinfachen. Für Rollstuhlfahrer besteht sogar die Möglichkeit, sich eine spezielle, höhenverstellbare Sitzgelegenheit in der großzügig angelegten Dusche anbringen zu lassen. Das Bodenmaterial kann an die eigenen Wünsche angepasst werden.

Üblich sind hierbei Fliesen oder auch Naturstein, aber metallische und sogar teilweise aus Holz bestehende Böden sind denkbar. Preis und Funktionalität sollten in Einklang bleiben, aber generell lässt sich sagen, dass jeder die ideale Lösung für seine individuellen Bedürfnissen finden wird.

Foto: © Rainer Sturm / pixelio.de