Blocken von Farbanstrichen wirkungsvoll verhindern

farben.jpgNach einer anstrengenden Renovierung ist es schön, die Tür zum generalüberholten Raum endlich von außen zumachen zu können. Ärgerlich nur, wenn sie nicht wieder aufgeht. Wendet man dann notgedrungen Gewalt an, ist es um den schönen Neuanstrich oft geschehen.

Blocken nennen die Fachleute es, wenn zwei gestrichene Oberflächen mit einander verkleben, nachdem sie aufeinander gedrückt wurden - ein Problem, das bei Fenstern, Türen oder Möbeln auftritt. Damit nicht zusammenklebt, was nicht zusammengehört, sollte man vor dem Schließen nichts überstürzen. Denn der Anstrich muss auf jeden Fall genug Zeit zum Durchtrocknen haben. Hat man an der Farbe gespart, hilft aber auch das Warten nichts: Minderwertige Dispersionslacke, aber auch Kunstharzlacke haben nicht genug Blockfertigkeit, sind also für den Anstrich von Türen oder Schränken nicht geeignet. Ist es heiß und feucht, verschlimmert sich das Problem noch. Wer möglichst schnell und möglichst lange Freude am Öffnen und Schließen von Türen, Fenstern und Schubladen haben will, sollte reine Acrylatfarben verwenden. Wer etwas mehr Geduld mitbringt, kann auch Alkydharzfarben verwenden: Diese trocknen zwar langsamer, zeichnen sich dann aber auch durch hervorragende Blockfestigkeit aus.