Bilderrahmen verrutschen nicht mehr

bilderrahmen_verrutscht_1.jpgFast jedefrau und jedermann kennt den Ärger, wenn ein Bild schief an der Wand hängt. Handelt es sich um ein im doppelten Sinn ver-rücktes Gemälde eines modernen Meisters, kann die Schieflage natürlich beabsichtigt sein. Man weiß ja nie. Aber im Normalfall möchte man die liebe Tante Irmgard, die dem Betrachter aus dem Bilderrahmen freundlich entgegen lächelt, nicht schief an der Wand hängen haben. Und den historischen Stich vom Kölner Dom natürlich auch nicht und erst recht nicht den in Öl gemalten röhrenden Hirsch vor dem Watzmann. Der Watzmann ist natürlich kein Maler, sondern ein Berg in den deutschen Alpen.

Das Malheur hat meistens seine Ursache darin, dass die mit einer „Klappöse“ ausgestatteten Bildaufhänger aus Messing nicht absolut mittig auf den hinteren oberen Rahmen genagelt worden sind. Die Aufhänger auszuhebeln und dann zu versetzen, das sollte man auf keinen Fall. Erstens wird der Holzrahmen splittern, zweitens der Aufhänger krumm werden und drittens besteht beim Einnageln die akute Gefahr, dass statt der feinen Nägel die Rückseite des Bildes getroffen wird und die Verglasung zerbricht.

Das Bild mit Teppich-Klebeband einfach an die Wand zu „patschen“, ist eine Möglichkeit, wenn auch eine rabiate. Beim Umzug in die nächste Wohnung wird dann nicht nur das Bild abgehängt, sondern gleich noch die Tapete eingerissen. Doch wofür hat man Schaumstoff?

bilderrahmen_verrutscht_2.jpgSchneiden Sie aus Schaumstoff ein kleines Stück zurecht (am besten mit einer scharfen Schere) und kleben Sie es hinter die kritische Ecke. Bringt das noch nicht den gewünschten Erfolg, dann pappen Sie eben noch ein Schaumstoff-Stückchen hinter das Bild. Die Poren des Schaumstoffs „krallen“ sich am Putz oder an der Tapete fest und Tante Irmgard ist aus ihrer Schieflage im Bilderrahmen befreit.

Fotos: www.fotoatelier-schumacher.de