Bei jedem Bau ist die Auswahl des Fensters genau zu überlegen

fenster-in-holzfassade.jpg Ein bedeutendes Thema bei jedem Bauvorhaben, egal ob Einfamilienhaus oder Mehrfamilienwohnanlage, ist die Auswahl der Fenster. Besonders beliebt, insbesondere wegen der hochwertigen Wärmeeigenschaften, ist das Holzfenster.

Aber auch dabei gilt es einige Punkte besonders zu beachten. Holzfenster, die vorwiegend aus Massivholz hergestellt werden, sind meist aus Fichten-, Kiefern-, Lärchen- oder Eichenholz. Holz ist ein relativ einfach zu bearbeitender Rohstoff, darum gibt es Holzfenster auch in jeder nur erdenklichen Größe, Ausführung und Form. Jederzeit können Individualfenster angefertigt werden. Außerdem wirkt der Werkstoff Holz behaglich, besitzt eine angenehme Oberflächentemperatur und bringt in jeden Raum ein Gefühl der Wärme.

Holzfenster haben eine lange Lebensdauer

Holzfenster besitzen eine lange Lebensdauer und eine gute Wärmedämmung. Auch bei großer Hitze oder strenger Kälte behalten sie ihre Form und eine weitere Besonderheit ist, dass eine elektrostatische Aufladung nicht möglich ist. Bei der Pflege muss man sich allerdings etwas mehr anstrengen als bei Kunststofffenstern und das Gewicht ist natürlich größer als bei Aluminiumfenstern. Darum gibt es vielfach auch bereits Mischformen aus Holz und Aluminium. Zur Sanierung von Altbauten sind aber Holzfenster in ihrer ursprünglichen Form am besten. Durch moderne Wärmedämmgläser bleibt auch in eisigen Nächten die Wärme im Haus und im Sommer die Hitze draußen. Hochwertige Holzfenster bekommt man vom Fachmann und natürlich auch über das Internet.

Im Fensterbau wird nur hochwertiges Holz verwendet

Ob ein Fenster qualitativ hochwertig ist, kann schon vor der Herstellung gesagt werden, wenn man das Material betrachtet. Dabei achtet man in Zeiten wie diesen natürlich auch auf den Umweltschutz und auf Nachhaltigkeit, daher wird vorwiegend heimisches Holz aus unseren Wäldern verwendet. Um es länger haltbar zu machen, wird durchläuft das Holz dann einige Prozesse mechanischer, chemischer und thermischer Art. Auch Witterungseinflüsse, Trockenheit und Nässe machen dem Fenster dann nichts mehr aus. Dadurch, dass der Energieverbrauch ein immer wichtigeres Thema wird, sollte man beim Fensterkauf auch darauf achten, dass der Rahmen gut gedämmt ist.

Die Pflege darf nicht vernachlässigt werden

Um die Lebensdauer von Holzfenstern zusätzlich zu verlängern, wird eine regelmäßige Pflege empfohlen. Alle Holzoberflächen sollten im Zweijahresrhythmus lasiert werden und alle vier Jahre einen neuen Lackanstrich bekommen. Dabei ist die genaue Pflegeanleitung des Herstellers zu beachten. Kombinierte Holz-Alufenster müssen durch die Aluminiumschale nicht so intensiv gepflegt werden, trotzdem schadet sachgemäße Pflege nie.

Sonnenschutzfenster und Beschattungssysteme sperren die Sonne aus

Will man besonderen Schutz vor Hitze und Sonneneinstrahlung, baut man am besten sogenannte Sonnenschutzfenster in das Haus ein. Das Glas hält beinahe 80 Prozent der Sonnenenergie ab und reflektiert die Sonnenstrahlen durch eine spezielle Beschichtung aus dünnem Metall. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Energie der Sonne zu nutzen. Dazu baut man Fenstergläser mit einem hohen Energie-Durchlassgrad und großer Lichtdurchlässigkeit ein. Sonnenschutzfenster haben schaltbare Verglasungen, das heißt, sie verdunkeln sich automatisch, je nach Stärke der Sonneneinstrahlung. Zusätzlich kann man sich noch ein Beschattungssystem einbauen. Laut einer Berechnung der Deutschen Energie-Agentur reduzieren Roll- oder Klappläden und Jalousien die Sonneneinstrahlung um beinahe 75 Prozent. Dazu muss sich der Sonnenschutz jedoch an der Außenseite des Fensters befinden. Im Innenbereich angebrachter Sonnenschutz reduziert nur mehr um 25 Prozent.

Foto: Flickr.com BY © vauvau