Behördenführer für angehende Bauherren - was benötigt er?

Den Traum vom eigenen Heim zu leben, sich ein Haus im Grünen oder eine Wohnung im Zentrum einer Stadt errichten zu können — das ist heute für mehr denn je Menschen ein erstrebenswertes Ziel. Doch bevor der Schlüssel für den Einzug überreicht, bevor das neue Heim eingerichtet und die erste Party mit Freunden gefeiert werden kann, gibt es viel zu tun. Wer in Deutschland ein Haus baut, hat eine Vielzahl an strengen Vorschriften und Gesetzen zu beachten, hat Genehmigungen einzuhalten, Aufträge zu vergeben und die Zusammenarbeit mit Behörden so zu organisieren, dass die Gewerke schnell und verlässlich und auf rechtlich sicherer Grundlage arbeiten können. Aus gutem Grund sind die Vorschriften so streng, denn mit dem Bau eines Gebäudes geht stets der Anspruch einher, auch ein Maximum an Sicherheit zu gewährleisten.

Dieser Behördenführer für Bauherren listet deshalb die wichtigsten und vor allem die unverzichtbaren Behörden, Ämter und Ansprechpartner auf, die im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben gegebenenfalls zu konsultieren sind. Neben den Adressen auf lokaler Ebene, neben Öffnungszeiten und den speziellen Zuständigkeiten finden Interessenten in einem guten Behördenführer alle Informationen rund um das Baugeschehen. Vom Grundbuchamt, das in die örtlich zuständigen Amtsgerichte integriert ist, bis zu den zuständigen Stellen für die Ausübung eines Gewerbes, von der Denkmalschutzbehörde bis zum Altlastenverzeichnis: Auch ein Stadtarchiv kann von großem Interesse sein, wenn es darum geht, Besonderheiten von mehreren Jahrzehnte alten Bauobjekten zu recherchieren. Natürlich ist das Katasteramt mit den über Jahrhunderte gesammelten Unterlagen ein unverzichtbarer Helfer, wenn es um die Realisierung eines Bauvorhabens geht.

Wer baut, braucht Kapital. In vielen Bundesländern gibt es regionale Förderprogramme, die über öffentliche Stellen ausgereicht werden. Sie sind ebenso Teil eines Behördenführers wie die Bauämter auf Landes- oder Bundesebene. Handelt es sich um Bauvorhaben, die in die Zuständigkeit dieser Behörden fallen, müssen diese eingeschaltet werden. Weil sich für den Bauherrn die Zuständigkeit von Behörden oftmals als ein undurchdringliches Dickicht präsentiert, ermöglicht ein Behördenführer mit einer klaren Struktur nicht nur eine effiziente Arbeit, sondern spart auch erhebliche Zeit. Jeder Bauherr weiß: Wer Zeit sparen kann, kann auch Geld sparen. Und insofern ist die Nutzung eines Behördenführers, der schnell und direkt zur zuständigen Stelle führt, bares Geld wert.

Mehr Informationen erhaltet ihr auch unter http://www.bauratgeber-deutschland.de/.