Alte Betontreppe durch neue Massivholztreppe ersetzt

Es waren weder knarrende ausgetretende Stufen noch ein zu steiler beengter Aufgang, die Familie Mayer aus München dazu bewogen haben, ihre Treppe zu tauschen. Vielmehr galt es, im Zuge umfangreicher Renovierungsarbeiten der abgenutzten Betontreppe einfach nur einen „luftigeren und leichteren“ Charakter zu verleihen.

Nach intensiven Beratungsgesprächen wurde klar, dass eine ledigliche Erneuerung des Stufenbelages keineswegs die gewünschte „Leichtigkeit“ ins Haus bringen würde. Hinzu kam noch der Kostenfaktor, denn ein neuer Stufenbelag mit Geländer würde mehr Kosten verursachen als eine komplett neue Massivholztreppe. Weil es sich bei der alten Anlage um eine Beton-Unterkonstruktion mit Podest handelte, wurde sicherheitshalber noch ein Statiker hinzugezogen. Er bescheinigte, dass das Podest keinerlei tragenden Funktionen unterlag und dadurch ohne weiteres entfernt werden konnte. Danach informierte sich die Familie über die Konstruktionstypen von Holztreppen, denn es ist ja nie verkehrt, wenn der Hausbesitzer sich eine gewisse Fachkunde aneignet.

Allerdings stand Familie Mayer einem kompletten Treppentausch zunächst eher skeptisch gegenüber. Die Befürchtung war, für einige Tage oder gar Wochen auf den Treppenaufgang komplett verzichten zu müssen. Ein professioneller Treppenbau-Fachbetrieb konnte diesbezüglich beruhigen. Mit Erfahrung und dem nötigen Know-how ist ein Treppentausch heuzutage meist innerhalb eines Tages pro Etage realisierbar und die alte Treppe wird selbstverständlich fachgerecht entsorgt. Und wenn wegen der gegebenen baulichen Umstände mehr Zeit eingeplant werden muss, dann wird wie bei Familie Mayer für einige Tage eine Bautreppe montiert, die das tägliche Auf- und Abgehen sicher gewährleistet.

Und „die Neue“ von Familie Mayer: Eine komfortable freitragende Podesttreppe in massiver Buche natur, bequeme 90 cm nutzbare Laufbreite bei den Stufen. Was allerdings nicht zu sehen ist, aber von nun an angenehm hör- und spürbar wird: Diese Treppe ist durch die statisch zugelassene, sehr stabile und wandgelagerte Stufenkonstruktion besonders angenehm und vor allem leise zu begehen.

Empfehlungen zum Treppentausch

Tipp 1: Empfehlenswert ist es, sich zunächst anhand von Prospekten oder im Internet der zukünftigen Wunschtreppe anzunäühern. Der Weg in ein Treppenstudio lohnt sich anschließend, denn nur auf den original aufgebauten Treppen kann beispielsweise die bequeme Begehbarkeit selbst getestet und die handwerkliche Ausführung beurteilt werden. Auch die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten lassen sich hier am besten erörtern. Gute Berater können konkrete Vorschläge unterbreiten und weitere Ideen beisteuern, wobei die Konstruktionshinweise für den Treppenbau hier in unserem Portal natürlich auch dazu beitragen, eine Entscheidung zu beschleunigen.

Tipp 2: Der Preis für eine komplette Treppenrenovierung oder einen Austausch sollte sämtliche erforderliche Einzelarbeiten und das notwendige Material umfassen. Also Stufen und Geländer, eventuelle Randleisten, Lacke oder Lasuren, Arbeitszeit für das Nachschrauben der Verankerung der Treppen-Unterkonstruktion und des Geländers, das Abfräsen des Austritts für einen bodenebenen Abschluss, die Neuverleistung der Wange, die Grundierung und den Neuanstrich usw.

Tipp 3: Die Treppenmeister Partnergemeinschaft bietet einen hilfreichen Treppen-Check an, der kompetente Auskunft über den Zustand der alten Treppe gibt und die notwendigen Maßnahmen für eine Modernisierung beleuchtet. Mit den Ergebnissen erhalten Renovierer eine gute Entscheidungshilfe für effektive Modernisierungs-Maßnahmen zur Hand. Egal ob eine große oder kleine Lösung bevorzugt wird.

Weitere Informationen zum Thema Treppenrenovierung und Treppentausch enthält ein interessanter Modernisierungs-Prospekt, der kostenlos angefordert werden kann über die Treppenmeister Partnergemeinschaft.