Abgeblühte Rhododendron-Dolden abknicken

rhododendron4.jpg Der Rhododendron gehört zu den beliebtesten Gewächsen in Parks und Gärten und begeistert im Frühsommer durch Blütenreichtum und Farbenpracht. Aber der Rhododendron hat auch Nachteile, abgesehen davon, dass er schattige Standorte und humusreichen Böden liebt und viel gewässert werden muß: Der Rhododendron wächst nämlich nur langsam. Ein großer Strauch um die 120 oder 150 cm kostet dann eben in der Baumschule "locker" einen dreistelligen Betrag.

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Blütenstiele der Dolden nicht einfach abfallen. Abgeblühte Rhododendron bieten ein trauriges Bild, siehe Foto. Jetzt muss der Hobbygärtner eingreifen und die Dolden nicht nur aus optischen Gründen entfernen.
rhododendron1.jpg Um das Wachstum nicht zu behindern, denn immerhin wächst der Rhododendron jährlich doch um 10 bis 15 cm, müssen die abgeblühten Dolden abgeknickt werden, denn neue Triebe bilden sich im Juni/Juli um die abgestorbene Dolde.
rhododendron2.jpg Das Abknipsen muss mit großer Vorsicht geschehen und es nimmt auch etwas Zeit in Anspruch, bis ein großer Strauch von den Altlasten befreit ist. Fassen Sie mit Daumen und Zeigefinger beider Hände den Stengel an der Stelle, wo die alte Dolde sitzt.
rhododendron3.jpg Pressen Sie nun die Finger fest um den Stengel, dass sich dieser nicht verbiegt und knicken Sie nun mit den Fingern der anderen Hand die abgeblühte Dolde ab. Wichtig ist dieser "eiserne Würgegriff", denn wenn der Stengel an der falschen Stelle bricht, haben Sie im nächsten Jahr eine Stelle im Strauch ohne Blüten.