Das große Baumarkt Lexikon

Alles zum Thema "R"

Rabatte

auch: Rabatten

Rabatte ist eine andere Bezeichnung für ein Beet, wobei in Rabatten ebenso Blumen wie Gemüse, Salat oder Kräuter gezogen wird.

Rabitzdecke

auch: Rabitzdecken

siehe Rabitzwand.

Rabitzwand

auch: Drahtputzwand, Rabitzwände

Die Rabitzwand bzw. Rabitzdecke (nach ihrem Erfinder Carl Rabitz) oder auch Drahtputzwand bzw. Drahtputzdecke ist eine leichte Trennwand (mindestens 5 cm dick) bzw. hängende Decke aus einem Rundstahl-Drahtgerippe, auf dem Drahtgewebe als Putzträger befestigt ist. Auf diesen Putzträger wird beiderseitig ein fugenloser Gips- oder Zementputz aufgebracht. Entsprechend handelt es sich um Gipsrabitzdecken und -wände oder Zementrabitzdecken und -wände, den das Prinzip wurde nicht nur für Wände, sondern auch für Zwischendecken angewendet. Die feuersichere Rabitzwand bzw. Rabitzdecke wurde inzwischen durch den Trockenbau und insbesondere durch Gipskartonplatten abgelöst. Im Denkmalbereich wird sie aber weiterhin verwendet. Decken in Rabitzbauweise wurden auch als akustische Maßnahme für die Ausschallung eines Zuhörerraumes eingesetzt.

Rabitzzange

auch: Monierzange, Betonzange, Flechterzange, Rabitzzangen

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Auf den ersten Blick sieht die Rabitzzange aus wie eine Kneifzange, lediglich der Kopf ist kürzer und die Zangenschenkel schlanker und länger. Dies ermöglicht ein schnelles Verdrillen und Abschneiden des Bindedrahts beim Verlegen des Bewehrungseisens für Stahlbeton. Dies ist auch das Haupteinsatzgebiet der Rabitzzange. Die Zange ist auch unter verschiedenen anderen Bezeichnungen wie Monierzange, Flechterzange oder Betonzange bekannt.

Radabweiser

auch: Prellstein, Abweichstein, Radstößer

Als Radabweiser oder Prellstein wird ein gerundeter Stein oder eine andere massive Konstruktion bezeichnet, der Gebäudecken oder Toreinfahrten vor Beschädigungen durch Räder schützt. Ursprünglich wurden große kegelförmige Steine verwendet, die an den Hausecken eingebaut waren. Bevorzugt verwendete man harte Gesteine dazu, da weiche Steine zu schnell von den eisernen Radreifen der Pferdewagen zerschlissen wurden. Heutzutage werden Prellsteine aus Beton noch häufig vor den Flügeltoren und Faltflügeltoren von LKW-Garagen eingebaut, um eine Beschädigung der Tore zu verhindern. Teilweise dienen auch spezielle Stahlkonstruktionen als Radabweiser. Andere Bezeichnungen für Radabweiser sind: Abweichstein, Abweiser und Radstößer.

Radialdämpfer

Radialdämpfer findet man bei selbstzulaufenden Schiebetoren. Sie sorgen dafür, dass die Tore nicht mit allzu großer Gewalt zufallen, sondern sanft schließen. Das schont sowohl das Material als auch die Gesundheit. Auch bei Brandschutztoren oder Seil- und Kettenzügen werden Radialdämpfer verwendet, die ihre Dämpfungseigenschaften durch Ketten oder Seile erhalten, die über Zahnräder oder Rollen laufen.

Radialpresse

auch: Radialpressen

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Radialpressen sind Werkzeuge aus der Sanitär- und Heizungstechnik. Mit ihnen lassen sich Pressverbindungen unterschiedlichster Pressfitting-Systeme hergestellt werden. Dafür werden unterschiedliche Presszangen verwendet. Neben Hand-Radialpressen gibt es auch elektrische Radialpressen mit oder ohne Abschaltelektronik, mit Abschaltsignal oder mit Zwangsablauf und Service-Elektronik.

Radialriss

auch: Radialrisse

siehe Kernriss.

Radialschnitt

auch: Radialschnitte

Radial-Tischbohrmaschine

auch: Radial-Tischbohrmaschinen

Radiante

auch: Radianten

siehe Kamineinsatz.

radiometrisches Neutronenmessverfahren

auch: radiometrische, Neutronenmessverfahren

Mit diesem Verfahren lässt sich die Feuchte an Bauteilen messen. Das radiometrische Neutronenmessverfahren arbeitet nach dem Prinzip der Neutronenabbremsung. Die von der Neutronensonde ausgesandten Neutronen werden beim Auftreffen auf den Wasserstoffkern langsamer. Dieser Bremsvorgang läßt sich elektronisch auswerten und erlaubt Angaben über den Wassergehalt eines Baustoffes. Gute Ergebnisse liefert das Messverfahren bis zu einer Tiefe von 20 cm, bei trockenen Bauteilen bis zu einer Tiefe von 30 cm. Die Erfassung von chemisch gebundenem Wasser führt zur Störung der Messergebnisse. Voraussetzung ist daher, dass die verwendeten Stoffe des Baukörpers bekannt sind. In der Praxis wird die Neutronensonde daher hauptsächlich zur zerstörungsfreien Feststellung der Feuchteverteilung unter Flachdächern verwendet. Weitere mögliche Anwendungsgebiete sind die Leckortung von Fußbodenheizungen und Rohrleitungen sowie die Untersuchung von Keller- und Wandbereichen. Da für die Messung strahlungsintensives Material verwendet wird und man daher Sondergenehmigungen für Transport und Bedienung benötigt, wird der Umgang mit der Neutronensonde häufig gemieden.

Radionuklide

Radionuklide im Boden verurachen eine terrestrische Strahlung, die allgegenwärtig und in ihrer äußerst geringen Dosierung für den Menschen unschädlich ist. Fast alle Baustoffe enthalten Radionuklide.

Radiozange

auch: Radiozangen

Radlader

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Ein Radlader ist ein Fahrzeug im Tiefbau, das einem Traktor ähnelt, jedoch im Gegensatz zu diesem vier gleichgroße Räder hat und sich auf engstem Raum bewegen kann. Der Radlader verfügt an einem ausfahrbaren Gelenkarm über eine kippbare, muldenförmige Ladeschaufel, mit der Erdreich und andere Materialien aufgenommen und weggefahren bzw. auf LKW's oder Muldenkipper umgeladen werden können.

Radlager

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Ein Radlager ist u.a. ein Bestandteil einer Lenkrolle. Die Art des Radlagers ist entscheidend dafür, welche Lasten mit welcher Geschwindkeit, welchem Gewicht und in welcher Vibrationsdämpfung befördert werden können. Für den herkömmlichen Plattenwagen aus dem Baumarkt kommen Gleitlager aus Kunststoff (Foto links) oder die höherwertigen Rollenlager zum Einsatz, wobei solcherart ausgestattete Lenkrollen nur für Schrittgeschwindigkeit konzipiert sind. Konuskugellager bieten verbesserte Laufeigenschaften, Radial-Rillenkugellager halten höchste Belastungen aus und haben einen extrem geringen Rollwiderstand.

Radstößer

siehe Radabweiser.

Rafe

siehe Rofe.

Rahmenbinder

Von einem Rahmenbinder wird gesprochen, wenn bei der Errichtung eines Gebäudes Wandstützen und Dachbinder als ein Bauteil gefertigt und montiert werden. Rahmenbinder gibt es aus Stahl, Holz oder Beton. Sie sind in der Regel freitragend, es sind als keine zusätzlichen Stützen notwendig. Aus statischer Sicht wird z.B. zwischen Zweigelenkrahmen und Dreigelenkrahmen unterschieden.

Rahmendübel

Ein Rahmendübel ist ein Dübel, der für alle gängigen Verankerungsuntergründe verwendet werden kann. Durch seinen langen Schaft eignet sich der Rahmendübel besonders gut für die Montage von Tür- und Fensterrahmen aus Holz, Lattungen, Hängeschränke und Sockelleisten. Auch zur Abstandsüberbrückung von nichttragenden Wandelementen, z. B. Wände mit aufgeklebten Fliesen, gedämmte Wände und Wände mit dicker Putzschicht (Dämmschicht) ist der Rahmendübel bestens geeignet.

Rahmenecke

auch: Rahmenecken

Die Rahmenecke ist der Punkt einer Binderkonstruktion, an dem Wand und Dach aufeinander treffen. Die Rahmenecke ist vor allem für Konstrukteure und Statiker interessant. Je nachdem, ob der Binder aus Holz, Stahlbeton oder Stahl ist, kann die Rahmenecke unterschiedlich ausgebildet sein. Eine Rahmenecke aus Stahl kann zum Beispiel geschweißt oder geschraubt werden, der Statiker muss hier die Schweiß- bzw. Schraubverbindung statisch nachweisen. Je nach Größe eines Bauteils kann die Rahmenecke in der Werkstatt vorgefertigt sein oder auf der Baustelle als Montagestoß ausgebildet werden. Rahmenecken können im Holzbau in aufgelöster Form und in geschlossener Bauweise ausgeführt werden. Bei der aufgelösten Form wird die Rahmenecke mit Stiel, Strebe und Dachbinder gebildet. Bei der geschlossenen Bauweise gibt es verschiedene Formen wie beispielsweise gekrümmte Rahmenecke, geknickte Rahmenecke mit oder ohne Endstück oder geknickte Rahmenecke mit Stabdübeln oder Dübeln. Als Material wird überwiegend Brettschichtholz verwendet.

Rahmeneckverbindung

auch: Rahmeneckverbindungen

Eine Rahmeneckverbindung ist eine besondere Art der Holzverbindung. Die Verbindung von Rahmenecken sind von sehr großer Bedeutung, kommen Rahmen in der Regel doch ein tragende oder aussteifende Rolle in einer Konstruktion zu. Rahmen dürfen sich nicht verziehen, sei es der Fensterrahmen, Türrahmen oder Möbelrahmen. Dabei kommt es vor allem auch auf die richtige Holzwahl, eine fachgerechte Ausführung und auf die Wahl der Verbindung an. Gebräuchliche Verbindungen sind beispielsweise die Überblattung, Schlitz und Zapfen, gefederte Rahmeneckverbindung und gedübelte Rahmeneckverbindung. Bei der Holzauswahl werden astfreie Herzbretter bevorzugt, da sich sonst das Holz verzieht. Auch schräg angeschnittene Schlitze oder Zapfen sowie ungenau sitzende Dübel können den Rahmen verziehen.

Rahmengerüst

auch: Rahmengerüste

Rahmengerüste sind Systemgerüste aus Stahl- und Aluminiumrohren, die zu einem unverschieblichen Vertikalrahmen zusammengeschweißt sind. Eingehängte Diagonalstreben sorgen für einen lotrechten Stand. Unebenheiten der Stellfläche lassen sich durch Spindelfüße ausgleichen. Anstatt der Spindelfüße können auch Rollen angebracht werden und man erhält somit ein Fahrgerüst.

Rahmenschalung

auch: Rahmenschalungen

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Rahmenschalungen sind Schalungssysteme für Wand und Decke, bei denen Rahmenelemente aus werkseitig fest verschweißten Rahmen einschließlich Schalhaut die Basis des Systems bilden. Diese Elemente gibt es mit Stahl- oder Aluminiumrahmen. Rahmenschalungen eignen sich insbesondere beim Bau von Einfamilienhäusern (z.B. beim Betonieren des Kellers) und kleineren Baumaßnahmen, da sie schnell von Hand aufgebaut werden können. Das Foto zeigt das System "Frami" des Herstellers DOKA.

Rahmenspiegel

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Wie bereits der Name vermuten lässt, sind Rahmenspiegel Spiegel mit einem Rahmen. Wie auch bei Bilderrahmen können die Rahmen aus verschiedensten Materialien wie Holz, Metall oder Kunststoff sein. Ebenso können die Rahmen mehr oder weniger verziert sein, in unterschiedlichem Design von Barrock bis Jugendstil. Häufig werden sie auch mit den passenden Leuchten angeboten. Rahmenspiegel findet man vor allem im Badezimmer, aber auch im Hausflur oder Schlafzimmer tragen sie zu einer gelungenen Inneneinrichtung bei.

Rainshower

Rakeltechnik

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Die Rakeltechnik ist eine Lasurtechnik, mit der einer Wand ein unverwechselbares Aussehen gegeben werden kann. Die Rakeltechnik wird bei auf Gewebe aufgetragener Farbe angewandt. Die aufgetragene Farbe wird durch eine Rakel abgezogen, die Farbe in den Gewebevertiefungen bleibt hängen, die Farbe auf den Erhebungen wird abgezogen. Mit der Rakeltechnik gestaltete Oberflächen wirken gewolkt, wobei vorhandene Oberflächenstrukturen deutlich verstärkt werden.

RAL-Farbfächer

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Der RAL-Farbfächer ist ein im gesamten Baubereich eingesetzter Farbfächer, auf dessen Kartonseiten alle 213 klassischen RAL-Farben wiedergegeben sind. Der RAL-Fächer dient der Farbabstimmung von Anstrichen und Beschichtungen auf unterschiedlichsten Materialien wie Fenstern oder Metalldächern. Mit einem RAL-Farbfächer ist sichergestellt, dass die Bauteile genau in der Farbe geliefert werden wie gewünscht und dann auch zu anderen Bauteilen farbgenau passen. Bauelemente-Lieferanten haten Farbfächer für ihre Kunden bereit. Zudem sind sie im Fachhandel erhältlich.

Ramin

auch: Melawis

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Ramin ist eine südostasiatische Laubholzart. Sie besitzt einen gelblichen Splint und einen gelblich bis hellbraunen Kern. Das Holz dunkelt leicht nach, ist mäßig hart und ziemlich fest. Ramin ist nicht witterungsfest und anfällig für Pilz- und Insektenbefall. Für Außenverkleidungen ist das Holz daher ungeeignet. Dafür ist Ramin gut zu bearbeiten und auch die Oberflächenbehandlung ist gut. Aus Ramin werden Profilbretter für den Innenausbau oder Furniere hergestellt. Zudem ist es ein wichtiges Leistenholz und fungiert mitunter als Eicheersatz. Für das Holz sind im südostasiatischen Raum eine ganze Reihe weiterer lokaler Bezeichnungen im Gebrauch, von denen aber im internationalen Handel eigentlich nur noch der Handelsname Melawis in Malaya häufiger verwendet wird. Seit Ende 2004 ist der unkontrollierte Handel mit Ramin verboten, da durch die riesige Nachfrage die letzten Sumpf-Wälder Südostasiens bedenklich geschrumpft sind.

Rammbär

auch: Rammbäre

Mit einem Rammbär werden Rohre, Spundbohlen oder Betonpfähle durch Rammen in den Boden getrieben. Man unterscheidet Freifallbär, Zylinderbär, Dieselbär, Hydraulikbär, Schnellschlagbär und Vibrationsbär.

Rammbrunnen

auch: Schlagbrunnen

Ein Rammbrunnen ist eine Sonderform des Bohrbrunnens. Der Ramm- oder Schlagbrunnen findet nur bei kleineren Einzelversorgungen, wie beispielsweise Landgrundstücken oder Weiden Verwendung. Auch für die Gartenbewässerung ist ein Rammbrunnen gut geeignet und daher für Gartenbesitzer sehr interessant.

Rammen

Unter Rammen versteht man im Grundbau das Eintreiben von fertigen Betonpfählen, Spundbohlen oder Rohre in das Erdreich. Betonpfähle und Rohre werden zur Tiefgründung von Bauwerken eingesetzt oder, wie auch die Spundbohlen, zur Herstellung von Kaimauern, Pierplatten und Kanälen. Von einem Gerüst, Kran oder Bagger wird das Rammgut mit dem Rammbär eingetrieben.

Rammformel

Mit der Rammformel lässt sich die Tragfähigkeit von Pfählen abschätzen. Sie beschreibt den Zusammenhang zwischen eingebrachter Rammenergie und erreichter Rammtiefe. Allerdings ist die Rammformel je nach Geologie mit großer Vorsicht zu genießen. Bei Bauwerken, bei denen das Versagen von Pfählen weitreichende Folgen besitzt, sollten daher Probebelastungen vorgenommen werden.

Rammhammer

Rammkernbohrung

Rammkernsondierung

auch: Rammkernbohrung

Die Rammkernsondierung bzw. Rammkernbohrung ist eine Methode zu Baugrunderkundung. Dabei wird mit Hilfe eines Brennkrafthammers eine Rammkernsonde in den Untergrund getrieben. Durch eine Öffnung an der Spitze gelangt das Bodenmaterial in die Sonde. Mit einem Handziehgerät oder einer Hydraulik wird die Sonde wieder herausgezogen. Die Bodenschichten in der Sonde können nun beurteilt und beprobt werden. Bei tieferen Sondierungen werden Verlängerungsstangen verwendet. Rammkernsondierungen eignen sich für die oberflächennahe Schichtenaufnahme im Lockergestein bzw. stark verwittertem Fels. Sie können auch im schwierigen Gelände bzw. bei geringen Platzverhältnissen durchgeführt werden. Der Bohrdurchmesser beträgt maximal 80 mm. Die Bohrtiefen reichen abhängig vom Eindringwiderstand des Untergrundes bis zu 10 m.

Rammpfahl

auch: Rammpfähle

Der Rammpfahl ist der klassische Verdrängungspfahl. Früher mit großen Gewichten aus Stein oder Eisen hergestellt, dann mit Dampframmen auf Schienen, heute mit modernen Rammen mit Raupenfahrwerken, ausgerüstet mit Diesel- oder hydraulischen Rammbären. Trotzdem ist der Einsatz von Rammpfählen wegen der beim Eintreiben des Rammgutes (Rammrohre, Stahlbetonrammpfahl, Ortbetonrammpfahl, Spannbetonpfähle, Holzpfähle, Stahlrammpfahl) auftretenden Erschütterungen in bebauten Gebieten begrenzt. Rammpfähle eignen sich gut zum Abtragen hoher Lasten (Druck und Zug), da beim Einbringen des Rammgutes eine zusätzliche Verdichtung des anstehenden Bodens stattfindet. Horizontallasten und Momente werden über schräggestellte Pfähle, so genannte Pfahlböcke, abgetragen. Der duktile Pfahl ist ein modifizierter Rammpfahl. Mit leichten, handelsüblichen Hydraulikbaggern werden mit einem Hydraulikhammer duktile Rohre unter gleichzeitigem Verpressen von Zement in den Boden geschlagen. Vibrationspfähle sind weiterentwickelte Rammpfähle. Das Rammgut wird mit Rüttlern über Vibration in die Erde getrieben. Durch regelbare Hochfrequenzrüttler sind Erschütterungen und Schwingungen im Untergrund handhabbar.

Rammschutzleiste

auch: Rammschutzleisten

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Rammschutzleisten werden etwa in Hüfthöhe waagerecht an Wänden befestigt, damit diese nicht von Einkaufswagen, Trollys, rollbaren Krankenbetten usw. beschädigt werden. Der Einsatzzweck ist deshalb fast ausschließlich auf Gewerbebetriebe, Einkaufscenter, Hotels und Krankenhäuser konzentriert. Diese Art der Leisten besteht vornehmlich aus Hartholz, wobei die Industrie auch sogenannte Rammschutzsysteme anbietet. Diese ermöglichen ein schnelles Auswechseln der Leisten, wenn diese im Laufe der Zeit ramponiert sind.

Rammsonden

Rammsondierung

auch: Rammsonden, Rammsondierungen

Die Rammsondierung ist eine Methode zur Untersuchung der Bodenverhältnisse auf Schichtgrenzen, Hindernisse, Hohlräume und dergleichen. Sie wird neben den Schürfungen und Bohrungen eingesetzt. Bei der Rammsondierung wird eine Sonde (mit Spitze von 60° oder 90° und bestimmten Durchmessern) durch einen Rammbären (Fallgewicht) mit gleichbleibender Fallhöhe in den Boden gerammt. Eindringtiefe und Schlagzahlen geben Aufschluss über den Boden. Rammsonden in anderer Form gibt es auch zur Prüfung der Holzfestigkeit. Hier können über die Eindringtiefe einer Sondenspitze Rückschlüsse auf die Holzfestigkeit gezogen werden. Heutzutage wird die Holzfestigkeit hauptsächlich über die Bohrwiderstandsmessung ermittelt.

Rampamuffe

auch: Holzeinschraubmutter, Rampamuffen

Rampamuffen sind lange Muttern mit metrischem Innengewinde und Holzaußengewinde. Ein Schlitz an einem Ende macht es möglich, sie mit einem breiten Schraubendreher in einem Sackloch zu versenken. Dieses sollte sich - möglichst mit geringerem Durchmesser - noch ein paar Millimeter ins Holz fortsetzen, damit für lange Schrauben noch etwas Spielraum bleibt. Rampamuffen kommen zum Beispiel zum Einsatz, wenn Tischbeine an eine Tischplatte geschraubt werden sollen und keine Verbindung zu sehen sein soll. Rampamuffe ist heutzutage das Synonym für Holzeinschraubmutter, obwohl der Begriff "Rampa" ein geschützter Markenbegriff der Hans Brügmann GmbH & Co. Schraubenfabrik ist.

Rampe

auch: Rampen

Eine Rampe ist im Straßenbau eine bauliche Anlagen zum Überwinden von Höhendifferenzen. Rampen findet man beispielsweise bei Autobahnkreuzen als Verbindungstück zwischen zwei entgegengesetzt laufenden Autobahnen. Rampen findet man auch in Parkhäusern. Dort sind sie das Verbindungsstück zwischen zwei Parkebenen. Liegt die Garage nicht auf dem gleichen Höhenniveau wie die Straße, wird der Höhenunterschied ebenfalls mit einer Rampe überwunden. Neigung, Breite und Anordnung der Rampe wird in der Garagenverordnung geregelt. So darf das Gefälle der Rampe zum Beispiel nicht zu groß werden, da sonst der Wagen aufsetzen würde. Weiterhin sind Rampen ein Treppenersatz für Rollstühle und Kinderwagen. Auch hier müssen hinsichtlich Rampenneigung, Rampenbreite, Podeste, Belagsanforderungen und Sicherung der Rampe einige Dinge beachtet werden. Hilfe bieten hierbei die DIN-Normen 18 024 - Barrierefreies Bauen und 18 025 - Barrierefreie Wohnungen.

Rancherzaun

auch: Ranchzaun, Ranchzäune, Rancherzäune

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Ein Rancherzaun besteht aus sägerauhen, meistens jedoch gehobelten Brettern, deren Schnittkanten nicht besäumt, also "wie gewachsen", jedoch vom "Bast" (Reste der Baumrinde) befreit sind. Wie der Name schon sagt, kommt dieser Zauntyp aus den Vereinigten Staaten, wo die Rancher - also die Viehzüchter - ihre Corrals auch heute noch mit solchen Zäunen einfrieden. Die Bretter werden auf Holzpfosten genagelt oder verschraubt. Rancherzäune sind ideal für den Selbermacher, aber keineswegs billig. Denn die Bohlen aus Kiefern- oder Fichtenholz, die aus dem Stamm gesägt worden sind, haben Längen von 3 bis 4 m und sind teurer als z.B. Staketen oder Latten, die auch aus Restholz gesägt werden können. Die übliche Dicke der Rancherbohle liegt bei 20 mm, die Breite schwankt zwischen 18 und 24 cm.

Rancherzaunbohle

auch: Rancherzaunbohlen

Rancherzaunbohlen sind starke, meistens gehobelte Bretter, deren Schnittkanten nicht besäumt, also naturbelassen sind. Folglich haben diese Bohlen keine geraden Kanten und sind sehr unregelmäßig, was jedoch den Reiz eines Rancherzauns ausmacht. Rancherzaunbohlen werden meistens imprägniert in den Handel gebracht, wodurch eine Haltbarkeit bis zehn Jahre erreicht wird. Die Bohlenlänge beträgt üblicherweise bis zu 400 cm bei einer Dicke von meistens 20 mm und Breiten zwischen 180 und 240 cm.

Randabsenkung

auch: Randabsenkungen

Eine Randabsenkung ist mitunter bei einem schwimmendem Zementestrich zu beobachten. Randabsenkungen können durch von außen wirkende Kräfte verursacht werden, oder durch baustoffbedingte Volumenveränderungen. Darüber hinaus können Randabsenkungen durch ungleiches starkes Schwinden der oberen Zone gegenüber der unteren Zone entstehen (zu rasches Austrocknen der oberen Zone). Durch Randabsenkungen entstehen Fugen an den Übergängen des Estrichs zu den Wänden und führen dazu, dass die im Idealfall ehemals 5 mm dicke elastische Fugenausbildung zwischen keramischen Wandsockel und keramischer Fußbbodenoberfläche abreißt - man spricht hier von sogenannten Flankenabrissen des elastischen Fugenmaterials.

Randeinsparung

auch: Querstabstöße

Als Randeinsparung werden im Stahlbetonbau Zonen an den Längsrändern von Betonstahlmatten bezeichnet. Betonstahlmatten in diesem Bereich besitzen einen auf etwa die Hälfte des Wertes im Matteninnenbereich verringertem Stahlquerschnitt. Sind die Matten mit Doppelstäben ausgeführt, gibt es am Rand nur einfache Stäbe mit dem gleichen Durchmesser, bei Matten aus Einfachstäben gibt es entsprechend dünnere Stäbe. So werden statisch nicht anrechenbare Querschnittsverdoppelungen vermieden und man erhält über die gesamte Breite der Bewehrung gleich große anrechenbare Stahlquerschnitte.

Rändelmuttern

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Wie etwa bei den Flügelmuttern ist die Rändelmutter so konstruiert, dass sie mit der Hand auf die Schraube gedreht werden kann, also in der Regel kein Werkzeug erforderlich ist. Deshalb werden Rändelmuttern auch nur zur Verbindung leichter Bausteile wie etwa einer Kunststoff- Frontplatte mit dem Chassis eines Möbelstücks verwendet.

rändeln

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Unter "rändeln" versteht man das Einprägen von Mustern auf Handgriffen an Werkzeugen, Schrauben, Randmuttern und ähnlichem. Dadurch liegen die Werkzeuge besser in der Hand und rutschen nicht so leicht ab. Das Rändeln geschieht auf der Drehbank.

Rändelwerkzeug

auch: Rändelwerkzeuge

siehe Rändeln.

Randrippe

auch: Randrippen

siehe Rippen.

Randschleifmaschine

auch: Randschleifmaschinen, Rand-Schleifmaschine, Rand-Schleifmaschinen

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Die Randschleifmaschine wird überall dort eingesetzt, wo Einscheiben-Schleifmaschinen oder Dreischeiben-Schleifmaschinen nicht mehr hinkommen. Sie eignet sich aufgrund ihres geringen Eigengewichts und ihrer Wendigkeit für das Schleifen von Holztreppen, Rändern, Ecken und der Heizkörperbereiche von Holzböden. Ein solches Spektrum läßt sich allerdings nur abdecken, da es verschiedene, leicht austauschbare Aufsätze gibt. Aufgrund ihrer universellen Einsatzmöglichkeiten ist die Randschleifmaschine sowohl im professionellen Bereich, als auch im Vermietsektor geschätzt.

Randsparmatte

auch: Randsparmatten

Randstein

auch: Randsteine

Ein Randstein ist ein Pflasterstein, der am Rand einer, Straße, eines Weges, der Terrasse oder eines Platzes verlegt wird. Dies kann bei Plastersteinen aus Beton ein speziell geformter Stein mit geradem Rand sein oder auch ein etwas höherer Naturstein zum Abgrenzen von Wegen. Randsteine werden meist in Beton versetzt, um ein seitliches Ausweichen zu verhindern.

Randverbund beim Isolierglas

Prinzipiell wird unter einer Isolierverglasung eine Verglasung aus zwei (oder mehr) Scheiben verstanden, bei der die Zwischenräume zwischen den Scheiben mit Luft, Edelgas oder Gasgemischen gefüllt sind. Die Scheiben liegen innen ansogenannten Abstandshaltern an, wobei ein Randverbund hergestellt werden muss, der einerseits das Eindringen von Wasserdampf in den Scheibenzwischenraum (SZR)und andererseits ein Entweichen des Luft- oder Gasgemisches aus dem SZR verhindert. Das wird erreicht durch Einbringen eines Primärdichtstoffes, nämlich einer rundum geschlossenen Butylschnur und des Sekundärdichtstoffes Polysulfid, der zwischen Abstandshalter und Scheibenkanten aufgetragen wird.

Rangierkanal

auch: Rangierkanäle

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Die Übergänge zwischen den verlegten Leitungen und Verteilerschränken gehören zu den empfindlichsten Stellen jeder Elektroverteilung. Staub, Schmutz und mechanische Einflüsse können die Betriebssicherheit gefährden - und auch das Erscheinungsbild macht in vielen Fällen den Eindruck, als handle es sich um eine vorübergehende Lösung. Rangierkanäle sorgen hier mit geringem Montageaufwand für den Schutz der verlegten Leitungen, mehr Ordnung und Übersicht. Mit dem Rangierkanal werden die aus dem Installationskanal kommenden und in den Verteiler führenden Leitungen formschön kaschiert und wirksam geschützt. Rast- und Stecktechniken machen eine schnelle, sichere Montage möglich.

Rankgewächse

Rankhilfe

auch: Kletterhilfe, Rankhilfen

Als Rankhilfen werden alle Vorrichtungen bezeichnet, die das Wachsen von Kletterpflanzen unterstützen. An den Rankhilfen wachsen die Kletterpflanzen dann empor. Als Rankhilfen wird alles mögliche angeboten vom Rosenbogen über Ranksäulen bis zu gewellten Stäben, an denen sich die Pflanzen hochhangeln. Als Materialien für Rankhilfen kommt Holz, Edelstahl oder auch Seilsysteme zum Einsatz. Die Wahl der Rankhilfe hängt zum einen von der Art der Kletterpflanze zusammen und zum anderen von dem, was man erreichen möchte. Soll ein Durchgang geschaffen werden, bieten sich Rosenbögen an, für die Fassade eignen sich Rankgitter.

Rankmatte

auch: Rankmatten

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Die Rankmatte ist keine textile Matte. Sie besteht aus Draht und kann mittels spezieller Profile an Fassaden montiert werden, die begrünt werden sollen. Rankmatten werden insbesondere dort eingesetzt, wo eher triste Betonfassaden optisch aufgewertet sollen - zum Beispiel bei Parkhäusern. Die Matten werden industriell aus verzinktem Stahldraht gefertigt und pulverbeschichtet, wobei die Farben nach Wahl festgelegt werden können. Die Matten sind nicht nur als Rechtecke, sondern auch in vielen Sonderformen lieferbar.

Ranksäule

auch: Ranksäulen

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Ranksäulen bestehen aus pulverbeschichtetem, verzinktem Stahldraht, der zu einem quadratischen, säulenartigen Geflecht zusammengefügt worden ist. Ranksäulen, zu denen es auch bogenförmige Elemente gibt und die werksseitig in verschiedensten RAL-Farben beschichtet werden können, werden vor allem in öffentlichen Grünanlagen als Kletterhilfen eingebaut, damit sich Rankgewächse ausbreiten können. Mit Ranksäulen läßt sich auch für Privatgärten und Terrasssen eine Pergola gestalten.

Rapputz

siehe Bestich.

Rapsasphalt

auch: Bitumenemulsion mit Rapsölzusatz

Rapsöl kann man nicht nur tanken, es eignet sich auch für den Straßenbau. Rapsasphalt ist ein Straßenbaubindemittel für die Bauweise der Oberflächenbehandlung, bei dem ein Teil des Normbitumens durch Rapsöl ersetzt wird. Zur Straßenerhaltung wird auf die Asphaltdecke eine Bitumenemulsion und Gesteinssplitt aufgebracht. Die Bitumenemulsion enthält dabei flüchtige Erdölprodukte. Diese Mineralölderivate werden durch Zusatz von 6 bis 8 Prozent Rapsöl ersetzt. Zudem lässt sich in kürzerer Zeit eine höhere Festigkeit der Straßenoberfläche erreichen – die Straßen können schneller für den Verkehr freigegeben werden. Außerdem belastet die neuartige Bitumen-Emulsion die Atemwege der Bauarbeiter hinsichtlich der Ausdünstungen beim Einbau weniger.

rasa pietra

Rasenbordstein

auch: Rasenbordstein

siehe Tiefbordstein.

Rasenfugenpflaster

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Eine Möglichkeit der Flächenentsiegelung neben Rasengittersteinen, Porenpflastern, Holzpflastern, Schotterrasenn oder Splittfugenpflastern ist das Rasenfugenpflaster. Rasenfugenpflaster wird aus Pflastersteinen mit 1-2 cm breiten Fugen verlegt. Die Fugen werden mit Muttererde verfüllt und mit Rasen besät. Der mit Gras und Pflanzen bewachsene Fugenanteil beträgt bis zu 35 Prozent. Etwa 50 Prozent des Regenwassers versickert bei Rasenfugenpflaster in den Untergrund. Verwendet werden die Pflaster für Gehwege, Stellflächen, Parkplätze und stärker frequentierte Fahrwege.

Rasengitter

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Rasengitter sind Elemente aus Kunststoff, die auf wasserdurchlässiger Schicht verlegt werden und zwischen denen Gras eingesät wird. Hof-Einfahrten und PKW-Stellplätzen werden beispielsweise mit Rasengittern ausgestattet. Die Gitter können aber auch zur Böschungssicherung und Befestigung von Banketten verwendet werden. Rasengitter wirken der Flächenversiegelung entgegen. Sie sind damit nicht nur etwas für die Optik, sondern auch etwas für den Umweltschutz.

Rasenkantenstein

auch: Rasenkantensteine

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Mit einem Rasenkantenstein lassen sich Rasenflächen eingrenzen. Die Pflasterer verwenden dazu besonders große Plastersteine aus Naturstein wie Granit oder Basalt oder speziell für diesen Zweck gefertigte Betonsteine. Letztere werden in unterschiedlichen Ausführungen angeboten und erlauben auch dann eine Begrenzung an der Rasenkante, wenn die Rasenfläche starke Bögen und Rundungen aufweist (Foto Betonwerk DIEPHAUS).

Rasenmäher

auch: Benzin-Rasenmäher, Elektro-Rasenmäher, Hand-Rasenmäher, Rasentraktor

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Wer einen gepflegten Rasen mit sattem Grün mag, kommt nicht umhin, ihn regelmäßig zu mähen. Damit das Rasenmähen nicht zur anstrengenden Arbeit wird, bieten die Hersteller von Gartengeräten eine Vielzahl von Rasenmähertypen an. Das fängt beim einfachen Handrasenmäher an, geht weiter zum Elektro-Rasenmäher und zum Benzinrasenmäher und endet beim Rasentraktor. Die Wahl des richtigen Rasenmähers hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum Einen ist die Größe des Rasens entscheidet. Wer nur eine kleine Rasenfläche bei einem Reihenhaus besitzt, dem genügt vielleicht ein Handrasenmäher. Wird der Rasen größer, entscheidet man sich für einen Elektro- oder Benzinrasenmäher. Der Elektro-Rasenmäher ist leiser, dafür muss immer eine Steckdose vorhanden sein und es besteht die Gefahr, dass das Kabel überfahren wird. Bei einer ganz großen Rasenfläche steht eventuell sogar die Anschaffung eines Rasentraktors an. In den kann man sich bequem reinsetzen und das Rasenmähen geht um einiges schneller. Für Rasenflächen werden folgende Mähertypen unterschieden: Sichelmäher, Mulchmäher und Spindelmäher. Bei Wiesen kommen hingegen Motorsensen, Freischneider oder Balkenmäher zum Einsatz. Hinsichtlich ihrer Antriebsart unterscheidet man handgeführte Mäher mit oder ohne Radantrieb Luftkissenmäher und Aufsitzmäher.

Rasenmähkante

auch: Rasenmähkanten

Rasenplatten

auch: Rasenplatte

Rasenplatten sind großformatige Beton-Fertigteile mit Ausparungen für die Begrünung von Verkehrsflächen und Böschungen. Anwendung beispielsweise für Garagenzufahrten, Parkplätze oder Grabenbefestigungen. Kleinformatige Steine dieser Art nennt man Rasensteine.

Rasentraktor

auch: Rasentraktoren

siehe Rasenmäher.

Rasentrimmer

auch: Trimmer

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Der Rasentrimmer ist ein Gartengerät, das insbesondere dort eingesetzt wird, wo der Rasenmäher nicht hinkommt wie beispielsweise unter Sträuchern oder an Hauswänden. In der Regel arbeitet der Rasentrimmer mit einem schnell rotierenden Nylonfaden, der bei Abnutzung in der Länge nachgestellt werden kann. Es gibt jedoch auch Geräte, die mit frei beweglichen, austauschbaren Kunsstoffmessern arbeiten. Zum Antrieb werden Elektromotoren für den Anschluss an 23o V oder Verbrennungsmotoren mit 2o bis 3o ccm Hubraum aufgebaut. Die Elektromotoren erreichen heute Leistungen bis 1.ooo Watt und können damit einiges 'wegputzen'. Rasentrimmer sind im Vergleich zur Motorsense oder dem Freischneider wesentlich kleiner und daher sehr viel eher für den heimischen Garten geeignet.

Rasentrittsteine

auch: Rasentrittstein

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Ein Stein im eigentlichen Sinn ist es nicht, sondern eine - wie auch immer - geformte Platte aus Beton, die in den Rasen oder in Beete eingelassen wird, um diese auch dann begehbar zu machen, wenn der Rasen bzw. das Erdreich vom Regenwasser aufgeweicht ist. Rasentrittsteine werden in fantasievollen Formen angeboten - nämlich als Imitate von Baumscheiben, großformatigen Blättern oder Holzbohlen.

Rasenwalze

siehe Gartenwalze

Rasierspiegel

auch: Kosmetikspiegel

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Der Rasierspiegel unterscheidet sich vom Kosmetikspiegel eigentlich durch nichts. Entweder handelt es sich dabei um einen kleinen Standspiegel oder einen Spiegel, der wandmontiert ist. Üblich ist, dass Rasierspiegel mit Wandbefestigung über einen Gelenkarm verfügen, mittels dessen der Spiegel näher herangezogen werden kann. Rasierspiegel haben einen Vergrößerungsfaktor - genauso, wie der Kosmetikspiegel.

Raspel

auch: Holzraspel, Raspeln

Eine Raspel ist ein Handwerkszeug zur groben Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen, aber auch von Kunststoff oder Metall. Sie wird für Vorarbeiten oder zum Herausarbeiten von Kurven und Linien verwendet. Sie ist besonders für Stellen geeignet, an die der Hobel nicht hinkommt. Die Raspel ist fast vollständig mit Zähnen ausgestattet, die viel ausgeprägter als die der Feile sind. Es gibt das Werkzeug in verschiedenen Feinheitsgraden. Man spricht dabei von feinen, mittleren und groben Hieben.

Rasteraufbauleuchte

auch: Rasteraufbauleuchten

siehe Rasterleuchte.

Rastereinbauleuchte

auch: Rastereinbauleuchten

siehe Rasterleuchte.

Rasterleuchte

auch: Rastereinbauleuchte, Rasteraufbauleuchte, Rasterleuchten

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Rasterleuchte ist die Bezeichnung für eine meist rechteckig-längliche Leuchte, die mit Spiegel-, Prismen- oder Abblendrastern bestückt ist. Neben den rechteckigen Rasterleuchten gibt es auch noch quadratische oder runde Rasterleuchten. Dabei wird zwischen Rastereinbau- und Rasteraufbauleuchten unterschieden. Rastereinbauleuchten sind in der Deckenbekleidung integriert und müssen einen entsprechend flachen Aufbau besitzen. Rasteraufbauleuchten werden auf die Decke geschraubt und sind dementsprechend auch einfacher zu montieren. Rasterleuchten sind die bevorzugte Beleuchtungsform in der gewerblichen Anwendung. Da die Rasterleuchten in den seltensten Fällen dimmbar sind, ist eine Anwendung für den Privatanwender nur dann sinnvoll wenn der Helligkeitsbedarf besonders hoch ist.

Rasterstein

auch: Rastersteine

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Rasterstein ist der Allerweltsbegriff für Bausteine aus unterschiedlichem Material, insbesondere jedoch eine von vielen weiteren Bezeichnungen für den Pflanzenstein. Der Rasterstein, sofern damit ein Pflanzenstein aus Beton gemeint ist, unterscheidet sich von diesem durch eine rechteckige Form, wobei die Seiten so ausgebildet sind, dass die Steine ineinandergefügt und gleichsam verzahnt werden können.

Ratsche

siehe Knarre.

Ratschen-Astschere

auch: Ratschen-Astscheren, Ratschenastschere, Ratschenastscheren

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Eine Ratschen-Astschere ist eine Astschere mit einem Getriebe. Dies ermöglicht einen sauberen Schnitt ohne Kraftaufwand auch bei dickeren Ästen.

Ratschen-Bit

auch: Ratschenbits,, Ratschen-Bits

Ratschen-Bits sind spezielle Aufsätze für eine Knarre. Sie werden meistens in ganzen Sets angeboten und beinhalten dann Aufsätze für alle Anwendungsfälle beim Schrauben. Anwendungsfälle sind Schlitzschraubendreher, Kreuzschlitzschraubendreher, Innen-Sechskantschraubendreher oder Innen-Torxschraubendreher. Für jeden dieser Anwendungsfälle gibt es Ratschen-Bits wiederum in verschiedenen Größen. Beim Kauf von Ratschen-Bits ist darauf zu achten, dass diese aus gehärtetem Stahl (z.B. Chrom-Vanadium-Stahl) sind. Wird auf Billig-Bits zurückgegriffen, besteht die Gefahr, dass diese zu schnell verschleißen und sich runddrehen.

Ratschen-Gartenschere

auch: Ratschen-Gartenscheren

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Dank einer Übersetzung lassen sich mit einer Ratschen-Gartenschere Zweige und kleinere Äste mit weniger Kraftaufwand schneiden als mit einer herkömmlichen Gartenschere.

Ratschenkluppe

auch: Ratschenkluppen

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Mit einer Ratschenkluppe lassen sich Gewinde in Rohre schneiden. Dies ist beispielsweise notwendig, wenn in der Sanitärtechnik Rohre miteinander verbunden werden müssen. Geschnitten wird mit Schneidköpfen, die es in verschiedenen Größen gibt.

Ratschen-Ringschlüssel

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Der Ratschen-Ringschlüssel unterscheidet sich vom herkömmlichen Ringschlüssel darin, dass sich Sechskantschrauben ohne abzusetzen lösen und festziehen lassen. Ermöglicht wird das durch die eingebaute Ratsche.

Ratschenschraubendreher

siehe Knarre.

Ratschenzwinge

auch: Ratschenzwingen

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Ratschenzwingen eignen sich zum gefühlvollen, das Werkstück schonenden Spannen und zugleich auch zum kraftvollen Zusammenpressen mit bis zu doppelter Spannkraft herkömmlicher Federzwingen. Die abgewinkelten Spannarme sorgen für eine optimale Krafteinleitung und eine maximale Spannweite. Bei Ratschenzwingen lässt sich der Druck dosieren: Ein verzahntes Rad hält die Zwinge in der gewünschten Stellung. Dies ist vorteilhaft bei sehr empfindlichen Werkstücken. (Abbildung: Wolfcraft)

Rauchabzugsöffnung

auch: Rauchabzugsöffnungen

Damit im Falle eines Brandes Rauch und Wärme entweichen können, müssen beispielsweise bei Rettungswegen in Wohnhochhäusern, Krankenhäusern oder öffentlichen Gebäuden Rauchabzugsöffnungen vorhanden sein. Rauchabzugsöffnungen werden über eine Brandmeldeanlage automatisch geöffnet. In Treppenräumen müssen sie auch manuell bedient werden können. Alternativ zu Rauchabzugsöffnungen, kommen vermehrt sogenannte RWA-Anlagen zum Einsatz.

Rauchbühne

auch: Rauchbühnen

Rauchbühne ist ein Begriff aus der Geschichte der bäuerlichen Architektur Deutschlands. Eine solche "Bühne" bestand aus Brettern, die über der offenen Feuerstelle eines Rauchhauses hing. Auffliegende Funken wurden von der Rauchbühne aufgefangen. War die Rauchbühne stark angekohlt, wurde sie verfeuert und eine neue Rauchbühne angebracht.

Räucherung

auch: Räucherei

Nicht nur Wurst oder Fleisch wird geräuchert, sondern auch Holz oder Parkett und dabei speziell gerbsäurehaltiges Holz wie zum Beispiel Eiche. Durch die Räucherung von Holz erhält das Eichenholz einen dunklen Farbton, wobei die natürliche Farbvariationen des Holzes erhalten bleiben. "Räuchern" ist im Zusammenhang von Holz etwas missverständlich, denn mit Rauch hat das Ganze recht wenig zu tun. Vielmehr findet eine Säure-Base-Reaktion statt, wobei Ammoniak als Base fungiert. Die Reaktion erfolgt dann mit der Gerbsäure im Holz, was eine dunkle Färbung bewirkt. In der Regel erfolgt das Räuchern beim Hersteller, kann aber auch vom Parkettleger direkt vor Ort durchgeführt werden. Die Eindringtiefe und somit die Qualität des Räucherns hängt vom Räucherverfahren ab. Es wird zwischen Kammerräucherung, Kernräucherung und Baustellenräucherung unterschieden.

Rauchhaus

auch: Rauchhäuser

Rauchhaus ist ein Begriff aus der Geschichte der bäuerlichen Architektur Deutschlands. Das Rauchhaus hatte eine offene Feuerstelle, auf der gekocht wurde, die aber auch Heizzwecken diente. Der Rauch wurde nicht über einen Schornstein abgeführt, sondern stieg nach oben auf und wurde durch Luken unter dem Dach "entsorgt" oder zog durch spezielle Rauchschlitze oder Löcher in den Seitenwänden ab. Der beißende Rauch hatte natürlich Einfluss auf die Gesundheit der Bewohner. Ein gutes hatte der Rauch aber jedoch - das im Haus verwendete Holz wurde von einer Rußschicht überzogen und dadurch konserviert.

Rauchrohr

auch: Rauchrohre

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Was volkstümlich als Ofenrohr bezeichnet wird, nennt der Fachmann Rauchrohr. Rauchrohre sorgen dafür, dass die Abgase aus einem Kaminofen in den Schornstein gelangen. Rauchrohre sind hoch hitzefest und aus Edelstahl gefertigt, wobei sie in pulverbeschichteten farbigen Varianten durchaus auch eine dekorative Aufgabe übernehmen können. Das Foto zeigt Rauchrohre und Zubehör des skandinavischen Herstellers Morsø.

Rauchrohrschelle

auch: Rauchrohrschellen

Rauchrohre können in den seltensten Fällen ohne Zwischenstücke direkt mit dem Schornstein verbunden werden. Um einwandfreie und absolut dichte Anschlüsse zu erreichen, werden spezielle Rauchrohrschellen eingesetzt. Diese sind aus Stahlblech gefertigt und mit asbestfreiem, hochhitzebeständigem Dichtungsband versehen.

Rauchschutztür

auch: Rauchschutztüren

Rauchschutztüren haben die Aufgabe, den Durchtritt von Rauch durch Wandöffnung für einen Zeitraum von ca. 10 Minuten zu verhindern, um die Rettung von Menschen und Tieren zu gewährleisten. Damit eine Tür als dichtschließend bezeichnet werden kann, muss sie ein stumpf einschlagendes oder gefälztes vollwandiges Türblatt und eine mindestens dreiseitig umlaufende Dichtung besitzen. Weiterhin muss eine Rauchschutztür selbstschließend sein, denn eine Rauchschutztür kann den Durchtritt von Rauch logischerweise nur verhindern, wenn die Tür geschlossen ist. Hierzu ist die Ausrüstung der Türen mit Türschließer unumgänglich. Türschließer mit integrierten Feststelleinrichtungen sind nur dann zulässig, wenn die Türkonstruktion entsprechend geprüft oder die Änderung gutachterlich zugelassen ist. Rauchschutztüren bekommen im übrigen den Zusatz "RS". Eine Tür mit der Bezeichnung T 90 RS besitzt somit eine Feuerbeständigkeit von 90 Minuten und ist zusätzlich noch rauchdicht. Eine Feuerschutztür kann, muss aber nicht zwangsläufig auch vor Rauch schützen. Rauch- bzw. Brandschutztüren müssen zudem nicht zwangsläufig aus Stahl sein, wie man es häufig bei Türen zum Öllagerraum oder zur Garage sieht. Auch Glas oder Holz kommen inzwischen zum Einsatz. Brandschutzverglasungen gibt es in zwei Kategorien: F- und G-Verglasung. G-Verglasungen verhindern den Flammen- und Brandgasdurchtritt entsprechend der angegebenen Zeit, z.B. G 30,... G 120. Die Brandhitze kann sich bei G-Verglasungen ausbreiten. F-Verglasungen müssen neben der Rauch- und Flammendichtigkeit auch eine Übertragung des Brandherdes durch Hitzestrahlung im geforderten Zeitraum unterbinden.

Rauch- und Wärmeabzugsanlage

auch: Rauch-, und, Wärmeabzugsanlagen

siehe RWA-Anlage

Rauhbank

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Die Rauhbank ist ein langer Hobel zum Vorbearbeiten und Ebnen unregelmäßiger Holzstücke. Wegen seiner Länge folgt der Hobel nicht den Unebenheiten des Holzes. Er eignet sich insbesondere zum Bearbeiten langer Arbeitsstücke und Brettkanten.

Rauhputzblech

auch: Rauhputzbleche

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Das Rauhputzblech zählt zu den Dekorblechen und weist eine durch maschinelle Prägung erzielte feine Struktur auf, die an eine Rauhputzwandfläche erinnert. Rauhputzbleche werden aus Aluminium gefertigt und auch in Messing-, Bronze- oder Kupfer-Eloxierung angeboten.

Raumbedufter

Raumbedufter ist die Bezeichnung für Geräte, die in einem Raum Düfte ausbringen. Bei den Düften handelt es sich um Konzentrate, die über eine Dosiereinrichtung ausgebracht und durch einen leise laufenden Ventilator in die Raumluft abgegeben und mit ihr umgewälzt werden. Die Duftnoten reichen von "Zitronenfrische" bis "Pfirsich" oder "Flieder". Dass solche Düfte auch Reizungen der Schleimhäute hervorrufen können und dass ein Umwälzen der Raumluft einem Hausstaub-Allergiker auch die Tränen in die Augen treiben kann ungeachtet dessen, dass zwischen dem Staub auch duftige Ölpartikel herumschwirren, wird von der Herstellern solcher Geräte möglichst verschwiegen.

Raum-Entfeuchter

auch: Raumentfeuchter

Insbesondere Kellerräume, generell aber alle Räume mit unzureichender Belüftung, bieten aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit dem Schimmel, aber auch weit gefährlicheren Pilzen wie etwa dem echten Hausschwamm ideale Nahrungsgrundlagen. Um gefährdete Räume vor einem solchen Befall zu schützen, werden Raum-Entfeuchter eingesetzt. Das sind Kästen aus PVC-Material, in die ein Granulat eingegeben wird, das die Feuchte aus der Luft anzieht. Das Granulat löst sich auf, das Wasser kann dann im unteren Teil des Kastens gesammelt und in der Kanalisation „versenkt“ werden.

Raumfeile

auch: Raumfeilen

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Der Begriff Raumfeile kann irrtümlich aufgefasst werden. Diese Feile ist jedoch nicht für "großräumiges" Feilen gedacht, sondern wird vor allem für das Feilen von Ausschnitten in Schlüsselbärten und zum Feilen in engen Bereichen benutzt. Raumfeilen sind rechteckig und sehr flach, wobei sie sich zur Spitze hin verjüngen. An den breiten Seiten verfügen Sie über eine Kreuzhieb-Zahnung, an den Kanten über einen Einhieb.

Räumfeile

auch: Räumfeilen

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Eine Räumfeile wird verwendet zum Feilen von schmalen Nuten und zum Einsatz an sehr engen Stellen. Speziell geeignet ist die Räumfeile zum Ausfeilen von Schlüsselbärten. Die Kanten der Feile laufen nach vorne hin konisch zu. Es gibt Räumfeilen mit unterschiedlichstem Hieb und somit verschiedener Abtragsleistung. (Foto: Hersteller BAHCO)

Raumgewicht

siehe Rohdichte.

Raumgitterwand

siehe Krainerwand.

Raumgliederungssystem

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Das Raumgliederungssystem bezeichnet verschiedene Techniken, einen Raum zu gliedern, also bei Bedarf abzutrennen oder in seinen Dimensionen zu verändern. Folglich muss unter einem Raumgliederungssystem die Schiebewand ebenso verstanden werden, wie die Stellwand oder deckenhängende Schienensysteme, an denen z. B. flexible, transluzente Materialien angebracht sind. Unser Foto zeigt das Raumgliederungssystem "Profil 33" des Herstellers ROSSO.

Raumklimagerät

auch: Klimagerät, Raumklimageräte

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Während der Einsatzbereich einer Klimaanlage sich in der Regel über mehrere Räume erstreckt, ist ein Raumklimagerät für die Kühlung eines Raumes vorgesehen. Einfache Raumklimageräte blasen die Warmluft mit einem Abluftschlauch durch ein gekipptes Fenster nach außen. Fest installierte so genannte Splitgeräte sind besser. Ein mobiles Klimagerät belastet das Erdklima in der Regel stärker als ein normaler Kühlschrank, der das ganze Jahr über läuft. Die Raumklimageräte funktionieren im Prinzip wie ein Kühlschrank, der jedoch nur 150 bis 200 Liter kühlt. Soll ein ganzer Wohnraum - mit meist schlechter Dämmung - in der heißen Jahreszeit in einen Kühlraum verwandelt werden, so muss entsprechend viel Energie eingesetzt werden. Deshalb ist es wichtig, ein möglichst effizientes Gerät zu wählen. Das hilft dem Erdklima und dem eigenen Geldbeutel, wenn es daran geht, die Stromrechnung zu zahlen. Denn, selbst wenn das Raumklimagerät nur an 30 Hitzetagen im Jahr in Betrieb ist, kann es schnell zum größten Stromverbraucher im Haushalt werden. Dem günstigen Anschaffungspreis stehen dann zusätzliche Stromkosten von über 100 Euro jährlich gegenüber.

Raumklima-Messgerät

auch: Raumklima-Messgeräte

Raumklima-Messgeräte sind ein ideales Hilfsmittel bei der Kontrolle für das richtige Heizen und Lüften. Gemessen wird die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit. Beim Erreichen einer bestimmten relativen Luftfeuchte stößt das Gerät einen Signalton aus, um die Bewohner daran zu erinnern, dass mal wieder gelüftet werden sollte. Damit werden Feuchteschäden vermieden bzw. Heizkosten gespart, denn feuchte Luft lässt sich nur mit sehr hohem Energieaufwand erwärmen. Das Gerät kann nicht nur während der Heizperiode eingesetzt werden, sondern auch, um ein behagliches und gesundes Raumklima zu schaffen und zu erhalten. Es dient auch für die Werterhaltung bei Parkettböden, Gemälden, Musikinstrumenten, Lagerung von Dokumenten, Kleidung, Wein und Nahrungsmitteln etc. und ist somit vielseitig einsetzbar.

Raummeter

Ein Raummeter ist die in einen Kasten (1m x 1m x 1m) hineinpassende Holzmenge in Form von Holzscheiten oder Rundhölzern. Wer einen Raummeter kauft, hat damit aber keinen tatsächlichen Kubikmeter Holz erworben, denn im Raummeter sind zwischen den eingeschlichteten Holzstücken mehr oder weniger große Lufträume. 1 Raummeter Rundholz = 0,80 m³ (Festmeter) Wird das Holz abgeschnitten und erneut aufgerichtet entsteht durch die engere Schlichtung und dem Verlust des Sägemehls ein Maßverlust. Man spricht nun von einem Raummeter Stückholz. 1 Raummeter Stückholz = 1,18 Raummeter Rundholz 1 Raummeter Stückholz = 0,94 m³ (Festmeter) Aus wirtschaftlichen bzw. praktischen Gründen wird häufig der Schüttraummeter verwendet.

Raummodul

auch: Raummodule

siehe Raumzellenbauweise.

Raum-Temperaturfühler

Raupenbagger

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Bagger können nach ihrem Fahrwerk unterschieden werden, eine Art von Bagger ist dann der Raupenbagger. Durch die relativ großen Aufstandsflächen der Raupenketten auf den Boden ist der Raupenbagger besonders für den Einsatz auf Böden geringerer Tragkraft geeignet. Die Vorteile des Raupenfahrwerks sind gute Geländegängigkeit und Standfestigkeit, sowie geringe Bodenpressungen, die durch Verwendung breiterer Raupenketten noch weiter reduziert werden können. Der Nachteil gegenüber einem Radbagger ist die geringe Geschwindigkeit bei einem Ortswechsel. Raupenbagger können durch Anbaugeräte für verschiedene Einsätze umgerüstet werden.

Raupendumper

siehe Dumper.

Raupenkran

auch: Raupenkrane

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Der Raupenkran ist ein Fahrzeugkran mit Raupenfahrwerk. Raupenkrane kommen in unwegsamem, besonders weichem Gelände und bei besonderen Belastungen zum Einsatz. So werden beispielsweise Spundwände mit dem Raupenkran gezogen. Raupenkrane besitzen eine Hubkraft von bis zu 1.200 Tonnen. Dementsprechend hoch ist ihr Eigengewicht und dementsprechend langsam können sie sich fortbewegen. Über längere Strecken müssen sie daher mit Spezialfahrzeugen wie z.B. einem Tieflader transportiert werden. In der Regel werden Raupenkrane mit Gittermastauslegern ausgerüstet.

Raupenteleskopkran

Der Raupenteleskopkran ist der große Bruder des Raupenkrans, dessen Auleger auf Höhen bis 70 m teleskopartig ausgefahren werden kann, wobei Lasten um die 120 t gehoben werden können. Das Einsatzgebiet sind mehrgeschossige Neubauten, Industrieanlagen und der Brückenbau.

Rauspund

auch: Rauhspund

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Rauspund bzw. Rauhspund in alter Schreibweise ist ein historischer, aber auch heute noch gültiger Gattungsbegriff für ursprünglich "raue", also nicht gehobelte, aber gespundete (siehe Spunden) Bretter. Rauspund ist ideales Bauholz für Dachböden, Dachschalungen oder Böden und Decken von Gartenhäusern. Heute wird Rauhspund meistens auf der Sichtseite einseitig gehobelt angeboten, vielfach ist es auch auf der Rückseite gehobelt. Rauspund ist entweder roh oder tauchimprägniert im Handel und wird aus Nadelholz hergestellt. Da Rauspund immer über Nut und Feder verfügen, ist die Verlegung der Bretter stark vereinfacht.

Rautenspat

Raw Silk

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Raw Silk ist eine Gneis-Art, die durch seine grau-rosa Bänderung fast wie Marmor wirkt, aber sehr viel bessere technische Eigenschaften besitzt. Der Stein kann daher für alle Zwecke im Außen- und Innenbereich verwendet werden. Anwendungsgebiete sind zum Beispiel Bodenbeläge, Terrassenbeläge, Küchenarbeitsplatten, Wandbekleidungen oder Fensterbänke. Er ist mit einer polierten, geschliffenen oder geflammten Oberfläche erhältlich. Die polierte Oberfläche ist am wenigsten empfindlich gegen Verschmutzung. Rutschfester wird das Material bei einer geschliffenen Oberfläche. Sehr rauh ist die geflammte Oberfläche (siehe flammieren). Solche Steine werden vor allem im Außenbereich eingesetzt.

Reaktionbeize

auch: Reaktionsbeizen

siehe chemische Beize.

Reaktionsanker

siehe Verbundanker.

Reaktionsharzfugenmörtel

Reaktionsharzfugenmörtel bestehen aus 2-komponentigen Epoxidharzen und werden mit entsprechenden Quarzsanden abgemischt. Diese Fugenmassen haben gegenüber mineralischem Fugenmörtel den Vorteil, dass sie zum einen hoch mechanisch beanspruchbar sind und zum anderen eine sehr gute chemische Resistenz aufweisen. Diese Fugen können auch mit Dampfstrahlgeräten, Hochdruckreinigern etc. gereinigt werden.

Reaktionsharzkleber

Reaktionsharzmörtel sind zweikomponentige Kunstharzkleber. Als Spezial-Fliesenkleber eignen sie sich für den besonderen Einsatz auf schwierigen Untergründen wie Stahl, Glas und Polyester, aber auch Holz und Holzspanplatten. Ebenso gibt es Reaktionsharzkleber im Handel, die bestens für das Kleben v on Parkett geeignet sind. Die Harze können auf Polyurethan- oder auf Epoxidharzbasis aufgebaut sein. Eine besondere Eigenschaft der Kunststoffkleber ist ihre hohe Flexibilität und ihre Chemikalienbeständigkeit. Deshalb wird der Kleber häufig im gewerblichen Bereich wie Großküchen, in Laborräumen und in der Lebensmittelindustrie verwendet. Auch bei Zwei-Komponenten-Klebern muss zunächst eine Dichtschicht aufgebracht werden, auf die nach der Aushärtung das eigentliche Kleberbett aufgezogen wird. Zudem werden sie zum Verfugen verwendet. Diese Fugen sind absolut dicht, fleckunempfindlich und pflegeleicht. Allerdings sollte man bei der Verarbeitung von Reaktionsharzen vorsichtig sein, da besondere Kenntnisse und Fertigkeiten des Handwerkers notwendig sind.

Reaktionsharzklebstoff

auch: Reaktionsharzklebstoffe

Reaktionsharzklebstoffe sind sehr gut geeignet für das Kleben von Holzbodenbelägen auf allen Untergründen. Sie werden als Ein- oder Zwei-Komponenten-Kleber angeboten und haben meist niedrige Emissionswerte. Reaktionsharzklebstoffe sind wasserfreie Produkte, wodurch sie sich besonders für feuchtigkeitsempfindliche Parkette eignen. Die Verarbeitung muss zügig erfolgen, da diese Kleber schnell aushärten.

Reaktionsholz

Reaktionsholz ist anormales, den Gebrauchswert des Holzes negativ beeinflussendes Holzgewebe. Es tritt auf dem Stammquerschnitt einseitig in etwa halbringförmigen Schichten auf. Reaktionsholz entsteht als Reaktion des Baumes auf einseitige äußere Einwirkungen (z.B. Schiefstellung am Hang, Wind, Schnee).

Reaktionslack

auch: Reaktionslacke

Lacke können entweder durch Verdunsten der Lösungsmittel aushärten oder durch eine chemische Reaktion. Solche Lacke nennt man Reaktionslacke. Meist handelt es sich um Zweikomponentenlack, wobei die beiden Komponenten Stammlack und Härter vor dem Auftragen zunächst gemischt werden müssen. Reaktionslacke sind z.B. Polyurethanlack und Polyesterlack. Reaktionslacke haben den Vorteil, dass sie besonders hart werden aber dennoch elastisch bleiben, sehr gut haften und beständig sind gegen Wasser und vor allem gegen Chemikalien. Die Komponenten sind oft getrennt und müssen genau nach Hestellerangaben gemischt und verarbeitet werden. Wird falsch gemischt, können diese Lacke entweder spröde werden und reißen oder nicht vollkommen aushärten. Die Beständigkeit gegen Wasser und Chemikalien ist dann nicht mehr gegeben.

Reaktivverdünner

Ein Reaktivverdünner ist ein Verdünnungsmittel, das beim Härtungsprozess der Beschichtungen Bestandteil des Bindemittels wird. Die DIN 55945 formuliert das folgendermaßen: "Verdünnungsmittel, das bei der Filmbildung durch chemische Reaktion Bestandteil des Bindemittels wird". Reaktivverdünner werden bei Ungesättigten Polyester-Harzen, bei Acrylat-Klebstoffen und bei Epoxidharz-Klebstoffen bzw. Beschichtungsstoffen oder Gießharzen eingesetzt.

Rechen

auch: Gartenrechen

Der Rechen ist das Universalwerkzeug zum Einebnen, Bewegen und Aussortieren von Schüttgut. Bei der Gartenarbeit ist der Rechen unentbehrlich. Beispielsweise lassen sich mit dem Rechen beim Planieren größere Steine wie auch Wurzelwerk und Pflanzenreste aus Erde und Sand entfernen oder das gemähte Gras zusammenrechen. Ein Rechen besteht in der Regel aus einem langen Stiel und einem quer dazu angesetzten kurzen Stab, an dem sich Zinken befinden. Die Zinken des Rechens können entweder eng (engzinkig) oder weit (weitzinkig) auseinander sein. Bei verwucherten, filzigen und dichten Flächen ist ein weitzinkiger Rechen, beim gepflegten Englischen Rasen ein engzinkiger Rechen besser geeignet. Ein Rechen kann aus Metall oder Holz, seltener aus Kunststoff, bestehen. Rechen in größeren Dimensionen gibt es bei der Abwasserreinigung in der Kläranlage. Hier dienen sie zum Zurückhalten von Grobstoffen im Abwasserstrom.

Rechteckplatten

auch: Rechteckplatte

Rechteckplatte ist zunächst einmal ein allgemeiner Begriff für eine rechteckige Platte aus unterschiedlichem Material. Rechteckplatte ist aber auch ein Begriff aus der Baustatik. Rechteckplatten aus Stahlbeton werden unterschieden nach ihrer Lagerung (frei drehbar oder eingespannt). Frei drehbare Platten können wiederum auf zwei, drei oder vier Seiten gelagert sein, während eingespannte Platten beispielsweise Durchlaufplatten oder Kragplatten sind.

Rechtsdrehwuchs

siehe Drehwuchs.

Reciprosäge

auch: Tigersäge, Reciprosägen

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Eine Reciprosäge oder Tigersäge ist so etwas wie ein elektrischer Fuchsschwanz. Sie ist universell einsetzbar für unterschiedliche Materialien und für eine hohe Schnittleistung. Das Sägeblatt frisst sich durch Pendelhub-Bewegungen durch das Material. Die Reciprosäge ist beliebt beim Sanitärinstallateur, wenn eine alte Heizung rausgerissen wird. Hier hat die Reciprosäge mehr oder weniger die Flex ersetzt. Im Trockenbau wird die Reciprosäge zum Zuschneiden von Profilen verwendet. Mit einer leistungsstarken Maschine und geeigneten Sägeblättern kann man sogar Stein schneiden.

Recyclingbörse

siehe Abfallbörse.

Red Alder

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Red Alder ist an der amerikanischen Westküste kommerziell das häufigste im Handel erhältliche Laubholz. Red Alder ist vergleichbar bzw. ähnelt der europäischen Erle. Frisch geschnitten ist das Holz meist weiß. Unter Lichteinwirkung dunkelt es aber hellbraun mit gelber oder rötlicher Tönung nach. Kernholz ist nur bei älteren Bäumen ausgebildet, ohne sichtbare Grenze zwischen Splint und Kern. Das Holz ist ziemlich geradfaserig mit gleichmäßiger Struktur. Red Alder lässt sich gut maschinell bearbeiten und ausgezeichnet drechseln und polieren. Es wird daher gerne für Drechsel- und Schnitzarbeiten verwenden. Aber auch Möbel, Küchengeräte, Küchenschränke und Türen lassen sich aus Red Alder hervorragend herstellen.

Red Elm

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Dieser Laubbaum aus der Familie der Ulmen ist im Osten und Mittleren Westen der USA beheimatet. Red Elm hat einen grauweißen bis hellbraunen schmalen Splint. Das Kernholz ist rotbraun bis dunkelbraun. Das mäßig schwere, harte und steife Holz ist recht leicht zu bearbeiten. Es läßt sich gut nageln, schrauben und verleimen. Wegen des schrägen Faserverlaufs ist das Holz jedoch schwer zu spalten. Beim Schleifen, Beizen und Polieren ergibt sich eine gute Oberfläche. Red Elm verwendet man für Möbel, Wandschränke, Fußböden, Innenausbau, Vertäfelungen und Särge.

Red Oak

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Red Oak ist die amerikanische Eiche. ist Zur Familie der Roteichen gehören verschiedene wichtige Handelsarten einschließlich der Amerikanischen Roteiche, der Südlichen Roteiche, der Schwarz-Eiche, Shumard Eiche, Cherrybark Eiche, Scharlacheiche, Nageleiche und Nuttaleiche. Eiche ist die beliebteste Laubholzart, denn ihre ausgeprägten Zeichnungen stechen sofort ins Auge und heben sich von anderen Holzarten ab. Eichenholz ist sehr hart und robust, lässt sich einfach schleifen und drechseln und besitzt erstklassige Biegeeigenschaften. Das Splintholz von Red Oak ist zartweiß, das Kernholz hingegen variiert von hellrosa bis dunkelrot-braun.

Reduktionsverfahren

Gebrauchte Kunststoffverpackungen können mit dem Reduktionsverfahren ökologisch sinnvoll verwertet werden. Mischkunststoffe aus Sammlungen des Dualen Systems werden in der Stahlindustrie zur Eisengewinnung eingesetzt. Da die Kunststoffe bei Temperaturen über 2000°C dem Eisenerz den Sauerstoff entziehen, können erhebliche Mengen Schweröl eingespart werden.

Reduzierdüse

Zubehörteil für Heißluftpistolen, über die Heißluft punktgenau platziert wird beim Entlöten und PVC-Schweißen.

Redwood

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Redwood ist ein sehr leichtes Nadelholz, das in einer nur kleinen Region der nordamerikanischen Westküste verbreitet ist, wo es einmal in großen Mengen vorkam. Die Bäume werden ungewöhnlich groß mit einem Durchmesser bis 7 m und einer Länge von bis zu 70 m. Der Splint ist weiß bis gelblich grau, das Kernholz (trocken) zunächst rötlich mit leicht violetter Tönung, nach längerer Belichtung rötlich braun und matt glänzend. Das Holz wird im Innenausbau für Akustik-, Wand- und Deckenbekleidungen, Raumteiler, Leisten und Rahmenwerk verwendet. Wegen der guten Witterungsfestigkeit wird es auch im Außenbau für Fassaden, Wand-, Balkon- und Garagentor-Verkleidungen, Windfedern, Dachunterschläge, Stirnbretter, Fensterläden, Pergolen und in Feuchträumen, wie in Schwimmhallen oder Badezimmern eingesetzt.

Reedkontakt

auch: Reedkontakte

siehe Magnetkontakt.

Reflexion

Reflexion spielt im Bauwesen bei Fensterscheiben eine Rolle. Treffen Sonnen- oder Wärmestrahlen auf eine Glasscheibe, wird ein Teil der Strahlen nicht durchgelassen, sondern reflektiert. Beim Spiegel wird die größte Menge der Strahlen in den Raum zurückgeworfen. Deshalb kann man sich im Spiegel so klar und deutlich sehen. Bei Fensterscheiben wird ein kleinerer Teil der Strahlen reflektiert. Dennoch werden bei Sonnenschutz-Isoliergläsern und Wärmeschutzgläsern eine Beschichtung aus Zinnoxid, Silber oder Gold aufgebracht, damit möglichst viele Strahlen zurückgeworfen werden und die Transmission möglichst gering ist. Nimmt man die Absorption von Strahlungsenergie noch hinzu, spricht man vom Strahlungsdurchgang.

Reflexionsschall

siehe Diffusschall.

Reformputzhobel

Reform-Putzhobel

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Der Reform-Putzhobel ist sozusagen der feine Bruder des Putzhobels. Der Hobelkörper wird beispielsweise aus Birnbaum gefertigt, die Sohle aus Pockholz, was allein schon auf die höheren Ansprüche hinweist. Mit dem Reform-Putzhobel lassen sich feinste Putzarbeiten in Faserrichtung des Holzes vornehmen, also auch auf furnierten Flächen.

Regelarmatur

auch: Regelarmaturen

Regelarmaturen sind Sanitärarmaturen zum einregulieren von Drücken, Temperaturen und Volumenströmen. Sie werden in allen Industriebereichen eingesetzt, wo fließfähige Stoffe in Rohrleitungssystemen transportiert werden müssen. Regelarmaturen sind beispielsweise Druckminderer und zentrale Brauchwassermischer.

regelmäßiges Schichtenmauerwerk

siehe unregelmäßiges Schichtenmauerwerk.

Regelsieblinie

auch: Regelsieblinien

Regelung

auch: Regelungen

Mit einer Regelung als Teil einer Heizungsanlage lässt sich die Wärmeerzeugung auf den aktuellen Wärmebedarf abstimmen. Dabei werden Außen- und Raumtemperaturen erfasst und die Ist-Werte mit den vorgegebenen Soll-Werten verglichen. Bei Bedarf erhöht oder drosselt die Regelung selbsttätig die Wärmezufuhr zu den Heizflächen in den Räumen. Die Regelung arbeitet automatisch sowie witterungs- und zeitabhängig (siehe Nachtabsenkung). Moderne Regeleinrichtungen lassen sich mit wenig Aufwand auf individuelle Lebensgewohnheiten (Tagesablauf, Wochenende, Urlaub) einstellen.

Regenablaufkette

auch: Regenablaufketten

Regenablaufketten sind aus Hühnerei-großen Kunststoff-Gliedern gefertigt. Man befestigt sie vertikal an den Stellen eines Dachüberstandes, an dem bei starkem Regen das Wasser wie aus einem Rohr auf Terrassen, Wege oder Grundstücke prasselt. Sie haben also eine geräuschmindernde Funktion.

Regenbrause

auch: Regenbrausen

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Eine Regenbrause ist eine fest installierte Kopfbrause, aus der gleichmäßig das Duschwasser fließt wie bei einem schwächeren oder stärkeren Regen. Solche Brausen, auch als Monsunbrausen im Handel, sind Trendobjekte, die oft das Design der Jahre um 1900 aufweisen. Das Foto zeigt ein Modell des Herstellers JÖRGER.

Regenreihe

auch: Regenreihen

siehe Regenspende.

Regenrinnenheizung

Regenrohrschelle

auch: Regenrohrschellen

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Eine Regenrohrschelle dient dem Verbinden von Leitungen der Fangeinrichtung und Regenfallrohren. Es gibt Regenrohrschellen für verschiedene Rohrdurchmesser oder verstellbare für beliebige Querschnittsformen. Hergestellt werden die Schellen aus Kupfer, verzinktem Stahl, nichtrostendem Stahl oder Aluminium.

Regenrückhaltebecken

Ein Regenrückhaltebecken ist eine Lösung zur Rückhaltung von Regenwasser. Das zwischengespeicherte Wasser wird verzögert, aber vollständig der Kläranlage zugeführt. Sie finden sowohl im Trenn- als auch beim Mischsystem Anwendung. Regenrückhaltebecken im Trennsystem können in geschlossener und in offener Bauweise, z. B. in Erdbauweise oder Betonbauweise ausgeführt werden. Vorteile der Erdbauweise sind die geringeren Baukosten und die mögliche naturnahe Gestaltung. Vorteil der Betonbauweise ist der geringere Platzbedarf. Das Becken kann auch unterirdisch errichtet werden.

Regensammler-Steckanschluss

auch: Regensammler-Steckanschluß

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Ein Regensammler-Steckanschluss ist ein Schlauchanschlussstück, das werkseitig in ein Regenfallrohr eingearbeitet worden ist. Über einen solchen Steckanschluss, wie er von Gartenbewässerungssystemen her geläufig ist, kann ein Teil des durch das Fallrohr ablaufenden Regenwassers in einen Regenwasser-Sammelbehälter umgeleitet werden. Je nach System können das 60 % und mehr sein, so dass eine derartig einfache Installation spürbar die Kanalgebühren senken kann.

Regenschutzschiene

auch: Regenschutzschienen

Die Regenschutzschiene oder auch Wetterschutzschiene wird zur Abdichtung und Wasserableitung von Holzfenstern, Kunststofffenstern und Aluminiumfenstern verwendet. Wetterschutzschienen bestehen aus stranggepressten Aluminiumprofilen und werden aufgeschraubt oder bei Holz eingefräst.

Regensicherheit

Regensicherheit ist vor allem bei Dacheindeckungen gefordert. Zum einen natürlich, damit es nicht reinregnet und zum anderen, damit die Wärmedämmung nicht durchfeuchtet wird. Schuppenförmig zu deckende Werkstoffe sind naturgemäß regensicher. Die Einzelelemente solcher Deckungen sind entsprechend ihrer jeweiligen Güteanforderung als wasserdicht bzw. wasserundurchlässig einzustufen, in ihrem Zusammenwirken als Dachhaut ist von einer Regensicherheit auszugehen. Die Regensicherheit ist u. a. von folgenden Faktoren abhängig: Deckwerkstoff, Deckungsart und Dachneigung.

Regensinkkasten

auch: Regensinkkästen

Regenspende

auch: Regenreihe, Regenspenden

Als Regenspende bezeichnet der Fachmann die Regenwassermenge, die in einem bestimmten Zeitabschnitt auf eine bestimmte Fläche niederprasselt. Formeltechnisch wird die Regenspende als Quotient aus dem Volumen des Regens und dem Produkt aus Zeit und Fläche in l/(s.ha) angegeben. Die Wasserbauer benötigen die Regenspende, um ihre Bauwerke wie Regenüberlauf, Regenrückhaltebecken oder ähnliches zu dimensionieren. Sie gehen dabei von einem bestimmten Maximalwert der Regenspende aus, der in den meisten Fällen nicht erreicht wird. Ganz außergewöhnliche Regenfälle mit nachfolgendem "Jahrhunderthochwasser" liegen meist über diesen Wert, da bei der Erstellung der Bauwerke auch auf Wirtschaftlichkeit geachtet werden muss. Die Regenspende kann von Ort zu Ort verschieden sein und wird normalerweise über die sogenannte "Regenreihe" ermittelt. Dabei werden verschiedene Regenfälle gemessen und daraus dann die Regenspende ermittelt. Nicht nur beim Wasserbau spielt die Regenspende eine Rolle, sondern auch beim "normalen" Hausbau und hier bei der Dimensionierung von Regenrinnen und Fallleitungen. Hier wird aber in der Regel nicht die örtliche Regenspende zu Hilfe genommen, sondern ein Standardwert, der in Deutschland 300 Liter pro Sekunde und Hektar beträgt.

Regenüberlauf

Ein Regenüberlauf ist ein Bauwerk, über das überschüssiges Mischwasser in den Vorfluter abgeleitet wird. Zur Entlastung der Kanalisation und der Kläranlage werden Entlastungsbauwerke wie der Regenüberlauf vorgesehen. Bei starkem Regen läuft der Regenüberlauf voll. Die Inhalte der des Regenüberlaufs werden nach Regenende zur Kläranlage abgeleitet und dort gereinigt. Nur der Anteil, der das Rückhaltevolumen der Stauräume übersteigt, wird als stark verdünntes Mischwasser am Regenüberlauf in ein Gewässer eingeleitet.

Regenüberlaufbecken

Ein Regenüberlaufbecken ist eine spezielle Form eines Regenüberlaufs. Es besitzt einen Ablauf zur Kläranlage und einen Überlauf zum Gewässer. Bei starkem Regen wird das Wasser aus der Kanalisation im Regenüberlaufbecken gesammelt. Ist das Becken voll, wird das übeschüssige Wasser direkt in ein Gewässer geleitet. Der während des Regens gespeicherte Beckeninhalt kann zeitversetzt zum Klärwerk weitergeleitet werden und dieses somit entlasten. Idealerweise sollte ein Regenüberlaufbecken eine gewisse mechanische Trennwirkung haben, so dass die ungelösten Schmutzpartikel bereits teilweise herausgefiltert werden, bevor das Wasser in den Überlauf gelangt.

Regenwasserkanal

Bei der Entwässerung von Straßen außerhalb von Ortschaften wird das Regenwasser oft über die Schulter direkt seitlich in einen Straßengraben oder eine Versickerungsmulde geleitet. Wenn die Geländeverhältnisse oder die Verschmutzung des Regenwassers dies nicht zulassen, wird das Wasser über Regenrinnen und Straßeneinläufe in einen Regenwasserkanal geleitet. Innerhalb von Ortschaften wird bei der Trennkanalisation das Regenwasser über Regenrinnen und Straßeneinläufe in einen Regenwasserkanal geleitet, während das Schmutzwasser getrennt in einem Schmutzwasserkanal abgeleitet wird.

Regulierofen

Reibahle

auch: Reibahlen

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Reibahlen sind bohrerähnliche Werkzeuge, deren Schneiden nicht in Form einer Spirale, sondern senkrecht nebeneinander angeordnet sind. Mit ihrer Hilfe können Bohrlöcher geglättet und auf ein genaues Maß gebracht werden. Nicht genau fluchtende Nietlöcher können ausgeglichen und ähnliche Arbeiten an Innenflächen und Innenrändern von Bohrungen ausgeführt werden. Beim Reiben lösen sich kleinste Späne von der Lochwand.

Reibebrett

auch: Reibebretter

Das Reibebrett ist ein Werkzeug zum Herstellen strukturierter Putzoberflächen an Wänden oder Fassaden. Die Struktur entsteht durch "Reibung" mit dem Reibebrett in Kreisform, waagrecht oder senkrecht. Reibebretter gibt es in klassischer Ausführung aus Holz oder aus Kunststoff bzw. Aluminium. Für verschiedene Baumaterialien, Verfugungen und Strukturputze gibt es verschiedene Auflagen für Reibebretter: Mit einer Schwammgummiauflage lassen sich Gipsputze glätten. Für Fugenzement und angemischte Fugenmörtel verwendet man eine Auflage aus Zellkautschuk. Zum Glätten und Verdichten von Gips und Kunststoffputzen wird eine Latexauflage verwendet. Eine Viskoseauflage eignet sich zum Auswaschen von Fugenmörtel-Rückständen. Besonders saugfähig ist eine Hyroschwammauflage. Sie eignet sich in gerasterter Ausführung zum Reinigen nach dem Verfugen. Auch feine oder grobe Schleifbeläge dienen als Auflage. Sie dienen zum Beispiel zum Reinigen von leicht angetrockneten Fugenmassen bei Keramikfliesen, zum Vorwaschen von herkömmlichen Fugenmassen oder der Reinigung von Fliesen und Steinböden.

Reibeisen

Reibeisen ist ein etwas veralteter Begriff für Raspel. Mit einem Reibeisen werden Metalle und Holz bearbeitet. Umgangssprachlich versteht man unter einem Reibeisen einen zänkischen Menschen insbesondere weiblichen Geschlechts. Dazu paßt, dass ein Reibeisen auch ein Küchengerät ist zum Reiben von Hartkäse.

Reibgewinde

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Ein Reibgewinde findet man bei bestimmten Schraubenarten. Während die Gewinde einer herkömmlichen Schraube ein mehr oder weniger scharfes Profil haben, selbstschneidende Schrauben sogar ein messerscharfes, verfügt das Reibgewinde über ein abgerundetes Profil. Reibgewinde findet man meistens in der Kombination mit einem Doppelganggewinde bei Holzbauschrauben und Ingenieurbauschrauben (siehe Zeichnung). Bei solchen Konstruktionen verringert das Reibgewinde den Eindrehwiderstand.

Reibung

Reibung ist in der Physik der Widerstand gegen Verschiebung eines Körpers auf der Oberfläche eines anderen Körpers. Reibung ist zum Beispiel ganz wichtig beim Bremsvorgang, denn ohne Reibung würde beispielsweise ein Fahrzeug niemals zum Stillstand kommen. Man unterscheidet drei Arten von Reibung: Haftreibung, Gleitreibung und Rollreibung.

Reichsformat

Reide

auch: Reiden

Reide ist ein Fachausdruck aus der Schließtechnik. Reide bezeichnet das Endstück eines Schlüssels, also jenen Teil, den man zwischen die Finger nimmt, wenn man ein Schloss öffnen will. Sicherheitsschlüssel haben meistens eine runde Reide, ebenso die Standard-Buntbartschlüssel, damit man sie an einen Schlüsselhaken hängen kann. Bei kleinen Schlüsseln für Aktenschränke, Briefkästen und dergleichen findet man verstärkt rechteckige Reiden mit abgerundeten Ecken, die der Fachmann als Maurer-Reiden bezeichnet. Solche Maurer-Reiden bilden jedoch auch häufig das Endstück von Tresorschlüsseln, bei denen aber die klassische Ovalform überwiegt.

Reifezeit

Eine Reifezeit muss nach dem Mischen vieler Baustoffe eingehalten werden, bevor sie weiterverarbeitet werden können. Viele Baustoffe, insbesondere solche wie Fliesenkleber, die als Sackware geliefert werden, müssen für die Verarbeitung angemischt werden. Das geschieht durch Beimischen von und (maschinellem) Verrühren mit Wasser. Bis der so hergestellte flexible Mörtel verarbeitungsfähig ist, vergeht eine sogenannte Reifezeit. Diese ist herstellerspezifisch unterschiedlich, beträgt aber in der Regel nur wenige Minuten.

Reifholz

siehe Reifholzbaum.

Reifholzbaum

auch: Reifholz, Reifholzbäume

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Ein Reifholzbaum ist ein Baum ohne Kernholz. Die inneren Ringe dieser Bäume bestehen aus Reifholz, die äußeren Ringe aus Splintholz. Reifholzbäume sind beispielsweise Birnbaum, Fichte, Linde, Buche, Rotbuche, Tanne und Feldahorn.

Reihenpflaster

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Reihenpflaster ist eine Verlegeart von Pflastersteinenen. Weitere Pflasterverbände sind Diagonalpflaster, Passéepflaster, Segmentbogenpflaster und Schuppenbogenpflaster. Reihenpflaster wird hauptsächlich aus Großpflastersteinen verlegt, wobei es durchaus möglich ist, Kleinpflaster und Mosaikpflaster in Reihen zu legen. Reihenpflaster wird durch die geringe Verzahnung für Straßen mit geringem Verkehr eingesetzt. Mit Mosaiksteinen lassen sich Bordüren, Zierbänder oder Restflächen pflastern. Terrassen, Wege und kleine Plätze lassen sich mit Kleinsteinen in Reihe verlegen. Beim Verlegen sollte jede Reihe immer an der gleichen Seite begonnen werden. Die Reihen werden abwechselnd mit einem ganzen Binderstein und einem halben Stein begonnen. Dabei darf sich innerhalb der Reihen die Breite der Steine nicht verändern.

Reinigungsmolch

siehe Molch.

Reinigungsrohr

auch: Reinigungsrohre

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Reinigungsrohre sind wie der Abzweig, die Fallrohrstütze oder das Sprungrohr handelsübliche Formstücke für Abwasserleitungen. Sie besitzen eine runde oder eckige Öffnung, durch die der Gas- und Wasserinstallateur Zugang zum Abwasserrohr hat, um dieses zu reinigen oder eventuell eine Verstopfung zu beseitigen. Reinigungsöffnungen bzw. Reinigungsrohre sind mindestens alle 20 m, ab einem Durchmesser von 150 mm alle 40 m vorzusehen.

Reinkalkglätte

siehe Kalkglätte.

Reinsilikatfarbe

auch: Silikatfarbe, Keimfarbe, Reinsilikatfarben

Reinsilikatfarbe ist eine Mineralfarbe. Sie wird auch Wasserglasfarbe, Silikatfarbe oder, nach dem Erfinder A.W. Keim, Keimfarbe genannt. Wasserglas dient als Bindemittel bei Mineralfarben. Verdünnt wird die Farbe mit Fixativ. Gegenüber Dispersionsfarben hat die Farbe gesundheitliche und technische Vorteile, da keine Kunststoffe, Lösemittel oder Konservierer zugesetzt werden. Das Prinzip der der Silikatfarbentechnik beruht auf der Verkieselung der Mineralfarbe mit dem Untergrund. Es entsteht eine feste, mineralische und unlösbare Verbindung der Farbe mit dem Anstrichträger (Putz, Beton, Naturstein etc.) Die hohe Wasserdampfdurchlässigkeit von Mineralfarben gewährleistet, dass enthaltene Feuchtigkeit im Baukörper ungehindert nach außen abgegeben werden kann. Somit kommt es zu keinen Wasseransammlungen zwischen Anstrich und Untergrund, die zu Absprengungen und Rissen führen. Mineralfarben eignen sich besonders gut zur Renovierung denkmalgeschützter Bausubstanzen. Sie werden aber auch zunehmend für moderne Bauten verwendet.

Reinwasser

Reinwasser ist aufbereitetes Rohwasser. Die Aufbereitung geschieht im Wasserwerk in verschiedenen Stufen. In Belüftungsanlagen wird dem Grundwasser Sauerstoff zugeführt, so dass sich aus dem gelösten Eisen und Mangan durch eine chemische Reaktion absetzbare Flocken bilden. Diese Flocken setzen sich in Reaktionsbecken ab bzw. werden in Schnellfilteranlagen zurückgehalten. Dort befinden sich Filterbecken mit bis zu zwei Meter dicken Kiesschichten mit unterschiedlichen Korngrößen. Nach dem Durchfließen dieser Kiesschichten ist aus dem Rohwasser Reinwasser geworden.

Reißboden

auch: Schnürboden

Der Reißboden ist im Prinzip ein Reißbrett im Großen. Im Maßstab 1:1 werden auf dem Reißboden Baukonstruktionen angerissen und aufgezeichnet. Auf dem Reißboden wird zum Beispiel auch der Abbund einer Holzkonstruktion vorgenommen. Da früher auch mit einer Schlagschnur gearbeitet wurde, wird der Reißboden mitunter auch als Schnürboden bezeichnet. Bekannt ist der Reißboden schon aus dem klassischen griechischen Tempelbau, auch in der frühen Baukunst des fernen Ostens oder des Orients bediente man sich an diesem Hilfsmittel. Heutzutage kommen Reißboden kaum mehr zum Einsatz, CAD-Programme und riesige Plotter haben die Aufgabe übernommen.

Reisslack

auch: Reisslacke, Reiss-Lack, Reiss-Lacke

siehe krakelieren

Reißnadel

auch: Reißnadeln

siehe Anreißnadel.

Reißnadelprüfung

Mit der Reißnadelprüfung wird die Dichtheit von Schweißnähten bei PVC-Dichtungsbahnen (Teichfolie) überprüft. Zur Prüfung von Längs- und Quernähten wird die Reißnadel unter leichtem Druck entlang der Nahtkante geführt. An Fehlstellen trennt die Nadelspitze die überlappenden Bahnen deutlich voneinander. Fehlstellen sind zu markieren und mit einem Warmgas-Handschweißgerät auszubessern.

Reißzahn

auch: Reißzähne

Als Reißzahn wird ein Anbaugerät verstanden, das an einen Raupenbagger montiert ist und extrem harte Gesteinsschichten mit seinen Stahlzähnen aufreißt, so dass diese dann abtransportiert werden können.

Reit

siehe Reet

Reiter

siehe Dachreiter.

Reiteranker

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Ein Reiteranker ist ein spezieller Holzverbinder aus Stahl, der dann eingesetzt, wenn sich zwei Balken kreuzen, d.h. wenn der eine Balken auf dem anderen Balken aufliegt und diesen kreuzt. Dies ist beispielsweise beim Bau einer Pergola der Fall. Beim Reiteranker sind die Löcher so angeordnet, dass sich die Nägel nicht treffen.

Rekristallisationsglühen

siehe Glühen.

Rekultivierung

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Als Rekultivierung bezeichnet man Maßnahmen, um Kiesgruben, Steinbrüche, Gipsstollen usw. dann wieder in einen natürlichen Zustand zu versetzen, sobald die Grube oder der Steinbruch stillgelegt worden sind. Zu den Rekultivierungsmaßnahmen zählen das Auffüllen der Gruben mit ökologisch unbedenklichem Füllgut wie beispielsweise recyceltem mineralischem Bauschutt, die Verdichtung des Füllguts, das Ausbringen von Substraten und Mutterboden und die Begrünung und/oder Aufforstung des Geländes in der Art, dass der ursprüngliche Landschaftscharakter wiederhergestellt wird. Die Anforderungen sind im sog. Bundesberggesetz geregelt, die Rekultivierungsmaßnahmen werden behördlich genau überwacht.

Relaxation

Relaxation ist die zeitabhängige Abnahme der Spannungen in einem Querschnitt unter einer aufgezwungenen, gleichbleibenden Verformung. Dieser Vorgang hat die selben Wirkungsursachen wie das Kriechen. Insbesondere bei mit Spannstahl vorgespannten Betonbauteilen ist dieser Effekt zu beobachten.

Reliefroller

auch: Relief-Roller

siehe Reliefwalze.

Relieftapete

auch: Relief-Tapeten, Relieftapeten

siehe Profiltapete.

Reliefwalze

auch: Reliefroller, Reliefwalzen, Relief-Walze, Relief-Walzen

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Eine Reliefwalze ist ein Verarbeitungsgerät zum Strukturieren von Dekorputzen. Zwar ist eine Reliefwalze sehr teuer, dafür geht es um einiges schneller, als mit einer Katzenzungenkelle ein Hahnentrittmuster in den Putz zu zaubern. Mit einer Reliefwalze lassen sich auch Farbeffekte an die Wand bringen. Dazu wird entweder mit dem Reliefroller Farbe direkt aufgetragen (Positiv-Verfahren) oder es wird erst mit dem Farbroller Farbe aufgebracht und anschließend mit dem Reliefroller abgezogen (Negativ-Verfahren). Reliefwalzen gibt es für unterschiedliche Muster.

Reling

Eine Reling gibt es nicht nur bei Schiffen, sondern auch an Treppen (siehe Relinggeländer) und sogar im Badezimmer. Im Bad werden unter einer Reling verchromte Stangen oder Edelstahlstangen verstanden, die um einen Waschtisch herumgebaut sind oder diesen sogar tragen, wobei dann von einem Aufsatzwaschtisch gesprochen wird. Das Gestänge der Reling hat einerseits einen dekorativen Zweck, andererseits dienen die Stangen auch als Handtuchhalter.

Remise

auch: Remisen

Eine Remise ist ein Vorläufer der Garage, nämlich ein Schuppen oder Anbau, in dem insbesondere Kutschen untergestellt wurden. Zur Villa unserer Vorfahren gehörten selbstverständlich eine Remise und Stallungen für die Zug- und Reitpferde.

Renotool

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Das Renotool ist ein Elektrowerkzeug, mit die Renovierungsarbeiten schneller von der Hand gehen. Unterschiedliche Beschichtungsmaterialien wie z.B. Putze, Farben und Rost usw. können schnell und ökonomisch entfernt werden. Damit das alles möglich ist, gibt es verschiedene Aufsätze wie Fächerschleifscheibe oder Reinungsscheibe, die an dem Gerät befestigt werden können.

Renovierung

auch: Renovierungen

Renovierung ist ein ganz allgemeiner Begriff für alles Alte, was wieder neu gemacht wird. Im Baubereich kann beispielsweise ein ganzes Gebäude oder aber auch nur eine Tür, Treppe, Fenster oder was auch immer renoviert werden. Bei einer Renovierung werden Schäden aufgrund von Abnutzung durch den gewöhnlichen Gebrauch beseitigt und der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt. Dies ist der große Unterschied zu einer Sanierung, dort geht es um eine umfassende Mangelbeseitigung und Ertüchtigung der Substanz, mit dem Ziel der Anpassung an bestehende oder veränderte Nutzungsanforderungen. So ist beispielsweise das Ankleben einer neuen Tapete eine Renovierung, wenn aber gleichzeitig noch eine Innendämmung vorgenommen wird, kann man von einer Sanierung sprechen.

Reparaturband

auch: Gewebeband, Gewebeklebeband, Reparaturbänder

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Reparaturband ist ein Oberbegriff für Klebebänder, die zum Reparieren, Befestigen, Verstärken, Verschließen und Markieren verwendet werden. Einsatz finden sie im Haushalt, beim Auto oder beim Renovieren. Reparaturbänder müssen robust, klebefest und lange haltbar sein, wie es beispielsweise Isolierbänder sind. Auch Gewebebänder zählen zu den Reparaturbändern. Bei ihnen kommt zu den sonstigen Eigenschaften noch die Reißfestigkeit hinzu, die durch die Gewebestruktur ermöglicht wird. Gewebebänder gibt es in sehr vielen verschiedenen Farben und in unterschiedlichen Größen.

Reparaturpaste

Dieser Begriff ist nicht eindeutig einem Gewerk zuzuordnen, da Reparaturpasten beispielsweise ebenso für die Reparatur bei Dachrinnen, bei der Reparatur von Blechschäden und bei der Restaurierung von "Holzmacken" eingesetzt werden. Im Bereich der Holzreparatur jedenfalls sind Reparaturpasten in 30 und mehr Farbtönen erhältlich. Diese Pasten bestehen aus sehr unterschiedlichen Füllstoffen wie Kreide, Talkum oder Kieselerde und werden durch Beigabe von Farbpigmenten in den jeweiligen Holzton eingefärbt.

Reseda

Reseda, auch Färberwau genannt, liefert einen gelben Farbstoff. Dieser wird als Luteolin bezeichnet. Die Färberpflanze stammt aus dem Mittelmeergebiet und ist in Mittel- und Westeuropa seit langer Zeit eingebürgert. Im Mittelalter lieferte sie den reinsten und beständigsten gelben Pflanzenfarbstoff. Dieser wird aus dem oberirdischen Aufwuchs gewonnen, vor allem aus den Blütenblättern.

Reserve-Rollenhalter

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Der Reserve-Rollen- oder Reserve-Papierrollenhalter besteht aus einer kurzen Stange, die mittels einer Halterossette oder -platte an der Wand festgedübelt wird. Über die Stange wird die Toilettenpapier-Reserverolle geschoben.

Resin

siehe Tallharz.

Resol-Hartschaumplatten

Resol-Hartschaum ist ein duroplastischer Kunststoff mit dem Grundstoff Bakelit®. Dieser Urvater aller Kunststoffe wurde 1909 vom Belgier Leo Hendrik Baekeland erfunden. Resol-Hartschaum wird hauptsächlich in Bereichen eingesetzt, bei denen eine hohe thermische und mechanische Belastbarkeit gefordert werden. Resol-Hartschaum besitzt zudem eine hohe Brand-Resistenz und Beständigkeit. Das das Material auch sehr gute Dämmeigenschaft besitzt, kommen Resol-Hartschaumplatten auch als Fassadendämmung zum Einsatz. Ab 45 mm Dämmstoffdicke besitzen Resol-Hartschaumplatten eine Wärmeleitfähigkeit von 0,022 W/mK. Das ist fast doppelt so gut, wie beispielsweise bei Mineralwolle. Die Dämmstoffdicke kann daher um die Hälfte geringer gewählt werden, um gleich gute U-Werte zu erhalten. Das ermöglicht bei diesem Hochleistungs-Dämmstoff einen Flächengewinn von bis zu acht Prozent, was insbesondere bei der Bebauung schmaler Grundstücke von Vorteil ist.

Resorcin-Formaldehydharz

auch: Resorcin-Formaldehydharze

Resorcin-Formaldehydharze, auch Resorcinharze genannt, sind härtbare, duroplastische Kunstharzklebstoffe, die durch Polykondensation gewonnen werden und in ihren Eigenschaften den Phenol-Formaldehydharzen sehr ähnlich sind, zumal Resorcin zur Gruppe der mehrwertigen Phenole gehört. Resorcin-Formaldehydharze werden bevorzugt für Kaltverleimungen eingesetzt. Bei der ebenfalls möglichen Warmverleimung werden jedoch keine wesentlichen Vorteile mehr gegenüber den preiswerteren Phenolharzen erreicht. Das Hauptanwendungsgebiet der relativ teuren Resorcin-Formaldehydharze liegt im Ingenieurholzbau, wo sie für die Verleimung von tragenden Holzbauteilen bauaufsichtlich zugelassen sind. Hierfür sind außerdem die preiswerteren Phenol-Resorcin-Mischkondensate zugelassen, die zwischen ca. 20 und 100°C abbinden. Beide Phenolplastharze können auch für Sperrholzverleimungen verwendet werden. Außer für die Holzverleimung eignen sich Resorcin-Formaldehydharze für die Verklebung verschiedener Kunststoffe, Textilien, keramischer Materialien, Kautschuk usw. Resorcin-Formaldehydharze sind wie Phenolharze beständig gegen kochendes Wasser und gegen Kochwechselbehandlungen. Aufgrund ihrer großen Widerstandsfähigkeit auch gegen Säuren und schwache Alkalien sind Resorcin-Formaldehydharze für Außenanwendungen geeignet, bei denen witterungsbeständige Verklebungen gefordert werden.

Resorcinharz

auch: Resorcinharze

Restbeton

auch: Restbetone

Restbeton ist Frischbeton, der nicht verwendet wurde. Der auf der Baustelle benötigte Beton kann nie so genau berechnet werden, dass kein Rest übrig bleibt. Es wird immer Frischbeton aus Fahrmischer, Kübel oder Pumpe nicht verwendet und kann recycelt werden. Beim Recyling von Restbeton werden in speziellen Recyclinanlagen Sand und Kies ausgewaschen und wieder als Grundmaterial für die Betonproduktion verwendet. Das übrig gebliebene Zementwasser wird in einem Becken gesammelt und durch ein Rührwerk in Schwebe gehalten. Anteilig wird das Zementwasser bei der Betonproduktion wieder verwendet.

Restfeuchte

Restquerschnitt

auch: Restquerschnitte

Restquerschnitt ist die Bezeichnung für den nicht geschädigten Teil eines Holzquerschnittes. Der Restquerschnitt bezieht sich auf den ursprünglichen Querschnitt und ist zur Beurteilung der Tragfähigkeit einer Altbausubstanz von elementarer Bedeutung. Um eine relevante Tragfähigkeitsbewertung vornehmen zu können, muss der Restquerschnitt zum Beispiel eines Balkens an mehreren Stellen bestimmt werden. Als relevante Stellen sind hier die Auflagerpunkte, Knotenpunkte und die Mitte von liegenden Bauteilen (z.B. Biegeträger) zu nennen.

Restwassergehalt

Bei Neubauten in Massivbauweise verbleibt nach Abschluss der Bauarbeiten immer ein Restwassergehalt im Bauwerk. Die Gründe sind vielschichtig. Bauen soll nicht nur schneller, sondern auch einfacher werden, u.a. durch eine leichtere Verarbeitbarkeit von Baustoffen. Ein höherer Wasseranteil und Zusätze wie Fließverbesserer und Konsistenzbildner machen dies möglich. Auch hierdurch nimmt die in Neubauten bereits vorhandene Feuchtigkeit weiter zu. Teilweise handelt es sich bei den Zusätzen um organische Stoffe, die gleichzeitig eine hervorragende Nahrungsgrundlage für Pilze und Bakterien bilden. Man geht heute davon aus, dass in einem konventionell (massiv) gebauten Haus beim Bezug ein Restwassergehalt von 1.400l / 100 m² vorhanden ist. Dies bedeutet: Auf jedem Quadratmeter des Hauses steht ein gefüllter 10-l-Eimer und in den kältesten Raum (z.B. in das Schlafzimmer) werden zusätzlich 40 10-l-Eimer Wasser pro 100 m² geschüttet.

Retention

Retentionsvermögen

Retification-System

Retification-System ist ein Verfahren zur Herstellung von Thermoholz. Bei der Retification wird das Holz auf zwölf Prozent Feuchte getrocknet und danach in einer stickstoffhaltigen Atmosphäre mit weniger als zwei Prozent Sauerstoff langsam auf 210 bis 240°C erhitzt. So wird aus normalem Holz ein Thermoholz, das besonders haltbar ist und manche Tropenhölzer ablösen kann.

Rettungssäge

auch: Rettungssägen

Rettungszeichen

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Als Rettungszeichen werden die grünen Sicherheitskennzeichen bezeichnet. Die grünen Rettungszeichen weisen den Weg nach draußen und zeigen erste Hilfe Stationen oder Notruftelefone an. Andere Sicherheitskennzeichen sind Verbotszeichen, Gebotszeichen, Warnzeichen und Brandschutzzeichen.

Rettungszeichenleuchte

auch: Rettungszeichenleuchten

Reuse

Reuse im Bauwesen hat nichts mit der gleichnamigen Vorrichtung für den Fischfang zu tun. Vielmehr leitet es sich aus dem englischen re-use ab und bedeutet also nichts anderes als "Wiederverwendung". Dabei werden gebrauchte Bauteile gereinigt, eventuell repariert und ohne Veränderung, d.h. im Unterschied zum Recycling ohne Aufbereitung ihrer stofflichen Zusammensetzung wieder verwendet.

Revisionstür

auch: Revisionstüren

Revisionsöffnungen benötigen eine Revisionstür. Die Größe der Türen ist je nach Art der Revisionsöffnung sehr unterschiedlich. Die Türen haben einen Rahmen und ein Türblatt aus Stahlblech und werden werkseitig mit einem Vierkantverschluss, einem Zylinderschloss oder etwa einem Federschnapper ausgestattet. Je nach Anforderungsprofil sind schließen sie luft- und staubdicht.

Revolver-Lochzange

auch: Revolver-Lochzangen

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Mit der Revolver-Lochzange werden Löcher in weiche Materialien wie etwa Sonnensegel, Markisen oder Planen gestanzt und so vorbereitet für das Einstecken von Ösen, die anschließend mit einer Öszange fest mit dem gelochten Material verbunden werden und dieses vor Ausfransen und Ausreißen schützen. Was bei einem Revolver die Patronentrommel, ist bei dieser Lochzange der runde Kranz mit sechs Dornen in unterschiedlichem Lochdurchmesser.

Rezeptbeton

Als Rezeptbeton wird Beton bezeichnet, der nach den Vorschriften oder nach den Vorgaben des Abnehmers mit der erfoderlichen Zementmenge gemischt wird. Dabei ist der Mindestzementgehalt so zu bemessen, dass in Abhängigkeit von der Betonkonsistenz, der Kornzusammensetzung und der Zementfetigkeitsklasse die geforderten Betonfestigkeitsklassen sowie der Rostschutz der Stahleinlagen gewährleistet sind.

Rheologie

Rheologie ist die von griechisch rheos = fließen abgeleitete wissenschaftliche Bezeichnung für das Teilgebiet der Physik, das sich mit dem Fließverhalten und der Deformation von Materie befasst. Beschrieben und charakterisiert wird hier insbesondere die Änderung der Viskosität unter der Einwirkung von Druck-, Zug-, Schub- und Scherspannungen an nicht Newton`schen hochviskosen Flüssigkeiten, plastischen Massen und festen Körpern. Als Folge der mechanischen Beanspruchungen ändern sich die inneren Strukturzustände der betreffenden Substanzen, was dann mit Bezeichnungen wie Strukturviskosität, Thixotropie, Rheopexie, Dilatanz u.a. beschrieben wird.

Rhizomfestigkeit

Ein Rhizom ist, um es dem Nicht-Botaniker verständlich zu machen, ein Knollen- oder Sprossengebilde bestimmter Pflanzen, das Laien oft mit Wurzeln verwechseln. Im Bauwesen wird nicht nur die Wurzelfestigkeit bestimmter elastischer Materialien geprüft, sondern auch deren Rhizomfestigkeit, also der Festigkeit, ob etwa ein Rhizom eine Dichtungsfolie durchstoßen kann oder nicht.

Rhyolith

siehe Porphyr.

Richtbaum

auch: Richtmast, Richtbäume

Unter einem Richtbaum wird heutzutage praktisch nur das kleine, geschmückte Bäumchen bezeichnet, das bei einem Richtfest die Dachkrone schmückt. Der Richtbaum war aber auch der Verläufer von Kranen und anderen mechanischen Hebezeugen. Er bestand aus miteinander A-förmig verbundenen Holzmasten, die mit Seilen und einem Flaschenzug ausgestattet waren. Mit den Seilen und dem Flaschenzug konnten die Lasten (z.B. Binder von Hallenbauten) aufgerichtet werden.

Richteisen

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Richteisen haben im Bauwesen unterschiedliche Einsatzgebiete. In der Blitzschutztechnik werden Richteisen zum Abwinkeln und Ausrichten von Leitungen einer Fangeinrichtung verwendet. Diese Richteisen können gerade oder gekröpft sein (siehe Foto). Weiterhin gibt es aber auch Richteisen, die zum Ausrichten von Verbundsteinen verwendet werden. Dabei wird unterschieden zwischen Richteisen zum Ausrichten von Verbundsteinen, bevor diese abgerüttelt werden und Richteisen zum Ausrichten von bereits fertig verlegten Verbundsteinen. Beide Richteisen besitzen an der Spitze eine Klinge, um damit zwischen die Fugen zwischen den Verbundsteinen zu gelangen.

Richterskala

Die Richterskala ist eine nach dem amerikanischen Seismologen Charles Francis Richter benannte Skala zur Beurteilung der Stärke von Erdbeben. Dabei ist der angegebene Wert das Maß für die Bodenbewegung im Zentrum des Erdbebens. Da Richter die Ausschläge der Beben mittels einer logarithmischen Skala komprimierte, treten zum Beispiel bei einem Erdbeben mit der Magnitude 7,0 zehnmal stärkere Bodenbewegungen auf als bei einem Erdbeben der Stärke 6,0. Erdbeben der Stärke 0-2 sind nur durch Instrumente registrierbar und werden auch als Mikroerdbeben bezeichnet. Ab einer Stärke von 2 bis 3 werden Erdbeben bereits von wenigen, ruhenden Menschen wahrgenommen. Beben der Richterskala zwischen 3-4 werden als leichte Erschütterung, ähnlich eines vorbeifahrenden LKW registriert. Gefährlich wird es bei Erdbeben ab einer Stärke von 5, denn hier können bereits Schornsteine einstürzen, Möbel bewegen sich und Risse im Putz entstehen. Ab einer Stärke von 6 können erheblich Bauwerksschäden entstehen und die Menschen geraten in Panik, die sich bei einer Stärke von über 7 weiter ausbreitet. Hier treten auch erste Spalten im Boden auf. Bei Erdbeben ab einer Stärke von 8 sind alle Gebäude unbewohnbar, es entstehen Flutwellen von über 40 m Höhe. Das stärkste Erdbeben seit der Einführung der Richterskala ereignete sich 1960 im Pazifischen Ozean vor der Küste Chiles: Es wurde ursprünglich mit 8,6 bewertet, später aber dann von verschiedenen Institutionen (einschließlich der US Geological Survey) auf 9,5 aufgewertet. Bei einem Erdbeben dieser Stärke verschieben sich lokale Erdschollen, das Leben wird zum Teil total vernichtet.

Richtmast

auch: Richtmasten

siehe Richtbaum.

Richtschnur

auch: Richtschnüre

Richtschnüre sind unentbehrliche Hilfsmittel für Pflasterer oder Fliesenleger, die die Schnüre zwischen zwei Schnurnägel spannen und somit einen geraden Verlauf von Terrassen, Wegen und dergleichen fixieren. Richtschnüre der Maurer werden als Maurerschnüre bezeichnet.

Riechholz

siehe Rähme

Ried

siehe Reet

Riegelahorn

Riegelahorn ist eine Laubbaumart. Der Riegelahorn wächst in Mittel- und Südeuropa, sein Furnier wird in der Möbelindustrie verarbeitet. Typisches Kennzeichen ist die Streifenbildung in der Maserung. Riegelahorn ist auch ein begehrtes und teures Instrumentenholz, vor allem für den Gitarrenbau.

Riegelflügel

siehe Stehflügel.

Riegelkontakt

Der Riegelkontakt ist Bestandteil einer Alarmanlage. Türen müssen vielfach geprüft werden, ob sie auch wirklich abgeschlossen sind. Für diesen Einsatzzweck ist der Riegelkontakt vogesehen. Ein einstellbarer und bei Bedarf auch zu verlängernder Schalthebel prüft die Stellung des Schliessriegels.

Riegeltextur

Riegeltextur ist eine dekorative quergestreifte Zeichnung bei bestimmten Holzarten und den daraus gewonnenen Furnieren. Eine Riegeltextur ist zum Beispiel beim Riegelahorn vorzufinden. Aber auch bei anderen Holzarten tritt eine Riegeltextur zuweilen auf.

Rieschholz

siehe Rähme

Riese

siehe Holzriese

Rieselbett

Rieselbett ist eine andere, insbesondere österreichische Bezeichnung für ein Sandbett, also die Sandschicht, in der Plastersteine gebettet werden, siehe auch Pflasterbett.

Riesenholzwespe

Die Riesenholzwespe als holzzerstörendes Insekt ist eigentlich ein Waldinsekt. Sie befällt kränkelnde Bäume und lange Zeit im Wald oder im Sägewerk lagerndes frisches Holz. Riesenholzwespen haben zwar einen Stachel, doch mit ihm können sie nicht stechen, geschweige denn Gift verspritzen. Wir Menschen können dem Insekt somit ohne Scheu begegnen, denn auch für den Holzbestand im Haus stellt es keine größere Gefahr dar. Es kommt zwar vor, dass Holz mit Larven der Riesenholzwespe eingebaut wird, doch eine Vermehrung findet bei trockenem Holz nicht statt. Die Larven fressen sich zwischen zwei und sechs Jahren durch das Holz. Die Fraßgänge werden dabei fest mit holzfarbigem Nagsel verstopft, so dass selbst am eingeschnittenen Holz weder Befall noch Schaden erkennbar sind. Irgendwann verlässt die aus der Larve geschlüpfte Riesenholzwespe das Holz und hinterlässt kreisrunde, glattrandige Ausfluglöcher mit einem Durchmesser von vier bis sechs Millimetern. Da der Schaden jedoch lokal begrenzt, die statische Beeinträchtigung minimal und die Wespe sich in dem trockenen Holz nicht weiterverbreitet, ist eine Bekämpfung unnötig. Wen die Löcher stören, der kann sie verschließen und verspachteln.

Riffelband

auch: Riffelbänder

Riffelbänder werden bei der Bauwerksabdichtung eingesetzt und insbesondere dann, wenn die Beanspruchung sehr hoch ist und rissüberbrückende Eigenschaften gefragt sind. Die geriffelten Metallbänder werden aus Edelstahl, Kupfer oder Aluminium hergestellt und ein- oder mehrlagig vollflächig in Heißbitumen verklebt.

Riffelblech

auch: Riffelbleche

Ein Riffelblech ist ein Blech mit einer geriffelten Oberfläche. Das Riffelblech zählt sowohl zu den Dekorblechen, als auch zu den Blechen aus Aluminium, die im Baubereich eine praktische Anwendung finden. Es weist eine durch maschinelle Prägung erzielte rautenartige Struktur auf, die dem Blech auch eine gewisse Rutschfestigkeit verleiht, so dass insbesondere Treppen im Außenbereich mit diesem Blech belegt werden.

Riffelhammer

Der Riffelhammer ist ein Werkzeug zum Riffeln von Naturstein. Der Steinmetz gibt der Oberfläche des Steins durch Bearbeitung mit Hammerschlägen eine rillenförmige Struktur.

Riffeln

Riffeln ist die Bearbeitung von Natursteinen mit Riffelhämmern, deren Arbeitsfläche im Querschnitt aus kleinen Zacken und Rillen besteht. Je nach der Beschaffenheit der Einsätze bzw. nach dem Abstand ihrer Zacken und Rillen, wird die Oberfläche vom Steinmetz grob oder fein durch Hiebe senkrecht zur Fläche weiterbearbeitet.

Rift

auch: Rifts

Als "Rift" werden im Radialschnitt gesägte Bretter bezeichnet, bei denen der Winkel zwischen Jahresringen und Brettseiten zwischen 60 und 90° liegt (siehe Spiegelschnitt). Rifts besitzen eine größere Stabilität als die sog. Seitenbretter. Durch die stehenden Jahrringe sind die Bretter und Bohlen besonders widerstandsfähig gegen Verwerfen.

Riftbrett

auch: Riftbretter

siehe Rift

Riftschnitt

auch: Riftschnitte

Rigole

auch: Rigolen

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Rigolen sind Ent­­wäs­se­rungs­­grä­ben, die zum Ableiten und Versickern von Ober­flächen­wasser dienen. Eine Rigole besteht zumeist aus einem U-förmigen Stahlprofil oder aus zusammengesetzten Betonfertigteilen, in einigen Gegenden auch aus ent­sprech­end (trogförmig) bearbeitetem Holz. In der Regel wird auch das über­schüs­sige und verzögert anfallende Niederschlagswasser einer Dachbegrünung in Rigolen geleitet, um die zwangsläufig mit einer Bodenversiegelung einhergehende Grund­wasser­ab­sen­kung auszugleichen. Die Versickerung von Nieder­schlags­wasser über Rigolen oder Versickerungsmulden ist damit eine Ausgleichsmaßnahme für die durch die Bebauung ver­ur­sach­ten Eingriffe in Natur und Landschaft. Bei großflächigen Versickerungsmaßnahmen werden vielfach Kiesregolen angelegt, also Schächte, die mit Kies verfüllt sind und die an der Schachtsohle mit Versickerungsrohren ausgestattet sein können.

Rillenglas

auch: Rillengläser

Rillennagel

siehe Sondernagel.

Rillenputz

auch: Rillenputze

siehe Münchner Rauhputz.

Rinde

siehe Baumstamm.

Rindenschäler

Ein Rindenschäler ist ein klingenähnliches Schneidwerkzeug, das sich an einem langen Stil befindet. Er wird in der Holzwirtschaft zum Abschälen der Rinde eines Baumstamms verwendet. Die Rinde wird hierbei durch Stoßen abgeschält. Rindenschäler gibt es mit Schneiden in verschiedenen Breiten.

Ringanker

Ein Ringanker ist ein ringförmig geschlossenes Bauteil aus Holz, Stahlbeton, bewehrtem Mauerwerk oder Eisen, das ein Auseinanderfallen der umschlossenen Bauteile verhindert. So erfolgt z.B. die seitliche Halterung der Giebelwand am oberen Rand durch einen Ringanker oder durch die Dachkonstruktion. Hierzu muss die Dachkonstruktion ausgesteift sein (z.B. durch gespannte Windrispen oder Lochbänder). Weiterhin wird ein Ringanker als oberer Wandabschluss auf einem Drempel sowie in der Regel über den tragenden Wänden eines Dachgeschosses angeordnet. Der Ringanker dient zur Aufnahme und Weiterleitung von vertikalen Lasten aus der Dachkonstruktion sowie von äußeren (horizontalen) Lasten aus Wind und ungewollter Schiefstellung. Der Ringanker ist ein Bauteil, das nur Zugkräfte in Achsrichtung aufnehmen kann - im Gegensatz zum Ringbalken, der auch Druckkräfte oder Kräfte quer zur Balkenrichtung übernehmen kann.

Ringbalken

Ein Ringbalken wird benötigt zur Übertragung von Horizontalkräften (z.B. Wind), wenn bei einer Decke die Scheibentragwirkung ganz oder teilweise fehlt (z.B. bei Holzbalken- oder Fertigteildecken). Ringbalken werden, im Gegensatz zu Ringankern auf Biegung beansprucht. Sie müssen sowohl Winddruck- als auch Windsogkräfte aufnehmen können. Sie bestehen aus bewehrtem Mauerwerk (bei Mauerwerkswänden), aus Stahlbeton, Holz oder Stahl. Da die Kräfte über den Ringbalken in die Wände abgeleitet werden, ist auf eine kraftschlüssige Verbindung mit der zu haltenden Wand und den Querwänden zu achten. Ringbalken aus Stahlbeton müssen beidseitig längsbewehrt und mit Bügeln (Schubbewehrung) versehen werden.

Ringbalkenschalung

auch: Ringbalkenschalungen

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Aus konstruktiven Gründen kann es notwendig werden, auf einem Mauerwerk einen Ringbalken aus Beton anzubringen. Damit dies problemlos gelingt, bietet die Industrie Ringbalkenschalungen an (siehe Beispiel des Herstellers REKORD). Die Schalung wird mit dem Mauerwerk vermörtelt oder verankert und anschließend mit Beton ausgegossen.

Ringbohrer

siehe Konusbohrer

Ringerder

Ein Ringerder ist ein Oberflächenerder, der möglichst als geschlossener Ring im Abstand von 1,0 m und 0,5 m tief in der Erde rund um das Außenfundament der baulichen Anlage verlegt ist. Ein Ringerder ist die bessere, aber auch aufwändigere Lösung im Vergleich zum Tiefenerder beim Nachrüsten einer Blitzschutzanlage.

Ringkabelschuh

auch: Ringkabelschuhe, Ring-Kabelschuh, Ring-Kabelschuhe

siehe Kabelschuh.

Ringklammerzange

auch: Ringklammerzangen

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Zur Taubenabwehr bzw. Vogelabwehr werden Perlondrahtnetze vor Fenster, Ornamente oder ganze Fassaden gespannt. Zur Befestigung der Netze mit Ringklammern am Spanndraht des Vogelnetzsystems wird eine Ringklammerzange benötigt. Mit der Ringklammerzange werden die zuvor offenen Ringklammern aus Metall zu einem Ring zusammengebogen. Mehr über Taubenabwehr: siehe Vergrämung.

Ringmaulschlüssel

auch: Ring-Maulschlüssel

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Der Ringmaulschlüssel ist auf der einen Seite ein Maulschlüssel und auf der anderen Seite ein Ringschlüssel. Er wird für Sechskantschrauben verwendet. Ring- und Maulseite haben beim Ringmaulschlüssel die gleiche Weite, meist ist entweder die Ring- oder Maulseite abgewinkelt. Das Maul kann in verschiedenen Winkeln zur Achse stehen.

Ringmuttern

auch: Muttern

Ringmuttern sind Muttern, deren Endstück einen Ring aufweisen. Um sie festzuschrauben, führt man einen Metallstab (Schraubendreher) durch die runde Öffnung und dreht sie dann durch die Hebelwirkug des Metallstabs auf die Schraube. Ringmuttern sind fast ausnahmslos verzinkt und werden dort eingesetzt, wo Seile durchgezogen oder Karabinerhaken befestigt werden sollen.

Ringnagel

auch: Ringnägel

siehe Ankernagel.

Ringpinsel

siehe Rundpinsel.

ringporig

Als ringporig wird Holz bezeichnet, bei dem sich im Querschnitt periodisch wiederkehrende Ringe aus eng liegenden größeren Poren (Frühholz)mit Ringen aus kleineren und weniger zahlreichen Poren abwechseln (Spätholz). Ringporige Holzarten sind beispielsweise Eiche, Esche oder Ulme mit stärkerem Wachstum im Frühjahr.

Ringraumdichtung

auch: Ringraumdichtungen

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Werden Rohrleitungen oder Kabel durch überirdische und unterirdische Außenwände, durch Decken oder in sogenannten Schutzrohren geführt, muss sichergestellt sein, dass die Durchführungsstellen dauerhaft abgedichtet sind. Dies kann mit Ringraumdichtungen geschehen. Diese eignen sich zum Beispiel für die Abdichtung von Rohren und Kabeln gegen drückendes Wasser und Gase. Auch Rohrleitungen in Trinkwasseranlagen lassen sich abdichten.

Ringriss

auch: Ringschäle, Kernschäle, Ringrisse

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Ringrisse treten bei gefälltem Kernholz auf. Sie folgen den Jahresringen und sind an ihrer großen Ausdehnung in Längsrichtung des Holzes zu erkennen. Weitere Bezeichnungen für Ringrisse sind Ringschäle und Kernschäle. Als Ringriss bezeichnet man Risse, die weniger als 50 % der Jahrringgrenze folgen. Wenn die Risse mehr als 50 % der Jahrringgrenze folgen und die Ablösung auf den Befall von holzzerstörenden Pilzen zurückzuführen ist, spricht man von Ringschäle. Kernschäle schließlich ist die vollständige Ablösung innerhalb eines Jahrringes vom inneren Kern. Ringrisse entstehen bei plötzlicher Veränderung der Jahrringbreite durch plötzliche Lichtstellung oder Überalterung des Baumes.

Ringschäle

siehe Ringriss.

Ring-Schlagschlüssel

Ringschlüssel

Ringschneider

siehe Rundschneider.

Ringschraube

auch: Ringschrauben

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Ringschrauben verfügen statt über einen Schraubenkopf über einen Ring. Das Einsatzgebiet der Ringschraube ist das private Wohnumfeld. Ringschrauben können entweder direkt in Holzbalken oder -verkleidungen geschraubt oder mit Dübeln im Mauerwerk befestigt werden. Das Gewinde der Ringschrauben ist selbstschneidend. Blumenampeln und dergleichen, aber auch Bilder können an solchen Schrauben aufgehängt werden.

Ring-Strichzieher

siehe Strichzieher.

Rinneisen

siehe Rinneneisen.

Rinneisennagel

auch: Rinneisennägel

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Rinneisennägel werden vorwiegend vom Dachdecker verwendet. Speziell dient der Rinneisennagel zur Befestigung von Dachrinneneisen, Schneefanggittern und anderen Dachbeschlägen. Der Unterschied von Rinneneisennägel gegenüber anderen Nägeln liegt darin, dass sie ein anderes Durchmesser-Längenverhältnis besitzen. Dies trägt zur Erhöhung der Knickkraft bei. Zur Erhöhung der Ausziehkraft ist der Schaft geraut.

Rinneneinlaufblech

auch: Rinneneinlaufbleche

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Ein Rinneneinlaufblech ist ein Traufblech, das das anfallende Niederschlagswasser an der Dachtraufe in die Dachrinne leitet. Das abgekantete Blechprofil reicht bis in die Dachrinne hinein und sorgt damit dafür, dass das Regenwasser problemlos abgeleitet wird. Der obere Schenkel des Rinneneinlaufblechs wird so hoch unter die Dacheindeckung geführt, dass dort auch bei windigem Regenwetter kein Niederschlagswasser unter die Dichtungsebene gedrückt werden kann.

Rinneneisen

auch: Rinnenhaken, Rinnenhalter, Dachrinneneisen, Rinneisen

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Rinneneisen, Rinnenhalter oder Rinnenhaken sind gebogene Metallelemente, die der Befestigung der Dachrinne dienen. Die Rinneneisen werden am Traufholz mit Rinneisennägeln befestigt, und zwar so, dass sich ein leichtes Gefälle ergibt. Damit ist gewährleistet, dass das Regenwasser einwandfrei ablaufen kann. Um die Rinneneisen abzusenken, wird in die Traufleiste eine entsprechende Nut gestemmt oder gefräst. Dieser Arbeitsgang ist erforderlich, um ein Hochstehen der später aufzulegenden Dachziegel zu vermeiden. Die entsprechenden Stellen wären dann nicht mehr dicht. Die Dachrinne wird in das Rinneneisen eingehängt und mit Klammern gesichert.

Rinnenhaken

siehe Rinneneisen.

Rinnenhalter

siehe Rinneneisen.

Rinnenrost

auch: Rinnenroste

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Rinnenroste werden speziell zur Abdeckung von Entwässerungsrinnen hergestellt. Die Konstruktionsart des Rinnenrosts ist ähnlich wie beim Gitterrost, es werden jedoch auch Rinnenroste in einem Stück aus gestanztem Stahlblech hergestellt, wobei die Öffnungslöcher wie Stege (siehe Foto) ausgebildet sind. Es gibt jedoch auch Designervarianten mit Öffnungslöchern in Fischform und ähnlichen Mustern.

Rinnenwinkel

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Rinnenwinkel sind meist rechtwinklige Formteile für Dachrinnen. Sie werden benötigt, wenn zwei Dachrinnen an Gebäudeecken aufeinander treffen. Es gibt Rinnenwinkel für Außenecken und Innenecken. Wie die Dachrinnen auch, gibt es Rinnenwinkel aus Kunststoff, Kupfer, Aluminium, Edelstahl verzinkt, Halbrund oder in Kastenform.

Rinnenziegel

siehe Nonnenziegel.

RI-Pfahl

auch: RI-Pfähle

Rippen

auch: Randrippe, Fußrippe, Rippe

Rippen findet man im Baubereich im Holzbau und bei Baustahl. Im Holzbau sind Rippen stabförmige Bauteile, die untereinander in der Regel außer durch Kontakt nicht miteinander verbunden sind. Kräfte werden immer über die Rippen in die Holztafel eingeleitet. Man unterscheidet Randrippen, zu denen die Kopf- und Fußrippe (Rähm und Schwelle) gehören, und die Innenrippen. Rippen, die Kräfte über die Scheibenhöhe verteilen, werden auch Verteiler genannt. Bei Baustahl sorgen die Rippen (=Erhebungen auf dem Stahl) für eine lokale Verzahnung zwischen dem Beton und dem Stahl, was eine optimale Kraftübertragung über eine kurze Verbundlänge ermöglicht. Die Rippen haben eine maximale Höhe von 4,5 % und einen Abstand von 60 % des Stabdurchmessers. Sie werden aufgerollt oder aufgewalzt.

Rippendecken

Eine Rippendecke ist ein Decke aus Stahlbeton, die durch unten angeordnete regelmäßige Stege verstärkt wird. Rippendecken werden aus Plattenbalken zusammengesetzt, wobei der lichte Abstand der Rippen höchstens 70 cm beträgt. Rippendecken können auch aus Ziegel hergestellt werden. Diese Deckenziegel können entweder statisch mitwirkend oder nicht mitwirkend ausgebildet sein. Wirken sie nicht mit, muss ein Aufbeton von mindestens 4 cm Dicke über den Deckenziegeln aufgebracht werden. Durch Einlegen einer Stahlbewehrung zwischen den Deckenziegeln und Ausbetonierung können die Rippen vollständig auf der Baustelle hergestellt werden (Ortbetonrippen).

Rippengewölbe

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Ein Rippengewölbe ist eine besondere Art von Gewölbe. Beim Rippengewölbe sind im Verlauf der Grate tragende Rippen angeordnet. Es entstand mit der gotischen Baukunst.

Rippenglas

auch: Rippengläser

Rippenplatte

auch: Rippenplatten

Die Rippenplatte als Decke ist im Stahlbeton-Fertigbau entstanden. Inzwischen werden solche Platten auch aus Holz und Holzwerkstoffen hergestellt. Rippenplatten sind in der Lage, große Spannweiten bei hoher Belastung und geringem Materialeinsatz zu überbrücken.

Rippenrohrheizofen

auch: Rippenrohrheizöfen

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Ein Rippenrohrheizofen ist ein elektrischer, rohrförmiger Heizofen mit Rippen. Rippenrohrheizöfen sind die ideale Heizung für Werkstatt, Keller, Gartenhaus oder Gewächshaus. Faltenrippen sorgen für eine große Oberfläche und gute Luftmitnahme. Die Heizung ist geeignet für die waagerechte Wand- und Bodenmontage. Die Wärmeabgabe kann stufenlos reguliert werden.

Rippenstahl

Rippenstreckmetall

auch: Rippenstreckmetalle

Rippenstreckmetall kommt vor allem als Putzträger zum Einsatz. Es besteht aus einem Metallnetz, das mit Rippen verstärkt wird. Durch Stanzen kurzer Einschnitte in Feinblech und anschließendes Auseinanderziehen (Strecken) entsteht ein formsteifes Gitter. Der Vorteil des Streckmetalls liegt darin, dass es Spannungen ausgleicht, die durch unterschiedliche Wärmedehnung verschiedener Baustoffe entstehen können. Daher erfolgt sein Einsatz immer dann, wenn schwierige Problemstellungen gelöst werden müssen. So kommt es zum Beispiel zum Einsatz, um Bauteile zu umspannen oder zu überbrücken, auf denen allein kein Putz halten würde. Es dient zudem als Putzgrund für unterschiedlich haftende Materialien, Hohlräume, Holzständer oder Kabelkanäle, die flächig mit der Wand verputzt werden müssen. Schließlich kommen Streckmetalle auch zum Einsatz zur Überbrückung von Fugen und Spalten zwischen unterschiedlichen Baustoffen, labile, kritische Untergründe z.B. im Altbau oder beim Schließen von Rohrschlitzen. Rippenstreckmetall-Gitter werden vor Beginn der Putzarbeiten über die nicht haftenden Wandteile gezogen und auf dem tragfähigen Untergrund befestigt (in der Regel genagelt). Der Putzmörtel wird zunächst mit der Glättkelle in das Streckmetall eingearbeitet, dann erfolgt ein flächiger Zweitauftrag, den man mit einem Brett abzieht.

Rippenziegel

Der Rippenziegel ist ein spezieller Formmauerziegel. Er dient als Konstruktionselement für ein Rippengewölbe. Im Mittelalter wurde der Rippenziegel mit Hilfe von Metallformen aus lederhartem Ton geschnitten und anschließend gebrannt. Später gab es für Rippenziegel spezielle Formen.

Risalit

Ein Risalit ist ein in seiner ganzen Höhe einschließlich Dach aus der Bauflucht hervorspringender Gebäudeteil. Häufig ist das Bauteil höher als der Hauptbaukörper und besitzt ein eigenes Dach. Nach der Stellung zur Mittelachse unterscheidet man Mittelrisalit und Eckrisalit. Besonders in Renaissance und Barock als Fassadengliederung beliebt. Der Begriff "Risalit" leitet sich aus dem italienischen Wort "risalto" = Vorsprung ab.

Rispenbandabroller

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Der Rispenbandabroller ist ein spezielles Gerät für Zimmerleute, das insbesondere auf Großbaustellen zum Einsatz kommt. Das Gerät nimmt die Rispenbänder-Rollen auf, ein Führungskanal verhindert ungewolltes Abrollen oder Zurückspringen des Stahlbandes. Außerdem verfügt es über eine Schneidvorrichtung zum Ablängen des Rispenbandes auf das gewünschte Maß.

Rispenband-Spannclip

auch: Rispenband-Spannclips

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Rispenbänder dienen der Aussteifung eines Dachstuhls, wobei die beiden Endstücke an die Balken genagelt werden. Danach müssen die Stahlbänder straff gespannt werden. Dies geschieht mit einem Rispenband-Spannclip, der auch das nachträgliche Spannen ermöglicht oder einem Rispenbandspanner.

Rispenbandspanner

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Rispenbänder dienen der Aussteifung eines Dachstuhls, wobei die beiden Endstücke an die Balken genagelt werden. Danach müssen die Stahlbänder straff gespannt werden. Dies geschieht u.a. mit einem Rispenbandspanner, dessen seitliche Laschen ebenfalls im Holz verschraubt werden.

Riss

Ein Riss bezeichnet in der Technik und Geometrie eine Zeichnung oder technische Zeichnung nach den wichtigsten Linien eines Körpers: Umriss, Grundriss, Schattenriss (siehe auch Anreißen. Ein Riss kann natürlich auch Risse in Beton, Putz oder Holz bedeuten.

Rissalter

Um Risse richtig behandeln zu können, ist das Abschätzen des Rissalters von wichtiger Bedeutung. Alte Risse, die sich nicht weiter ausbreiten, müssen z.B. eine andere Behandlung erfahren als neu entstandene Risse, die eventuell noch nicht einmal zum Stillstand gekommen sind. Zur Rissbeurteilung wird neben dem Rissalter auch noch die Rissbreite, Risstiefe, Verteilung und Verlauf der Risse oder der Rissversatz parallel und senkrecht zur Bauteiloberfläche herangezogen. Das Rissalter vergleicht man durch den Zustand der Rissflanken, insbesondere in Bezug auf ihre Verschmutzung, mit einer frischen Bruchfläche.

Rissbewehrung

Eine Rissbewehrung ist eine zusätzliche Bewehrung. Sie dient der Aufnahme von Zugspannungen, die durch Temperaturänderungen oder Schwinden hervorgerufen werden. Hauptziel ist die Beschränkung der Rissbreite. Siehe auch Mindestbewehrung.

Rissbreite

auch: Rissbreiten

Um Risse richtig behandeln zu können, ist das Abschätzen der Rissbreite von wichtiger Bedeutung. Zur Ermittlung der Rissbreite kommen spezielle Rissbreiten-Maßstäbe zum Einsatz. Zur Rissbeurteilung wird neben der Rissbreite auch noch das Rissalter, Risstiefe, Verteilung und Verlauf der Risse oder der Rissversatz parallel und senkrecht zur Bauteiloberfläche herangezogen. Die Rissbreite spielt speziell beim Stahlbeton eine große Rolle. Hier sind haarfeine Risse zwar erwünscht, um die Verbundwirkung von Stahl und Beton zu gewährleisten, zu groß dürfen Risse jedoch nicht werden, da sonst durch eindringende Feuchtigkeit Korrosionsgefahr besteht. Zur Beschränkung der Rissbreite wird Beton daher häufig eine Mindestbewehrung hinzugegeben, obwohl diese statisch überhaupt nicht notwendig wäre.

Rissbrücke

auch: Rissbrücken

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Eine Rissbrücke ist ein Klebeband oder großflächiges Gewebe, mit dem man Risse in verputzten Wänden und Estrichen schnell und sauber überbrücken kann. In der Regel werden die Gewebe überspachtelt, bevor der Anstrich erfolgt. Bei der Rissüberbrückung in einem Zementestrich wird das Gewebe mit einem flexiblen Fliesenkleber befestigt, ehe die Fliesen verlegt werden. Im Außenbereich übernimmt eine Schnellbauabdichtung diese Funktion.

Rissinjektion

auch: Rissinjektionen

Risse in Beton haben unterschiedliche Ursachen. Manche Risse sind unbedenklich und entstehen zwangsläufig, wenn die Zuglast der Stahlbewehrung größer wird als die maximale Zugkraft von Beton. Vielmehr sind sie sogar erwünscht, da nur so die Tragwirkung der Stahlbewehrung zum Tragen kommt. Andere Risse können sogar die Sicherheit und Dauerhaftigkeit eines Bauteils ernsthaft gefährden. Setzungen, Schwinden des Betons, mangelhafte Planung oder Ausführung, ungenügende Fugenausbildung, Belastungsüberschreitungen, ein fehlerhaftes Tragmodell und vieles mehr können zu erheblichen Rissen am Bauwerk führen. Die erste und beste Maßnahme der Instandsetzung ist die Rissinjektion. Darunter versteht man das Verfüllen eines Risses oder Hohlraums durch Injektionen mit speziellen Reaktionsharzen oder mineralischen Füllgütern. Als Füllgüter zum Verfüllen der Risse werden verschiedene Harze eingesetzt, z.B. Epoxydharze, Polyurethanharze sowie Zementleime und Zementsuspensionen.

Rissmarke

siehe Gipsmarke.

Robinie

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Robinie ist ein in den südöstlichen USA beheimateter Laubbaum mit hervorragenden technischen Eigenschaften, einer hohen natürlichen Dauerhaftigkeit und einem oft dekorativen Aussehen. Obwohl die Robinie ursprünglich aus Nordamerika stammt, findet man sie mittlerweile überall in Europa in Parks und Gärten. Sie kommt mittlerweile auch wild vor. Das Holz der Robinie ist im frischen Zustand gelblicholiv bis hellbraun, unter Lichteinfluß nachdunkelnd zu goldbraun oder hell lederbraun. Robinie ist schwer und hart mit entsprechend guten Festigkeitswerten, die deutlich über denen der Eiche liegen. Im Außenbereich eignet es sich allgemein als Konstruktionsholz (bei größeren Abmessungen verleimt) im Garten- und Landschaftsbau sowie für Fahrzeugaufbauten, Türen und Fenster, Tore, Zäune. Im Innenbereich kann Robinie für Treppen, Parkett sowie Klein- und Sitzmöbel eingesetzt werden.

Rödeldraht

Damit die Bewehrung beim Einbringen des Frischbetons an der gewünschten Stelle bleibt, wird sie mit Draht verknüpft, dem sogenannten Rödeldraht bzw. Bindedraht. Zudem wird der dünne Draht zur Verrödelung von Bewehrungseisen an den Kreuzungsstellen zu einem Bewehrungskorb verwendet. Zum Verdrehen und Abtrennen des Rödeldrahts wird eine Rabitzzange verwendet. Routinierte Stahlbetonbauer entwickeln eine ungeheuere Fertigkeit im Umgang mit Rödeldraht und Rabitzzange. Wo ein Laie dreimal ansetzen muss, um den Draht zu verdrillen und abzuschneiden, macht dies der Profi in einem Arbeitsgang und mit großer Geschwindigkeit.

Rofe

auch: Rafe, Rofen

Rofen sind die vom First zur Traufe verlaufenden Holzbalken eines Pfettendaches. Sie tragen längslaufende Hölzer (Dachlatten), auf denen die Dachdeckung (Stroh, Schindeln, Ziegel) aufliegt. Häufig werden sie auch als Sparren bezeichnet, was nicht ganz korrekt ist. Im Gegensatz zu den Sparren haben die Rofen kaum eine versteifende Funktion im Dachwerk und können daher auch nicht ohne einen Dachstuhl auskommen. Zudem stehen die Sparren immer paarweise, die Rofen können einzeln oder paarweise hängen.

Roggenstroh

Roggen gehört wie Weizen oder Reet zur Familie der Süßwassergräser. Roggenstroh dient als Naturprodukt als Baustoff für das Strohdach. Die meist 1 m bis 1,80 m langen Sprossen des Roggens besitzen eine 1 cm lange zusammengedrückte dichte Ähre. Am geeignetsten ist das handgedroschen Stroh des Winterroggens, das besonders lang und stark ist. Mit dem Aufkommen der Dreschmaschinen war Roggenstroh nicht mehr für die Dachdeckung geeignet.

Rohabwasser

Als Rohabwasser wird unbehandeltes Abwasser bezeichnet. Es ist also das Abwasser, das einer Kläranlage zufließt.

Rohbauabnahme

Die Rohbauabnahme ist Teil der bauaufsichtlichen Bauabnahme und damit eine gesetzliche Auflage. Damit die Mitarbeiter des Bauaufsichtsamtes den Rohbau abnehmen können, sind alle wesentlichen Bauteile - soweit möglich - derart offen zu halten, dass eine Überprüfung der Maße und der Ausführungsart möglich ist. Der Rohbau gilt als fertiggestellt, wenn alle statisch notwendigen Bauteile sowie Schornstein, Brandwände und Dachkonstruktion ausgeführt sind. Ist die Rohbauabnahme erfolgt, kann der Bau weitergeführt werden bis zur Schlussabnahme, bei der dann die sog. Nutzungsgenehmigung erteilt oder auch versagt wird.

Rohbaudecke

auch: Rohbaudecken

Als Rohbaudecke wird die Decke in ihrem Rohzustand bezeichnet, so wie der Bauherr sie vorfindet, wenn die Maurer die Baustelle verlassen haben. Es fehlen zum Beispiel noch der Estrich, eventuell die Fußbodenheizung und der Bodenbelag wie Fliesen, Parkett oder Teppichboden. Von unten betrachtet fehlt bei einer Rohbaudecke noch die Deckenverkleidung. Das kann eine abgehängte Decke sein, eine Holzverkleidung oder einfach nur eine Tapete.

Rohbau-Feuerversicherung

auch: Rohbaufeuerversicherung, Rohbaufeuerversicherungen, Rohbau-Feuerversicherungen

Eine Rohbau-Feuerversicherung ist eine sinnvolle Versicherung, denn ein Rohbau besteht nicht nur aus Steinen, sondern auch aus einem Dachstuhl, aus Dämmschichten und anderen brennbaren Materialien. Die Rohbaufeuerversicherung wird von vielen Versicherungsgesellschaften beitragsfrei angeboten, wenn man im Nachhinein das fertiggestellte Gebäude auch dort über eine Gebäudeversicherung versichert.

Rohhobler

Rohhobler sind Bretter, die in der Hobelindustrie, in Möbelfabriken oder in Sägewerken zu Profilbrettern weiterverarbeitet oder oder zur Außenschalung verwendet werden. Rohhobler gibt es in Längen von zwei bis sechs Metern und Breiten von 8 bis 30 Zentimetern. Die Stärke von Rohhoblern beträgt standardmäßig 18, 24 oder 30 Millimeter.

Rohling

auch: Rohlinge

Eine Rohling ist ein Werkstück aus Holz, Stein oder Metall, das für die Weiterbearbeitung schon "roh" vorgeformt bzw. bearbeitet worden ist.

Rohrabschneider

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Mit einem Rohrabschneider lassen sich Kunststoff-, Stahl- oder Gussrohre sauber trennen. Dabei ist zu beachten, dass die Rohrabschneider mit speziellen Schneidrädchen für die jeweiligen Rohrwerkstoffe bestückt sind. Beim Ablängen mit einem Rohrabschneider bildet sich im Inneren des Rohres ein Schneidgrat, der entfernt werden muss. Der Schneidgrat behindert die Strömung, verursacht Druckverluste, Fließgeräusche und kann zu Korrosionsschäden führen. Für das Entfernen des Schneidgrates bei Kupfer- und Edelstahlrohren eignen sich Entgrater mit mindestens drei Schneidkanten. Rohrfräser, die häufig an Gewindeschneidemaschinen angebracht sind, können ebenfalls zum Entgraten von Stahlrohren eingesetzt werden.

Rohraufweiter

auch: Aufweitbacke, Aufweitkopf, Hand-Rohraufweiter, Akku-Rohraufweiter

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Der Rohraufweiter ist ein Werkzeug aus der Sanitär- und Heizungsinstallation. Wie bereits der Name erahnen lässt, kann man mit einem Rohraufweiter Rohre aus Kupfer, Kunststoff oder anderen Materialien an einem Ende aufweiten. Das aufgeweitete Ende kann dann mit einer Muffe an einem anderen Rohr befestigt werden. Für die unterschiedlichen Rohrdurchmesser stehen verschiedene Aufweitköpfe bzw. Aufweitbacken zur Verfügung. Der Rohraufweiter wird vor dem Aufweitvorgang mit dem entsprechenden Aufweitkopf bestückt. Es gibt sowohl Rohraufweiter, die mit der Hand bedient werden müssen, als auch elektrische bzw. Akku-Rohraufweiter.

Rohraushalser

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Der Rohraushalser ist ein Werkzeug zum Herstellen von Aushalsungen bei einer Sanitärinstallation. Somit ist eine fittinglose Rohrinstallation möglich. Man unterscheidet Hand-Rohraushalser und elektrische Rohraushalser.

Rohrbegleitheizung

auch: Rohrbegleitheizungen

Eine Rohrbegleitheizung ist eine spezielle Heizung, um Frostschäden bei Rohren vorzubeugen. Um ein Zufrieren von wasserführenden Rohren zu verhindern, werden elektrische Heizbänder oder Einaderheizkabel am Rohr angebracht. Diese wärmen im Bedarfsfall die Rohre so auf, dass Wasser nicht gefrieren kann. Die Heizungen machen insbesondere an Fallrohren in jenen Gebieten Sinn, in denen im Winter starker Schnee fällt und dauernd Minustemperaturen herrschen. Insbesondere in Industrieanlagen mit außenliegenden Rohrstrecken werden Heizbänder an die Rohre montiert.

Rohrbiegeapparat

auch: Rohrbiegeapparate, Rohr-Biegeapparat, Rohr-Biegeapparate

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Besonders im Sanitärbereich müssen häufiger Rohre gebogen werden. Mit einem Rohrbiegeapparat lassen sich Kupfer-, Edelstahl-, Alu- und Messingrohre schnell und einfach biegen. Der Apparat wird in den Schraubstock eingespannt und mittels unterschiedlicher Biegerollen die gewünschte Biegung hergestellt.

Rohrbiegegerät

auch: Rohrbiegegeräte

Rohrbiegen

Rohrbiegen ist ein Begriff aus der Sanitärwirtschaft. Beim Biegen von Rohren kommt es darauf an, einen Knick des Rohres zu vermeiden. Das erreicht man mit verschiedenen Rohrbiegegeräten (Biegefeder, Biegezange), als Einhandbiegegerät bis 90°-Bogen, als Zweihandbiegegerät für Bogen bis 180°. Jedes Biegegerät ist nur für einen bestimmten Rohrdurchmesser geeignet. Bevor man mit dem Rohrbiegen anfängt, ist zunächst zu entscheiden, was für Rohrstärken verarbeitet werden und danach das Biegegerät kaufen. Behelfsmäßig kann man sich auch so helfen, indem man das zu biegende Rohr mit feinem Sand zu füllt, an beiden Seiten fest zuzustöpselt, das Rohr an der Biegestelle zu erwärmt und dann biegt. Ist die Biegestelle zu nahe an einem Ende und reicht die Kraft zum Biegen nicht aus, verlängert man das Rohr mit einem dünneren Rohr oder Rundstab, die mit dem Außendurchmesser möglichst genau in das Rohr passen.

Rohrbox

auch: Rohrboxen

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Mit einer Rohrbox wird die Durchführung thermoplastischer Rohre nach den Brandschutzvorschriften abgedichtet. Im Brandfall verschließt die Rohrbox die Rohröffnung durch eingebaute Aufschäumstreifen vollständig und verhindert somit das Ausbreiten von Feuer und Rauch in andere Gebäudeteile.

Rohrdeckenheizung

auch: Rohrdeckenheizungen

Eine Rohrdeckenheizung ist eine Deckenheizung, bei der nahtlose Rohre mit einem Durchmesser von 10 bis 20 mm in der Decke verlegt werden. Dabei werden die Rohre bei Vollbetondecken oder Decken mit unterem Tragbeton direkt in die Betonschicht gelegt. Bei Hohlsteindecken wird unter diese noch eine besondere 7 bis 8 cm starke Betonheizdecke angeordnet, in der die Heizrohre liegen. In beiden Fällen muss die Verlegung der Rohre zusammen mit der Deckenherstellung erfolgen. Bei der Verlegung der Heizrohre im Deckenputz wird das Rohrregister als Heizdecke unter der Massivdecke frei aufgehängt. Die gesamte etwa 5 bis 6 cm starke Heizdecke besteht aus mehrschichtig aufgetragenem Kalkzementmörtel mit besonderen Beigaben wie Jutegewebe, um die unterschiedlichen Wärmeausdehnungen auszugleichen.

Rohrdurchdringungen

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Rohrdurchdringungen sind Öffnungen in Bauteilen, durch die Rohre oder Kabel durchgeführt werden. Solche Rohrdurchdringungen stellen immer eine Schwachstelle in der Konstruktion dar. Durch sie können Feuchtigkeit und/oder Kälte ins Gebäude gelangen, wenn der Anschluss des Rohres an die Wand nicht fachgerecht ausgeführt wird. Der Handel stellt für solche Zwecke spezielle Kunststoffflansche zur Verfügung, die einen druckwasserdichten Anschluss ermöglichen. Rohrdurchdringungen stellen zwischen zwei Räumen im Brandfall zudem immer eine Gefahrenstelle dar, da durch die Rohre ein Brand übertragen werden oder Rauch in den Nachbarraum gelangen kann. Mit einer Kabelbox, einer Rohrbox oder mit anderen Rohrabschottungssystemen wird das schnelle Übergreifen des Feuers und je nach Art der Abschottung auch die Weiterleitung von Brandgasen vom unteren in das obere Geschoss verhindert.

Rohreinfriersytem

auch: Rohreinfriersysteme

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Mit einem Rohreinfriersystem kann der Gas- und Wasserinstallateur Rohrleitungen ohne zeitintensive Flüssigkeitsentnahme und lang andauernde Unterbrechung der Trinkwasserversorgung warten oder reparieren. Das System erzeugt Eispfropfen in der Rohrleitung und verhindert so, dass weiterhin Flüssigkeit durch das Rohr fließen kann.

Röhrenaal

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Der Röhrenaal ist eine Einziehhilfe, wie sie bei der Fernmelde- und Energieverkabelung anzutreffen ist. Der Röhrenaal wurde 1974 als weltweit erstes Kabeleinziehgerät vorgestellt, welches mit einem hochwertigen Polykat Glasfiberband ausgestattet war. Die ausgewogene Kombination aus Schubstabilität und Flexibilität des Glasfiberbandes stellt eine erhebliche Verbesserung gegenüber den üblichen Röhrenschlangen dar. Der Röhrenaal ist mit Bandlängen bis zu 300 m erhältlich. Über diese Entfernung ermöglicht er das Einziehen leichter Energie- und Fernmeldekabel in einem Arbeitsgang, ohne dass motorische Einziehhilfen eingesetzt werden müssen. Für die Verlegung schwerer Kabel wird mit dem Röhrenaal zunächst ein Windenseil eingezogen und dieses mit dem Kabel gekoppelt. Mit einem Fanggerät lassen sich zwei Zugbänder verbinden. Auf diese Weise können Kabel oder Windenseile über Entfernungen bis 600 m eingezogen werden.

Röhrensiphon

Der Röhrensiphon ist ein Geruchsverschluss, der durch seine S-Form (‚Schwanenhals‘) immer Wasser im unteren Teil behält und dadurch die Faulgase des Abwassersystems verschließt (siehe auch Flaschensiphon). Vorteil des Röhrensiphons: Der Durchmesser des Siphons ist überall gleich groß (geringe Verstopfungsgefahr).

Röhrenspansteg

auch: Röhrenspanstege

Röhrenspanstege sind aus Röhrenspanplatten gesägte Streifen, die als Mittellage bei einer Innentür im unteren Preissegment dienen.

Rohrentgrater

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Der Rohrentgrater ist ein Werkzeug zum Außen- bzw. Innenentgraten (siehe Entgraten) von Rohren aus Edelstahl, Stahl, Kupfer, Messing, Aluminium und Kunststoffen. Dies geschieht beispielsweise als Vorbereitung zum Löten oder Schweißen.

Rohrhaspel

auch: Rohrhaspeln

Wenn eine Fußbodenheizung verlegt wird, was ja bei den heutigen Selbstbausystemen auch vom Heimwerker erledigt werden kann, werden Kunststoffrohre als Rollenware in Längen von 500 oder 600 m angeliefert. Um diese Rohre fachgerecht abzurollen, werden Rohrhaspeln aufgestellt, um deren vier senkrechte Metallstäbe sich die Rohre abwickeln lassen.

Rohrheizkörper

Rohrheizkörper sind röhrenförmige Heizkörper ohne Kanten und Rippen. Sie eignen sich zur Erwärmung von gasförmigen Medien oder festen Stoffen. Sie können dem zu beheizenden Medium direkt oder indirekt zugeordnet werden. Die Flexibilität bei der Formgebung erlaubt ein ausgezeichnetes Abstimmen auf das jeweilige Einsatzgebiet. Rohrheizkörper sind in unterschiedlichen Rohrdurchmessern und Werkstoffen erhältlich. Für die Erwärmung von Luft, gibt es Rohrheizkörper mit oxydierter Rohrmanteloberfläche. Elektrische Rohrheizkörper werden dort verwendet, wo direkte Wärmestrahlung benötigt wird. Die Heizkörper können zur lokalen Erwärmung, aber auch zum Verhindern von Frost, für private und öffentliche Anwendungen eingesetzt werden.

Rohrisolierung

auch: Rohrisolierungen

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Rohrisolierungen sind im Prinzip Ummantelungen, die jedoch keine Schutzfunktion haben, sondern der Energie­ein­sparung dienen. Sie umhüllen freiliegende Brauch- und Heizungs­wasser­rohre mit einem runden Isolierschlauch aus leichtem Polyethylen, wobei diese Isolierarbeiten auch nachträglich von jedem Heimwerker ausgeführt werden können.

Rohrkabelschuh

auch: Rohrkabelschuhe, Rohr-Kabelschuhe, Rohr-Kabelschuh

siehe Kabelschuh.

Rohrleitungsbauer

Handwerklicher Lehrberuf mit einer dreijährigen Ausbildung. Der Rohrleitungsbauer sorgt dafür, dass Wasser, Gas und Öl über Rohre in Wohn-, Gewerbe- und Industriegebäude gelangen. Je nachdem was transportiert wird, bestehen die Rohre aus bestimmten Werkstoffen wie beispielsweise Gusseisen, Stahl, Beton oder Kunststoff. All diese Materialien erfordern jeweils eigene Verlege- und Verbindungstechniken, z.B. Schweißen, Verschrauben oder Kleben. Die Arbeit des Rohrleitungsbauers beginnt schon mit dem Aushub des Rohrgrabens. Er beurteilt die Stabilität des Untergrundes und sichern den Graben ab. Beim späteren Auffüllen überwacht er die Verteilung der Bodenmassen, um Pannen und ein ungleichmäßiges Absenken des Bodens zu verhindern. Die fertigen Leitungen überprüft er auf Dichtheit. Auch für den Korrosionsschutz ist er zuständig.

Rohrleitungsdüker

siehe Düker.

Rohrlüftung

auch: Rohrlüftungen

Rohrreinigungsmaschine

auch: Rohrreinigungsmaschinen

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Wenn bei einer Rohrvertopfung alle konventionellen Mittel versagen, rückt der Installateur oder Hausmeister mit einer Rohrreinigungsmaschine an. Eine sich drehende Spirale dringt langsam in das Rohr vor und räumt alles beiseite, was sich im Laufe der Jahre an Schmutz angesammelt hat und für die Verstopfung gesorgt hat.

Rohrreinigungswelle

auch: Rohrreinigungswellen

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Rohrreinigungswellen sind 10 Meter lange oder noch längere Wellen, die Rohrverstopfungen in Küche, Bad und Toilette entfernen. Durch verschiedene Zusatzwerkzeuge, die an der Spitze der Welle befestigt werden, können Rohre mit verschiedenen Durchmessern gereinigt werden. Durch Kurbelbewegungen am Griff arbeitet sich die Welle im Rohr vor und beseitigt alles, was sich ihr in den Weg stellt. Von Handwerkern wird die Rohrreinigungswelle daher mehr scherzhaft auch als Drehleier bezeichnet.

Rohrschelle

auch: Rohrschellen

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Rohrschellen sind ständig im Gebrauch, sei es beim Heimwerker, sei es beim Handwerker. Rohrschellen werden aus verzinktem Stahl oder Edelstahl gefertigt und dienen dazu, Rohrverbindungen oder Verbindungen zwischen Rohr und Schlauch herzustellen - und zwar luft- und wasserdicht. Kleine Rohrschellen funktionieren mit Spannbackenanzug (oben links) oder mit Schneckengewinde (oben Mitte). Eine weitere Alternative sind Rohrschellen in Schlaufenform mit oder ohne Gummiprofil (oben rechts). Im Bereich der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik werden Rohrschellen eingesetzt, die einen Klappverschluss mit Knebel oder anderen Verschlußtechniken aufweisen. Diese Rohrschellen sind in aller Regel mit Gummiprofilen ausgestattet (Fotos unten).

Rohrschere

auch: Rohrscheren

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Die Rohrschere ist ein Profiwerkzeug des Gas- und Wasserinstallateurs. Sie wird zum Schneiden von Kunststoffrohren unterschiedlichster Art verwendet. Es gibt Rohrscheren in verschiedenen Ausführungen und für verschiedene Rohrdurchmesser. Rohrscheren mit Ratschenmechanismus lassen die Klinge mit Leichtigkeit ins Material schneiden. Breite Auflagebacken gewährleisten eine optimale Führung der Klingen.

Rohrschraubstock

auch: Rohrschraubstöcke

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Bei einem Schraubstock ist es bei glatten Spannbacken schwierig, ein Rohr einzuspannen. Dafür gibt es den Rohrschraubstock, mit dem möglich ist, Rohre zu sägen oder auf andere Weise zu bearbeiten.

Rohrschutz

Unter Rohrschutz werden alle Maßnahmen verstanden, die Rohre vor Korrosion, mechanischen, chemischen oder sonstigen Beschädigungen schützen. Bei erdverlegten Stahlrohrleitungen werden zum Beispiel Korrosionsschutzbinden oder Schrumpfschläuche verwendet. Weiterhin kommen auch Kunststoffummantelungen zum Einsatz. Bei Erdgasleitungen aus Stahl wird sogar Strom zum Schutz vor Korrosion verwendet. Man spricht in diesem Fall von Kathodenschutztechnik. Zudem sind verschiedene warm- oder kalt verarbeitbare Bänder im Handel erhältlich. Diese werden um das komplette Rohr oder nur im Bereich der Schweißnaht zur Nachumhüllung gewickelt.

Rohrspülung

auch: Rohrspülungen

Rohrspülungen werden vom Installateur durchgeführt, um leicht lösbare Rost- und Schmutzpartikel aus einem Rohrleitungssystem heraus zu spülen. Dafür werden Armaturen udn Wasserhähne abmontiert und mit Spülstopfen versehen. Danach wird das Rohrnetz über einen Spülkompressor mit einem Druckluft-Wassergemisch durchspült.

Rohrsteckschlüssel

auch: Rohr-Steckschlüssel

Rohrtrenner

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Der Rohrtrenner ist eine Sicherungsarmatur. Seine Aufgabe ist es, ein Rückdrücken, Rückfließen und Rücksaugen von Nichttrinkwasser (auch giftige Stoffe) in das öffentliche Versorgungsnetz zu verhindern. Der Rohrtrenner ist damit von seinem Sicherungsgrad höher eingestuft als ein Rückflussverhinderer. Rohrtrenner werden z.B. an zentraler Stelle in der Wasserversorgung benutzt, um sicherzustellen, dass kein verunreinigtes Wasser in die zentrale Trinkwasserversorgung gelangen kann. Rohrtrenner sind nicht zulässig, um z.B. bei Regenwasseranlagen, Regenwasser und Trinkwasser zu trennen. Bei diesen Anlagen muss ein freier Auslauf des Trinkwassers benutzt werden.

Rohrventilator

ein in ein Abluftrohr eingebauter Ventilator als Bestandteil eines Lüftungssystems

Rohrzange

auch: Rohrzangen

Rohwichte

Rohwichte ist ein veralteter Begriff für Rohdichte.

Rokoko

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Anders als die Gotik oder Romanik ist das Rokoko nicht hauptsächlich ein Baustil, sondern ein Kunststil. Das Rokoko ist die Periode etwa zwischen 1725 und 1770 und löste den Barock ab. Der Bau- und Kunststil des Rokoko hat seinen Namen von "Rocaille" (Muschel), wobei denn auch ausladende Muschelformen und -ornamente allgegenwärtig sind: In den Stuckdecken, über Fenstern und Portalen, in den Bilderrahmen und auch in Holzschnitzereien, mit denen die Wände dekoriert wurden. Besonders ausgeprägt entfaltete sich das Rokoko in der handwerklichen Möbelherstellung. Erstmals wurden kleine und raffinierte Möbel wie Spieltische, Toiletten- oder Schreibtische gefertigt, die mit zierlichen Beschlägen ausgestattet waren. Türbeschläge in einem modifizierten Rokoko-Stil werden heute fast in jedem Baumarkt angeboten. Ein typisches Rokoko-Bauwerk ist das Schlösschen im Hofgarten von Wertheim (Foto: Förderkreis, www.wertheim.de). In Potsdam entwickelte sich unter Friedrich d. Gr. ein eigener Rokoko-Baustil, das sog. Potsdamer Rokoko.

Rolladenfenster

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Unter einem Rolladenfenster wird ein Bauelement verstanden, das den Rolladenkasten, den Rollladen und das eigentliche Fenster in sich vereinigt. Da das Element von einem Handwerksbetrieb eingebaut wird, erübrigt sich im Reklamationsfall der Streit darüber, wer einen Schaden zu verantworten hat - der Rolladenbauer oder der Fensterbauer. Das hier gezeigte Rolladenfenster mit schall- und wärmegedämmtem Rolladenkasten kann mit einer Fernsteuerung und mit einem Fliegenschutzgitter ausgestattet werden.

Rolladen-Panzer

Rolladen-Panzer ist ein noch gebräuchlicher, wenn auch irreführender Begriff aus dem Rolladenbau. Unter einem solchen Panzer wird das komplette, miteinander verbundene Profilsystem verstanden, das sich im geschlossenen Zustand "wie ein Panzer" über das Fenster oder die Tür legt. Ein Rolladen-Panzer muss dabei keineswegs aus Stahlprofilen bestehen, wie man meinen könnte. Er kann auch aus Kunststoff, Holz oder Aluminium gefertigt sein.

Rolladen-Solarmodul

Ein Rolladen-Solarmodul findet man an Rollladen für Wohndachfenster. Das in den Rollladen integrierte Modul wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um, der über Anschlusskabel in einen Akkumulator fließt und dort gespeichert wird. Mit dem so gewonnenen Strom wird ein Rohrmotor betrieben, der den Rolladen öffnet und schließt. Nach Herstellerangaben genügen auch schwache Lichtverhältnisse, um genügend Betriebsenergie zu speichern. Das Verfahren ist insofern von Vorteil, als bei nachträglichem Einbau des Rolladens keine Kabelzuführungen unter oder auf der Wandverkleidung installiert zu werden brauchen.

Rolladen- und Jalousiebauer

Rolladen- und Jalousiebauer ist ein Lehrberuf mit einer dreijährigen Ausbildungszeit. Rolladen- und Jalousiebauer fertigen in Werkstätten Rollladen, Jalousien, Markisen, Rolltore und Scherengitter - immer individuell auf die gewünschten Maße und gestalterischen Effekte abgestimmt. Sie verarbeiten dabei Kunststoffe, Hölzer, Textilien und Metalle. Rolladen- und Jalousiebauer sind auch für die Montage und Reparatur vor Ort zuständig. Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung brauchen sie beim Bau von Sonnenschutzdächern. Kenntnisse des Wärme- und Schallschutzes sowie der Mechanik und der Elektrik sind ebenfalls erforderlich.

Rollbandmaß

auch: Fiberglas-Rollbandmaß, Rollbandmaße

Bandmaß, meist aus Metall oder Fiberglas in verschiedenen Längen wie etwa 30 m oder 50 m. Das Rollbandmaß lässt sich mit einer Kurbel aufrollen und verschwindet dann in einem Gehäuse. Mit dem Rollbandmaß lassen sich große Strecken spielend leicht abmessen.

Rollenblechschere

auch: Hebelrollenschere, Rollenblechscheren

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Mit einer Rollenblechschere lassen sich mit geringem Kraftaufwand schnell, sicher und präzise gerade Schnitte und Kurvenschnitte an Blechen aller Art ausgeführen. Die Schneidrollen, welche durch einen Ratschenhebel betätigt werden, gewährleisten einen konstanten Blechvorschub. Der Blechtransport ist umkehrbar und ermöglicht somit auch ein sauberes Ausschneiden von Innenecken. Ein Scherstift an der unteren Führungsrolle schließt eine Überlastung aus. Die Hebelrollenschere kann fest auf einer Werkbank oder in einem Schraubstock montiert werden.

Rollenhalter

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Rollenhalter ist die Bezeichnung für die allseits bekannte Aufnahmevorrichtung von Toilettenpapierrollen. Der "klassische" Rollenhalter hat auch einen etwas vornehmeren Bruder, nämlich den Einbau-Rollenhalter (rechtes Foto). Die Maße dieser Halter sind auf Fliesen-Standardmaße abgestimmt und können so bündig zu den Fliesen in die Wand eingebaut werden.

Rollenmakulatur

siehe Makulaturtapete.

Rollennahtschweißen

auch: Rollennahtschweissen

Das Rollennahtschweißen ein spezielles Schweißverfahren zum Schweißen von Blechen. Bei diesem Pressschweißverfahren pressen als Rollen ausgebildete Elektroden die Bleche zusammen und übertragen den Schweißstrom. Das Rollennahtschweißen ist nur für dünnere Bleche geeignet. Stahlbleche dürfen 0,1 mm bis 3,5 mm dick sein, Aluminiumbleche zwischen 0,2 mm und 1,5 mm.

Rollenschneider

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Folien und Tapeten, insbesondere Velours-Tapeten, Metall-Tapeten, Vinyl-Tapeten oder Isolier-Tapeten, kann man mit einem Rollenschneider sauber ablängen. Rollenschneider durchtrennen weiche Materialien durch zwei aneinander vorbeilaufende Schneidrollen. Die Schnittkanten bleiben dabei sauber wie beim Schnitt mit einer Schere.

Rollgabelschlüssel

auch: Engländer

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Der Rollgabelschlüssel ist ein Schraubenschlüssel, der auf verschiedene Schlüsselweiten eingestellt werden kann. Die Einstellung erfolgt über eine Rädchen. Der Rollgabelschlüssel ist, wie der Doppelmaulschlüssel, für Sechskantschrauben geeignet. Da der Verstellmechanismus bei Überbeanspruchung zu Bruch gehen kann, ist der Rollgabelschlüssel allerdings nicht so stabil, wie der Doppelmaulschlüssel. Der Rollgabelschlüssel ist auch unter dem Namen Engländer bekannt.

Rollgerüste

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Rollgerüste sind Arbeitsgerüste unterschiedlicher Höhe, die auf Lenkrollen an der Baustelle hin- und hergeschoben werden können. Sie verfügen im oberen Teil über eine Arbeitsbühne. Je nach Höhe und Belastung der Arbeitsbühne muss ein Rollgerüst mit Ballastgewichten beschwert werden, um ein Schwanken zu verhindern und die nötige Standsicherheit zu gewährleisten. Aus diesem Grund können Rollgerüste auch mit Auslegern ausgestattet werden, die in einem Winkel von 30 bis 45° an das Gerüst montiert werden und auf dem Erdboden aufliegen.

Rollgitter

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Rollgitter funktionieren nach dem Prinzip des Rolltors und werden vor allem in Sicherheitsbereichen eingesetzt, wenn es gilt, Gefahren abzuwenden, aber den Durchblick zu bewahren. Der weitere Vorteil liegt darin, dass durch das Gitter ein Luftaustausch stattfindet. Ein Nachteil ist aber, dass Staub, Blätter und dergleichen durch das geschlossene Gitter in Parkhäuser, Einkaufspassagen (Herstellerfoto Hörmann) und andere abgesicherte Gebäude geweht werden können. Rollgitter werden je nach Anforderung an die Einbruchhemmung in Aluminium, Stahl und Edelstahl ausgeführt. Ein Hochschiebeschutz gehört automatisch mit zur Ausstattung.

rolliger Boden

auch: rollige, Böden

Rollkehle

auch: Rollkehlen

Rollkehlen sind Kehlbleche, meist aus Aluminium, die als Rolle geliefert werden und die Kehle des Dachs bilden. Damit sie sich dem Dach einfach anpassen lassen, sind sie mit Falzlinien versehen, die auch ein leichtes Umkanten ermöglichen. Befestigt werden sie mit der sogenannten Hafte. Rollkehlen müssen eine hohe Wetter- und Langzeitbeständigkeit besitzen. Geliefert werden sie in jeder zur Dacheindeckung passenden Farbe.

Rollkies

Rollkies bezeichnet im Gegensatz zum Splitt ein Rundmaterial ohne Ecken und Kanten. Mit einer Korngröße zwischen 2 und 63 mm eignet er sich für verschiedene Verwendungszwecke. Beim Teichbau wird wird er verwendet, damit die empfindliche Teichfolie nicht beschädigt wird. Bei einem Flachdach wird er häufig als oberste Schicht verwendet, obwohl man besser darauf verzichten sollte. Erstens ist Kies ziemlich schwer und zweitens behindert er das Auffinden von Lecks. Ein weiterer Verwendungszweck für Rollkies ist als Wegbelag. Das Regenwasser kann bei dabei schnell abfließen. Aus diesem Grund wird Rollkies auch bei einer Drainage verwendet. Ab einer bestimmten Größe kommt Rollkies auch als Ziersteine im Haus- und Gartenbau zum Einsatz.

Rollladen

auch: Rollladenbehang, Rollladenpanzer, Rolläden, Rollläden, Rollladen

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Der Rollladen ist die am meisten verbreitete Art, die Fenster mit einem Sicht-, Kälte- und Einbruchschutz auszustatten, wobei allerdings nicht jeder Rolladen wärmedämmend und einbruchhemmend ausgestattet ist. Rollladen bestehen aus einem lamellenartigen Profil, das aus Aluminium, PVC, Holz oder Stahl bestehen kann, wobei es einwandige und zweiwandige Rollladen gibt, die mit oder ohne Licht- und Lüftungsschlitzen versehen sein können. Zweiwandige Profile sind häufig mit einer Wärmedämmung ausgestattet und/oder mit einer Einlage versehen, die die Lamellen aussteift. Stahlrollladen bieten - ähnlich wie bei Rolltoren - ein hohes Maß an Sicherheit. Moderne Rollladen kommen nicht in Einheitsgrau daher, sondern sind in sehr vielen Farben erhältlich, so dass Rollladen auch ein interessntes Mittel sein können, eine eher langweilige Fassade zu beleben. Fachlich unterschieden werden Neubau-Rolladen, Aufsatz-Rolladen, Vorbau-Rolladen und Schrägrolladen. Sind die einzelnen Lamellen miteinander verbunden, sprechen die Fachleute von einem "Rollladenpanzer". Der Begriff ist im Prinzip idiotisch, denn selbst bei Lamellen aus Stahl kann man nicht von einer Panzerung sprechen. Statt "Panzerung" wird in der Branche auch von einem "Rollladenbehang" gesprochen, ein Begriff, der kaum weniger idiotisch ist.

Rollladenbehang

siehe Rollladen

Rollladenpanzer

siehe Rollladen

Rollladensicherung

auch: Rolladensicherungen, Rollladensicherungen

Die Rollladensicherung ist ein Einbruchschutz. Mit der nachträglich anzubringenden Rollladensicherung lässt sich ein Rollladen wirkungsvoll gegen Hochschieben sichern. Hierzu werden auf dem Markt verschiedene Systeme angeboten. Da sind zum einen in den Rollladen integrierte, automatische Sicherungen. Zum anderen dient ein Rollladenmotor mit integrierter Sperrwelle als Sicherung, ebenso Stift- oder Bolzensicherungen, automatisch wirkende Sicherungen und Klemmsicherungen. Bei der Absicherung der Rollläden ist zu berücksichtigen, dass diese im oberen Drittel des Rollladenpanzers angebracht sind die Befestigungspunkte von außen nicht zu erkennen sind bei Rollläden mit mehr als 120 cm Breite mindestens 2 Sicherungen einzusetzen sind und bei automatisch wirkenden Sicherungen immer beide Seiten gesichert werden müssen Einen Schutz vor dem Herausreißen des Rollladens bieten derlei Sicherungen nicht. Von daher sind Rollladensicherungen immer nur als Zusatz zur mechanischen Sicherung der dahinter befindlichen Fenster oder Türen zu sehen.

Rollroste

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Rollroste bestehen aus Stahl, Aluminium oder PVC und dienen der Abdeckung von Unterflurkonvektoren. Dadurch, dass sie wie ein Teppich aufgerollt werden können, wird das Reinigen der Unterflurkonvektoren wesentlich erleichtert. Der Abstand zwischen den Stegen ist so bemessen, dass die Warmluft ungehindert aufsteigen kann.

Rollrostsicherung

auch: Rollrostsicherungen

Zur Sicherung von Kellerlichtschächten und -fenstern eignet sich die Rollrostsicherung. Dies ist ein Gittersystem mit eingebauten Rollstangen. Beim Versuch des Ansägens drehen sich die Rollstangen, so dass ein Auftrennen des Rollrostes erheblich erschwert wird.

Rollschicht

auch: Rollschichten

Rollschicht ist ein Begriff aus dem Mauerwerksbau. Sie bezeichnet eine Mauersteinschicht, bei der die Steine auf ihrer längeren Schmalseite verlegt worden sind. Rollschichten werden entweder als Fensterbänke oder über Türen und/oder Fenstern als Stilelement zur Auflockerung der Fassade verwendet. Gelegentlich wird die Rollschicht auch als Grenadierschicht bezeichnet.

Rollstuhllift

siehe Schrägaufzug.

rolltapezieren

Beim Rolltapezieren handelt es sich um ein Verfahren, bei dem nicht die Tapete, sondern die Wand eingekleistert wird. Das geht natürlich nur mit Tapeten, die dimensionsstabil sind, sich also nach dem Trocknen des Kleisters nicht verziehen oder sogar schrumpfen. Dementsprechend können nur Tapeten aus Textil- und Glasfasergewebe oder Vliestapeten in dieser Wandklebetechnik verarbeitet werden, wobei die Tapeten einfach auf der eingekleisterten Wand von oben nach unten abgerollt und dann beschnitten werden. Je nach Tapetenart werden unterschiedliche Kleister benötigt.

Rolltasche

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Eine Rolltasche ist eine Werkzeugtasche im Kleinen und gehört zur Standardausstattung eines jeden PKW. Rolltaschen bestehen aus Kunstleder oder Segeltuch und weisen aufgenähte, schmale Taschen auf, in die die entsprechenden Werkzeuge eingesteckt werden. Ein Schraubenschlüsselsatz gehört beispielsweise zur Standardausstattung jeder Rolltasche. Ist die Tasche zusammengerollt worden, wird sie mit Klettverschluß oder aufgenähten Bändern verschlossen.

Rolltischkreissäge

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Eine Rolltischkreissäge ist eine robuste Tischkreissäge, wobei der Tisch zwei Rollen aufweist und somit an unterschiedliche Einsatzorte gerollt werden kann. Rolltischkreissägen werden für die Aufbereitung von Brennholz eingesetzt. Eine spezielle Halterung ermöglicht es, dass sowohl Längs-, als auch Querschnitte ausgeführt werden können. Holzscheite für die Kaminverfeuerung werden also in dieser Maschine nicht gespalten, sondern zurecht gesägt.

Rolltor

auch: Rolltore

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Vom Konstruktionsprinzip her entspricht das Rolltor einem Rollladen, allerdings kann das Rolltor aus Gewichtsgründen natürlich nicht per Hand mit einem Rolladengurt hochgezogen werden. Dies übernimmt ein elektrischer Antrieb, der auch in Verbindung mit einer Lichtschranke gesteuert werden kann. Rolltore werden allenthalben in der Industrie eingesetzt und werden aus doppelwandigem Stahl, Edelstahl oder Aluminium gefertigt, wobei die Zwischenräume mit einem Innenprofil und/oder mit Mineralwolle, Schaum oder Styrpor ausgefüllt werden können, um eine gute Wärmedämmung zu gewährleisten. Rolltore müssen über eine Notstoppfunktion verfügen: Sobald die unterste Lamelle einen Gegenstand berührt, muss der Antrieb unverzüglich stoppen. Im Privatbereich kommen vereinzelt Garagen-Rolltore zum Einsatz.

Rollverdichter

Rollverschluss

auch: Saunatüren

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Was an einer normalen Tür der Schließzylinder, ist bei einer Saunatür der Rollverschluss. Dieser Verschluss lässt sich natürlich nicht fest verschließen, sondern muss im Gegenteil bei Gefahr ein leichtes Öffnen der Tür durch Zug oder Druck gewähr­leis­ten. Saunatüren jedenfalls dürfen auf keinen Fall fest verschließbar sein. Der Rollverschluss besteht in der Regel aus Zink-Druckguss und kann an der Innen- oder Außenseite der Saunatür montiert werden. Durch eine Stahleder, die bei einem Druck von 13 bis 15 kg nachgibt, drückt sich die Metallrolle nach hinten und gibt die Tür frei zum Öffnen. Die Industrie bietet statt eines Rollverschlusses auch Magnetverschlüsse an.

Rollzaun

auch: Rollzäune

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Holzzäune bestehen meistens aus feststehenden Elementen, es kann sich dabei aber auch um Rollzäune handeln. Die bestehen aus Holzstaketen, die mit Draht miteinander verbunden und aufrollbar sind. Demsntsprechen werden sie auch in Rollen verkauft. Rollzäune dienen dazu, dass Hunde, Schafe usw. nicht vom Grundstück entweichen können und fremde Tiere abgehalten werden. Da die angespitzten Staketen nur in den Erdboden eingeschlagen werden ujnd leicht wieder herausgezogen werden können, haben diese Zäune keine Schutzfunktion. Der Vorteil ist, dass mit einem Rollzaun auch verwinkelte Grundstücke problemlos eingezäunt werden können.

Romanik

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Die Romanik ist eine frühmittelalterliche Stilrichtung vor allem im Bauwesen, zuzuorden etwa den Jahrhunderten zwischen 600 und 1200 n. Chr. Dieser Baustil lehnt sich stark an die massiven, fast gedrungenen römischen Bauformen an. Wesenstypisch für die Romanik sind die Rundbögen, die auf Säulen ruhen, die wiederum mit einem Kapitell abschließen. Jene Kapitelle sind, auch das ist wesenstypisch, vielfach mit Ornamenten oder figürlichen Darstellungen verziert. Auch für den Laien gut erkennbar sind romanische Kirchen und Klöster an den runden "romanischen Portalen" - siehe Zeichnung. Die Romanik wurde von der Gotik abgelöst. Dieser neue Baustil machte auch das Bauen in große Höhen möglich.

romanische Pfanne

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Die romanische Pfanne findet sich nicht in der Küche toskanischer Meisterköche, sondern auf dem Dach. Sie ist ein Dachziegel, der speziell für Häuser mit einem großflächigen mediterranen Dach gebrannt wird, wobei sich medi­terrane Dächer durch ein flaches Gefälle auszeichnen, die fast einem Flachdach nahe kommen.

Romanischer Ziegel

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Der Romanische Ziegel ist ein Dachziegel, der mit seinem mediterranen Flair und den geschwungene Formen an die Eleganz der Bauformen der Antike und an romanische Dachstrukturen erinnert. Der sehr hohe konische Deckenwulst besticht optisch durch sein schönes Schattenspiel. Im mediterranen Raum, der Heimat des Mönch- und Nonnenziegels, dient dieses starke Schattenspiel zur Kühlung des Dachraums. Der Romanische Ziegel mit seiner umlaufenden Ringverfalzung wie beim Flachdachziegel hat eine Regeldachneigung von 22 Grad, wodurch er sich auch für flachere Dachneigungen, als beim klassischen Mönch- und Nonnenziegel eignet.

Römischer Beton

Römischer Beton ist ein Beton, den die römischen Baumeister seit dem 3. Jahrhundert vor Christus aus Steinen, Sand, Wasser und gebranntem Kalk herstellten. Die Römer nannten diesen Baustoff opus caementitium. Sie konstruierten damit so imposante Bauwerke wie das Pantheon, das Kollosseum und andere Bauwerke, die noch heute stehen.

römisches Leistenziegeldach

Das römische Leistenziegeldach setzte sich aus der “tegula“ und dem “imbrex“ zusammen. Die “tegula“ ist eine rechteckige Platte mit längsseitig aufgebogenen Leisten. Vom lateinischen Wort “tegula“ leitet sich unser heutiges Wort “Ziegel“ ab. Der “imbrex“ überwölbt die Stossfuge zweier aneinandergeschobener Leistenziegel. Er ist der Vorläufer des Mönchziegels.

Rosa Beta

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Rosa Beta ist ein grau-rosafarbener Naturstein. Er zählt zu den beliebtesten Granit-Arten, was vor allem an seinem günstigen Preis liegt. Der aus Sardinien stammende Stein wird zu Fliesen, Bordüren, Treppen, Fensterbänken, Wandplatten oder Tischen weiterverarbeitet. Die Oberfläche ist poliert, geschliffen oder geflammt. Die polierte Oberfläche ist am wenigsten empfindlich gegen Verschmutzung. Rutschfester wird das Material bei einer geschliffenen Oberfläche. Sehr rauh ist die geflammte Oberfläche. Solche Steine werden vor allem im Außenbereich eingesetzt.

Rosa Limbara

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Der sardische Rosa Limbara ist eine sehr beliebte Granitart. Dies liegt vor allem auch an seinem günstigen Preis. Die Oberfläche des Steins ist in polierter, geschliffener oder geflammter Form erhältlich. Die polierte Oberfläche ist am wenigsten empfindlich gegen Verschmutzung. Rutschfester wird das Material bei einer geschliffenen Oberfläche. Sehr rauh ist die geflammte Oberfläche. Solche Steine werden vor allem im Außenbereich eingesetzt. Verwendet werden die Steine für alle Zwecke im Innen- und Außenbereich. Anwendungsgebiete sind zum Beispiel Bodenbeläge, Terrassenpflasterungen, Küchenarbeitsplatten, Wandbekleidungen oder Fensterbänke.

Rosa Perlino

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Rosa Perlino ist ein hell beigefarbener Kalkstein aus Italien mit leicht rosafarbenem Touch. Er wird landläufig auch als Marmor bezeichnet, obwohl er streng genommen überhaupt keiner ist. Er sollte nur mit einer entsprechenden Oberflächenbehandlung als Bodenbelag verwendet werden. Unbehandelt wird er leicht durch Kratzer beeinträchtigt und bei mechanischen Belastungen durch Begehen und Temperaturschwankungen können sich Gefügebestandteile herauslösen. Hauptsächliche Anwendungsgebiete sind Marmormosaike oder Bordüren.

Rosa Porrino

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Der spanische Rosa Porrino ist eine sehr beliebte Granitart. Dies liegt vor allem auch an seinem günstigen Preis. Die Oberfläche des Steins ist in polierter, geschliffener oder geflammter Form erhältlich. Die polierte Oberfläche ist am wenigsten empfindlich gegen Verschmutzung. Rutschfester wird das Material bei einer geschliffenen Oberfläche. Sehr rauh ist die geflammte Oberfläche. Solche Steine werden vor allem im Außenbereich eingesetzt. Verwendet werden die Steine für alle Zwecke im Innen- und Außenbereich. Anwendungsgebiete sind zum Beispiel Bodenbeläge, Terrassenpflasterungen, Küchenarbeitsplatten, Wandbekleidungen oder Fensterbänke.

Rosenfenster

siehe Rosette.

Rosenholz

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Rosenholz ist in Brasilien und östliches Südamerika heimisch. Die Holzfarbe ist gelblichrosa mit unregelmäßigen roten Streifen, der glänzende Splint ist weisslichgelb. Das sehr harte Holz ist dicht und spröde, leicht und glatt spaltbar, gut zu drehen und messerbar, aber sehr schwer zu bearbeiten. Es ist gut zu polieren aber schlecht zu verleimen. Verwendet wird es für Luxusartikel, Furnier, Klavierbau und kostbare Möbel. Es wird als teuerstes und schönstes Holz bezeichnet.

Rosette

auch: Fensterrose, Rosenfenster, Rosetten

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Unter einer Rosette werden unterschiedliche Bauteile verstanden. Heutzutage versteht man unter Rosetten runde Kleinteile, die in verschiedenen Gewerken eingesetzt werden. Es handelt sich dabei um Abdeckscheiben aus Kunststoff, Holzwerkstoff oder Metall, im letzteren Fall für den Einsatz im Badbereich meistens verchromt. Rosetten umfassen Rohre, die aus der Wand oder dem Boden kommen (z. B. Heizungsrohre am Radiator) und kaschieren die Wand- oder Bodenöffnung. Auch als Bestandteil von Drückergarnituren sind Rosetten in Gebrauch. In diesem Fall (siehe Foto des Herstellers Hoppe) umfassen die Rosetten den Türgriff und das Schlüsselloch. Die historische Bedeutung der Rosette ist jedoch eine ganz andere. Rosetten kommen als Schmuckelemente ebenso in Kirchenfenstern wie in Plafonds vor, aber auch in Ziergittern, Portalen und dergleichen. Rosetten können aus Naturstein gemeißelt, aus Holz geschnitzt, aus Eisen oder Bronze gegossen oder aus Gips geformt sein. Rosetten werden auch heutzutage noch hergestellt - und zwar solche aus echtem Stuck oder als Imitationen aus Kunststoff. Unsere Zeichnung zeigt eine gotische Rosette aus dem Ulmer Münster. Auch an Fenstern findet man Rosetten, die hier wahlweise als Fensterrose, Rosenfenster oder nur Rose bezeichnet werden. Die kreisförmige Fensterrose ist ein mit Maßwerk gefülltes und mit farbigen Glasmalereien geschmücktes Fenster. Es ist vor allem über Portalen und in Querschiffgiebeln der Spätromanik und Gotik zu finden.

Rosettenrolle

auch: Rosettenroller

Mit einer Rosettenrolle lassen sich interessante Gestaltungseffekte beim Innenanstrich auf verputzten Wänden oder Tapeten erzielen. Auf einen zuvor erfolgten Grundanstrich werden mit der Rosettenrolle konstrastierende Farben aufgetragen, wodurch je nach Intensität des Aufdrucks zartere oder intensivere fantasievolle Dekore entstehen. Die Rosettenrolle besteht aus Lederfetzen, die um einen Haltestab aus Metall gewickelt worden sind; durch das Abrollen der Farbe entstehen dann rosettenartige Wanddekore.

Rosone

auch: Rosonen

Rosone ist ein aus dem italienischen stammender, aber auch im deutschen Fliesengewerbe üblicher Begriff für großformatige, quadratische Bodenmosaike. Typisch für eine Rosone ist ein Kreismuster, das in die quadratische Grundform eingelassen wird. Häufig laufen innerhalb dieses Kreises sternförmige Elemente auf den Kreismittelpunkt zu. Die Fliesenindustrie bietet fertig geformte Mosaiksteinchen an, die der Fliesenleger dann zu einer Rosone zusammenfügt. In der Mehrzahl werden jedoch Rosonen angeboten, die als ganze Platten verlegt werden können und in denen die Mosaiksteinchen nicht einzeln aneinandergefügt, sondern als Gesamtmuster aufgetragen wurden. Die üblichen Größen solcher Rosonen liegen zwischen 45 x 45 und 80 x 80 cm.

Rosso Verona

Der "Rote aus Verona", so seine Übersetzung aus dem italienischen, ist ein sehr beliebter, rötlicher Kalkstein. Vor allem historisch ist er äußerst bedeutsam, er wurde z. B. in der Arena von Verona, unzähligen Kirchenausstattungen in Norditalien, Österreich und Bayern seit dem frühesten Mittelalter verwendet. Zu finden ist er ebenso überall in Burgen und Schlössern, Patrizierhäusern und Offizialgebäuden. In Italien werden auch Grabsteine, bei uns vor allem Fliesen aus Rosso Verona gefertigt.

Rostfahne

auch: Rostfahnen

Von einer Rostfahne wird im Bauwesen verschiedentlich gesproche. Einerseits, wenn eisenhaltige Einschlüsse im Naturstein durch Bewitterung ausblühen. Beim Natürstein sind dafür vor allem Pyritpartikel verantwortlich, die durch Wasserfluss rostartige Fahnen bilden können. Diese können durch Ausbohren und Spachteln mit speziellen Spachtelmassen beseitigt werden. Andererseits sind Rostfahnen braune Verfärbungen bei Bauteilen aus Stahlbeton. Die Verfärbung zeigt an, dass der Stahl im Beton angefangen hat zu korrodieren. Insbesondere aus dem Beton heraus ragende Bewehrungsstähle als Anschlussbewehrungen setzen Rost an, wenn sie längere Zeit ungeschützt der Witterung ausgesetzt waren. Das kann zu Rostfahnen an der Betonoberfläche führen, die kaum mehr entfernt werden können.

Rostgrad

auch: Rostgrade

Eisen und Stahl wird hinsichtlich Korrosion nach Rostgraden eingeteilt. Bei beschichteten Stahlflächen bezeichnet man den optisch zu ermittelnden Rostbefall im Bezug zur Fläche als Rostgrade. Bei unbeschichteten Stahlflächen ist der so genannte Rostgrad das Oberflächenverhältnis zwischen der rostfreien Fläche und der mit Rost und Zunder befallenen Fläche. Dieses Verhältnis wird optisch ermittelt. Man unterscheidet zwischen Rostgraden auf beschichteten und unbeschichteten Stahlflächen: Rostgrade bei beschichteten Stahlflächen (nach DIN EN ISO 4628-3) Ri 0 - Rostfrei Ri 1 - ca. 0,05 % der Oberfläche ist mit Rost bedeckt, Ri 2 - ca. 0,5 % der Oberfläche ist mit Rost bedeckt, Ri 3 - ca. 1 % der Oberfläche ist mit Rost bedeckt, Ri 4 - ca. 8 % der Oberfläche ist mit Rost bedeckt, Ri 5 - ca. 40- 50 % der Oberfläche ist mit Rost bedeckt. Rostgrade bei unbeschichteten Stahlflächen (nach ISO 8501-1, 8501-2 bzw. DIN 55928) A - Die ganze Fläche ist mit festhaftendem Zunder bedeckt - keine Rostbildung B - Beginnender Rostangriff - beginnende Zunderabblätterung C - Weggerosteter oder abschabbarer Zunder - wenig sichtbare Rostnarben D - Abgerosteter Zunder - zahlreiche, sichtbare Rostnarben

Rotary-Bohren

Rotary-Bohren ist ein Verfahren von Spülbohren. Beim Bohrvorgang wird die Spülfüssigkeit durch das Bohrgestänge auf die Bohrlochsohle geleitet. Von dort steigt die Flüssigkeit im Bohrloch auf und nimmt das gelöste Material mit nach oben. Hierbei besteht die Gefahr, dass die Bohrlochwand durch das aufsteigende Bohrgut beschädigt wird. Damit das Bohrklein von der Spülflüssigkeit mitgenommen wird, ist eine Mindestspülgeschwindigkeit notwendig. Diese muss höher als die Sinkgeschwindigkeit des Bohrkleins sein. Die Sinkgeschwindigkeit ist wiederum abhängig von der Zähigkeit, das heißt von der Konsistenz der Spülflüssigkeit. Das Rotary-Bohren ist für große Bohrtiefen und bei nicht zu großem Bohrdurchmesser (kleiner 300 mm) sehr wirtschaftlich. Bei zu großem Durchmesser wird ein zu großes Fördervolumen der Spülungsflüssigkeit notwendig, um einen Weitertransport des Bohrkleins mit der erforderlichen Steiggeschwindigkeit sicherzustellen.

Rotationsfeile

auch: Rotationsfeilen

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Die Rotationsfeile wird im Futter der Bohrmaschine eingespannt und eignet sich zum Entgraten sowie zum Anfertigen von Langlöchern. Mit der Feile lassen sich Stahl, Nichteisen-Metalle, Kunststoffe und Holz bearbeiten. Von der Wirkungsweise ist sie mit einer Fräsfeile zu vergleichen.

Rotationslaser

auch: Lasernivellier

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Rotationslaser verwendet man im Hochbau, Innenausbau und Trockenbau für alle dort anfallenden Messaufgaben. Rotationslaser sind horizontal, vertikal und mit Neigung einstellbar. Die rotierenden Prismensysteme, mit einer Rotationsgeschwindigkeit von bis zu 800 U/min, erzeugen eine horizontale oder vertikale Kreisebene. Bei einem horizontal rotierenden Strahl erhält man beispielsweise in einem Raum eine horzontale, durchgehende Bezugsebene, die es ermöglicht, an jeder Stelle in den verschiedensten Lagen zum Instrument eine Höhenablesung vorzunehmen. Mit einer vertikalen Bezugsebene lassen sich zum Beispiel Schalungen, Trennwände, Stützen und Fassaden ausrichten. Mit einem Lotstrahl kann das Instrument auf einen bestimmten Punkt zentriert, mit einem Referenzstrahl können rechte Winkel abgetragen werden.

Rotationspolierer

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Ein Rotationspolierer ist eine Poliermaschine zum Polieren von lackierten Oberflächen und Naturstein. Rotationpolierer lassen sich mit dem geeigneten Schleifaufsatz auch als Schleifmaschine verwenden.

Rotationsraspel

auch: Rotationsraspeln

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Rotationsraspeln sind wie herkömmliche Raspeln bestückt. Im Gegensatz zu diesen sind die Hiebe (Zähne der Raspel) allerdings auf einer Trommel angeordnet. Dieser Aufsatz kann an die Bohrmaschine angeschlossen werden. Die Rotationsraspel ermöglicht einfache und schnelle Herstellung von Außen- und Innenkonturen, z. B. Hohlkehlen, Fasen und Radien in verschiedenen Größen in Holz. Außerdem ist sie zur Herstellung von Zapfen und Zapfenlöcher geeignet.

Rotationsschleifer

auch: Rotations-Schleifer

Zu den Rotationsschleifern zählen zum Beispiel Geradschleifer und Winkelschleifer. Gemeinsames Merkmal sind die hohen Umfangsgeschwindigkeiten (Drehzahlen) des Schleifmittels. Beim Bruch des Schleifmittels werden die Fragmente mit hoher Energie weggeschleudert und können Unfälle verursachen. Eine Berührung des drehenden Schleifmittels hat ein sehr hohes Verletzungspotential. Die Abtragsleistung von Rotationsschleifern ist hoch, entsprechend groß ist die Staubentwicklung. Bei Rotationsschleifern mit hoher Maschinenleistung können beim Anlauf sehr hohe Rückdrehmomente entstehen.

Rotationsschneider

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Der Rotationsschneider ist ein Universalgerät für den Innenausbau. Es vereinigt die Vorzüge einer Oberfräse mit denen einer Stichsäge. Das Sägen (Fräsen) in jeder gewünschten Form - auch lange gerade Schnitte - ist kein Problem. Kein Vorbohren erforderlich. Ideal für Aussparungen von Steckdosen, Löcher für Halogen-Einbaustrahler, Nuten in Holz, Arbeiten mit Rigipsplatten usw. Mit einem Rotationsschneider lässt sich Holz, Gipsplatten, Spanplatten, Kunststoff, keramische Fliesen usw. bearbeiten.

Rotationsstrahl

siehe Hochdruckreiniger.

Rotfäule

Die Rotfäule ist eine Form der Holzfäule, die ihren Namen auf Grund einer rötlichen Verfärbung hat, die mit der Schädigung des Holzes einhergeht. Die Rotfäule verursacht vor allem an Nadelhölzern und insbesondere der Fichte beträchtliche Schäden. Neben Wundfäule und Hallimasch ist der Wurzelschwamm der mit Abstand wichtigste Erreger der Rotfäule. Dieser Pilz besiedelt frische Baumstümpfe und dringt von dort aus über Wurzelverwachsungen mit einer Geschwindigkeit von ca. 50 cm pro Jahr in gesunde Bäume ein. Er verursacht eine intensive Kernfäule, die oft mehrere Meter eines Stammes unbrauchbar macht für eine spätere Verwendung.

Rotgold

siehe Gold

Rotholz

auch: Rothölzer

Rotholz ist zum einen eine andere Bezeichnung für Druckholz. Zum anderen wird aber auch das Tropenholz Massaranduba mitunter als Rotholz bezeichnet.

Rotlichtlampe

siehe Heizstrahler.

Rotunde

auch: Rotunden

Eine Rotunde ist ein Gebäude mit rundem Grundriss. Solche Rundbauten finden sich in der Architektur quer durch die Epochen. Eine Rotunde kann ein Sakralbau sein oder auch für andere Zwecke dienen. Rotunde war auch der Name eines Kuppelbaus, der anlässlich der Weltausstellung 1873 im Wiener Prater errichtet wurde. Das Bauwerk brannte 1937 ab. An seiner Stelle befindet sich heute das Südportal der Wiener Messe.

Rubinglas

siehe Goldrubinglas.

Rückbiegeanschluss

auch: Bewehrungsrückbiegeanschluss, Rückbiegeanschlüsse

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Rückbiegeanschlüsse dienen der rationellen Verbindung von Betonbauteilen, die in unterschiedlichen Phasen hergestellt und miteinander verbunden werden. Der Verwahrkasten besteht aus verzinktem Stahlblech mit speziellenSicken und vorgestanztem Griffloch zum einfachen Herauslösen der Abdeckung aus dem Gehäuseprofil. Der Rückbiegeanschluss kann durch einfaches Annageln auf der Schalung befestigt oder mit Rödeldraht an der Bewehrung montiert werden.

Rückegasse

auch: Rückegassen

Werden Rückepferde eingesetzt, um gefällte Bäume zum nächsten Waldweg zu ziehen, dann bedarf es keiner besonderer Rückegassen. Wenn sogenannte Fortschlepper, einem Traktor ähnliche Fahrzeuge, die Arbeit der Pferde übernehmen, geht das nur, wenn Schneisen in den Wald geschlagen werden. Diese Schneisen heißen in der Forstwirtschaft Rückegassen.

Rückensäge

auch: Rückensägen

siehe Feinsäge.

Rückenschicht

auch: Rückenschichten

siehe Teppichboden.

Rückepferd

auch: Rückepferde

Rückepferde sind Kaltblütler, die aufgrund ihrer "Pferdestärken" gefällte und entastete Bäume auf schonende Art aus den Wäldern und zwischen den stehenden Bäumen herausziehen bis zum nächsten Waldweg bzw. einem zuvor eingerichteten Ablageplatz, dem Polterplatz. Rückepferde waren über Jahrhunderte treue Helfer der Waldbesitzer, wurden fast verdrängt von traktorenähnlichen Forstschleppern, kommen aber im Zuge einer ökologischen Waldbewirtschaftung wieder verstärkt zum Einsatz.

Rückschlagklappe

auch: Rückschlagklappen

Die Rückschlagklappe ist eine Armatur die verhindert, dass Gas, Wasser oder andere Flüssigkeiten in die Rohrleitung zurückfließen können. Rückschlagklappen gibt es in verschiedenen Größen für unterschiedliche Rohrdurchmesser. Meist sind sie aus Gusseisen oder Metall. In der Wirkungsweise ähneln sie dem Rückflussverhinderer.

Rückspülfilter

Zum Zweck der Trink­wasser­auf­be­reitung werden unter anderem auch Rückspülfilter eingesetzt. Diese reinigen das zufließende Wasser in den Rohrleitungen von Fremdkörpern und Partikeln, die sich in den wasserführenden Rohren festgesetzt haben. Das von den Stadtwerken eingespeiste Wasser wird nach Öffnen eines Kugelhahns mit hohem Druck durch den Rückspülfilter "gejagt". Spezielle Rückspülfilter mit Entlüftungsvorrichtung werden auch in einen Heizungskreislauf eingebaut, um Sauerstoff und Stickstoff aus den Rohren zu entfernem und insbesondere Schlamm und Korrosionsrückstände heraus zu filtern. Es gibt Systeme, bei denen die Filterkartuschen regelmäßig ausgewechselt werden müssen. Andere Systeme sind sozusagen selbstreinigend und befördern das Rückspülwasser automatisch in die Kanalisation.

Rückstau

Rückstau kann bei starken Regenfällen, Hochwasser, Leitungsverstopfungen aber auch beim Spülen von Leitungen besonders bei Ablaufstellen in tiefliegenden Räumen auftreten. Es besteht die Gefahr, dass sich das Abwasser in die Gebäude zurückstaut und dadurch umfangreiche Schäden in den unteren Räumen entstehen können. Deshalb sind Ablaufstellen für Schmutzwasser, bei denen der Wasserspiegel des Geruchverschlusses oder Ablaufstellen für Niederschlagswasser, deren Oberkante des Ablaufs unter der Rückstauebene liegt, gegen Rückstau zu sichern. Dies geschieht entweder mit Hebeanlagen oder Rückstauverschlüssen.

Rückstauebene

Die Rückstauebene markiert das Niveau des maximal möglichen Wasserspiegels im Kanalnetz bei Rückstauereignissen in nicht hochwassergefährdeten Gebieten. Die maßgebliche Rückstauebene wird von der örtlichen Behörde festgelegt. Sofern von der zuständigen Behörde die Rückstauebene nicht festgelegt worden ist, gilt als Rückstauebene die Höhe der Straßenoberkante an der Anschlussstelle.

Rückstauklappe

auch: Rückstauklappen

siehe Rückstauverschluss.

Rückstauschutz

Ein Rückstauschutz lässt sich durch einen Rückstauverschluss oder eine Hebeanlage realisieren.

Rückstausicherung

auch: Rückstausicherungen

siehe Rückstauverschluss.

Rückversatz

auch: Rückversätze

siehe Versatz.

Rückwandschraube

auch: Rückwandschrauben

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Wie die Name schon sagt, dient die Rück­wand­schraube der Befes­ti­gung von Hart­faser­platten an die Rückseiten von Regalen, Schränken und dergleichen. Die Schrauben haben ein Vollgewinde und einen flachen, tellerartigen Schraubenkopf. Der Heimwerker wird sich bei seinen Arbeiten für einen Kreuzschlitz-Antrieb entscheiden. Für industrielle Montagezwecke kommen andere Antriebe infrage, z.B.Innenstern IS.

Ruder

siehe Fensterruder.

Rührer

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Da im Baubereich immer wieder Materialien aufgemischt werden müssen, werden dafür spezielle Rührer eingesetzt. Während der (Farbmixer%) Farben mischt, die bereits flüssig sind, mischt der Rührer unter Zugabe von Wasser Fertigmörtel, Putze, Kleber, Beton oder Epoxid-Harze zu zäh­flüssi­gen, verbeitungsfähigen Baustoffen. Um speziell zähflüssige Mischungen zu verrühren, bedarf es als Antrieb einer starken Hand­­bohr­­maschine. Rührer sind am End­stück je nach Anwendungs­­bereich unter­schiedlich konstruiert.

Rührquirl

auch: Rührquirle

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Was der Schneebesen für die Hausfrau, ist der Rührquirl für den Heimwerker, Maler oder Estrichleger. Rührquirle aus Stahl werden in handelsübliche Handbohrmaschinen eingesetzt. Sie besitzen ein wirbelartig verdrehtes Endstück, wodurch die Rührmasse gleichmäßig durchgearbeitet wird. Rührquirle werden eingesetzt, um Abtönfarben, Lacke, Mörtel, Fließestriche, Putze usw. gebrauchsfertig aufzubereiten.

rumpeln

siehe gerumpelt

Rundbogen

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Romanische Bauwerke wie Kirchen oder Schlösser haben Rundbogenfenster und -türen bzw. -tore. Rundbogen werden heute nur noch angelegt, wenn extravagante Hotels etwa im orientalischen Stil errichtet werden. Bei Fenstern und Türen aus Holz sind Rundbogen speziell bei sog. Patrizier­häusern und sonstigen denkmalgeschützten Bauten anzutreffen. Türen und Zargen in Rundbogenform gehören allerdings immer noch (oder wieder) zum Programm verschiedener Türenhersteller. Rundbogen wurden ursprünglich unter Verwendung eines Lehrgerüstes gemauert, siehe Zeichnung.

Rundbogenfries

auch: Rundbogenfriese

siehe Fries.

Rundbordstein

auch: Rundbordsteine

Ein Rundbordstein ist ein Bordstein mit gerundeter Kantenausbildung. Er ist wie der Hochbordstein zwischen 15 und 18 cm breit, aber meist nur 18 bis 22 cm hoch. Er dient zur Absenkung von Fußgängerüberwegen und Grundstückszufahrten im Verlaufe eines Hochbordsteins. Da er an Grundstückszufahrten überfahrbar ist und er immer noch einen Höhenunterschied an seiner Vorderkante aufweist, ist er an der der Fahrbahn zugewandten Seite abgerundet. An Fußgängerüberwegen in Deutschland wird der Rundbordstein meist mit 3 cm Höhenunterschied eingebaut. Dies soll bewirken, dass ein Rollstuhlfahrer ihn noch überfahren und ein Sehbehinderter ihn noch ertasten kann.

Runddübel

auch: Holzdübel

Am häufigsten werden Holzbretter mit Runddübeln verbunden. Ein Runddübel wird meistens aus Buchenholz hergestellt und ist in verschiedenen Durchmessern und Längen erhältlich. Er wird in ein vorgebohrtes Loch gesteckt und erhält seine Festigkeit im Holz durch die Zugabe von Holzleim. Um eine möglichst große Festigkeit zu erreichen, befinden sich dazu auf der Oberfläche des Holzdübels kleine Längsrillen, auch Riffelung genannt. Wird nun Leim in das Dübelloch gegeben und anschließend der Dübel eingesteckt, wird der Leim durch die Längsrillen am Dübel vorbeigepresst. Jeder Tischler oder Schreiner arbeitet mit Runddübeln, wenn er Holzteile möglichst schnell, unkompliziert und äußerst fest verbinden möchte. Auch der Heimwerker kann sich dieser höchst effektiven Methode leicht bedienen. Dabei können Holzdübel sichtbar oder unsichtbar im Holz eingebohrt werden. Während auch ein ungeübter Heimwerker beim sichtbaren Einbohren von Holzdübeln auf Anhieb gute Ergebnisse erzielt, gestaltet sich das unsichtbare Verbinden von Holzteilen mit Runddübeln schon wesentlich schwieriger. Hier müssen die beiden Holzteile auf den Innenseiten angebohrt werden und die beiden Bohrlöcher einander genau gegenüberliegen. Weil die gewünschte und erforderliche Bohrgenauigkeit durch das bloße Anzeichnen des Bohrmittelpunkts mit Bleistift und Zollstock selten erreicht wird, helfen bei der Positionierung der Dübel so genannte Dübelhilfen oder Dübelschablonen.

runden

Begriff speziell aus dem Handwerk des Schlossers. "Runden" bezeichnet das Biegen eines Bleches um eine gerade Kante.

Rundfeile

auch: Rundfeilen

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Eine Rundfeile ist eine Feile mit rundem Querschnitt, die sich zur Spitze hin verjüngt. Sie wird insbesondere zum Feilen von Löchern, größeren Hohlkehlen und konkaven Oberflächen verwendet. Mit einer Rundfeile wird auch die Kette einer Motorsäge bzw. Kettensäge geschärft.

Rundkantenfeile

auch: Rundkantenfeilen

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Eine Rundkantenfeile ist eine Feile mit rechteckigem Querschnitt und abgerundeten Kanten. Sie ist geeignet für feine Feilarbeiten und Polierarbeiten. Verwendet wird die Rundkantenfeile von Graveuren, Feinmechanikern, Instrumentenmachern, Uhrmachern und Goldschmieden.

Rundkerbe

auch: Rundkerben

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Während die Sattelecke als Eckverkämmung beim Bau eines Blockhauses die heute üblichste Form ist, hat die Rundkerbe einige Tücken. Denn in die Unterseite eines Rundstammes wird unten mit der Kettensäge eine Rundung ausgesägt und diese mit dem Stechbeitel nachgearbeitet. Sauber ausgeführt, was einiges Können voraussetzt, werden dann die Stämme quasi über einander geschichtet (=verkämmt) und die Wände somit "sturmfest" miteinander verbunden. Je nach maschineller Ausstattung werden die Rundungen auch ausgefräst.

Rundkopfnagler

auch: Rundkopf-Nagler

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Der Rundkopfnagler ist ein druckluftbetriebenes Nagelgerät, das besonders lange Nägel in das Holz schießt. Mit einem Druck von 5-7 bar werden 50-90 mm lange Nägel einzeln in das Holz getrieben. Der Rundkopfnagler wird im Fertighausbau, Innenausbau oder von Zimmereien verwenden. Er ist geeignet zum Nageln von Fußböden, Holzschalungen, Unterkonstruktionen oder Dachlatten.

Rundlochblech

auch: Rundlochbleche

Ein Rundlochblech ist ein Lochblech mit runden Löchern. Unter einem Lochblech wird aber meistens generell ein Blech mit runden Löchern verstanden. Da es aber auch Lochbleche mit anders geformten Ausstanzungen gibt, nämlich Schlitzloch-, Kreuzloch- oder Quadratlochbleche, dient die Bezeichnung Rundlochblech der genauen Spezifizierung.

Rundnoppenblech

auch: Rundnoppenbleche

siehe Noppenblech

Rundpinsel

auch: Ringpinsel

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Rundpinsel oder Ringpinsel haben einen runden, konisch auslaufenden Stiel. Die Qualität des Pinsels hängt von der Art der Borste und der Borstenlänge ab. Eine eingearbeitete Korkscheibe in der Farbkammer und ein Nylon-Fadenvorband sind ein Zeichen hoher Qualität und garantieren ein hohes Farbhaltevermögen. Eine saubere Farbfläche wird durch ein leichtes Drehen des Pinselstils während des Farbauftrags erzielt. Diese Pinselart eignet sich für Mal- und Lackiererarbeiten auf kleineren oder gewölbten Flächen wie beispielsweise Rohren, Fenstern oder Ecken.

Rundprofil

Rundprofil ist die Bezeichnung für ein Profilbrett, das durch Bearbeitung mit Hobel- und Fräsmaschine abgerundete Kanten erhalten hat.

Rundraspel

auch: Rundraspeln

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Eine Rundraspel ist eine Raspel mit rundem, konisch zulaufendem Querschnitt. Die Rundraspel wird zur Bearbeitung von Holz, Sperrholz, Bauplatten, Kunststoffen und anderen weichen Werkstoffen verwendet. Rundraspeln werden unter anderem an ihrem Hieb unterschieden.

Rundsäule

auch: Rundsäulen

Rundsäulen kennt man schon aus dem klassischen Altertum, wo sie aus dem Naturstein- oder Marmorblock herausgehauen wurden. Solche Arbeit macht man sich heute nicht mehr, sondern fertigt massive Rundsäulen entweder aus Steingußmassen oder aus Beton. Während Steingußsäulen vor allem für dekorative Zwecke eingesetzt werden, können Rundsäulen aus Beton, die mittels Rundsäulenschalungen hergestellt werden, ganze Hochhäuser oder Autobahnbrücken tragen. Dekorative Rundsäulen kann der Stukkateuer auch aus einer gemauerten, eckigen Säule formen, indem er diese mit rundem Streckmetall ummantelt und anschließend verputzt. Ebenso können Rundsäulen auch aus Leimholzblöcken gedrechselt und danach feingeschliffen werden. Diese können dann dekorative, aber auch statische Aufgaben erfüllen.

Rundsäulenschalung

auch: Rundsäulenschalungen

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Rundsäulen stützen das Bauwerk und fangen die enormen Lasten eines Baukörpers abfangen und verteilen diese. Sie können unsichtbar in den Baukörper integriert sein, sie können aber - je nach den Gestaltungsideen der Architekten - auch eine "sichtbare Rolle" spielen, beispielsweise beim Bau von Arkaden. In solchen Fällen werden die Säulen in Sichtbetonbauweise ausgeführt. Rundsäulenschalungen bestehen ganz aus Edelstahl. Die Elemente werden mit dem Kran eingeschwenkt, aufgesetzt und miteinander verankert. Sie sind in verschiedenen Höhen lieferbar - je nach Hersteller zwischen 50 und 300 cm. Unser Foto zeigt eine Rundsäulenschalung des Herstellers MEVA.

Rundschälfurnier

auch: Rundschälfurniere

Rundschälfurniere werden durch Schälen eines rotierenden, zentrisch eingespannten Stammes hergestellt. Bei den meisten Holzarten zeigen sie eine unruhige, unnatürliche Zeichnung. Auf der Rückseite treten feine Schälrisse auf. Rundschälfurnier wird als Blindfurnier, Absperrfurnier, Furniersperrholz oder Tischlerplatten verwendet.

Rundschalung

auch: Rundschalungen

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Eine Rundschalung wird bei der Herstellung von runden Bauteilen aus Stahlbeton benötigt. Im Gegensatz zur Rundsäulenschalung bestehen die Schalelemente bei einer Rundschalung nicht aus Ganzstahl, sondern aus Stahl- oder Holzträgern mit speziellen Mehrschichtplatten, die dem vorgegebenen Biegeradius entsprechen. Je nach System können die Schalelemente Höhen bis 300 cm und Breiten bis 250 cm für Radien bis 275 cm erreichen. Das einzelne Element wird auf das nächst untere aufgestockt und mit diesem kraftschlüssig verbunden. Das Foto zeigt eine Rundschalung des Herstellers MEVA.

Rundschiebetür

auch: Rundschiebetüren

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Eine Rundschiebetür funktioniert wie eine Ganzglasdusche mit zwei bogenförmigen Türflügeln, die allerdings bei einer Dusche per Hand geöffnet oder geschlossen werden müssen. Bei der Rundschiebetür geschieht dies automatisch, weshalb man solche Türen vor allem im gewerblichen Bereich findet - etwa als Eingang in moderne Apotheken oder sonstige Ladenlokale. Die Rundschiebetür ist also erstens eine Automatiktür und zweitens eine Alternative zur Karusselltür oder zur Pendeltür.

Rundschneider

auch: Kreisschneider, Messerbalken, Ringschneider

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Ein Rundschneider oder Kreisschneider kann ein Werkzeug zum Einsetzen in Bohrmaschinen und Bohrwinden sein, es kann sich dabei aber auch um ein manuell zu betätigendes Werkzeug handeln. Die Maschdinenvariante ist sehr vielseitig. So lassen sich Kreise und Ringe in verschiedenen Größen in dünne Bleche, Bretter, Sperrholz, Kunststoffe, Gipskartonplatten oder Gummi schneiden. Dies geschieht mit den beiden Messern aus gehärtetem Stahl, die am Messerbalken befestigt sind. Die Maßeinteilung am Messerbalken ermöglicht ein millimetergenaues Arbeiten. Das Handgerät funktioniert im Prinzip wie ein Zirkel. Das Schneidmesser wird an einem Metallstab arretiert. Die Achse, um die der Metallstab rotiert, wird mit einem Saugfuß auf dem auszuschneidenden Material befestigt. Handbetriebene Rundschneider eignen sich natürlich nur für sehr dünne Materialien...

Rundschnitt

siehe Scharfschnitt.

Rundschnittbiber

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Der Rundschnittbiber ist die klassische Form des Biberschwanzziegels. Der Tondachziegel in seiner beliebtesten Form überzeugt durch Schlichtheit und Unaufdringlichkeit. Mit ihm lassen sich Dachflächen in klassischer Schönheit decken.

Rundstahl

auch: Rundstähle

Als Rundstahl werden Stahlstäbe mit einem runden Querschnitt mit glatter Oberfläche ohne Rippen bezeichnet. Das unterscheidet Rundstahl von Betonstabstahl. Rundstahl gibt es blank oder gewalzt mit Durchmessern zwischen 1 mm und über 100 mm bei blankem und zwischen 6 mm und 600 mm bei gewalztem Rundstahl. Weiterhin gibt es noch geschmiedeten Rundstahl, der in Durchmessern zwischen 40 und 1000 mm erhältlich ist. Rundstahl wird für industrielle Anwendungen wie Antriebswellen oder Druckwalzen verwendet. Geschmiedete Rundstahlstützen werden im Stahlbau eingensetzt.

Rundtonnengewölbe

siehe Gewölbe.

Rundumtor

auch: Rundum-Tor

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Das Rundumtor ist eine Sonderform des Garagen-Sektionaltores, insbesondere des Seiten-Sektionaltores, wobei sich dieses Tor statt aus Sektionen aus schmalen Lamellen zusammensetzt. Das Rundum-Tor kann tatsächlich "rundum" laufen, siehe Foto des Herstellers Rundum-Meir.

Runzellack

auch: Runzellacke

Runzellack wird auch als Kräusellack oder Schrumpflack bezeichnet. Er gehört zu den Effektlacken und ist auf Alkydharzbasis hergestellt. Während der Trocknung durch Sauerstoffaufnahme nimmt das Volumen zu und der Lack beginnt sich zu verändern bzw. Kräuseln. Um ein gutes Ergebnis zu erhalten, sollte die Lackschicht satt aufgetragen werden. Werden Bauteile aus Messing oder Eisen gegossen, haben diese Oberflächen zunächst eine raue Oberfläche und müssen für eine Lackierung z.T. aufwendig geglättet werden. Um sich diese Arbeit zu sparen und trotzdem ein schönes Finish zu erhalten, wurden früher diese Flächen mit Runzellack überlackiert. Da heutige Gießverfahren deutlich bessere Resultate liefern bzw. häufig Kunststoff beschichtet wird, findet das Aufbringen von Runzellack kaum noch Anwendung.

Rupfen

auch: Rupfentapete

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Rupfen ist ein Gewebe aus Jute oder Flachsgarnen. Im Baubereich wird Rupfen für besonders widerstandsfähige und robuste Tapeten verwendet. Rupfen gibt es als Jutegewebe oder zur Stabilisierung auf eine Papierschicht geklebt in vielen Farben. Rupfen war als Tapete eine Zeit lang sehr angesagt, momentan ist es allerdings nicht in Mode. Geklebt wird die Tapete mit einem Spezialkleister oder Dispersionskleber. Ganz besonders gut eignet sich Rupfen zum Tapezieren von Untergründen mit leichten Rissen oder Unebenheiten. Besonders einfach und bequem zu verarbeiten ist für den Anfänger Rupfen auf Papier. Auch auf einen Rapport muss dabei nicht geachtet werden. Die Bahngrenzen bleiben immer sichtbar.

Rupfentapete

siehe Rupfen.

Rußbrand

auch: Schornsteinbrand, Kaminbrand, Rußbrände

Von einem Rußbrand spricht der Fachmann, wenn sich Ruß entzündet, der sich an den Wänden im Schornstein anhaftet. Dies geschieht insbesondere beim Brennstoff Holz und dadurch, dass ständig Teer- und Wasserdämpfe von den Rauchgasen ausgeschieden werden. Diese schlagen sich wie ein Nebel an den Schornsteininnenwänden besonders an kälteren Oberflächen nieder. Während eines Rußbrandes kommt es zu einer starken Entgasung, und als Folge sind oft meterhohe Flammen zu beobachten, die aus dem Schornstein schlagen. Ein Rußbrand entsteht z.B. durch das Verbrennen langflammiger Brennstoffe (Papier, Pappe, Reisig uä.). Auch das Verbrennen von Nadelhölzern kann Ursache sein, da bei ihnen häufig Funken mit einer höheren Abgastemperatur über die Züge der Feuerstätte in das Ofenrohr und in den Schornstein gelangen.

Rüster

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Rüster findet man in Europa bis Südskandinavien, sowie in den USA und Kanada. Rüster ist eine Ulmenart, deren Splint schmal und grau ist. Das Kernholz ist grau bis rotbraun, an der Kern-Splint Grenze sind gelegentlich Farbstreifen. Leider ist Rüster nicht witterungsfest und hat eine starke Neigung zum reißen und verwerfen. Auch ist das Holz anfällig für Pilz- und Insektenbefall. Verwendet wird Rüster als Ausstattungs- und Konstruktionsholz für mittlere Beanspruchung im Innenausbau und für Sitzmöbel.

Rüstungen

siehe Gerüste.

Rute

auch: Ruten

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Ruten aus Weiden oder Haselnuß dienen nicht der Züchtigung unliebsamer Bauherren oder Architekten, sondern werden auch heute noch bei der Restaurierung eines Fachwerkhauses eingesetzt. Und zwar dann, wenn die Gefache mit einer Holzstakung versehen wurden. Die biegsamen Ruten werden durch die Staken geflochten. Dadurch entsteht ein "Tragegerüst" für den anschließendem Lehmschlag, also die Auskleidung des Gefachs mit Lehm.

Rutscher

Rüttelbohle

auch: Rüttelbohlen

Rütteldruckverfahren

Rüttelflasche

auch: Rüttelflaschen

siehe Innenrüttler.

Rüttelinjektionspfahl

auch: RI-Pfahl, Rüttelinjektionspfähle

Pfähle sind Konstruktionselemente zur Gründung bei nicht ausreichender Tragfähigkeit des anstehenden Bodens. Die auftretenden Lasten (Zug und Druck) werden dabei durch die Pfähle in tragfähige Baugrundschichten abgeleitet. Beim Rüttelinjektionspfahl (RI-Pfahl) werden handelsübliche Stahlprofile mit einer speziellen Spitze ausgerüstet. Diese Spitze ermöglicht das Injizieren von Zementmörtel während des Einbringvorgangs. Der Injektionsmörtel dient dem Korrosionsschutz und der Erhöhung der Haftung zwischen Pfahl und den anstehenden Böden. RI-Pfähle eignen sich besonders gut zum Abtragen hoher Zuglasten.

Rüttelplatte

auch: Rüttelplatten

Eine Rüttelplatte ist ein Verdichtungsgerät mit Elektro- oder Benzinmotor, dessen Platte durch eine Unwuchtscheibe in Schwingungen versetzt wird. Sie wird beispielsweise zum Verdichten von Erde bzw. Kies und zur Herstellung von Gehwegen, Terrassen und PKW-Abstellplätzen eingesetzt. Es gibt selbständig vorwärts laufende und reversierende (vor- und rückwärtslaufende) Rüttelplatten. Diese Maschinen werden in der Regel handgeführt. Rüttelplatten eignen sich besonders für mittelgroße Flächen. Wird die Fläche zu groß, übernimmt eine Straßenwalze die Arbeit. Bei kleineren Flächen kommen häufig Rüttelstampfer bzw. Vibrationsstampfer zum Einsatz.

Rüttelstampfer

Der Rüttelstampfer ist der kleinere Bruder der Rüttelplatte. Das motorbetriebene Werkzeug wird zur Untergrundverfestigung und zum Einrütteln verwendet. Er eignet sich besonders für kleinere Flächen mit einer über 40 cm starken Aufschüttung. Seine Tiefenwirkung beträgt etwa 60 cm. Rüttelstampfer eignen sich ideal für das Anlegen von Terrassen, Gartenwegen oder Zäunen. Der Rüttelstampfer wird auch als Vibrationsstampfer bezeichnet.

Rüttelstopfverfahren

Rütteltechnik

Rüttelverfahren

auch: Rütteltechnik

Das Rüttelverfahren wurde als eine spezielle Art der Verlegung keramischer Bodenbeläge für großflächige Bereiche entwickelt. Beim Rüttelverfahren werden sowohl das Verlegebett (Untergrund) als auch der Fliesenbelag und die Verfugung in einem Arbeitsgang aufgebracht. Wesentlicher Bestandteil des Verfahrens ist das Rütteln des frisch verlegten Fußbodens. Dazu wird der verlegte Boden zunächst befeuchtet, damit Wasser in den Estrich fließt und die Verbundschicht erweicht. Mit speziellen, elektromechanischen Maschinen erfolgt nun die Verdichtung des Estrichs, wobei die vorhandene Luft über die Fugen entweicht. So entsteht ein kompakter und homogener Körper mit einer glatten, ebenen Oberfläche. Danach wird der Boden dann verfugt. Die Rütteltechnik wird vor allem in folgenden Bereichen angewendet: • Industriebau • Großflächen mit Naturbausteinen • Spezialbereich Säurebau • Optisch ansprechende und repräsentative Beläge

Rüttler

Durch Rütteln wird Beton verdichtet. Rüttler erzeugen Schwingungen, die auf den Frischbeton übertragen werden. Nach ihrem Einsatz unterscheidet man Innenrüttler, Außenrüttler und Oberflächenrüttler. Rüttler kommen auch im Wegebau zum Einsatz, siehe dazu Bodenverdichter.

Ryoba

Die Ryoba ist eine spezielle Japansäge.

R-Zement

auch: R-Zemente

R-Zement ist ein Zement mit einer höheren Frühfestigkeit. Das "R" steht hierbei für rapid, was auf Deutsch "schnell" bedeutet. R-Zement ist also ein schnell erhärtender Zement.