Das große Baumarkt Lexikon

Alles zum Thema "C"

Cabreuva

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Cabreuva ist eine Holzart, die im ganzen südamerikanischen Tropengürtel sowie in West- bzw. Ostafrika zu finden ist. Das Holz ist rötlich bis goldbraun und mit dunklen Äderchen durchzogen. Wegen seiner Härte hat das Holz der Cabreuva gute holztechnische Eigenschaften und kann daher als Parkett und Massivholzdielen verwendet werden. Es hat einen weichen, blumigen, birnenartigen Duft. Aus dem Holz gewonnenes Öl wird daher zum Teil als Duftöl eingesetzt.

Cadmium

Cadmium ist ein weiches, hämmerbares, duktiles, blauweisses Metall. Es wird unter anderem verwendet als Rostschutz für Eisenwerkstoffe, in Farben und als Schmiermittel in Scheibenbremsen, früher auch für Nickel-Cadmium-Akkus. Cadmium und seine Verbindungen sind hochgiftig und vermutlich krebserregend. Eingeatmeter cadmiumhaltiger Staub führt zu Schäden an Lunge, Leber und Niere. In Arbeitsbereichen, in denen mit erhitzten Cadmiumverbindungen (Lötplätze und Cadmierbäder) gearbeitet wird, ist für eine gute Durchlüftung oder Absaugung zu sorgen.

Caisson

Calacatta

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Calacatta ist ein klassischer, italienischer Marmor. Er wird als Wandtafel oder Fliese vorwiegend in Marmorbädern eingesetzt. Es gibt verschiedene Typen wie zum Beispiel Calacatta bianco, Calacatta oro oder Calacatta vagli, die mehr oder weniger in Farbe und Struktur voneinander abweichen. Wie bei allen hellen Marmorsorten können auch beim Calcatta durch verschiedene Ursachen Verfärbungen auftreten.

Calcit

Calcit ist alleiniger oder neben Dolomitstein wichtigster Bestandteil aller Karbonatgesteine, wozu die Kalksteine und Marmore, jeweils mit ihren vielen Varianten, zählen. Calcit an sich ist farblos bis weiß, nimmt aber gern Pigmente an. Calcit besitzt eine geringe Härte und leistet einen geringen Widerstand gegen Salze und Säuren.

Calciumcarbid-Methode

auch: Calciumcarbid-Methoden

Die Calciumcarbid-Methode oder CM-Prüfung ist zur Bestimmung der Feuchte von mineralischen Baustoffen geeignet. Man kann beispielsweise die Durchfeuchtung von verputzten Wänden oder die Verlegereife eines Estrichs ermitteln. Dazu wird dem Bauteil je nach vermuteter Durchfeuchtung eine Messprobe von etwa 10 bis 50 g entnommen. Das Prüfgut wird in einem Mörser zerkleinert und dabei grobe Teile wie Split und Kies aussortiert. Da diese keine Feuchtigkeit enthalten, würden sie das Messergebnis verfälschen. Nach genauem Abwiegen der Probe, wird diese zusammen mit 4 Stahlkugeln und einer Ampulle Calciumcarbid in eine Druckflasche aus Stahl gegeben. Die Flasche wird mit einem Manometerkopf verschlossen und kräftig geschüttelt. Durch eine chemische Reaktion entsteht ein konstanter Druck, der am Manometer abgelesen werden kann. Aus diesem Druck und der Probenmenge ergibt sich der Wassergehalt in Prozent, den man aus Tabellen ablesen kann. Die CM-Prüfung kann unkompliziert vor Ort vorgenommen werden, das heißt, es sind keine aufwendigen Laboruntersuchungen wie bei der Darrprobe notwendig.

Calciumcarbonat

Calciumcarbonat ist das Ergebnis aus der Reaktion des Calciumhydroxids aus dem Zementmörtel mit dem Kohlendioxid der Luft. Das Ergebnis ist Kalkstein (Calciumcarbonat), was die helle Farbe von Beton- bzw. Zementestrichoberflächen ausmacht. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der "Carbonatisierung" der Oberfläche. Calciumcarbonat ist nicht wasserlöslich und schäumt bei Benetzung mit Säuren auf. Calciumcarbonat ist zudem auf der Erde weit verbreitet. Es kommt in der Form der Minerale Calcit und Aragonit, aber auch in Knochen und Zähnen sowie im Außenskelett von Krebstieren, Korallen, Muscheln, Schnecken und Einzellern vor.

Caldarium

auch: Caldarien

Calidus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "heiß". Ein Caldarium neuerer Prägung, wie es im Zug der Wellness-Bewegung seit den 80-er Jahren aufgekommen ist, ist meist ein Raum innerhalb eines römischen Bades. Das Caldarium ist ein Dampf- und Inhalationsraum. Hier kommt, im Gegensatz zum Tepidarium, zusätzlich zur Temperatur von 40°C bis 48°C eine hohe Luftfeuchtigkeit hinzu. Zusätzlich kann ein Odorium integriert sein. Das Caldarium dient beispielsweise zur Vorbereitung auf einen Saunagang oder ersetzt bei Personen, die große Hitze nicht vertragen können, den Saunagang.

Calzium-Silikatplatte

auch: Calzium-Silikatplatten

siehe Kalzium-Silikatplatte.

Campingsonnensegel

auch: Camping-Sonnensegel

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Bei einem Campingsonnensegel handelt es sich um ein Sonnensegel, das insbesondere für das Camping entwickelt wurde. Das Segel - meist aus Kunststoff wie z.B. Nylon - wird mit Metallstangen und Seilen abgespannt, es kann also überall eingesetzt werden. Ein Camping-Sonnensegel macht aber nicht nur auf Campingplätzen eine gute Figur - es bietet auch im eigenen Garten oder beim Picknick einen sehr guten Windschutz, Sichtschutz oder Sonnenschutz. Die Sonnensegel gibt es in verschiedenen Größen und verschiedenen Formen. In Form eines Gartenpavillons kann solch ein Campingsonnensegel auch als Regenschutz bei Gartenpartys dienen.

Canarium

auch: Aielé

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Canarium ist eine westafrikanische Holzart mit gelblichweißem bis hellgrauem Splint und blaßrosa bis hellgrauem Kernholz. Canarium ist ein mäßig leichtes Holz mit etwas höheren Festigkeitswerten als Okoume, mit dem es nahe verwandt ist. Verschraubungen und Nagelung halten gut und erfordern meist kein Vorbohren. Die Trocknung des Schnittholzes verläuft langsam und zeigt in Abhängigkeit von der Stärke sowie Schnittrichtung eine mäßig bis geringe Neigung zum Werfen oder zur Rißbildung. Canarium ist aufgrund der nicht ausreichenden Witterungsfestigkeit im Außenbau und in Feuchtbereichen nicht einsetzbar. Wegen der erschwerten Bearbeitung des trockenen Holzes und der ähnlichen Eigenschaften wie bei Okoume eignet sich Canarium besonders für die Sperrholzerzeugung. Als Vollholz wird es für Bekleidungen, Friese, Türfutter, Vorleimer und Mobelteile verwendet.

Candela

Candela ist die Einheit der %)Lichtstärke%). Sie wird durch einen Lichtstrom pro Raumwinkel beschrieben. Das Kurzzeichen für Candela lautet "cd".

Caput Mortuum

Caput Mortuum, auch Totenkopf, Englisch Rot, Colcothar, Vitriolrot, Pariser Rot, Preußisch Rot, Eisenrot, Oxidrot, Venezianischrot oder „Ochsenblut“ genannt, ist ein synthetisch hergestelltes Pigmet aus der Gruppe der Eisenoxidrots. Genauer gesagt handelt es sich um den Rückstand der Schwefelsäureproduktion (gerösteter Eisenkies: FeS -> FeO + SO2), welches hauptsächlich aus Eisenoxid besteht. In Pulverform wird Caput Mortuum als Schleifmittel bzw. rote Anstrichfarbe, oft mit Violettfarbstich verwendet. Wenn es aus schwedischer Produktion kommt, trägt es auch den Namen "Schwedenrot“, welcher als Hausanstrich auch heute noch häufig in diesem Land zu finden ist. Ansonsten wurde der Farbton, dessen lateinische Bezeichnung Totenhaupt heißt, häufig im Fachwerkbau eingesetzt.

Carbonatisierung

Frischer Beton ist hochalkalisch (Lauge). Dadurch ist der Bewehrungsstahl im Stahlbeton vor Korrosion geschützt. Beim Härten des Betons setzt ein chemischer Prozess ein, der Carbonatisierung genannt wird. Hierbei sinkt der pH-Wert von ca. 12,5 auf etwa 8 bis 9 ab. Das während des Abbindeprozesses des Betons entstandene hochalkalische Kalkhydrat reagiert mit Kohlensäure und wird zu kohlensaurem Kalk mit einem nur leicht alkalischen pH-Wert und zu Wasser. Hiermit endet der Schutz für den Stahl. Feuchtigkeit, eindringender Sauerstoff, saure Gase (z. B. Schwefelverbindungen in der Umgebungsluft) und Bakterien führen zum Rost. Durch eine Betonlasur kann die Carbonatisierung gebremst werden.

Carbonatisierungsbremse

auch: Carbonatisierungsbremse

Eine Carbonatisierungsbremse ist eine Beschichtung auf Beton, die einen hohen Diffusionswiderstand gegenüber Kohlendioxid aufweist, damit die für den Schutz des Bewehrungsstahls erforderliche Alkalität möglichst lange im optimalen Bereich gehalten werden kann. Eine entsprechende Betonbeschichtung hat also nicht in erster Linie eine optisch-ästhetische, sondern vielmehr eine Schutzfunktion zu erfüllen.

Carnaubawachs

auch: Carnaubawachse

Carnaubawachs ist das wichtigste Wachs, das aus Pflanzen gewonnen wird. Es stammt von der in Brasilien heimischen Carnauba-Palme und zwar von den Blättern dieser Palme in Form eines schuppigen Pulvers. Aufgrund seiner besonderen Härte und Wasserbeständigkeit wird es in Fußboden- und Möbelwachsen eingesetzt.

Carport

auch: Carports

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Ein Carport ist ein überdachter PKW-Abstellplatz, der frei auf einem Grundstück steht und seitlich nicht oder nur teilweise geschlossen ist. Die Überdachung lagert meistens auf vier bis sechs Pfosten. Allerdings gibt es auch Anbau-Carports, die einseitig an eine Giebelwand angebaut worden sind und dementsprechend nur auf zwei oder drei Pfosten lagern. In der Mehrzahl sind Carports aus Holz gefertigt, es werden aber auch Konstruktionen aus Aluminium angeboten. Das Dach ist meistens ein Flachdach, manche Carports haben jedoch auch ein Satteldach, ein Tonnendach (siehe Zeichnung), ein Pultdach oder sogar ein Gründach.

Carrara

Carreéglas

Casein-Grundierung

auch: Casein-Grundierungen

Eine Casein-Grundierung wird zur Untergrundvorbehandlung stark oder ungleich saugender Untergründe für die nachfolgende Behandlung mit Produkten auf Kalk-Casein-Bindemittelbasis wie Kalkcaseinfarbe eingesetzt.

Caseinleim

siehe Kaseinleim.

Casein-Wandfarbe

auch: Casein-Wandfarben

Cassettenmarkise

auch: Cassettenmarkisen

CBN

siehe Bornitrid.

CD-Profil

auch: CD-Profile

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Ein CD-Profil ist ein Metallprofil, an dem Gipskartonplatten, Gipsfaserplatten oder Holzwerkstoffplatten bei einer abgehängten Decke befestigt werden. Die Profile sind am Ende der Profilflansche zur Aufnahme des Abhängers umgebogen oder abgeknickt. Die Breite des CD-Profils muss mindestens 48 mm betragen.

Cebil Colorado

auch: Cebil, Colorado

siehe Kurupayra

Cedrela

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Cedrela ist eine in Mexiko, Westindien und Südamerika beheimatete Holzart. Die Farbe des Splintholzes ist rötlichweiss, das Kernholz ist rötlich mit violettem Schimmer. Mit der Zeit dunkelt es zimtbraun nach. Das Holz ist weich, porös, spröde und leicht spaltbar. Es ist gut zu bearbeiten, messern, schälen, drehen und schnitzen, schwindet wenig und ist witterungsfest. Frisch bearbeitet richt es nach Zedernholz, später hat es einen bitteren Geschmack. Verwendet wird Cedrela in der Furnier- und Sperrholzfabrikation, für Zigarrenkisten, Spielsachen und Musikinstrumente. Häufig kommt es auch als Mahagoni-Ersatz zum Einsatz.

Cedrorana

auch: Tornillo

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Cedrorana ist ein südamerikanisches Nutzholz, dessen Verbreitung sich über das gesamte Amazonasbecken vom östlichen Peru bis zum Unterlauf des Amazonas im brasilianischen Bundesstaat Parä erstreckt. Das Splintholz ist strohfarben bis gelblich weiß, im frischen deutlich, im trockenen Zustand nur schwach abgesetzt vom rosa- bis gelblichbraunen Kernholz, letzteres am Licht etwas nachdunkelnd. Die Bearbeitung ist mit allen Werkzeugen und nach üblichen manuellen und maschinellen Verfahren glattflächig und scharfkantig durchführbar. Das Holz wird verwendet als Konstruktionsholz für mittlere Beanspruchung im Innen- und Außenbau, z.B. als Rahmenhölzer für Fenster und Türen, auch schichtverleimt; im konventionellen Möbelbau wie auch für Gartenmöbel, für Tischlerarbeiten, Verpackungen, leichte Fahrzeugaufbauten. Auch als Profilholz für Innen- und Außenverkleidungen läßt es sich verwenden.

CEE-Steckdose

auch: CEE-Steckdosen

CEE-Stecker

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Der "normale", haushaltsübliche Schukostecker besitzt zwei Pole. Der CEE-Stecker besitzt drei (blaue Farbe) oder fünf Pole (rote Farbe) und wird in eine spezielle CEE-Steckdose gesteckt. CEE-Stecker sind wesentlich robuster als Schuko-Stecker und wetterfest und damit geeignet für die Verwendung im Außenbereich. Die blauen, dreipoligen Stecker arbeiten mit 230V/16A. CEE Stecker in rot gibt es für Drehstrom in 230/400V je nach Größe mit 16/32/63A Nennstrom.

Celluloid

siehe Zelluloid.

Cellulose

siehe Zellulose

Celluloseether

Celluloseether werden durch alkalischen Aufschluss von Cellulose und anschließende Veretherung mit Veretherungsreagenzien wie Methylchlorid, Ethylenoxid und Propylenoxid hergestellt. Ein in technischen Anwendungen einsetzbares Produkt entsteht jedoch erst nach Wäsche, Verdichtung, Mahlung und Trocknung der nach der Reaktion erhaltenen rohen Cellulosederivate. Celluloseether finden aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften vielseitig Anwendung, beispielsweise als Verdicker, Kleber, Binde- und Dispergiermittel, Wasserrückhaltemittel, Schutzkolloide, Stabilisatoren, sowie als Suspendier-, Emulgier- und Filmbildemittel.

Cellulosekleister

Celtis

auch: Ohia

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Celtis ist ein afrikanisches Nutzholz, das vor allem in den mittelafrikanischen Staaten Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, VR Kongo, Nigeria und Zaire beheimatet ist. Splint und Kernholz sind nicht klar voneinander unterschieden, gelblich weiß bis blaß gelb, teils mit leichtem Glanz. Das Holz besitzt Festigkeitseigenschaften, die denen von Eiche und Esche oft überlegen sind. Die Bearbeitung des trockenen Holzes ist mit etwas größerem Kraftaufwand bei nur geringem Stumpfen mit allen Werkzeugen sauber durchführbar. Hobelflächen und Kanten sind glatt und scharfkantig. Für Nagelungen und Verschraubungen ist vorzubohren. Als Vollholz findet Celtis Verwendung für Sitzmöbel, Möbelteile, Leisten, Profilbretter für Wand- und Deckenbekleidungen sowie Treppenstufen und Parkett. Als Furnier eignet es sich für Sperrhölzer und bei guten Qualitäten auch als hellfarbiges Deckfurnier für Möbel und Türen.

CEM I

CEM II

CEM III

CEN

CEN ist das europäische Komitee für Normung, auf Französisch "Comité Européen de Normalisation". Die CEN-Organisation kümmert sich um die EN-Normen, die speziell im Bauwesen eine große Bedeutung haben.

CE-Zeichen

Das CE-Zeichen ist kein Prüfzeichen. Es ist ein Verwaltungskennzeichen und dokumentiert die Konformität des Produktes mit den geltenden EG-Richtlinien. Damit erklärt der Hersteller des Produktes eigenverantwortlich, dass die Anforderungen europäischer Richtlinien erfüllt sind.

CFK-Lamelle

auch: CFK-Lamellen

CFK-Lamellen sind Lamellen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff. Sie werden als korrosionsbeständige, geklebte Bewehrung für das wirtschaftliche Verstärken von Tragwerken aus Stahlbeton oder inzwischen auch bei Holz eingesetzt. CFK-Lamellen eignen sich sehr gut zur nachträglichen Verstärkung von Stahlbetontragwerken. Dazu wird der kohlenstofffaserverstärkte Kunststoff als Lamelle, Gewebe oder Gelege auf die Oberfläche von Bauteilen mit speziellen auf das System abgestimmten Epoxidharzklebern aufgeklebt.

Chaletfußboden

Chaletfußboden ist ein von der Holzindustrie geprägter, alternativer Begriff für Schlossdielen. Es handelt sich hierbei um sehr große Massivholzdielen aus edlen Hölzern. Früher wurden entsprechende Dielen in Kirchen und großen Anwesen auf dem Lande verlegt.

Chalet-Verkämmung

Die Eckverkämmung ist das typische Kennzeichen eines Wohnblockhauses im besonderen und eines Blockhauses im allgemeinen. Eckverkämmungen sind jene Stellen, wo die Blockbohlen, Rundblockbohlenan oder Naturstämme an den Haus- bzw. Zimmerecken gegeneinander stoßen. Üblich ist heute die Sattelecke und als deren Weiterentwicklung die Chalet-Verkämmung, auch Viertelblattverband genannt. Dabei wird jeweils ein Viertel des Holzes von der Unter- und der Oberseite der Vierkantbohle abgefräst oder gesägt. Das hervorstehende Mittelstück wird dann in die Querbohle eingelassen. Verschiedene Hersteller haben sich Verfahren patentieren lassen, bei denen die Ausfräsung an allen vier Seiten der Bohle erfolgt.

Chargenmischer

Der Chargenmischer ist ein Baumaschine zum Mischen von Beton oder Mörtel. Chargenmischer sind die am häufigsten verwendeten Mischer. Das Mischgut wird jeweils für eine Mischerfüllung aufgegeben, gemischt und entleert. Die Mischungsverhältnisse können für jeden neuen Arbeitsgang geändert werden, die Qualitätskontrolle ist für jede Mischung möglich.

Charlie

Charlottenburger

auch: Charlie

Der Charlottenburger ist ein aus einem farbig bedruckten Tuch gerolltes Bündel der Handwerksgesellen, die auf Wanderschaft gehen. In dem Bündel eingerollt sind Reiseutensilien, Wäsche und Werkzeug. Das auch Charlie genannte kunstvoll geschnürte Bündel hat etwa die Größe von 80 mal 80 cm. Durch die Mitte des Bündels geht der Steg einer Gestellsäge odr eine Wasserwaage. Daran werden die Trageriemen befestigt. Den Namen hat der Charlottenburger vom gleichnamigen Berliner Stadtteil erhalten.

Charnockit

auch: Charnockite

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Charnockite sind dem Granit ähnliche, mittel- bis grobkörnige Gesteine, die wegen ihres häufigen gemeinsamen Vorkommens mit Noriten und Anorthositen zu den magmatischen Gesteinen gestellt werden. Das Tiefengestein mit der charakteristischen oliven Tönung findet man hauptsächlich in Brasilien, Kanada, Südskandinavien. Die Tönung hat im Freien nicht immer Bestand. Charnokit wird zum Teil für Schotter und Straßenbau und wurde vor allem in den 1960er Jahren für Grabsteine in Deutschland verwendet. Der Sockel für die weltbekannte Christusstatue in Rio de Janeiro besteht aus einem Charnockit.

Chechen

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Im Tropenwald Yucatans in Mexiko wächst der Chechen-Baum, der eine Höhe bis 18 m erreicht. Das Kernholz hat eine dunkelbraune Farbe mit rötlichen bis grünlichen Nuancen. Das Holz ist hart und eignet sich zur Parkett- und Möbelherstellung ebenso wie zum Instrumentenbau. Es wird auch in Mitteleuropa über den Holzhandel angeboten.

Checkliste

auch: Checklisten

Checklisten sind nicht nur dem Laien, sondern auch dem Profi eine große Hilfe beim Kaufen, Bauen, Sichern, Reparieren, Warten, Umbauen oder Renovieren. Mit Hilfe einer Checkliste lassen sich alle wichtigen Details Punkt für Punkt abhaken und man ist sich sicher, nichts vergessen zu haben.

Cheminee

In der Schweiz gebräuchliche Bezeichnung für Gartenkamin

chemische Beize

auch: chemische, Beizen

Durch chemische Beizen wird die Oberfäche des Spätholzes farblich verändert, jedoch so, dass die Struktur des Holzes sichtbar und fühlbar bleibt. Chemische Beizen reagieren mit den Gerbstoffen im Holz. Da der Gerbstoffgehalt im Spätholz höher ist, wird das dunklere Spätholz stärker gefärbt. Dadurch ergibt sich ein "positives" Holzbild.

Chemischer Holzschutz

auch: Chemischen, Holzschutz, Chemischem, Holzschutz

Nur dann, wenn die Möglichkeiten des Konstruktiven Holzschutzes und Physikalischen Holzschutzes erschöpft sind, sollte zum chemischen Holzschutz gegriffen werden. Dabei geht es darum, die bioziden Wirkstoffe möglichst tief in das Holz hineinzubringen, damit ein nachhaltiger Schutz erreicht wird. Nur bei industriellen Verfahren wie der Kesseldruckimprägnierung kann der chemische Wirkstoff gleichmäßig in der gesamten Holzmasse verteilt werden. Werden chemische Mittel dagegen mit dem Pinsel aufgetragen, beträgt die Tiefenwirkung allenfalls ein paar Millimeter. Relativ gut dringen chemische Holzschutzmittel ein, wenn sie in einer Grundierung auf das rohe Holz aufgetragen werden.

Chemischer Sauerstoffbedarf

Der chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) ist eine Kenngröße für den Verschmutzungsgrad von Gewässern und Abwässern. Er gibt die Menge an Sauerstoff (mg/l) an, welche zur Oxidation der gesamten im Wasser enthaltenen organischen Stoffe verbraucht wird. Hohe Werte, also ein hoher Verbrauch an Sauerstoff bedeuten, dass das Abwasser noch nicht sehr gut geklärt wurde.

Chinaborsten

siehe Naturborsten.

Chinchilla

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Eine bestimmte Struktur in einem Ornamentglas, die an das feine Fell eines Chinchilla erinnert. Chin­chilla­Glas ist transluzent und gibt nur ver­schwom­mene Konturen von Personen oder Gegenständen wieder, die sich hinter einem solchen Glas befinden.

Chlor

Chlor wird zur Herstellung organischer und anorganischer Chlorverbindungen, zum Desinfizieren von Wasser und zum Bleichen benötigt. Chlor ist eines der reaktivsten Elemente. Es kann mit reduzierenden, organischen und alkalischen Stoffen heftig reagieren. Chlorlösungen wirken korrosiv und reagieren mit nahezu allen Metallen unter Entzündung, wenn diese fein verteilt sind.

Chloranisole

auch: Chloranisolen

Wenn es in einem älteren Fertighaus muffig riecht, muss das nicht unbedingt an einem Befall mit Schimmelpilzen liegen, häufig sind daran auch die sogenannten Chloranisole schuld. Bei Chloranisolen handelt es sich um Abbauprodukte von PCP, es werden also giftige Holzschutzmittel abgebaut. Diese waren zum Zeitpunkt des Fertighausbaus noch erlaubt, wurden aber später dann verboten. Chloranisole bilden sich in einem längerfristigen chemischen Reaktionsprozess aus den eingebrachten Holzschutzmitteln wie folgt: Tri-/Tetrachlorphenol (einer Verunreinigung des PCP) + Feuchte + Mikrobielle Belastung (+ Formaldehyd).Zwar sind die Chloranisole nicht Ursache für allerlei Beschwerden von Kopfschmerzen bis Reizung der Atemorgane, sondern z. B. eher Formaldehyd. Chloranisole sind aber ausgesprochen geruchsintensiv. Auch müssen Fertighäuser, in denen Chloranisole festgestellt werden, nicht unbedingt saniert werden. Letztendlich entscheiden die Bewohner, ob sie muffelnd durch die Gegend laufen möchten. Entscheidet sich der Fertighaus-Besitzer für eine Sanierung, muss zunächst die alte Beplankung und die Dämmung entfernt werden. Da sich das PCP in der Holzkonstruktion befindet, muss es darin eingeschlossen werden. Da funktioniert mit speziellen Anstrichsystemen, die den vorhandenen Holzschutzmittelwirkstoff fixiert. In zweiten Schritt wird das Wandgefach mit einem Schafwollabsorbervlies ausgekleidet. Das Schafwollvlies absorbiert die dort vorhandenen Chloranisol- und Formaldehydmoleküle und neutralisiert sie dauerhaft und irreversibel durch chemische Umwandlung. Im dritten Schritt wird die Wand wieder gedämmt. Die neue Wärmedämmung sollte möglichst diffusionsoffen und ökologisch sein und durch ihr Feuchtepuffervermögen eine optimale Regulierung des Feuchtehaushalts in der Wand gewährleisten.

Chlorbleichlauge

Chloriddiffusion

Chloriddiffusion findet bei Beton statt, d.h. Chlorid wird mit der Zeit ins Innere des Betons transportiert. Das schadet der Bewehrung, die durch zu viel Chlorid (geringe Mengen sind im Beton auf natürliche Weise vorhanden) angegriffen werden kann. Es ist daher das Ziel, die Chloriddiffusion möglichst gering zu halten. Die Chloriddiffusion kann auf zwei Wegen geschehen. Entweder dringen die Chlorionen infolge eines Konzentrationsgefälles in den Beton ein oder die Chloride werden mit dem diffundierenden Wasser in den Beton eingebracht.

Chloridschiefer

Chloridschiefer ist ein meist dunkelgrünes, oft leicht schimmerndes wichtiges Ornamentgestein. In Europa findet man mehrere Sorten in Österreich und Italien. Außen ist das Gestein im Gegensatz zum Serpentinit ziemlich beständig. Im Handel wird es hartnäckig fälschlicherweise "Serpentino" genannt.

Chlorkautschuklack

auch: Schwimmbadfarbe, Lack

Chlorkautschuklack, auch unter dem Namen Schwimmbadfarbe auf dem Markt, eignet sich für Schutz- und Zieranstriche auf mineralischen Untergründen wie Beton, Zement sowie Asphalt und Stahl in Schwimmbädern, Brunnenbecken, Zierteichen, Filter- und Pumpenräumen sowie für Wasserbehälter. Er zeichnet sich durch eine hohe Beständigkeit gegen Säuren und Laugen (in niedriger Konzentration), Salzlösungen, gechlortes und ozonisiertes Wasser und Mineralöle aus.

Chlorkohlenwasserstoff

auch: Chlorkohlenwasserstoffe

Chlorkohlenwasserstoffe (CKW) sind kettenförmige Kohlenwasserstoffe, in denen ein Teil der Wasserstoffatome durch Chlor ersetzt sind. Zu ihnen gehören z.B. die auch für den Menschen sehr giftigen Insektizide Lindan oder DDT. Zu den CKW gehören auch die Dioxine und Furane, die etwa bei der Verbrennung von PVC und anderen Kunststoffen frei werden und in Verdacht stehen, krebserregend zu sein oder es mit Sicherheit sind. Schließlich kommen die sog. aliphatischen CKW als Lösungsmittel (z.B. bei Anstrichen und Klebstoffen) zum Einsatz. Da CKW nicht natürlichen Ursprungs sind, können sie von der Natur auch kaum oder gar nicht abgebaut werden, gelangen in die Nahrungskette und reichern sich im Menschen an. Chlorkohlenwasserstoffe sind eine der Hauptursachen von berufsbedingten Krankheiten.

Chor

Im antiken Griechenland war der Chor der Platz für Tanz und Sänger. In der christlichen Kirche ist er der Ort für den Geistlichen. An den Chor kann sich eine Apsis anschließen. Der Chor ist meist um einige Stufen über das Niveau der Kirche erhöht.

Christusholz

Christusholz ist kein Fachausdruck aus der Holzwirtschaft, sondern religiös geprägte Bezeichnung für die in der Bibel öfters erwähnten Zedern des Libanon. So heißt es im Psalm 92 (91); 13-14: "Der Gerechte gedeiht wie die Palme, er wächst wie die Zedern des Libanon...". In der Bibel heißt es auch, dass König Salomon eine Tempel bauen ließ, dessen Dach mit Balken und Tafelwerk aus Zedernholz und dessen Wände mit Zedern-Paneelen verkleidet waren. Selbst der Altar war aus Zedernholz. Heute gibt es im Libanon nur noch wenige Zedern.

Chrom

Chrom ist ein gut schmiedbares und dehnbares Schwermetall, das als Legierungsmittel zur Herstellung von nichtrostenden Stählen aus dem Baubereich nicht wegzudenken ist. Viele Werkzeuge sind z. B. aus nicht rostendem Chrom-Vanadium-Stahl hergestellt. Die meisten Badezimmer-Armaturen sind verchromt. Sie erhalten dadurch nicht nur einen Rostschutz, sondern auch eine "strahlende" Optik. Verchromte Armaturen überdauern bei richtiger Pflege zwölf und mehr Jahre.

Chromate

Chromate sind Salze der Chromsäure. Sie finden in vielen zementären Produkten, in Holzschutzmitteln oder Rostumwandlern Verwendung. In größeren Konzentrationen löst dieser Bestandteil bei einigen Verarbeitern Allergien in Form der so genannten "Maurerkrätze" aus. Seit 1999/2000 hat man damit begonnen, gezielt chromatreduzierte Produkte zu verwenden. Geeignete Schutzmaßnahmen (z. B. Handschuhe und Hautpflegemittel) sind jedoch beim Umgang mit diesen Produkten unabhängig davon zu empfehlen.

Chromatieren

Unter Chromatieren wird das Aufbringen einer Schutzschicht zum Schutz von Aluminium, Magnesium und Zinkoberflächen verstanden. Zudem wird die Haftfähigkeit einer späteren Beschichtung (z.B. Pulverbeschichten oder Lackieren) durch eine Aufrauhung der Oberfläche und der Chromatschicht erheblich verbessert. Es gibt die verschiedensten Arten von Chromatierungen. Gelbchromatierungen sind die dabei wohl am meisten gebräuchlichste Art. Die Schutzschicht wird aus einer Säure und Chrom VI Mischung heraus gebildet. Grünchromatierungen sind die lebensmittelverträglichen Chromatierungen. Hier wird die Chromschicht aus Chrom III - Ionen heraus gebildet. Eine Chromatierung ist ein eigenständiger Korrosionsschutz. Es wird kein weiterer Oberflächenschutz darauf benötigt. Man denke nur an Beschläge von Fenstern, die größtenteils nur chromatiert sind.

Chromgelb

siehe Bleichromat.

Chromstahlblechverfahren

Das Chromstahlblechverfahren ist ein beliebtes Verfahren zum Einbau einer nachträglichen Horizontalabdichtung in ein Mauerwerk, das eine entsprechende Lagerfugigkeit besitzt. Besonders verwendet wird das Verfahren deshalb bei homogenem Ziegel- oder Natursteinmauerwerk. Die in der Regel gewellten Chromstahlbleche werden mit einer Rammvorrichtung in die Fugen eingebracht, und zwar überlappend, so dass sich eine durchgehende Sperrschicht ergibt. Im Eckbereich muss in der Regel eine besondere Verfahrensvariante angewendet werden. Das Verfahren hat sich auch bei stark salzhaltigem Mauerwerk hervorragend bewährt und wird seit etwa 20 Jahren in großem Umfang eingebaut.

Chrom-Vanadium-Stahl

Chrom-Vanadium-Stahl (CV-Stahl) ist eine Stahllegierung, die sehr häufig für qualitativ gutes Werkzeug verwendet wird. Der Stahl zeichnet sich durch seine Zähigkeit und Härte aus.

Chubbschloss

auch: Chubbschlösser

Chubbschlüssel

Der Chubbschlüssel (siehe auch Zuhaltungsschloss) hat auf dem Bart verschiedene Einschnitttiefen, die die Zuhaltungen im Schloss in die richtige Reihenfolge bringen, um das Schloss öffnen zu können. Diese Schlossart findet man noch vereinzelt bei älteren Häusern wieder und wurde zwischenzeitlich vom Zylinderschloss abgelöst.

Citrusschalenöl

Citrusschalenöl ist ein ätherisches Öl, das aus den Schalen von Citrusfrüchten, Abfällen der Fruchtsaftherstellung, gewonnen wird. Es wird als Lösemittel bei Naturharzlacken, Reinigern oder Wachsen verwendet. Das in Citrusschalenöl vorhandene Limonen kann bei sensibel reagierenden Personen zu Schleimhautreizungen und Kopfschmerzen führen.

CKA-Salz

auch: CKA-Salze

CKA-Salz ist ein Holzschutzsalz (Chromate, Kupfer, Arsenverbindungen). Anwendung für alle Holzbauteile im Außenbau. Vorzugsweise Verwendung für Holz mit starker Gefährdung durch Auswaschungsbeanspruchung (W). Auch geeignet für Hölzer in Erdkontakt (E) oder in ständigem Kontakt mit Wasser. Wirksamkeit: Insekten vorbeugend (Iv), pilzevorbeugend (P).

CKB-Salz

CKB-Salz ist ein Holzschutzsalz (Chromate, Kupfer, Borverbindungen). Anwendung findet das CKB-Salz für alle Holzbauteile im Innen- und Außenbau. Vorzugsweise Verwendung für Holz mit starker Auswaschungsbeanspruchung (W). Auch geeignet für Hölzer in Erdkontakt (E) oder in ständigem Kontakt mit Wasser. Wirksamkeit: Insekten vorbeugend (Iv), pilzevorbeugend (P).

CKF-Salz

auch: CKF-Salze

CKF-Salz ist ein Holzschutzsalz (Chromate, Kupfer, Fluorverbindungen). Anwendung findet das Salz für alle Holzbauteile im Innen- und Außenbau. Vorzugsweise Verwendung für Holz mit starker Auswaschungsbeanspruchung (W). Auch geeignet für Hölzer in Erdkontakt (E) oder in ständigem Kontakt mit Wasser. Wirksamkeit: Insekten vorbeugend (Iv), pilzevorbeugend (P).

CK-Salz

auch: CK-Salze

CK-Salz ist ein Holzschutzsalz, das C steht für Chromate, das K für Kupfer. Anwendung für alle Holzbauteile im Innen- und Außenbau. Vorzugsweise Verwendung für Holz mit starker Gefährdung durch Auswaschungsbeanspruchung (W). Auch geeignet für Hölzer in Erdkontakt (E) oder in ständigem Kontakt mit Wasser. Wirksamkeit: Insekten vorbeugend (Iv), pilzevorbeugend (P).

CKW

Clairets

siehe Modler

CM-Gerät

Das CM-Gerät wird zur Bestimmung des Wassergehalts kleiner Zuschlag- und Festbetonproben im Labor oder auf der Baustelle mit dem Calzium-Karbit-Verfahren eingesetzt. Die Calciumcarbidmethode erlaubt es, Feuchtewerte vor Ort umgehend zu bestimmen. Dazu wird eine Probe von 10 - 50 g sorgfältig zerkleinert und zusammen mit einer gläsernen Calciumkarbidpatrone und einigen Stahlkugeln in das CM-Gerät gefüllt. Durch Schütteln zerschlagen die Stahlkugeln die Glaspatrone, so dass das in der Probe enthaltene Wasser vollständig mit dem Karbid reagiert und Acetylen bildet. Der entstandene Gasdruck wird angezeigt und kann anhand einer Tabelle zur Bestimmung der tatsächlich vorhandenen Feuchte dienen.

CM-Prüfung

auch: CM-Prüfungen

CN-Lack

auch: CN-Lacke

Cocobolo

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Cocobolo ist eine Holzart, die an der Westküste von Mittelamerika, besonders Südmexiko, Nicaragua und Costa Rica beheimatet ist. Das Holz ist sehr dekorativ mit einer Farbe von dunkelorange bis tiefrot und mit schwarzen Adern streifenförmig durchzogen Es ist sehr hart, aber dennoch gut zu bearbeiten. Gehobelte Flächen werden sehr glatt, wachsig glänzend. Es ist zudem schwer zu Spalten und äusserst schwer zu Leimen. Der Holzstaub führt zu Gesundheitsstörungen. Verwendet wird es für Messer- und Werkzeuggriffe, Blasinstrumente, Stöcke, Drechslerwaren und in der Bürstenfabrikation.

Codeschloss

auch: Kodierschloss

Ob Kreditkarte, Geldautomat oder Passwort im Internet - fast nichts geht mehr ohne einen Code. Codeschlösser (andere Schreibweise auch "Kodierschloss") öffnen sich erst nach Eingabe eines Codes in die Eingabe-Tastatur. Sie sind nicht nur an Hauseingangstüren zu finden, sondern vor allem auch in Industrieunternehmen, Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen, wo bestimmte Räume nur von solchen Personen betreten werden dürfen, die eine Zugangsberechtigung haben. Es gibt auch Codierschlösser, die nicht nur über die Eingabe eines Codes funktionieren, sondern auch durch das "Durchziehen" einer Codekarte. Das mag bequem sein, kann aber bei Hauseingangstüren dazu führen, dass man nicht mehr in sein Haus kommt, wenn die Karte beschädigt worden ist. Codeschlösser können auch mit einer Alarmanlage verbunden sein, wobei die Alarmanlage über einen bestimmten Code scharf gestellt und über einen anderen Code unscharf gestellt wird. Generell sollten die Codes öfters gewechselt werden, denn immer derselbe Code führt zu Gebrauchsspuren an den einzelnen Tasten, wodurch es Einbrechern leichter gemacht wird, den Code zu knacken.

Coil-Coating-Lack

auch: Coil-Coating-Lacke

Coil-Coating-Lacke (Bandbeschichtungslacke) sind Lacke für die Metallbandlackierung. Die Metallbänder werden direkt nach der Herstellung im Walzverfahren kontinuierlich gereinigt, vorbehandelt und beschichtet. Die Metallbänder (bis zu 2 m Breite) werden nach der Lackaushärtung zu Coils (Stahlbänder) aufgerollt. Unbemerkt umgeben sie uns im Alltag ganz selbstverständlich, sei es als Fassadenbeschichtungen an Einkaufszentren, Tankstellen, Industrieanlagen, Garagentore, als Autoteile, Gehäuse von Mikrowellen, Waschmaschinen, Kühlschränken, Unterhaltungselektronik, Computer oder Verkehrschilder. Um die dabei auftretenden Verformungen ohne Beschädigung auszuhalten, müssen Coil-Coating Lacke sehr elastisch sein.

Colcothar

Coloröl

Coloröl ist ein eingefärbtes Grundierungsöl mit Tiefenimprägnierung. Es ist einsetzbar für fast alle Holzarten, insbesondere auch für Möbel und Holzfußböden. Coloröl soll auf unbehandeltes, sauberes Holz aufgetragen werden, das zuvor mit einem sorgfältigen Feinschliff (180-er Körnung) versehen worden ist. Bei inhaltsstiffreichen Hölzern wie Eiche, Merbau usw. können nach Verwendung von hellem Coloröl Farbdurchschläge auftreten, die mit speziellen Isoliergrund behandelt werden können. Nach dem Trocknen muss der Untergrtudn in jedem Fall weiter behandelt werden - und zwar durch Auftrag von Hartwachsölen, Ölwachsen und sonstigen Mitteln zur Oberflächenvergütung. Coloröle können auch im Außenbereich Anwendung finden, die anschließende Vergütung muss dann jedoch mit einem abgestimmten Mittel für den Außenbereich erfolgen.

CO-Melder

CO-Melder bzw. Kohlenmonoxid-Melder sind vor allem in Räumen mit Kaminöfen, Brennöfen, Kohleöfen oder Kohleherden sinnvoll. Denn bei gleichzeitigem Betrieb von schornsteinabhängigen Feuerstellen und Abluftgeräten wie Lüftungs- oder Warmluftheizungsanlagen, Dunstabzugshaube und Abluft-Wäschetrockner besteht die Gefahr einer Kohlenmonoxid-Vergiftung: Sind Türen und Fenster geschlossen, erzeugt die laufende Dunstabzugshaube einen Unterdruck, der die Verbrennungsgase aus dem Schornstein zurück in den Wohnraum zieht. Das geruchlose und unsichtbare CO-Gas kann sogar zum Erstickungstod führen. Hier warnen CO-Melder dann vor einer zu hohen Kohlenmonoxid-Konzentration in den Räumen.

Contractorverfahren

Copalier

siehe Courbaril

Coppiziegel

Coppiziegell ist die italienische Bezeichnung für Mönch und Nonne-Ziegel. Die Coppiziegel werden auch für Mauerabdeckungen verwendet.

Corian

Corian ist ein besonders strapazierfähiger und pflegeleichter Werkstoff für Ablageflächen im Badezimmer und auch in der Küche. Corian ist eine Mischung aus Acryl und Mineralien, porenlos und bis zu 280°C hitzebeständig. Farblich und in der Maserung wirkt es wie Naturstein, fühlt sich aber wärmer an und ist widerstandfähiger. Leichte Kratzer lassen sich mit Scheuermitteln entfernen.

Cotto

auch: Cottoplatten

siehe Terracotta

Cottonwood

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Cottonwood ist ein Laubholz aus der Familie der Pappelgewächse, das vor allem im Osten der USA vorkommt. Es besitzt ähnliche Merkmale wie europäische Pappel und Aspen. Das Splintholz ist weiß und kann braune Streifen enthalten, während das Kernholz blaßgelb bis hellbraun ist. Cottonwood ist ein zerstreutporiges Holz mit grober Struktur. Die allgemeine Bearbeitbarkeit ist recht gut, das Holz läßt sich gut verleimen und spaltet beim Nageln und Schrauben kaum. Das Holz ist sehr leicht sowie weich und schwach beim Biegen, die Druckfestigkeit ist gering. Verwendung findet Cottonwood bei Möbel, Innenausbau, Leisten, Spielzeug oder Küchen-Utensilien. In den USA werden aus dem Holz auch Jalousien und Fensterläden hergestellt.

Courbaril

auch: Jatoba

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Courbaril ist ein Laubholz der tropisch-amerikanischen Gattung Hymenaea und gehört zu den guten Standardhölzern Lateinamerikas. Der Splint ist fast weiß bis grau, das Kernholz deutlich abgesetzt. Im frisch-feuchten Zustand ist es hell lachsfarben bis gelblich braun, später dunkelt es häufig orangebraun bis tief kupferfarben nach. Vereinzelt tritt auch eine dunkelbraune, bis etwa 1 cm breite und unregelmäßige Farbstreifung auf. Aufgrund des überwiegend geraden Faserverlaufes entstehen beim Hobeln, Fräsen, Bohren, Drechseln und Schnitzen glatte, matt glänzende Flächen und saubere Kanten. Für Schrauben und Nägel ist vorzubohren. Verwendet wird das Vollholz für stärker beanspruchte Konstruktionen, einschließlich Rahmen, Parkett und Treppenstufen. Auch Kleinmöbel, Gestelle für Sitzmöbel oder Profilholz wird aus Courbaril hergestellt. Als Furnier wird das Holz im Möbelbau für Außen- und Innenflächen nach dem jeweiligen Holzbild verwendet.

Courtage

Oft ist der Makler der erste in einer langen Reihe von Personen, Behörden, Versorgungsunternehmen, Architekten, Statikern und Bauhandwerkern, die vom Bauherrn Geld haben wollen. Diese Provision, Maklercourtage genannt, ist auch ohne schriftliche Vereinbarung fällig, wenn der Makler die Immobilie benannt und mit dem Interessenten das Grundstück und/oder Haus besichtigt hat. Wenn also der Kontakt zum Verkäufer über den Makler zustande gekommen ist, kann sich der Bauherr nicht mehr aus der Zahlungspflicht befreien. Die Courtage, die regional unterschiedlich sein kann, errechnet sich aus einem Prozentsatz der Kaufsumme, ist aber erst nach Unterzeichnung des Notarvertrags fällig. Individuelle Regelungen sind möglich, wonach eine Partei die ganze oder jede Partei die Hälfte der Courtage zahlen muss.

CPL-Laminat

auch: CPL-Laminate

Bei CPL-Laminaten handelt es sich um dekorative Schichtstoffplatten. Das CPL steht für "Continous Pressed Laminate" - also kontinuierlich produzierten Laminaten. Die CPL-Laminate bestehen aus mit härtbaren Melaminharzen imprägnierten Papierbahnen, die unter Wärme und Druck zu einem Laminat verpresst werden. CPL gibt es in zahlreichen dekorativen Oberflächen, wobei häufig die verschiedensten Holzarten imitiert werden. Die Oberfläche ist beständig gegen alle haushaltsüblichen Lösemittel und Chemikalien. Gereinigt kann sie mit heißem Wasser, Dampf oder haushaltsüblichen Reinigungsmitteln werden. CPL-Laminate sind gesundheitlich unbedenklich und werden ohne Zusatz von halogen- und schwermetallhaltigen Zuschlagstoffen hergestellt. Verwendet werden CPL-Laminate als Oberflächen bei Türen (insbesondere Innentüren), Tischplatten, Fensterbänke oder Ummantelungen von Zargen, Leisten und Profilen.

CPL-Tür

auch: CPL-Türen

siehe CPL-Laminat.

C-Profile

auch: C-Profil

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Unter C-Profil wird ein C-förmiges Profil zumeist aus Metall verstanden, das wie der Buchstabe C einseitig geöffnet ist. Solche Profile werden im Baubereich und im Innenausbau sehr vielseitig eingesetzt. Je nach Art des C-Profils werden in den Öffnungsschlitz "Röllchen" oder andere Halterungen für Gardinen und Vorhänge eingeschoben oder aber beispielsweise die Drehhalter für eine Dachrinnenbefestigung (Foto: Rheinzink). Es sind auch C-Profile im Einsatz, die mit Gummidichtungen ausgestattet sind. C-Profile haben nicht grundsätzlich eine halbrunde Form, sie können auch eckig ausgebildet sein.

Cracker

auch: Betonbeisser

Der Cracker (Betonbeißer) ist eine hydraulische Zange, die Beton oder Stahlbeton in handliche Teile zerbeißt (siehe Betonbeissen). Bewehrungs-Anteile müssen seperat getrennt werden. Der Einsatz ist überall dort möglich, wo kein Spülwasser erwünscht ist und größere Abbruchteile nur schwer oder gar nicht abtransportiert werden können.

Crackled Gläser

auch: Crackled, Glas

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Crackled Gläser sind eine Sonderform des Echt-Antikglases, wobei der Glasbläser nach dem Blasen des Glasballons diesen kurz in kaltes Wasser taucht. Dadurch entstehen in der Oberfläche kleine Risse, wie man sie auch vom Krakelieren bei lackierten Oberflächen kennt. Das Glas wird nach dem "Kälteschock" noch einmal erhitzt, um die Oberfläche zu schließen. Der rissig-narbige Effekt erinnert an Schlangenhaut; das Glas wird zum Beispiel in Tür- und Fensterrahmen eingebaut.

Craquelée

siehe Krakelee

Cremonaplan

Der Cremonaplan ist eines der ersten Dinge, die ein Bauingenieur-Student während der Statik-Vorlesung lernt. Mit dem Cremonaplan lassen sich die Stabkräfte von statisch bestimmten Fachwerken zeichnerisch bestimmen. Das Grundprinzip eines Fachwerks ist, dass in jedem Knoten eines Fachwerks die Summe der Kräfte gleich Null sein muss. So lässt sich dann für jeden Knoten ein geschlossenes Krafteck zeichnen. Durch Zusammenfügen der einzelene Kraftecke entsteht dann der Cremonaplan, der im 19. Jahrhundert von Antonio Luigi Gaudenzio Giuseppe Cremona entwickelt wurde.

Crimpen

Das Crimpen ist eine mechanische Verbindungstechnik, bei der die Verbindung von Stecker und Kabel durch das Zusammenquetschen von metallischen Vorrichtungen erfolgt. Die Technik wird vorwiegend bei der Verbindung der Schirmung von Koaxialkabeln mit dem Koaxialstecker oder bei dem Anschluss der Adern an einen RJ-45-Stecker verwendet. Bei der Verbindung von Koaxialsteckern wird die Schirmung über eine metallische Führung des Steckers gelegt, danach wird eine Crimphülse, ein metallisches Rohr von etwas größerem Durchmesser, über die Schirmung geführt und mit der Crimpzange zusammengequetscht.

Crimpzange

auch: Krimpzange, Crimpzangen, Crimp-Zange, Crimp-Zangen

Mit Hilfe der Crimpzange werden Stecker und Kabel in der Elektrotechnik kraftschlüssig verbunden. Sie hat zwei bewegliche Griffe mit Gelenk und Kopf, die niemals aneinander vorbeigleiten. Die mit Crimpen bezeichnete Verbindungsart ist eine Alternative zu herkömmlichen Verbindungen wie Löten oder Schweißen. Es gibt Crimpzangen für unterschiedliche Arten von Steckern. Viele Zangen können auch zum Kabelschneiden oder Abisolieren von Drähten verwendet werden.

Cristobalit

siehe Kieselsäure

CR-Profil

auch: CR-Profile

CR-Profile werden zur Abdichtung von Fenstern verwendet. Sie sind UV-beständig und dauerelastisch. Für niedrige Temperaturen sind sie jedoch nur bedingt geeignet. Die Profile müssen die Feuchtigkeit vom Falzinnenraum abhalten. Von außen darf kein Schlagregen oder sich auf der Glasscheibe bildendes Tauwasser ins Scheibeninnere gelangen. Ebenso verhindert das Profil das Eindringen von Feuchtigkeit vom Innern des Gebäudes. Darüber hinaus muss das CR-Profil den durch Wind- und Luftbewegungen entstehenden Sog und Druck vom Glas in den Fensterflügel weiterleiten.

CSB

Cumarú

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Cumarú ist eine im Amazonas häufig verbreitete und bis nach Peru und Bolivien hinein reichende Baumart. Das Kernholz hat eine gelbbraune bis rotbraune Grundfärbung, wobei ein vergleichsweise großes Farbspiel zwischen hellen und dunklen Tönen auffällt. Das Holz ist extrem hart, jedoch mit allen Werkzeugen gut bearbeitbar. Vorbohren ist unbedingt erforderlich. Cumarú ist witterungsbeständig und in Resistenzklasse 1 eingestuft, d.h. im Erdkontakt bis zu 25 Jahre haltbar. Verwendung findet es als Konstruktionsholz im Garten- und Landschaftsbau, Parkett & Dielen, überall dort, wo hohe Härte gefordert ist.

Cupal

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Cupal ist ein Verbundwerkstoff, er besteht auf der einen Seite aus Kupfer und auf der anderen Seite aus Aluminium. Mit diesem Material ist eine kontaktsichere und korrosionsgeschützte Verbindung von Kupfer und Aluminium bzw. Stahl möglich. Aus Cupal werden zum Beispiel Bleche oder Hülsen hergestellt. Cupalhülsen mit einer Innenfläche aus Kupfer werden zum Beispiel auf Kupferleitungen einer Fangeinrichtung geschoben. Für Leitungen aus Stahl gibt es aber auch Hülsen mit einer Innenseite aus Aluminium und einer Außenseite aus Kupfer.

Curtain-Wall

Cutter

CV-Belag

auch: CV-Beläge

Ein CV-Belag ist ein mit einer Trägerschicht ausgestatteter PVC-Bodenbelag. Dieser geschäumte Belag mit strukturierter Oberfläche ist weich, fußwarm und dämpft den Trittschall. Der mehrschichtige CV-Belag zeigt eine Vielfalt an Mustern und Farben. Von der Steinoptik bis zur Holzoptik gibt es für jeden Geschmack den richtigen Belag. Er ist vor allem für Feuchträume wie Bäder und Küchen geeignet und zeichnet sich durch eine einfache Pflege und Reinigung aus. Allerdings hat ein CV-Belag auch seine Nachteile. Spitze Möbelfüße oder Gegenstände können den Belag beschädigen. Durch Scheuerschwämme und Scheuerpulver kann die Nutzschicht des CV-Belags angegriffen werden. Stühle und Tische mit Gummifüßen sind ebenfalls tabu, da sie auf dem Belag Flecken hinterlassen. Gummifüße müssen durch Nylon- oder Kunststofffüße ersetzt werden. Auf gewachste Möbelfüße, Lack auf Lösemittelbasis, Lösungsmittel, Hitze sowie Reinigungsprodukte reagiert der Belag ebenfalls allergisch.

CW-Profil

Cyanide

Cyanide sind Salze und andere Verbindungen der Blausäure. Die sehr giftigen Verbindungen werden zum Härten von Stahl, in der Galvanotechnik  sowie für chemische Synthesen verwendet. Weitverbreitet sind Eisen-Cyanid-Komplexe (Berliner Blau) und Kalium-Eisen-Cyanid Komplexe (rotes und gelbes Blutlaugensalz). Cyanide und komplexe Cyanide sind vor allem in den Produktionsrückständen ehemaliger Gaswerksstandorte und Kokereien weitverbreitet. Um Cyanide zu entsorgen, verwendet man ein geeignetes Oxidationsmittel, wie zum Beispiel Natriumhypochlorit oder Wasserstoffperoxid. Das Cyanid wird dabei in unschädlichen Stickstoff und Kohlenstoffdioxid überführt.

Cyankalium

siehe Cyanide

Cyannatrium

siehe Cyanide

Cyanwasserstoff

Cyanwasserstoff wird zur Herstellung von Pestiziden, Pigmenten, Acrylnitril, Methylmethacrylat, Adipinsäurenitril und Cyaniden verwendet, entsteht auch aus Cyaniden mit Säuren.