Das große Holz-Lexikon

Alles zum Thema "T"

Tacker

Unter "Tacker" wird zumeist ein Handtacker verstanden. Er funktioniert ähnlich wie ein Elektrotacker, jedoch werden die Klammern nicht per elektrischer Kraft oder mittels Druckluft verschossen, sondern durch Federdruck. Der Handtacker wird beispielsweise verwendet zum Befestigen von Stoffen und Folien auf Holz, zum Befestigen der Unterspannbahn oder für zahlreiche andere Dinge rund um Haus und Garten. Im Regelfall können nur Holz und Holzwerkstoffe getackert werden, wenn das Holz nicht zu hart ist. Naturhölzer und Sperrhölzer sind besser zu tackern, weil die Fasern eine zusätzliche Klemmkraft ausüben. Andere Holzwerkstoffe wie Spanplatten sind nur mit geharzten Klammern einigermaßen gut zu tackern. Neben geharzten Klammern werden je nach Einsatzzweck Feindrahtklammern oder Flachdrahtklammern benutzt. Neben Handtacker und Elektrotacker gibt es noch Hammertacker und Drucklufttacker.

Tafel

normalerweise gehobeltes, profiliertes und gespundetes Holzteil zur Innengestaltung.

Tafelbauweise

Die Tafelbauweise ist eine Weiterentwicklung im Holzrahmenbau insoweit, als die Wärmedämmung und Beplankung schon werksseitig in bzw. auf die Rahmenkonstruktion gebracht wird. Dadurch wird Serienfertigung möglich. Die meisten Fertighäuser werden in Tafelbauweise errichtet. Die Tafeln (=Wände) werden incl. Fenster und Türen zur Baustelle gefahren, dort mit Hilfe eines Krans auf die Bodenplatte oder Kellerdecke gehoben und dann damit verankert.

Tafelparkett

in Tafelform zusammengefügte Verlegeeinheiten. Diese können aus einer "Blindplatte" mit aufgeklebten Parkettelementen oder aus Vollholzteilen bestehen, die zu einer Tafel gefügt sind. Tafelparkett wird vor allem bei Restaurierungsarbeiten eingesetzt und dann verklebt oder genagelt.

Tali

Tali ist die Bezeichnung für eine Holzart aus dem tropischen Afrika. Im englischsprachigen Raum ist das Holz auch als "Missanda" bekannt. Das Holz ist sehr dauerhaft sowie resistent gegen Pilze, Insekten und Bohrmuscheln. Das Holz ist biologisch wirksam: Es kann die Schleimhäute reizen und Allgemeinstörungen oder Lähmungen bewirken. Auf Grund seiner Dauerhaftigkeit und Druckfestigkeit eignet sich Tali bestens für die Verwendung im Freien aber auch als Bodenbelag im öffentlichen Bereich, wo die mechanische Belastung erhöht ist. Für Pferdestallboxen findet Tali ebenfalls Verwendung, da hier gleich beide Eigenschaften erfüllt sein müssen, einerseits sind die Pferdeboxen der Witterung ausgesetzt und andererseits muss der mechanischen Belastung durch Huftritt widerstanden werden . Weitere Einsatzbereiche sind Wagenbrücken, befahrbare Bodenbeläge, Industriebodenbeläge, Spielplätze und vieles mehr. Die wohl extremsten Belastungen erleiden Holzwerkstoffe im Wasserbau. Tali wird daher auch für Hafenanlagen, Spundwände etc. verwendet.

Tanne

Die Tanne ist ein Baum Mittel- und Südeuropas. Seine Bedeutung als Nutzholz ist deutlich geringer, als die der verwandten Fichte. Der Baum hat meist nur in seiner Anbauregion (z.B. im Schwarzwald) eine gewisse Bedeutung, wird aber auch da oft unter andere Hölzer wie Fichte oder Hemlock gemischt. Das Schnittholz wird in Tischlereien und im geringem Maß auch im Möbelbau eingesetzt. Das Holz ist cremigweiß bis hellbraun und entspricht dem der Fichte, glänzt aber weniger. Tannenholz trocknet leicht und gut, hat aber nur geringe Festigkeit und ist manchmal etwas spröde. Es ist gut zu bearbeiten, verlangt dabei aber gut geschärfte Werkzeuge. Tanne ist nicht pilzbeständig und läßt sich nur unvollkommen imprägnieren.

Tanne (Abies alba Mill.)

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Die Tanne ist ein Baum Mittel- und Südeuropas. Seine Bedeutung ist deutlich geringer, als die der verwandten Fichte. Der Baum hat meist nur in seiner Anbauregion (z.B. im Schwarzwald) eine gewisse Bedeutung, wird aber auch da oft unter andere Hölzer wie Fichte oder Hemlock gemischt. Das Schnittholz wird in Tischlereien und im geringem Maß auch im Möbelbau eingesetzt. Das Holz ist cremigweiß bis hellbraun und entspricht dem der Fichte, glänzt aber weniger. Tannenholz trocknet leicht und gut, hat aber nur geringe Festigkeit und ist manchmal etwas spröde. Es ist gut zu bearbeiten, verlangt dabei aber gut geschärfte Werkzeuge. Tanne ist nicht pilzbeständig und läßt sich nur unvollkommen imprägnieren.

Tannenblätterling

Der Tannenblätterling ist ein holzzerstörender Pilz. Das beige bis braun gefärbte Pilzgeflecht des Tannenblätterling wächst nur im Holzinneren. Der Befall wird deswegen meist sehr spät erkannt. Die Fruchtkörper wachsen leisten- oder konsolenförmig aus Holzspalten. In frischem Zustand sind sie rötlich mit helleren Randzonen, später werden sie dunkelbraun bis schwärzlich. Auffallend sind die deutlich sichtbaren Lamellen. Der Tannenblätterling ist vorwiegend an Nadelhölzern zu finden. Er bevorzugt sehr feuchtes Holz und ist daher an Bauteilen im Freien (Zäune, Masten, Balkone) besonders verbreitet. Die Blättlinge sind die häufigsten Pilze an Fenstern. Selbst längere Trockenperioden können sie in "Trockenstarre" überstehen.

Tatajuba

Natürliches Verbreitungsgebiet des Tatajuba ist das Amazonasbecken in Südamerika. Farbe und Eigenschaften ähneln den afrikanischen Holzarten Iroko und Bilinga. Tatajuba hat, wie diese Hölzer, im frischen Zustand zunächst eine gelbbraune Farbe, die rasch am Licht in ein beständiges Rotbraun nachdunkelt. Die Struktur des Holzes ist homogen und dicht. Das Holz hat trotz seiner erhöhten Dichte ein geringes Schwindmaß. Die Härte ist analog der Dichte hoch, etwas über der von Eiche. Tatajuba ist witterungsfest und wird je nach Autor in Dauerhaftigkeitsklasse 1 bzw. 2 eingestuft. Verwendung findet es im Garten- und Landschaftsbau zum Beispiel für Parkbänke oder schwere Gartenmöbel. Auch Treppen innen wie außen, Bootsbau und Werkzeugstiele zählen zu seinen Einsatzgebieten.

Tauari

Dieses mittel- und südamerkanische Holz besitzt ein gelbes Splintholz, das oft ähnlich gefärbt wie das Kernholz ist, welches aber auch rot-braun sein kann. Tauari hat ein sehr raffiniertes Muster und glatte Fasern. Die Jahresringe sind mal sichtbar, mal nicht zu erkennen. Es ist ein starkes Holz, welches gut trocknet. Es lässt sich gut polieren, färben und beizen. Das Holz verfügt über eine durchschnittliche Ausdauer. Es ist anfällig für Pilzbefall, aber sehr aufnahmefähig für Holzschutzmittel. Anwendungsbereiche sind Schiffsbau, Zimmererholz, Rahmenholz als Ersatz von Ramin, Schnitt- und Rundholz und Holzdielen. Ähnelt in seinen Eigenschaften einer astfreien, aber harten Eiche. Als verklebtes Stabparkett auf Fußbodenheizung geeignet (flexiblen Kleber benutzen). Wird als astfreie und stabilere Alternative zu Eichendielen eingesetzt.

Tauari

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Dieses mittel- und südamerkanische Holz besitzt ein gelbes Splintholz, das oft ähnlich gefärbt wie das Kernholz ist, welches aber auch rot-braun sein kann. Tauari hat ein sehr raffiniertes Muster und glatte Fasern. Die Jahresringe sind mal sichtbar, mal nicht zu erkennen. Es ist ein starkes Holz, welches gut trocknet. Es lässt sich gut polieren, färben und beizen. Das Holz verfügt über eine durchschnittliche Ausdauer. Es ist anfällig für Pilzbefall, aber sehr aufnahmefähig für Holzschutzmittel. Anwendungsbereiche sind Schiffsbau, Zimmererholz, Rahmenholz als Ersatz von Ramin, Schnitt- und Rundholz und Holzdielen. Ähnelt in seinen Eigenschaften einer astfreien, aber harten Eiche. Als verklebtes Stabparkett auf Fußbodenheizung geeignet (flexiblen Kleber benutzen). Wird als astfreie und stabilere Alternative zu Eichendielen eingesetzt.

Tauchen

Tauchen bezeichnet im Bauwesen das Aufbringen von Applikationen. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen in der Materialersparnis und damit auch einer Verringerung der Kosten. Bei Holz ist zudem die große Eindringtiefe von Vorteil. Tauchen wird daher häufig zum Imprägnieren von Holz und Holzbauteilen (z.B. Fenstern) verwendet. Die Eindringtiefe der Imprägnierung hängt hauptsächlich von der Dauer des Tauchbades ab. Je länger die Dauer, um so tiefer die Imprägnierung. Es wird daher in Langzeit- und Kurzzeittauchen unterschieden. Beim Kurzzeitauchen wird das Holz zum Beispiel 10 Minuten, beim Langzeittauchen 10 Stunden ins Tauchbad gelegt. In der Industrie wird das Tauchverfahren zum Beschichten von Kleinteilen, aber auch von Großteilen bis hin zu Fahrgestellen von Lkws angewendet.

Tauchtränkung

siehe Tauchen.

Tauchverfahren

siehe Tauchen.

Taxus

siehe Eibe

Taxús (siehe Eibe)

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Die Eibe - auch Taxus genannt - ist vielen Gartenbesitzern als immergrüner Heckenstrauch bekannt. Zwischen den tannenartigen Zweigen wachsen im Sommer rote, hochgiftige Beeren. Allerdings kann ein solcher Heckenstrauch auch sehr langsam zu einem Baum heranwachsen, der einen mächtigen, knorrigen Stamm entwickelt, aber nur eine begrenzte Höhe erreicht. Eiben können wie die Eichen Jahrhunderte alt werden, ihr Holz ist fast so hart wie das der Eiche. Die Eibe ist ein seltener Baum, das Holz ist rißfest und elastisch, aber auch teuer. Eibenholz wird gerne für Drechslerarbeiten verwendet. Es läßt sich unter Dampfeinwirkung gut biegen und wird deshalb gelegentlich in die Stuhlproduktion einbezogen. Auch liefert es Messerfurniere für Vertäfelungen, die jedoch mehr zu den Raritäten gehören.

Teak

Teak kommt auf dem Südasiatisches Festland, von Indien bis Indochina und Java vor. Das Kernholz ist gelb, später hell bis dunkelbraun, durch schwarze Adern lebhaft gestreift. Die Frühholzporen sind deutlich gezeichnet. Teakholz wird vor allem für Terrassen- und Schiffsdeckmöbel verwendet. Teakholz ist witterungsbeständig und zum ganzjährigen Verbleib im Freien hervorragend geeignet. Aufgrund des Gehalts an öligen Inhaltsstoffen kann Teak unbehandelt bleiben und erhält dann die bekannte silbergraue Patina. Teak läßt sich bevorzugt mit hartmetallbestückten Werkzeugen gut sägen, hobeln, fräsen, ebenso gut schleifen und drechseln.

Teaköl

Möbel aus Teak dürfen generell nicht gebeizt oder lackiert, sondern allenfalls mit Teaköl behandelt werden. Unbehandelte Teakholzmöbel erhalten, wenn sie im Freien aufgestellt sind, im Laufe der Zeit eine graue Patina. Wer sich damit nicht abfinden will, kann das unbehandelte Teakholz mit Teaköl anstreichen. Das Öl zieht tief in das Holz ein und verleiht diesem einen leicht rötlichen Schimmer. Die meisten im Handel erhältlichen Teaköle sind auch zur Behandlung von Hartholzmöbeln (für den Innenbereich) aus Palisander oder Robinie geeignet, selbst Kiefer und Fichte lassen sich damit behandeln. Bei witterungsresistenten Hölzern wie Robinie oder Teak ist Teaköl auch im Außenbereich anwendbar.

Teak (Tectona grandis)

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Teak kommt auf dem Südasiatisches Festland, von Indien bis Indochina und Java vor. Das Kernholz ist gelb, später hell bis dunkelbraun, durch schwarze Adern lebhaft gestreift. Die Frühholzporen sind deutlich gezeichnet. Teakholz wird vor allem für Terrassen- und Schiffsdeckmöbel verwendet. Teakholz ist witterungsbeständig und zum ganzjährigen Verbleib im Freien hervorragend geeignet. Aufgrund des Gehalts an öligen Inhaltsstoffen kann Teak unbehandelt bleiben und erhält dann die bekannte silbergraue Patina. Teak läßt sich bevorzugt mit hartmetallbestückten Werkzeugen gut sägen, hobeln, fräsen, ebenso gut schleifen und drechseln.

Tegernseer Gebräuche

Die Tegernseer Gebräuche stellen eine Handelsform für den Handel mit Rundholz, Schnittholz, Holzwerkstoffen und anderen Holzhalbwaren dar. Von den Spitzenverbänden der Holzwirtschaft nach Feststellung und Sammlung dessen, was durch gleichmäßige, tatsächliche Übung echter Handelsbrauch ist, erstmalig 1950 in Tegernsee (daher der Name) zusammengestellt und schriftlich niedergelegt, nach eingehenden Beratungen alle beteiligten Kreise für die Zweitfassung vom 21. Juli 1956 überprüft und 1961 mit Anlagen ergänzt. Im Jahre 1985 erfolgte eine Anpassung an die weitere Entwicklung, damit liegt die 4. Fassung vor, diese wurde durch das Bundeskartellamt im gleichen Jahr erneut bestätigt.

Terpentinöl

Terpentinöl ist ein klares, dünnflüssiges Öl mit einem eigentümlichen, durchdringend frischen Geruch und einem bitterscharfen Geschmack. Es wird aus dem Holz verschiedener Kiefernarten durch Wasserdampfdestillation extrahiert. Verwendet wird Terpentinöl zum Verdünnen von Holzlasuren, Hartölen, Lacken und natürlichen Ölen wie Leinölfirnis, Leinöl- und Holzölstandöl. Weiterhin kommt es zum Reinigen mit diesen Produkten verschmutzter Arbeitsgeräte zum Einsatz. Schließlich wird es zur Fleckentfernung und zum Entfetten von Oberflächen verwendet. Letzlich ist es auch ein Lösungsmittel für Naturharze wie Kolophonium oder Dammar. Terpentinöl wirkt, obgleich natürlich gewonnen, hautreizend, narkotisierend und nierenreizend. Terpentinöl ist das, was landläufig als Terpentin bezeichnet wird.

Terrassendiele

siehe Barfußfliese.

Terrassenholz

Terrassenholz ist der Sammelbegriff für alle Holzdielen und Holfliesen, die sich für den Bau von Holzterrassen eignen. Das sind in erster Linie tropische Hölzer wie beim Terrassenparkett, aber auch kesseldruckimprägnierte Hölzer wie Fichte oder Kiefer. Gut geeignet sind auch Dielen aus Douglasie oder der sibirischen Lärche sowie Thermohölzer wie Esche- oder Hackberry-Thermoholz. Terrassenholzer werden in der Regel mit rutschhemmenden Riffeln oder Nuten versehen.

Terrassenparkett

Neuartige Bezeichnung für parkettartige Holzteile, die mit Nut und Feder versehen und für den Einbau auf Terrassen vorgesehen sind. Mit richtigem Parkett hat dieses Holz wenig zu tun. Terrassenparkett, auch als Gartenparkett oder Holzdecks im Handel, besteht aus formstabilen, ofengetrockneten und nicht faulenden, vorwiegend tropischen Holzarten wie Bangkirai, Merbau, Ipé, Tali, Teak oder Padouk. Die Oberfläche ist geriffelt oder genutet und damit rutschfest. Parkettstäbe aus solchen Hölzern werden auch rund um Hotelpools verlegt, insbesondere im Mittelmeerraum, da sich Holz nicht so aufheizt wie Marmor oder Bodenkeramik und man demnach auch bei 40° Außentemperatur noch das Schwimmbad benutzen kann, ohne sich die nackten Füße zu verbrennen. Auch nicht tropische Hölzer wie Hackberry oder Esche können in der Variante von Thermoholz für den Einsatz auf Terrassen geeignet sein. Das gilt erst recht für WPC, also Stäben aus dem Verbundwerkstoff von Holz und Kunststoff.

Textur

siehe Maserung.

Thermoholz

Thermoholz wird in Trockenkammern über mehrere Stunden bei bis zu 250° erhitzt, wobei es einen Großteil seiner Feuchtigkeit verliert. Durch dieses Verfahren wird Thermoholz, das insbesondere aus Nadelholz hergestellt wird, restistenter gegenPilzbefall. Das Holz quillt und schwindet weniger und ist überall dort ideal, wo Schwankungen bei der Luftffeuchtigkeit auftreten. Thermoholz wird nicht imprägniert, ist dennoch aber sehr gut als "Gartenholz" geeignet und eine Alternative zu tropischen Hölzern.

Thermowood

Holz, das in einer 24-stündigen Hitzebehandlung zwischen 200 und 250° eine besondere Formstabilität erhält. Die Aufnahmefähigkeit für Feuchtigkeit sinkt; Thermowood hat kaum noch Neigung zu Quell- und Schwindvorgängen. Außerdem wird die Oberfläche gehärtet. Da es spröder ist, kann es jedoch nicht so stark belastet werden, wie normal getrocknetes Holz. Thermowood eignet sich damit also nur eingeschränkt als Bauholz. Weil die Hitzebehandlung Thermowood relativ resistent gegen Schimmel und Fäulnis gemacht hat, eignet es sich sehr gut für Fassadenbekleidungen, wobei auf Holzschutzbehandlungen leicht verzichtet werden kann.

T-Holz

Schwedischer Begriff für nach Festigkeit sortiertes Holz gemäß den Richtlinien T30, T24 und T18.

Thuja

siehe Lebensbaum

Tiefenschutz

in der Holzwirtschaft spricht man von Tiefenschutz, wenn das Holzschutzmittel mehr als 10 mm tief eingedrungen ist.

Tigersäge

siehe Reciprosäge

Tigerwood

siehe Muiracatiara.

Tischbohrmaschine

Die Tischbohrmaschine ist quasi der kleine Bruder einer Ständerbohrmaschine. Sie besitzt einen verstellbaren Tisch, auf den das zu bohrende Werkstück aufgelegt oder eingespannt werden kann. Eine Erweiterung der Tischbohrmaschine ist die Radial-Tischbohrmaschine. Diese ist in alle Richtungen schwenk-, auszieh- und klappbar. Tischbohrmaschinen ermöglichen im Gegensatz zu handgeführten Bohrmaschinen ein präzises Bohren in Holz, Stahl, Kunststoff oder Nichteisen-Metallen.

Tischfräse

vielseitig einsetzbare Profimaschine zum fälzen, profilieren und nuten von Plattenkanten und Leisten.

Tischkreissäge

Sägemaschine zum Ablängen von Brettern und Platten.

Tischler

Tischler ist ein in manchen Gegenden auch als Schreiner bezeichneter Lehrberuf mit einer Ausbildungszeit von drei Jahren. Wer den Beruf ergreift, sollte Freude am Umgang mit dem Werkstoff Holz haben, kreativ und handwerklich begabt sein. Auch eine Veranlagung zum Technischen Zeichnen muss vorhanden sein, denn es werden Zeichnungen nach Kundenwünschen erstellt. Nach der Auswahl des richtigen Holzes wird dieses gesägt, gefräst, gebeizt oder poliert. Tischler führen auch Furnierarbeiten aus, haben Umgang mit Hobel, Oberfräse und Schleifgeräten und verbinden die einzelnen Teile durch Schrauben oder Leimen. Als Bauschreiner fertigt er Fenster, Türen oder Treppen. Im Innenausbau fertigen und montieren Tischler Raumteiler sowie Wamd- und Deckenbekleidungen. Kreativität ist beim Bau von Möbelstücken angesagt. Ein wichtiges Aufgabengebiet ist auch die Restaurierung und Reparatur alter Möbel, bei denen die Bauart und der Baustil beachtet werden müssen.

Tischlerplatten

Sie bestehen aus einer stärkeren, massiven Mittellage und dem beidseitigen Deckfurnier. Beliebtes Trägermaterial für den exklusiven Möbelbau.

T-Nutfräser

Ein T-Nutfräser ist ein Fräser für eine Oberfräse. Er wird zum Fräsen von T-Nuten und Bilderschlitzen (Schlüsselloch) in Massivholz und Plattenwerkstoffen verwendet.

Tonholz

Bezeichnung für Spezialhölzer, die für den Bau von Musikinstrumenten verwendet werden. Allgemein bekannt dürfte sein, daß das Griffbrett und die Schnecken einer Violine oder eines Cellos aus Ebenholz gefertigt werden.

Totäste oder Totholz

abgestorbene, also "tote" Äste, die sich noch am Baumstamm befinden oder abgebrochen auf dem Waldboden liegen.Totholz ist leicht zu erkennen an der aufgebrochenen oder abgefallenen Rinde. Da tote Äste eines alten Baumes einige Zentner wiegen können, müssen Förster, Parkverwaltungen und natürlich auch Privatpersonen, die Bäume in ihrem Garten haben, dafür Sorge tragen, dass Totholz am Baum abgesägt wird. Totäste können plötzlich abbrechen und Menschen verletzen oder töten. Totholz ist holzwirtschaftlich fast wertlos. Allenfalls kann Totholz von Eiche, Buche oder Birke als Kaminholz verwendet werden. Naturschützer schlagen vor, sog. Totholzmauern anzulegen, um Lebensraum für Insekten zu schaffen.

Traglattung

Als Traglattung wird ein Gerüst aus Holz-Latten in einem bestimmten Abstand bezeichnet, an dem Paneelen an Wand oder Decke befestigt werden. Auch bei der Dacheindeckung gibt es eine Traglattung. Dort hat die Traglattung die Aufgabe, die Dachziegel oder andere Dacheindeckungen wie Bitumenwellplatten zu halten. Beim Dach wird die Traglattung meist genagelt, bei der Verlegung von Paneelen wird sie meist geschraubt. Der Abstand der Latten ist abhängig vom Gewicht und der Art des verwendeten Materials. Die Traglattungen werden häufig quer auf eine Konterlattung aufgeschraubt. Die Traglattung wird mitunter auch als Sparschalung bezeichnet.

Tränken

Unter "tränken" versteht man im Holzhandel tauchimprägnierte, also "getränkte" Bretter oder Balken. Hierbei besitzt nicht jedes Holz die gleiche Tränkbarkeit. Die Tränkfähigkeit wird zum Beispiel durch die Holzfeuchtigkeit und Holzstruktur bestimmt. Zudem ist die Tränkbarkeit des Holzes in tangentialer oder radiale Richtung schlechter als in Faserrichtung. Die verschiedenen Holzarten werden in Tränkbarkeitsklassen unterteilt. Splint- und Kernholz sind hierbei grundsätzlich nicht identisch.

Traubeneiche

Die Traubeneiche hat ihren Namen daher, dass ihre Früchte - also die Eicheln -zu 2 bis 6 Stück traubenartig beisammen hängen im Gegensatz zur Stieleiche, bei der die Eichel einzeln an einem langen Stil sitzt. Die Traubeneiche verfügt in der Regel bis in den Wipfel über einen geraden Stamm, was sie schon zur Zeit der alten Römer zu einem idealen Material für die Fundamentierung machte. Die Traubeneiche ist nach der Stieleiche die zweitwichtigste Eichenart in Mitteleuropa.

Trauerweide

eine Spezies der Weiden, die ihre dünnen Zweige bis zum Erdboden herunterhängen läßt, als wenn sie trauern würde. Der Effekt kommt auch in der botanischen Bezeichnung zum Ausdruck: Salix alba tristis. Aus den biegsamen Zweigen werden Weidenkörbe geflochten.

Traufpunkt

Als Traufpunkt wird der Schnittpunkt zwischen Dachhaut und senkrechter Außenwand bezeichnet. Geometrisch gesehen bildet sich hier zwar eine Linie, doch betrachtet man diese Linie in einer Schnittzeichnung, die senkrecht dazu erstellt wird, erscheint diese als Punkt. Der Traufpunkt ist ein sensibler Punkt an der Baukonstruktion, da hier zwei verschiedene Bauteile aufeinander treffen, die so miteinander verbunden werden müssen, dass Wasser und Schnee keinen Schaden anrichten können. Auch die Wärmedämmung darf an dieser Stelle nicht unterbrochen werden, gleichzeitig ist aber auch die Unterlüftung der Dachdeckung sicherzustellen.

Trio-Balken

siehe Duo-Balken

Trockene Hölzer

Hölzer, die für die Verarbeitung in unserem Klima den idealen Feuchtegehalt haben, denn absolut trocken dürfen Hölzer nicht sein. Für Holz, das im Außenbereich verarbeitet wird, liegt der Feuchtegehalt bei 12 bis 15%, bei Holz für Innenräume bei 8-12%.

Trockenfäule

Trockenfäule bezeichnet den Zerfall von reifem Holz, der durch Infizierung mit verschiedenen Pilzen ausgelöst wird. Eine der bekanntesten Trockenfäule auslösenden Arten ist der Echte Hausschwamm. Die Pilzfäden durchwachsen das Holz und ernähren sich von der Cellulose der Holzfasern. Das Holz wird dabei zersetzt und porös, auch wenn es oberflächlich gesund erscheint. Der Name "Trockenfäule" stammt von der pulvrigen Konsistenz des zerfallenden Holzes. Er ist jedoch irreführend, weil der Pilz zum Überleben auch Wasser benötigt. Völlig trockenes Holz kann nur befallen werden, wenn sich in der Umgebung genügend Feuchtigkeit findet, etwa wenn ungeschützte Holzschichten an den Außenseiten von Häusern bis zur an sich trockenen Innenseite reichen. Die sicherste Methode, eine Holzkonstruktion vor der Trockenfäule zu schützen, besteht daher darin, das Eindringen von Feuchtigkeit zu vermeiden.

Trocknung

Unterschieden wird zwischen der technischen ("künstlichen") Trocknung und der Freilufttrocknung. Die künstliche Trocknung erfolgt in Kammern oder Durchlaufkanälen. Durch computergesteuerte Regelung können wesentlich kürzere Trocknungszeiten und niedrigere Endfeuchtigkeiten erreicht werden als bei der Freilufttrocknung. Vielfach erfolgt auch eine Vortrocknung im Freien und anschließend eine technische Endtrocknung.

Trogtränkung

Die Trogtränkung ist ein Verfahren des chemischen Holzschutzes. Bei der Trogtränkung wird das zu schützende Holzteil in einem mit Holzschutzmitteln gefüllten Trog gelagert. Diese Lagerung dauert von einigen Stunden bis mehreren Tagen, so dass die Holzschutzmittel tief ins Holz eindringen können. Steht der Trog im Freien, muss er abgedeckt werden, damit Regenwasser weder das Konzentrat verändert, noch den Trog zum Überlaufen bringt. Angewendet wird die Trogtränkung vor allem bei Schutzsalzimprägnierungen (für C-Salze sind Trogtränkverfahren verboten).

Tulpenbaum

siehe Whitewood

Tunnelsprühverfahren