Das große Holz-Lexikon

Alles zum Thema "R"

Rahmeneckverbindung

Eine Rahmeneckverbindung ist eine besondere Art der Holzverbindung. Die Verbindung von Rahmenecken sind von sehr großer Bedeutung, kommen Rahmen in der Regel doch ein tragende oder aussteifende Rolle in einer Konstruktion zu. Rahmen dürfen sich nicht verziehen, sei es der Fensterrahmen, Türrahmen oder Möbelrahmen. Dabei kommt es vor allem auch auf die richtige Holzwahl, eine fachgerechte Ausführung und auf die Wahl der Verbindung an. Gebräuchliche Verbindungen sind beispielsweise die Überblattung, Schlitz und Zapfen, gefederte Rahmeneckverbindung und gedübelte Rahmeneckverbindung. Bei der Holzauswahl werden astfreie Herzbretter bevorzugt, da sich sonst das Holz verzieht. Auch schräg angeschnittene Schlitze oder Zapfen sowie ungenau sitzende Dübel können den Rahmen verziehen.

Ramin

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Ramin ist eine südostasiatische Laubholzart. Sie besitzt einen gelblichen Splint und einen gelblich bis hellbraunen Kern. Das Holz dunkelt leicht nach, ist mäßig hart und ziemlich fest. Ramin ist nicht witterungsfest und anfällig für Pilz- und Insektenbefall. Für Außenverkleidungen ist das Holz daher ungeeignet. Dafür ist Ramin gut zu bearbeiten und auch die Oberflächenbehandlung ist gut. Aus Ramin werden Profilbretter für den Innenausbau oder Furniere hergestellt. Zudem ist es ein wichtiges Leistenholz und fungiert mitunter als Eicheersatz. Für das Holz sind im südostasiatischen Raum eine ganze Reihe weiterer lokaler Bezeichnungen im Gebrauch, von denen aber im internationalen Handel eigentlich nur noch der Handelsname Melawis in Malaya häufiger verwendet wird.

Rammpfahl

Rammpfähle werden aus einheimischen oder exotischen Hölzern hergestellt, die keine Imprägnierung benötigen. Sie werden für Uferbefestigungen, Landungsstege oder Fundamentgründungen eingesetzt. Für lange Haltbarkeit bekannt sind Rammpfähle aus Bongossi, Greenhart, Basralocus und Ulin.

Ranchzaunbohlen

starke, meistens gehobelte Bretter, deren Schnittkanten nicht "besäumt", also naturbelassen sind. Folglich sind diese Bohlen sehr unregelmäßig.

Randschutz

wenn ein Holzschutzmittel etwa 10 mm tief in das Holz eindringt, spricht man von einem Randschutz.

Räuchereiche

In einer Räucherei behandeltes Eichenholz, dass durch das Räuchern eine dunkelbraune Optik angenommen hat. Räuchereiche wird vor allem zur Herstellung hochwertigsten Massivparketts verwendet. Parkett aus Räuchereiche ist so robust, dass es auch als Industrieboden verlegt wird.

Räucherei/räuchern

nicht nur Wurst, Schinken und Aale werden geräuchert, auch Holz, vor allem Eiche. In Lohnräuchereien wird unter Wärme und Druck gedämpfte Eiche mit Ammoniak behandelt, bis sie einen dunklen bis schwarzen Farbton angenommen hat und "durchgehend kerngeräuchert" ist (also bis auf das Kernholz). Auch kerngeräucherte Esche und Buche wird angeboten, u.a. auch als Parkett. Buche erhält durch Räuchern einen cognacfarbenen Ton.

Rauhspund

Rauhspund ist ein historischer, aber auch heute noch gültiger Gattungsbegriff für ursprünglich "rauhe", also nicht gehobelte, aber gespundete (siehe spunden) Bretter. Rauhspund ist ideales Bauholz für Dachböden, Dachschalungen oder Böden und Decken von Gartenhäusern. Heute wird Rauhspund meistens auf der Sichtseite einseitig gehobelt angeboten, vielfach ist es auch auf der Rückseite gehobelt. Rauhspund ist entweder roh oder tauchimprägniert im Handel und wird aus Nadelholz hergestellt.

Raummeter

1cbm Stapelholz mit Zwischenräumen

Reciprosäge

Eine Reciprosäge oder Tigersäge ist so etwas wie ein elektrischer Fuchsschwanz. Sie ist universell einsetzbar für unterschiedliche Materialien und für eine hohe Schnittleistung. Das Sägeblatt frisst sich durch Pendelhub-Bewegungen durch das Material. Die Reciprosäge ist beliebt beim Sanitärinstallateur, wenn eine alte Heizung rausgerissen wird. Hier hat die Reciprosäge mehr oder weniger die Flex ersetzt. Im Trockenbau wird die Reciprosäge zum Zuschneiden von Profilen verwendet. Mit einer leistungsstarken Maschine und geeigneten Sägeblättern kann man sogar Stein schneiden.

Red Alder (Alnus rubra)

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Red Alder ist an der amerikanischen Westküste kommerziell das häufigste im Handel erhältliche Laubholz. Frisch geschnitten ist das Holz meist weiß. Unter Lichteinwirkung dunkelt es aber hellbraun mit gelber oder rötlicher Tönung nach. Kernholz ist nur bei älteren Bäumen ausgebildet, ohne sichtbare Grenze zwischen Splint und Kern. Das Holz ist ziemlich geradfaserig mit gleichmäßiger Struktur. Red Alder lässt sich gut maschinell bearbeiten und ausgezeichnet drechseln und polieren. Es wird daher gerne für Drechsel- und Schnitzarbeiten verwenden. Aber auch Möbel, Küchengeräte, Küchenschränke und Türen lassen sich aus Red Alder hervorragend herstellen.

Red Elm (Ulmus rubra)

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Dieser Laubbaum aus der Familie der Ulmen ist im Osten und Mittleren Westen der USA beheimatet. Red Elm hat einen grauweißen bis hellbraunen schmalen Splint. Das Kernholz ist rotbraun bis dunkelbraun. Das mäßig schwere, harte und steife Holz ist recht leicht zu bearbeiten. Es läßt sich gut nageln, schrauben und verleimen. Wegen des schrägen Faserverlaufs ist das Holz jedoch schwer zu spalten. Beim Schleifen, Beizen und Polieren ergibt sich eine gute Oberfläche. Red Elm verwendet man für Möbel, Wandschränke, Fußböden, Innenausbau, Vertäfelungen und Särge.

Redwood

Das sehr leichte Nadelholz ist in einer nur kleinen Region der nordamerikanischen Westküste verbreitet, wo es einmal in großen Mengen vorkam. Die Bäume werden ungewöhnlich groß mit einem Durchmesser bis 7 m und einer Länge von bis zu 70 m. Der Splint ist weiß bis gelblich grau, das Kernholz (trocken) zunächst rötlich mit leicht violetter Tönung, nach längerer Belichtung rötlich braun und matt glänzend. Das Holz wird im Innenausbau für Akustik-, Wand- und Deckenbekleidungen, Raumteiler, Leisten und Rahmenwerk verwendet. Wegen der guten Witterungsfestigkeit wird es auch im Außenbau für Fassaden, Wand-, Balkon- und Garagentor-Verkleidungen, Windfedern, Dachunterschläge, Stirnbretter, Fensterläden, Pergolen und in Feuchträumen, wie in Schwimmhallen oder Badezimmern eingesetzt.

Redwood (Sequoia sempervirens)

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Das sehr leichte Nadelholz ist in einer nur kleinen Region der nordamerikanischen Westküste verbreitet, wo es einmal in großen Mengen vorkam. Die Bäume werden ungewöhnlich groß mit einem Durchmesser bis 7 m und einer Länge von bis zu 70 m. Der Splint ist weiß bis gelblich grau, das Kernholz (trocken) zunächst rötlich mit leicht violetter Tönung, nach längerer Belichtung rötlich braun und matt glänzend. Das Holz wird im Innenausbau für Akustik-, Wand- und Deckenbekleidungen, Raumteiler, Leisten und Rahmenwerk verwendet. Wegen der guten Witterungsfestigkeit wird es auch im Außenbau für Fassaden, Wand-, Balkon- und Garagentor-Verkleidungen, Windfedern, Dachunterschläge, Stirnbretter, Fensterläden, Pergolen und in Feuchträumen, wie in Schwimmhallen oder Badezimmern eingesetzt.

Reißboden

Der Reißboden ist im Prinzip ein Reißbrett im Großen. Im Maßstab 1:1 werden auf dem Reißboden Baukonstruktionen angerissen und aufgezeichnet. Auf dem Reißboden wird zum Beispiel auch der Abbund einer Holzkonstruktion vorgenommen. Da früher auch mit einer Schlagschnur gearbeitet wurde, wird der Reißboden mitunter auch als Schnürboden bezeichnet. Bekannt ist der Reißboden schon aus dem klassischen griechischen Tempelbau, auch in der frühen Baukunst des fernen Ostens oder des Orients bediente man sich an diesem Hilfsmittel. Heutzutage kommen Reißboden kaum mehr zum Einsatz, CAD-Programme und riesige Plotter haben die Aufgabe übernommen.

Relative Luftfeuchtigkeit

das Verhältnis der herrschenden Feuchtigkeit zum gesättigten Zustand, Angabe normalerweise in Prozenten

Restquerschnitt

Restquerschnitt ist die Bezeichnung für den nicht geschädigten Teil eines Holzquerschnittes. Der Restquerschnitt bezieht sich auf den ursprünglichen Querschnitt und ist zur Beurteilung der Tragfähigkeit einer Altbausubstanz von elementarer Bedeutung. Um eine relevante Tragfähigkeitsbewertung vornehmen zu können, muss der Restquerschnitt zum Beispiel eines Balkens an mehreren Stellen bestimmt werden. Als relevante Stellen sind hier die Auflagerpunkte, Knotenpunkte und die Mitte von liegenden Bauteilen (z.B. Biegeträger) zu nennen.

Retification-System

Retification-System ist ein Verfahren zur Herstellung von Thermoholz. Bei der Retification wird das Holz auf zwölf Prozent Feuchte getrocknet und danach in einer stickstoffhaltigen Atmosphäre mit weniger als zwei Prozent Sauerstoff langsam auf 210 bis 240°C erhitzt. So wird aus normalem Holz ein Thermoholz, das besonders haltbar ist und manche Tropenhölzer ablösen kann.

Riegel

Bezeichnung in der Holzwirtschaft für quer zum Faserverlauf angeordnete Streifen, die nur bei Laubhölzern anzutreffen sind, insbesondere beim Riegelahorn.

Riegelahorn

Der Riegelahorn wächst in Mittel- und Südeuropa, sein Furnieren wird in der Möbelindustrie verarbeitet. Typisches Kennzeichen ist die Streifenbildung in der Maserung. Riegelahorn ist auch ein begehrtes und teures Instrumentenholz, vor allem für den Gitarrenbau.

Riffelbrett

Riffelbretter werden speziell für den Außenbereich hergestellt, nämlich für den Bau von Terrassen aus Holz bzw. für den Belag von Balkonen. Der Holzhandel führt hauptsächlich einseitig geriffelte und kesseldruckimprägnierte Riffelbretter aus nordischer Kiefer mit Stärken zwischen 22 bis 28 mm, Breiten zwischen 95 und 170 mm und Längen von 450 cm. Wegen ihrer Unverwüstlichkeit stark gefragt, wenn auch wesentlich teurer, sind Riffelbretter und geriffelte Balken aus tropischem Bangkirai, die auch zwei- und vierseitig geriffelt angeboten werden.

Rifts

Als "Rift" werden im Radialschnitt gesägte Bretter bezeichnet, bei denen der Winkel zwischen Jahresringen und Brettseiten zwischen 60 und 90° liegt (siehe Spiegelschnitt). Rifts besitzen eine größere Stabilität als die sog. Seitenbretter. Durch die stehenden Jahrringe sind die Bretter und Bohlen besonders widerstandsfähig gegen Verwerfen.

Rillennagel

siehe Sondernagel

Rindenscheiben

schräg aus nicht entrindeten Erlen oder Birken herausgeschnittene Scheiben, die für Deko- oder Souvenirzwecke verwendet werden. Rustikale Buffets werden z.B. auf Rindenscheiben angerichtet. Rindenscheiben werden auch folkloristisch bemalt und in Fremdenverkehrsorten als Souvenirs angeboten.

Ringriss

Ringrisse treten bei gefälltem Kernholz auf. Sie folgen den Jahresringen und sind an ihrer großen Ausdehnung in Längsrichtung des Holzes zu erkennen. Weitere Bezeichnungen für Ringrisse sind Ringschäle und Kernschäle. Als Ringriss bezeichnet man Risse, die weniger als 50 % der Jahrringgrenze folgen. Wenn die Risse mehr als 50 % der Jahrringgrenze folgen und die Ablösung auf den Befall von holzzerstörenden Pilzen zurückzuführen ist, spricht man von Ringschäle. Kernschäle schließlich ist die vollständige Ablösung innerhalb eines Jahrringes vom inneren Kern. Ringrisse entstehen bei plötzlicher Veränderung der Jahrringbreite durch plötzliche Lichtstellung oder Überalterung des Baumes.

Ringschäle

siehe Ringriss.

Rippenplatten

entstanden im Stahlbeton-Fertigbau, werden solche Platten inzwischen auch aus Holz und Holzwerkstoffen hergestellt. Sie sind in der Lage, große Spannweiten bei hoher Belastung und geringem Materialeinsatz zu überbrücken.

Rispenband

Rispenbänder sind gelochte Endlosbänder aus Stahlblech. Die Bänder dienen nach DIN 1052 der Aussteifung eines Dachstuhls. Windrispenbänder aus Stahl stellen die verbreitetste Variante zur Aussteifung der Giebelwände und zur Stabilisierung der Dachkonstruktion dar. Diese müssen stets paarweise mit gegenläufiger Neigung angeordnet werden, da sie nur Zugkräfte aufnehmen können. Sie werden angenagelt und müssen straff gespannt werden. Dies geschieht mit speziellen Rispenband-Spannclips oder einem Rispenbandspanner. Ein Rispenband ist 2 mm stark und üblicherweise 40 mm breit ist, wobei auch 60 mm breite Bänder erhältlich sind. Die Bänder werden in Rollenform geliefert, wobei die Rollen auch in einen Rispenbandabroller eingehängt werden können.

Risse

meist durch Trocknungsvorgänge, Spannungen und Belastungen verursachte Fehler, die die Stabilität des Holzes verringern.

Robinie

In den südöstlichen USA beheimateter Laubbaum mit hervorragenden technischen Eigenschaften, einer hohen natürlichen Dauerhaftigkeit und einem oft dekorativen Aussehen. Das Holz im frischen Zustand gelblicholiv bis hellbraun, unter Lichteinfluß nachdunkelnd zu goldbraun oder hell lederbraun. Es ist schwer und hart mit entsprechend guten Festigkeitswerten, die deutlich über denen der Eiche liegen. Im Außenbereich eignet es sich allgemein als Konstruktionsholz (bei größeren Abmessungen verleimt) im Garten- und Landschaftsbau sowie für Fahrzeugaufbauten, Türen und Fenster, Tore, Zäune. Im Innenbereich kann es fürTreppen, Parkett sowie Klein- und Sitzmöbel eingesetzt werden.

Robinie (Robinia pseudoacacia)

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In den südöstlichen USA beheimateter Laubbaum mit hervorragenden technischen Eigenschaften, einer hohen natürlichen Dauerhaftigkeit und einem oft dekorativen Aussehen. Das Holz im frischen Zustand gelblicholiv bis hellbraun, unter Lichteinfluß nachdunkelnd zu goldbraun oder hell lederbraun. Es ist schwer und hart mit entsprechend guten Festigkeitswerten, die deutlich über denen der Eiche liegen. Im Außenbereich eignet es sich allgemein als Konstruktionsholz (bei größeren Abmessungen verleimt) im Garten- und Landschaftsbau sowie für Fahrzeugaufbauten, Türen und Fenster, Tore, Zäune. Im Innenbereich kann es fürTreppen, Parkett sowie Klein- und Sitzmöbel eingesetzt werden.

Rohdichte

Verhältnis von Holzmasse zu Holzvolumen mit Zellhohlräumen. Die Rohdichte ist vom Wassergehalt abhängig.

Rohhobler

Rohhobler sind Bretter, die in der Hobelindustrie, in Möbelfabriken oder in Sägewerken zu Profilbrettern weiterverarbeitet oder oder zur Außenschalung verwendet werden. Rohhobler gibt es in Längen von zwei bis sechs Metern und Breiten von 8 bis 30 Zentimetern. Die Stärke von Rohhoblern beträgt standardmäßig 18, 24 oder 30 Millimeter.

Rohspanplatte

umweltschonend aus Resthölzern hergestellte, biologisch unbedenkliche Spanplatte, die als Trägerplatte in allen Bereichen der Möbelindustrie und anderen Betrieben eingesetzt wird.

Rosen

als Rosen bezeichnet man Astnarben, die vorwiegend an grobrindigen Holzarten vorkommen.

Rosenholz

Rosenholz ist in Brasilien und östliches Südamerika heimisch. Die Holzfarbe ist gelblichrosa mit unregelmäßigen roten Streifen, der glänzende Splint ist weisslichgelb. Das sehr harte Holz ist dicht und spröde, leicht und glatt spaltbar, gut zu drehen und messerbar, aber sehr schwer zu bearbeiten. Es ist gut zu polieren aber schlecht zu verleimen. Verwendet wird es für Luxusartikel, Furnier, Klavierbau und kostbare Möbel. Es wird als teuerstes und schönstes Holz bezeichnet.

Rückepferde

Kaltblüter, die von unseren Vorfahren in der Forstwirtschaft eingesetzt würden, um gefällte Bäume mit speziellem Zuggeschirr aus dem Wald zu "rücken" und zu ziehen. Die mächtigen Pferde werden heutzutage wieder verstärkt eingesetzt, weil sie Jungbäume weit weniger verletzen oder vernichten, als Zugmaschinen.

Rundblockbohle

diese Rundstammbohlen werden meistens für den Bau von Blockbohlenhäusern verwendet. Diese Bohlen werden so verarbeitet, daß eine breite Nut in der Unterseite in eine ebenso breite Feder auf der Stammoberseite paßt.

Runddübel

Am häufigsten werden Holzbretter mit Runddübeln verbunden. Ein Runddübel wird meistens aus Buchenholz hergestellt und ist in verschiedenen Durchmessern und Längen erhältlich. Er wird in ein vorgebohrtes Loch gesteckt und erhält seine Festigkeit im Holz durch die Zugabe von Holzleim. Um eine möglichst große Festigkeit zu erreichen, befinden sich dazu auf der Oberfläche des Holzdübels kleine Längsrillen, auch Riffelung genannt. Wird nun Leim in das Dübelloch gegeben und anschließend der Dübel eingesteckt, wird der Leim durch die Längsrillen am Dübel vorbeigepresst. Jeder Tischler oder Schreiner arbeitet mit Runddübeln, wenn er Holzteile möglichst schnell, unkompliziert und äußerst fest verbinden möchte. Auch der Heimwerker kann sich dieser höchst effektiven Methode leicht bedienen. Dabei können Holzdübel sichtbar oder unsichtbar im Holz eingebohrt werden. Während auch ein ungeübter Heimwerker beim sichtbaren Einbohren von Holzdübeln auf Anhieb gute Ergebnisse erzielt, gestaltet sich das unsichtbare Verbinden von Holzteilen mit Runddübeln schon wesentlich schwieriger. Hier müssen die beiden Holzteile auf den Innenseiten angebohrt werden und die beiden Bohrlöcher einander genau gegenüberliegen. Weil die gewünschte und erforderliche Bohrgenauigkeit durch das bloße Anzeichnen des Bohrmittelpunkts mit Bleistift und Zollstock selten erreicht wird, helfen bei der Positionierung der Dübel so genannte Dübelhilfen oder Dübelschablonen.

Rundholz

Teil des gesägten und von Zweigen und Ästen befreiten Baumstammes.

Rundprofil

Bezeichnung für ein Profilbrett, das durch Bearbeitung mit Hobel- und Fräsmaschine abgerundete Kanten erhalten hat.

Rundsäulen

aus Leimholzblöcken gedrechselte und danach feingeschliffene Holzsäulen, die dekorative, aber auch statische Aufgaben erfüllen können.

Rundschälfurniere

Rundschälfurniere werden durch Schälen eines rotierenden, zentrisch eingespannten Stammes hergestellt. Bei den meisten Holzarten zeigen sie eine unruhige, unnatürliche Zeichnung. Auf der Rückseite treten feine Schälrisse auf.

Rüster

Rüster findet man in Europa bis Südskandinavien, sowie in den USA und Kanada. Rüster ist eine Ulmenart, deren Splint schmal und grau ist. Das Kernholz ist grau bis rotbraun, an der Kern-Splint Grenze sind gelegentlich Farbstreifen. Leider ist Rüster nicht witterungsfest und hat eine starke Neigung zum reißen und verwerfen. Auch ist das Holz anfällig für Pilz- und Insektenbefall. Verwendet wird Rüster als Ausstattungs- und Konstruktionsholz für mittlere Beanspruchung im Innenausbau und für Sitzmöbel.

Rüster (Ulmus)

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Rüster findet man in Europa bis Südskandinavien, sowie in den USA und Kanada. Rüster ist eine Ulmenart, deren Splint schmal und grau ist. Das Kernholz ist grau bis rotbraun, an der Kern-Splint Grenze sind gelegentlich Farbstreifen. Leider ist Rüster nicht witterungsfest und hat eine starke Neigung zum reißen und verwerfen. Auch ist das Holz anfällig für Pilz- und Insektenbefall. Verwendet wird Rüster als Ausstattungs- und Konstruktionsholz für mittlere Beanspruchung im Innenausbau und für Sitzmöbel.

Ryoba

Die Ryoba ist eine spezielle Japansäge