Das große Holz-Lexikon

Alles zum Thema "P"

Packholz

siehe Holzstakung.

Padouk

man unterscheidet diese Holzart in "Afrikanisches Padouk" und "Manial Padouk" aus Ost- und Südasien. Das Holz wird u.a. für den Bau von Holzblasinstrumenten verwendet. Das Holz aus Afrika ist dunkelbraun mit violetten Streifen, die asiatische Variante ist goldgelb bis ziegelrot und teilweise stark gezeichnet.

Padouk (Pterocarpus soyauxii)

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Padouk wächst auf den Kontinenten Afrika und Asien, wobei es in Afrika weitaus häufiger zu finden ist. Padouk - auch Korallenholz genannt - hat eine hell- bis dunkelrote, auch oft dunkelbraunrote Farbe. Durch die leicht farbig gestreifte Struktur und den natürlichen Glanz wirkt das harte und feste Holz sehr dekorativ. Das Holz ist gut zu verarbeiten und eignet sich hervorragend als Fußboden- und Thekenholz oder für den Fahrzeugbau.

Paintersboard

Paintersboard bedeutet wörtlich übersetzt "Holzplatte für den Maler". Schon die alten Meister malten auf Holz, allerdings besteht das moderne Paintersboard nicht aus Massivholz, sondern aus einer leichten Mittellageaus Nadelholz oder Gabun und ist aufgrund seines geringen Gewichts insbesondere für den Kulissenbau geeignet, zumal die weiße Decklage aus Papier mit wasserlöslichen Farben bemalt werden kann. Die Platten gibt es in Stärken zwischen 8 und 28 mm.

Palisander (ostindisch)

Den ostindischen Palisander findet man in Indien, Sri Lanka und Indonesien. Der Splint des ostindischen Palisanders ist gelblich und 4 cm bis 6 cm breit, das Kernholz ist dunkelbraun bis violett, von dunklen Adern fast regelmäßig gestreift. Durch Lichteinwirkung entsteht später ein Verlust an Farbtiefe. Palisander läßt sich gut trocknen und hat nur wenig Neigung zum Reißen und Werfen, jedoch sollte einer Lufttrocknung der Vorzug gegeben werden. Auch ist das Holz hart und witterungsfest. Palisander ist ein hervorragendes Ausstattungsholz und Furnier für wertvolle Möbel und feinen Innenausbau.

Palisander (rio)

Der Rio Palisander wächst in Südamerika und zwar im vom östliches Brasilien bis Argentinien. Der Splint ist weiß und breit. Das Kernholz ist gelb-, schokoladen- bis violettbraun und dunkelrot, von beinahe schwarzen Zonen unregelmäßig gestreift. Der Palisander ist mit allen Werkzeugen gut zu bearbeiten, leicht zu drechseln und zu polieren. Das Holz läßt sich außerdem gut Verleimen und Lackieren. Rio-Palisander ist ein hervorragendes Ausstattungsholz und Furnier für wertvolle Möbel und feinen Innenausbau, Vertäfelungen, Parkett, Drechselarbeiten.

Palisander [rio] (Dalbergia nigra)

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Der Rio-Palisander wächst in Südamerika und zwar vom östliches Brasilien bis Argentinien. Der Splint ist weiß und breit. Das Kernholz ist gelb-, schokoladen- bis violettbraun und dunkelrot, von beinahe schwarzen Zonen unregelmäßig gestreift. Der Palisander ist mit allen Werkzeugen gut zu bearbeiten, leicht zu drechseln und zu polieren. Das Holz läßt sich außerdem gut Verleimen und Lackieren. Rio-Palisander ist ein hervorragendes Ausstattungsholz und Furnier für wertvolle Möbel und feinen Innenausbau, Vertäfelungen, Parkett, Drechselarbeiten. Jedoch steht das Holz in der CITES-Liste für verschärften Artenschutz. Sofern für dieses Holz (auch für kleinste Stücke) keine CITES-Vermarktungs­bescheinigung vorliegt, darf es nicht genutzt und gehandelt werden.

Palmenholz

die Kokospalme trägt nach etwa 60 Jahren keine Früchte mehr. Deshalb wurden bisher alte Plantagenbestände einfach niedergebrannt. Inzwischen hat man entdeckt, daß sich das Holz auch für die Möbelproduktion gut eignet. Es bleibt abzuwarten, wann Paneele und Parkett aus Palmenholz bei uns in den Handel kommen.

Pappel

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Die Pappel ist ein schnellwachsender Laubbaum, dessen Holz weich und generell fäulnisgefährdet ist. Dennoch sind die Bretter aus Pappelholz zäh und relativ rißfest, weshalb Pappelholz als sog. Wirtschaftsholz für den Bau von Kisten, vor allem aber für die Herstellung von Streichhölzern eingesetzt wird. Als Bauholz kann das weiße, aber auch rötlich bis braune Pappelholz nicht verwendet werden - mit einer Ausnahme: Aus maschinell hergestellten Pappelspänen wird durch Verleimung und Pressung ein sehr widerstandsfähiges Bauholz hergestellt.

Pappel

schnellwachsender Baum, dessen Holz absolut ungeeignet für eine Weiterverarbeitung ist - mit einer Ausnahme: Aus maschinell hergestellten Pappelspänen wird durch Verleimung und Pressung ein sehr widerstandsfähiges Bauholz hergestellt.

Parallelverband

Der Parellelverband ist ein Verlegemuster für Parkett. Der Parallelverband ist ähnlich einfach zu verlegen wie das Würfelmuster. Dadurch, dass die Stäbe alle in einer Richtung liegen, ist er optisch ruhiger. Parkett im Parallelverband wird vor allem Puristen und Anhänger eines sachlichen, schnörkellosen Stils erfreuen. Das Verlegemuster ist aus dem modernen und jungen Wohnen kaum mehr wegzudenken. Wechselt sich eine Reihe von parallel nebeneinander liegenden Stäben mit einer quer dazu liegenden Einzelreihe ab, wird von einem Leitermuster gesprochen.

Parkett

seit Jahrhunderten bewährter Holzbodenbelag. Parkett wird in Einschicht- und Mehrschichtparkett unterschieden. Informieren Sie sich bitte weiter unter den Stichworten Stabparkett, Mosaikparkett, Massivparkett, Hochkantlamellenparkett, Mehrschichtparkett und Tafelparkett.

Parkettleger

handwerklicher Beruf, der mit einer Gesellenprüfung abschließt. Der Parkettleger muß nicht nur Parkett und Parkettmuster legen, sondern auch altes oder reparaturbedürftiges Parkett aufarbeiten und pflegen können.

Parkettriemen

Stabparkett mit angehobelter Nut und Feder.

Parkettstäbe

besitzen eine ringsum verlaufende Nut und werden bei der Verlegung durch Querholzfedern verbunden.

Pastenverfahren

Das Pastenverfahren ist ein spezielles Holzschutzverfahren. Es wird zum einen bei frisch geschlagenem Rundholz und zum anderen bei bereits verbautem Holz angewandt. Bei frisch geschlagenem Holz wird die wasserlösliche Holzschutzpaste auf die weißgeschälten Stämme gleichmäßig aufgetragen. Anschließend werden die Stämme gestapelt und sofort mit wasserdichten Planen abgedeckt. Damit ist das Holz nicht nur vor Regen, sondern auch vor dem Austrocknen geschützt. Das Schutzmittel verteilt sich durch Diffusion im Holz. Zudem wird das Pastenverfahren eingesetzt bei verbautem Holz, bei teerimprägnierten Hölzern, bei Schnittholzkonstruktionen in Brücken oder bei besonsers gefährdeten Schnittstellen, die nach einer Grundimprägnierung entstanden sind.

Patronenverfahren

Das Patronenverfahren ist ein Holzschutzverfahren. Als Patronen kommen zylindrisch gepresste Festkörper aus Holzschutzsalzen zum Einsatz. Diese Patronen werden in Bohrlöcher eingesetzt, mit Dübeln verschlossen und lösen sich mit der Zeit auf. So gelangen die Wirkstoffe in das Holz.

Pau Rosa

Pau Rosa ist eine in Südostafrika und dort besonders in Mosambique heimische Holzart. Charkteristisch sind die lebhaften Streifen, die Farbe des Holzes varriert zwischen rosa und rotbraun mit durchschimmerndem gelb. Das Holz ist sehr dicht, hart, schwindet wenig und ist witterungsbeständig. Es lässt sich schwer bearbeiten, erhält aber beim Hobeln eine glatte Oberfläche. Verwendung findet es Furnierholz und Palisanderersatz.

PEFC

Abkürzung für Pan-Europäische Forst Zertifizierung. Gütesiegel für Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft in Europa und speziell in Deutschland. Die PEFC prüft allerdings keineEinzelbetriebe, sondern Waldregionen, deren Besitzer dutzende kleiner Forstbetriebe sein können.

Pernambuc

oder Pernambuco, harter, sehr bruchfester Baum aus Brasilien, wo er (nicht nur) in der Provinz Pernambuco - daher der Name - geerntet wird. Das gelbrote bis rotbraune Holz wird für Musikinstrumente, Intarsienarbeiten und Drechslerstücke verwendet.

Peroba Rosa

Die Holzfarbe der in Südamerika heimischen Holzart variiert zwischen gelblichbraun, orange bis rosarot. Das Splintholz ist gelblich. Das Holz ist hart, dicht und spröde. Es lässt sich gut bearbeiten, drehen und messern. Verleimung und Oberflächenbehandlung ist sehr gut. Holzstaub löst Asthma, Brechreiz, Krämpfe, Schweissausbrüche und Schlafsucht aus. Verwendung findet Peroba Rosa als Furnier- und Möbelholz sowie als Parkett. Eingesetzt wird es zudem im Schiffs- und Wasserbau.

Pfahl

Der Pfahl ist als Bauelement fast so alt wie die Menschheit. Den Pfahlbau - richtigerweise den Stelzenbau - kennt man von Asien über Afrika bis Europa, wo die alten Römer schon Rheinbrücken errichteten, indem sie Pfähle aus Traubeneiche in das Rheinwasser rammten. Sie bauten sogar in Sumpfgebieten, indem sie Pfähle aus Eiche, Olivenholz oder Erle im unteren Teil ankohlten, also durch Feuer "imprägnierten". Holzpfähle haben auch heute noch eine große Bedeutung - z.B. als Zaunpfahl im heimischen Garten, aber auch als Wellenbrecher oder für die Herstellung von Tierschutzzäunen längs der Autobahnen und Fernstraßen. Pfähle, wie sie der Holzhandel anbietet, werden vorzugsweise aus Stieleiche, Traubeneiche, Robinie und Lärche hergestellt und in Längen bis drei Metern angeboten. Pfähle der Sorte 1 haben einen Durchmesser zwischen 14 bis 18 cm, der Sorte 2 zwischen 11 und 14 cm und der Sorte 3 zwischen 7 bis 11 cm.

Pfetten

Längsbalken, die die Sparren tragen und/oder zur Aussteifung der Sparren eingebaut werden.Pfetten verlaufen immer parallel zur Traufe oder zum First.

Pfettenanker

Pfettenanker (auch Universalverbinder genannt) sind Holz-Verbinder für Dachkonstruktionen mit schräglaufenden Balken. Sie eignen sich zur Ableitung der Windsogkräfte, zur Lagesicherung von Sparren auf Pfetten und zur Abhängung von Kehlbalken an Mittelpfetten. Es gibt sie in sechs Standardgrößen jeweils in Recht- bzw. Linksausführung. Sparrenpfettenanker sollten grundsätzlich nur paarweise verarbeitet werden. Sie eignen sich hervorragend für Dachkonstruktionen, die unterseitig verkleidet werden.

Pfettendach

Traditionell in Süddeutschland und im Alpenraum üblich, lässt sich ein Pfettendach praktisch bei jeder Dachneigung realisieren. Zahlreiche Varianten sind möglich, das Grundprinzip sind jedoch Sparren, die auf Fuß- und Firstpfetten aufliegen. Die Firstpfette ist bei größeren Haustiefen durch senkrechte Ständer - meist mit Kopfbändern - auf der obersten Geschossdecke unterstützt. Bei größeren Sparrenlängen werden zwischen Fuß- und Firstpfette zusätzliche Pfetten angeordnet

Pflaume

Die Pflaume stammt ursprünglich aus Asien, hat aber mittlerweile auch in Mitteleuropa ihre Heimat gefunden. Die Farbe des Holzes schwankt zwischen rosabraun und violettbraun, der Splint ist gelblich. Das Holz ist hart, dicht und spröde. Es schwindet sehr stark und ist im Freien nicht dauerhaft. Es ist sauber zu bearbeiten, zu drehen und zu schnitzen. Verwendet wird es zum Beispiel für Drechslerarbeiten, Blasinstrumente und Kunstschreinerarbeiten.

Pflaume

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Der Pflaumenbaum wächst in ganz Mitteleuropa und in Asien. Er wird bis 10 m hoch bei einem Stammdurchmesser bis 80 cm. Der Splint ist gelblich, das Kernholz rosabraun bis braunviolett. Generell gilt Pflaume als "rötliches" Holz. Das Holz ist hart, dicht und spröde und schwindet sehr stark; es läßt sich aber gut bearbeiten insbesondere auf der Drechselbank und für Holzbildhauerarbeiten. In der Holzwirtschaft hat der Pflaumenbaum keine besondere Bedeutung, wenn auch aus dem Holz gelegentlich edle Möbel-Einzelstücke gefertigt werden. Instrumentenbauer verwenden das Holz für spezielle, barocke Flöten. Insbesondere die Hersteller teurer Küchenmesser verwenden gerne für die Messergriffe Pflaumenholz.

Pflaumenholz

Das Pflaumenholz hat eine wunderschöne rötliche Färbung. Es ist zwar ein hartes Holz, hat aber für den Holzbau keine Bedeutung, da zu selten und zu teuer und außerdem stark schwindend und im Freien nicht einsetzbar. Allerdings wird es für den Bau von barocken Flöten verwendet, gelegentlich auch für edle Möbel-Einzelstücke. Pflaumenholz dient vor allem als Griff hochwertigster, professioneller Küchenmesser.

Pfostenbauweise

Bei der Pfostenbauweise wurden senkrechte Hölzer (Pfosten) in den anstehenden Boden eingegraben. Die dadurch erreichte Standfestigkeit der tragenden Elemente ermöglichte einen einfachen Weiterbau ohne große handwerkliche Fähigkeiten und ohne aufwändige Sicherungsmaßnahmen. So wurden zum Beispiel keine Streben oder Kopfbänder benötigt. Der Zwischenraum zwischen den einen Meter tief eingegrabenen Pfosten wurde entweder mit Flechtwerk aus Weiden- und Haselruten, das mit Lehm verputzt wurde, oder mit Blockbohlen gefüllt. Durch den ständigen Kontakt mit Luft und Wasser, fing solch eine Konstruktion relativ schnell an zu faulen, so dass die Lebensdauer eines Pfostenhauses maximal 20-30 Jahre betrug. Das Pfostenhaus ist der Vorläufer des Fachwerkhauses. Dieses löste etwa seit dem 12. Jahrhundert langsam die alte Pfostenbauweise ab.

Pfostenhaus

Pfropfung

Während man bei der Längsverbindung von Kanthölzern von Stoß spricht, wird die Längsverbindung von Rundhölzern mitunter auch als Propfung oder Aufpropfung bezeichnet. Die Bezeichnung wurde vor allem für die Verbindung der Pfähle für Pfahlroste geprägt. Die Propfung kann mit Dolle (Dorn) und Stahlring, mit schmiedeisernen Schienen oder als Kreuzstoß mit Stahlbändern erfolgen.

Pinhole

Bezeichnung unter Holzimporteuren für kleine Wurmlöcher bei tropischen Hölzern. Pinholes von abgestorbenen Insekten bedeuten nicht unbedingt, daß das Holz minderwertig ist.

Pinie

Die Pinie gehört zur Familie der Kiefern- und Tannengewächse. Sie ist einer der Charakterbäume des Mittelmeerraums und kommt hauptsächlich in Südfrankreich, Spanien, Portugal und Italien vor. Typisch ist die malerische, schirmförmige, flache oder wenig gewölbte Krone, sowie die sehr kontrastreiche dunkle Maserung auf hellem Holz. Das duftende Harz dient zur Herstellung von Terpentin. Pinienholz findet immer mehr Einzug in Wohnräume, wo es zumeist als edles Türholz, aber auch als Möbelholz verwendet wird.

Pinie (Pinus pinea)

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Die Pinie gehört zur Familie der Kiefern- und Tannengewächse. Sie ist einer der Charakterbäume des Mittelmeerraums und kommt hauptsächlich in Südfrankreich, Spanien, Portugal und Italien vor. Typisch ist die malerische, schirmförmige, flache oder wenig gewölbte Krone, sowie die sehr kontrastreiche dunkle Maserung auf hellem Holz. Das duftende Harz dient zur Herstellung von Terpentin. Pinienholz findet immer mehr Einzug in Wohnräume, wo es zumeist als edles Türholz, aber auch als Möbelholz verwendet wird.

Piquia

Piquia ist eine im Amazonasgebiet von Brasilien beheimatete Baumart. Die großen Bäume erreichen eine Höhe bis zu 45 m und haben einen Durchmesser von 1,5 bis 2 m. Die Stämme haben eine Länge bis zu 21 m. Das Kernholze ist weißlich gelb bis graubraun mit manchmal kleinen streifigen Mustern. Die grobe Struktur des Holzes ist auf den häufig vorkommenden Wechseldrehwuchs zurückzuführen. Das Splintholz ähnelt dem Kernholz sehr und ist kaum zu unterscheiden. Piquia lässt sich gut maschinell bearbeiten, es werden wegen des Wechseldrehwuchses allerdings harte Metallwerkzeuge empfohlen. Beim Verschrauben sollte vorgebohrt werden. Das Holz trocknet langsam und tendiert zur Rissbildung und Verformung. Piquia ähnelt von der Optik der Eiche, ist aber sehr viel widerstandsfähiger, so dass es bevorzugt im Freien verbaut wird. Wegen seiner ausgezeichneten Dauerhaftigkeit (Resistenzklasse 1) ist Piquia optimal für den Einsatz als Terrassendiele geeignet. Weitere Einsatzgebiete sind Brücken, Molen, Pfähle und Spundwände.

Pitch pine (Pinus caribea)

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Pitch pine ist ein besonders schweres Nadelholz, das hauptsächlich aus den USA stammt. Das oft sehr harzige Holz ist für Möbel und Fußböden geeignet. Die Tatsache, dass in Amerika viele Schultische aus Pitch pine hergestellt wurden, weist auf eine hohe Strapazierfähigkeit des Materials hin. Ebenfalls wird das Holz im schweren Konstruktionsbau und bei der Sperrholz-Herstellung verwendet. Pitch pine neigt beim Trocknen etwas zum Reißen. Es verbindet Härte, Steifigkeit und Stoßfestigkeit auf hervorragende Weise miteinander. Die Verarbeitung ist wegen des hohen Harzgehaltes nicht immer einfach. Die Schneiden der Werkzeuge verharzen leicht.

Planke

Bezeichnung für Bohlen, die konstruktiv eingesetzt werden können - z.B. für Bootsstege

Platane

Die Platane ist eine in Europa, Nordamerika und Kaukasus heimische Holzart. Der Stamm kann bis zu 50 m hoch werden und einen Durchmesser bis 3 m besitzen. Die Holzfarbe schwankt zwischen rötlichgrau und rötlichbraun mit einem gelblichweissen Splint. Das Holz weist eine starke Maserung auf und ist daher sehr dekorativ. stark gemasert, sehr dekorativ. Es ist ziemlich hart, zäh und schwer zu spalten. Es lässt sich gut bearbeiten und ist von geringer Dauerhaftigkeit. Verwendung findet es im Innenausbau, in der Wagnerei, für Fässer und Instrumente.

Plato-Verfahren

Das Plato-Verfahren ist ein Verfahren zur Herstellung von Thermoholz. Beim Plato-Verfahren wird das Holz in wasserhaltiger Umgebung unter hohem Druck auf 175°C aufgeheizt. Die Zellulose im Holz bleibt dabei unversehrt, so dass die mechanischen Eigenschaften des Holzes weitgehend erhalten bleiben. Zur Vermeidung von Rissen wird das Holz anschließend auf einen Feuchtegehalt von acht Prozent getrocknet. Durch das Plato-Verfahren werden Haltbarkeit und Dimensionsstabilität des Holzes verbessert.

Pockholz

Pockholz wächst in Süd- und Mittelamerika und Westindien. Es ist schwarzbraun-gelblich gestreift und wird an der Luft tiefgrün. Pockholz ist sehr hart, spröde, schwer sowie extrem widerstandsfähig und wird daher für mechanisch hoch beanspruchte Teile verwendet.

Pockholz (Guaiacum guatemalense)

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Pockholz stammt aus Süd- und Mittelamerika und Westindien. Das schwarzbraun-gelblich gestreifte Holz mit dunkelgelbem Splint nimmt an der Luft eine tiefgrüne Farbe an. Da es sehr hart, spröde und schwer ist, lässt es sich zwar gut drehen, jedoch kaum hobeln, spalten oder leimen. Dafür ist es extrem widerstandsfähig gegen Abnutzung sowie Pilz- und Insektenbefall. Es ist sehr harzreich, trocknet äußerst langsam und schrumpft auch nach Jahren noch. Pockholz findet vor allem für mechanisch hoch beanspruchte Teile Verwendung, etwa als Sohle von Holzhobeln. Pockholzfurniere werden nicht angeboten.

Polarkiefer

wächst in Skandinavien und Rußland im Bereich des 65. Breitengrades. Das Holz hat durch die kurze Wachstumsperiode bedingt sehr dichte Jahresringe und ein hohes Eigengewicht. Das Holz ist rötlich und sehr harzhaltig, wodurch es aber wasserbeständiger ist, als normale Kiefer.

Polierfähige Hölzer

Wenn sie durch Grob- und Feinschliff entsprechend vorbereitet werden, sind im Grunde alle Hölzer polierfähig. Besonders gut lassen sich jedoch feinporige Hölzer wie Ahorn oder Kirschbaum polieren. Harte, grobporige Hölzer müssen mit Porenfüller vorbehandelt werden. Manche Nadelhölzer wie beispielsweise Kiefer oder Lärche lassen sich gut, andere, stark saugende Hölzer wie Pappel, Weide oder Linde weniger gut polieren.

Ponderosa Pine

Diese Kiefernart ist nach Nach Oregon Pine und Hemlock die wirtschaftlich wichtigste Holzart im westlichen Nordamerika. Der Splint ist gelblich-weiß und am Licht vergilbend. Das Kernholz ist deutlich abgesetzt, gelblich bis hell rötlich- oder orangebraun und am Licht nachdunkelnd. Ponderosa Pine ist, ähnlich der heimischen Kiefer, ein sehr vielseitig einsetzbares Holz. Es wird bevorzugt im Innenbereich eingesetzt: Möbelbau, Regalböden/bretter, Leisten, Profilware, Türrahmen, dekorative Elemente, Treppenwangen, für allgemeine Tischler- und Zimmerarbeiten, als Verpackungsmaterial und für Blindhölzer. Im Außenbau eignet sich das Holz nach entsprechende Schutzmaßnahmen für den Rahmenbau (Fenster, Türen).

Ponderosa Pine (Pinus ponderosa)

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Diese Kiefernart ist nach Nach Oregon Pine und Hemlock die wirtschaftlich wichtigste Holzart im westlichen Nordamerika. Der Splint ist gelblich-weiß und am Licht vergilbend. Das Kernholz ist deutlich abgesetzt, gelblich bis hell rötlich- oder orangebraun und am Licht nachdunkelnd. Ponderosa Pine ist, ähnlich der heimischen Kiefer, ein sehr vielseitig einsetzbares Holz. Es wird bevorzugt im Innenbereich eingesetzt: Möbelbau, Regalböden/bretter, Leisten, Profilware, Türrahmen, dekorative Elemente, Treppenwangen, für allgemeine Tischler- und Zimmerarbeiten, als Verpackungsmaterial und für Blindhölzer. Im Außenbau eignet sich das Holz nach entsprechende Schutzmaßnahmen für den Rahmenbau (Fenster, Türen).

Porenfüller

Porenfüller sind für großporige Hölzer geeignet, die auf Hochglanz poliert werden sollen. Diese dicken Pasten werden im Handel in verschiedenen Holztönen angeboten. Sie sind auch mit Farbstoffbeizen einfärbbar.

Postforming-Platten

Sammelbegriff für nachformbare, veredelte Spanplatten mit abgerundeten konkaven oder konvexen Kanten. Daß die Platten ihren Namen daher haben sollen, daß sie erstmals für die Ausstattung von Schalterhallen der Post eingesetzt wurden, darf in den Bereich der Märchen verwiesen werden.

Pressvollholz

Pressvollholz darf nicht mit Pressholz verwechselt werden. Während Pressholz aus Holzspänen und Kunstharz zu einer Holzwerkstoffplatte verpresst wird, besteht Pressvollholz aus Massivholz. Dieses Massivholz wird durch Druck und Wärme zu Pressvollholz. Seine Struktur wird dadurch verdichtet und ist daher ein hochfestes Material. Zum Einsatz kommen hierbei vor allem zerstreutporige Laubhölzer wie Pappel, Birke, Ahorn oder Rotbuche. Durch den Druck und die Hitze entsteht ein Holz für dynamisch belastete Holzbauteile wie Federn, Beschlagteile, Isolierteile oder Puffer. Heutzutage werden allerdings meist andere Materialien wie Kunststoffe oder Metalle für diese Einsatzzwecke verwendet.

Profilbrett

Bezeichnung für ein Brett, das durch Bearbeitung mit Hobel- und Fräsmaschinen bestimmte Formen und Verzierungen angenommen hat. Profilbretter gibt es in einigen Dutzend Profilarten wie Blockhausprofil oder Landhausprofil. Sie werden je nach Holzart im Innen- Außenbereich eingesetzt. Je nach Profilart werden die Bretter in Längen zwischen 1350 und 3200 mm angeboten.

Profilholz

siehe Profilbrett

PVAc-Leim

siehe Weißleim.

Pyramide

Bezeichnung für verwachsene Astgabeln, z.B. bei Mahagoni oder Nußbaum.