Das große Holz-Lexikon

Alles zum Thema "K"

Kambala

Afrikanisches Tropenholz mit hellgelbem bis grauem Splint und grüngelbem bis olivbraunem Kern. Es ähnelt in der Farbe dem Teakholz und dunkelt mit der Zeit kräftig nach. Kambala oder auch Iroko ist ein mäßig hartes, festes und zähes Holz, das nur sehr wenig schwindet. Es ist witterungsfest und beständig gegen Pilz- und Insektenbefall. Kambala läßt sich zwar gut bearbeiten, doch mineralische Einlagerungen erschweren die spanende Bearbeitung. Das Holz wird im Außenbereich beispielsweise für Balkonverkleidungen, Fenster, Türen oder Gartenbänke verwendet. Im Innenbereich kommt das Holz bei Fuß- und Parkettböden sowie Furnieren zum Einsatz.

Kambala

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Afrikanisches Tropenholz mit hellgelbem bis grauem Splint und grüngelbem bis olivbraunem Kern. Es ähnelt in der Farbe dem Teakholz und dunkelt mit der Zeit kräftig nach. Kambala oder auch Iroko ist ein mäßig hartes, festes und zähes Holz, das nur sehr wenig schwindet. Es ist witterungsfest und beständig gegen Pilz- und Insektenbefall. Kambala läßt sich zwar gut bearbeiten, doch mineralische Einlagerungen erschweren die spanende Bearbeitung. Das Holz wird im Außenbereich beispielsweise für Balkonverkleidungen, Fenster, Türen oder Gartenbänke verwendet. Im Innenbereich kommt das Holz bei Fuß- und Parkettböden sowie Furnieren zum Einsatz.

Kaminholz

Holzscheite von etwa 30 - 35 cm Länge aus mindestens zwei Jahre regensicher an der Luft getrocknetem Holz. Als Kaminholz eignen sich besonders Eiche, Buche und Birke sowie das Holz von Obstbäumen. Das Holz von Nadelbäumen ist nicht geeignet wegen Versottungsgefahr des Schornsteins und Funkenflug aufgrund des Harzgehaltes.

Kaminholzlagerung

Bei der Kaminholzlagerung ist einiges zu beachten. Kaminholz soll nur im Freien gelagert werden, damit es ständig gut belüftet wird. Dies geschieht am besten in einem stabilen Holzregal, das jedoch unbedingt überdacht und so konstruiert sein muss, dass kein Regen auf die Scheite fallen kann. Wenn Kaminholz angeliefert wird, sollte dies nur an trockenen Tagen geschehen. Die Scheite sollten unverzüglich in dem Regal oder Unterstand gestapelt werden. Das Ablegen der Scheite "irgendwo" und Zudecken mit Plastikplanen verhindert das Abtrocknen. Feuchtes Holz darf erstens sowieso nicht verbrannt werden, zweitens ist der Heizwert solches Holzes gering.

Kammertrocknung

Unter Kammertrocknung wird die technische Trocknung von gesägtem Holz verstanden. Sie ist neben der Freilufttrocknung die zweite Möglichkeit Holz zu trocknen. Die technische Trocknung erfolgt in elektronisch gesteuerten Trockenkammern, in denen jede gewünschte Endfeuchte erreicht werden kann. Der Trocknungsprozeß wird über spezielle Sonden im Holz, die mit einer elektronischen Auswertung an den Prozeßrechner angeschlossen sind, überwacht und geregelt.

Kämpfer

waagerechtes Querholz bei Fenstern mit Oberlicht, dient als waagerechter Anschlag für die Fensterflügel.

Kampferbaum

bis zu 30 m hoch werdender Baum aus China und Japan, der in Fernost wegen seines Wohlgeruchs zur Herstellung von Truhen, Schränken und Särgen verwendet wird.Das aus dem Holz destillierte ätherische Öl wird für medizinische Zwecke eingesetzt. Bekannt sind die heißen, mit Kampfer getränkten Tücher, die in Asien vor dem Essen zur Hand- und Gesichtsreinigung gereicht werden.

Kannelure

Als Kannelure bezeichnet man die senkrechten, halbrunden Rillen in Säulen, Pfeilern oder Pilastern. Diese Verzierung erfolgte vornehmlich an griechischen Säulen (Stützen), diese finden sich aber auch an (Holz-)Säulen des Klassizismus wieder. Als Motiv sind Kanneluren später auch im Möbelbau, Kunsthandwerk, Metallverarbeitung etc. verwendet worden.

Kantenanleimmaschine

Maschine für die Beschichtung von Schmalflächen mit Holzanleimern, Kunststoffumleimern, PVC- und ABS-Kanten.

Kantenumleimer

Die sägerauhe Schnittkante einer Massivholzplatte oder einer Sperrholzplatte sieht meist nicht sehr ansehnlich aus und ist zudem sehr empfindlich gegen Feuchtigkeit und Absplittern. Deshalb verdecken häufig Umleimer bzw. Kantenumleimer aus Vollholz, Furnier oder Kunststoff die Kanten. Man unterscheidet dementsprechend Vollholzumleimer, Furnierumleimer und Kunststoffumleimer.

Kantholz

Kanthölzer sind Schnittholz mit einem quadratischen oder rechteckigen Querschnitt mit einer Seitenlänge von mindestens 60 mm. Die große Querschnittsseite ist höchstens dreimal so groß wie die kürzere. Kanthölzer, deren größere Querschnittseite mindestens 200 mm beträgt, nennt man Balken. Kanthölzer und Balken sind das typische Bauholz. Dabei unterscheidet man verschiedene Schnittarten wie Ganzholz, Halbholz oder Kreuzholz. Die Einschnittart hat Auswirkungen vor allem auf das Schwundverhalten des Querschnittes.

Karbolineum

Karbolineum ist ein braunroter, wasserunlösliches Holzschutzmittel und wird aus Steinkohleteerprodukten hergestellt. Es ist desinfizierend und fäulnishemmend und wurde aus diesem Grund für Eisenbahnschwellen, Telegraphenmasten und Zaumpfähle als abdichtendes Isoliermittel verwendet. Karbolineum ist stark hautreizend, karzinogen, die Dämpfe greifen die Atemwege an und wirken narkotisierend. Seit 1991 in der Teerölverbots-VO nicht mehr für die Verwendung zugelassen. Altholz, das mit Karbolineum behandelt wurde, ist als Sondermüll zu entsorgen.

Kariwaku

Die Kariwaku ist eine spezielle Japansäge

Kastenstapel

siehe Holzstapel.

Kataba

Die Kataba ist eine spezielle Japansäge

Katzenbalken

siehe Hahnenbalken

Kautschukbaum

der Kautschukbaum hat mit dem "Gummibaum" aus unseren Wohnzimmern nichts zu schaffen. Der aus Brasilien stammende Kautschukbaum wird heute weltweit in tropischen Ländern in Plantagen angebaut. Durch Einschnitte in der Rinde wird der Kautschuk-Rohstoff gewonnen. Wird der Baum nach ca. 20 Jahren saftlos, eignet er sich hervorragend für die Möbelproduktion. 80 % der malaysischen Möbel werden z.B. aus dem Holz des "Gummibaums" hergestellt. Parkett aus diesem Holz ist inzwischen auch in Europa erhältlich.

Kegelwand

Eine Kegelwand findet man bei Blockbauten. Sie wird erforderlich, wenn die Außenwand zu lang ist und ein Stoß angeordnet werden muss. Das ist bei Wänden mit über 6 Metern Länge der Fall. Die Kegelwand dient der Wandsicherung und besteht aus einem schmalen Blockwandstück, das im rechten Winkel mittig oder außermittig eingebaut wird.

Kehlbalken

Der Kehlbalken ist ein Balken, der in einem Kehlbalkendach horizontal zwischen den Sparren eingebaut wird. Er hat die Aufgabe, die Durchbiegungen der Sparren zu verringern und die einzelnen Sparrengebinde zusätzlich zu versteifen. Kehlbalken werden bei zunehmender Breite von Gebäuden notwendig, da mit Zunahme der Breite auch die Spannweite der Sparren zunimmt. Bei sehr breiten Gebäuden können auch mehrere Kehlbalkenlagen angeordnet werden.

Kehlbalkendach

Das Kehlbalkendach ist eine Weiterentwicklung des Sparrendachs. Hiermit lassen sich auch größere Spannweiten zwischen 9 m und 14 m herstellen. Bei dieser Dachkonstruktion stützen sich die Sparrenpaare nicht nur am First, sondern auch am Kehlbalken gegenseitig ab. Die Kehlbalken verkürzen die Stützweiten der Sparren und mindern somit die Knick- und Biegebeanspruchung. Neben größeren Stützweiten sind somit auch kleinere Sparrenquerschnitte möglich. Die Kehlbalken werden etwa in Raumhöhe zwischen jedes Sparrenpaar eingebaut und durch seitlich genagelte Brettlaschen verbunden. Ein balkenfreies Ausbauen ist somit auch beim Kehlbalkendach gewährleistet. Um das seitliche Ausknicken der Sparren zu verhindern, nagelt man im Bereich der Sparrenanschlüsse ein Brett über die Kehlbalken.

Keilbalken

Keilbalken sind ein typisches Produkt der Unternehmen, die Brettschichtholz und insbesondere Leimholzbinder herstellen, wobei korrekterweise der Leimbinder eigentlich Brettschichtholzbinder heißen müßte. Der keilförmige, allerdings nicht spitz zulaufende Balken aus Brettschichtholz kann Dachspannweiten bis 40 m überbrücken; er wird deshalb für den Bau von Industrie- oder Sporthallen verwendet und hat eine sehr hohe Stabilität und Tragkraft.

Keilzinkenverbindung

Mit einer Keilzinkenverbindung lassen sich Bretter, Kanthölzer oder Bohlen zu unendlichen Längen verleimen oder verkleben. Die Keilzinkenverbindung wird bei Brettschichtholz und anderen verleimten Konstruktionsteilen verwendet. Keilzinken gibt es in verschiedenen Größen und Formen, auch kann die Keilzinkung vertikal oder horizontal erfolgen. Zur Keilzinkenverleimung kommen vor allem Melaminleime zum Einsatz, welche sich entweder gemischt oder getrennt dosieren und applizieren lassen. Ebenso verarbeitet werden können Harnstoff-Formaldehyd-Leim, PVAc Klebstoffe und EPI-Systeme. Die Herstellung solcher Verbindungen erfolgt vollautomatisch in einer Keilzinkenanlage. Die Keilzinkenanlage produziert "endlose" Lamellen für Brettschichtholz eingesetzt. Eine anschließende Ablängsäge kappt die benötigte Lamellenlänge.

Keloholz

Kelo ist die finnische Bezeichnung für dichtfaserige Föhren, die aus Altersgründen von selbst abgestorben und in der arktischen Zone natürlich getrocknet sind. Die Keloföhren werden meistens zufällig gefunden. Das rötliche Holz gilt als hochwertiges Bau- und Möbelholz. Im Handel wird es auch als "Antikholz" bezeichnet.

Kerbschnitt

Beim Kerbschnitt oder Kerbschnitzen handelt es sich um eine der ältesten ornamentalen Künste. Schon in grauer Vorzeit wurden Ornamente in Holz und Stein geritzt. Diese Kunst setzte sich bis zur heutigen Zeit fort und ist in vielen Ländern zu besichtigen. Mit Ornamenten verziert wurden und werden Gebrauchsgegenstände oder auch Dachstühle. Im Fachwerkbau findet man Kerbschnittrosetten auf den Stockwerksschwellen zum Beispiel in Form von Pentagrammen, Hexagrammen oder anderer Ornamenten. Geschnitzt wird traditionell mit dem Kerbschnittmesser, heutzutage kommen aber auch Bildhauereisen zum Einsatz. Zwei Kerbschnitt-Techniken sind der Dreischnitt und der Sechsschnitt.

Kern

Zone des Baumes, die keinen Saft bzw. Wasser mehr führt.

Kernbohrung

Eine Kernbohrung findet häufig bei Mauerwerk statt, sie ist aber auch eine Methode der Holzuntersuchung. Sie wird für die allgemeine Begutachtung, zur Holzalterbestimmung oder Zustandsuntersuchungen herangezogen. Dazu wird mit einem Hohlbohrer bzw. Kernbohrer eine Materialprobe als Kerne genommen. Nach der Probenentnahme muss das Bohrloch wieder mit artgleichem Material verschlossen werden. Bei Baudenkmalen ist eine Kernbohrung an Holz erlaubnispflichtig.

Kernbrett

Stammholz wird im Sägewerk mit der Vollgatter zu Bohlen und Brettern verarbeitet. Das Kernbrett stammt genau aus der Mitte des Baumstamms und ist somit quasi das Filetstück. Das Holz besitzt stehende Jahresringe, was den Vorteil hat, dass keine Wölbungen auftreten. Es kann daher in allen Einsatzgebieten verwendet werden, in denen sich das Holz nicht mehr schwinden oder quellen darf, wenn es einmal fest verbaut wurde oder seine tragende oder aussteifende Funktion übernommen hat.

Kernfäule

Bei der Kernfäule wird ein Baum oder ein Bauteil aus Holz von parasitischen Pilzen befallen, die sich vom Kernholz ernähren. Dadurch wird der Baum oder das Bauteil ausgehöhlt. Die Pilzsporen dringen über die Wurzeln oder Verletzungen in den Baumstamm ein. Bei eingebautem Holz sind Nässeschäden die Ursache von Kernfäule. Das Splintholz wird vom Pilz in der Regel nicht angegriffen. Kernfäule tritt in der Regel in Form von Weißfäule oder Braunfäule auf. Bei mit Kernfäule befallenen Bauteilen wird in der Regel die Tragfähigkeit stark herabgesetzt.

Kerngeräuchert

siehe Räucherei

kerngetrennt

Kerngetrennt ist Holz, wenn beim Sägen der Schnitt durch die Markröhre des Baumstammes geführt wird. Das ist zum Beispiel beim Kreuzholz oder Halbholz der Fall.

Kernholz

Das besonders widerstandsfähige und dauerhafte, dunklere Holz aus dem Innenteil eines Stammes (siehe auch "Splintholz").

Kernholzbäume

Sammelbegriff für Bäume, die überwiegend aus Kernholz bestehen, z. B. Eiche, Kirsche, Nußbaum sowie tropische Harthölzer.

Kesseldruckimprägnierung

Gelöste Salze werden mit sehr hohem Druck tief in das Holz gepresst, wodurch das Holz dauerhaft vor Fäulnis und Schädlingsbefall geschützt wird. Derart behandelte Kiefer kann auch in der Erde verbaut werden (siehe "Gartenholz").

Khaya

Diese Holzart ist in den Regenwäldern Westafrikas, Liberia, Gabun, Zentral- Ostafrika, Sambia und Mosambique beheimatet. Das Splintholz ist graurosa, das Kernholz hellrotbraun, es dunkelt stark nach und wird dann goldglänzend. Das Holz ist mittel hart, leicht, gut zu bearbeiten, messern und schälen. Es trocknet schnell, schwindet mässig und ist dauerhaft und witterungsfest. Weiterhin ist es gut zu spalten, drehen, leimen und polieren. Verwendung findet es in der Schälfurnier- und Sperrholzfabrikation, als Konstruktionholz, für Drechselarbeiten und allgemein als Mahagoni-Ersatz.

Kiefer

Kiefern haben ein sehr großes Verbreitungsgebiet. Sie kommen in ganz Europa, Nordamerika, Nahost und in Ostasien vor. Kiefernholz hat im frischen Zustand eine gelbliche bis rötliche Farbe, wobei der breite Splint heller ist als der Kern. Nach kurzer Lagerung dunkelt das Kernholz aber stark nach. Das Holz ist außerdem sehr harzig und fettig. Kiefernholz ist gutes Bauholz und findet für Tischlerarbeiten, Fußböden, Türen etc. Verwendung.

Kiefer (Pinius sylvestris)

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Kiefern haben ein sehr großes Verbreitungsgebiet. Sie kommen in ganz Europa, Nordamerika, Nahost und in Ostasien vor. Kiefernholz hat im frischen Zustand eine gelbliche bis rötliche Farbe, wobei der breite Splint heller ist als der Kern. Nach kurzer Lagerung dunkelt das Kernholz aber stark nach. Das Holz ist außerdem sehr harzig und fettig. Kiefernholz ist gutes Bauholz und findet für Tischlerarbeiten, Fußböden, Türen etc. Verwendung.

Kirschbaum

Der europäische Kirschbaum ist in Mittel- und Südeuropa beheimatet. Das Furnier des Holzes ist feinporig, sehr gleichmäßig und mit typischem seidenmatten Glanz ausgestattet. Anfangs zart-rosa, erhält das Holz unter Lichteinfluß einen warmen Farbton. Das edle Holz kann problemlos gebeizt, mattiert und poliert werden und gilt im Stilmöbelbau zu den am häufigsten verarbeiteten Hölzern.

Kirschbaum (Prunus avium)

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Der europäische Kirschbaum ist in Mittel- und Südeuropa beheimatet. Das Furnier des Holzes ist feinporig, sehr gleichmäßig und mit typischem seidenmatten Glanz ausgestattet. Anfangs zart-rosa, erhält das Holz unter Lichteinfluß einen warmen Farbton. Das edle Holz kann problemlos gebeizt, mattiert und poliert werden und gilt im Stilmöbelbau zu den am häufigsten verarbeiteten Hölzern.

Klafter

Nicht mehr gebräuchliches Raummaß insbesondere für Brennholz, je nach Region drei bis vier Raummeter umfassend.

Klangholz

oft exotische, lange gelagerte und teure Spezialhölzer für den Bau der Klangkörper in Musikinstrumenten, siehe auch Instrumentenholz.

Klappdach

Auf dem Bau ist die Vorfertigung in Werken immer mehr im Vormarsch, bekanntestes Beispiel sind Fertighäuser, bei denen komplette Wandaufbauten auf die Baustelle geliefert und in kürzester Zeit montiert werden. Mit dem Klappdach gibt es nun auch das entsprechende für Steildächer. Hier wird der komplette Dachaufbau mit Sparren, allen benötigten Folien und der Dämmung bereits in einer Werkhalle vorgefertigt. Lediglich die Dacheindeckung fehlt noch. Die Besonderheit ist das Scharnier im Dachfirst. Damit lässt sich das Dach zusammenklappen und einfacher zur Baustelle zu transportieren. Der Vorteil eines Klappdachs liegt darin, dass es innerhalb kürzester Zeit auf der Baustelle montiert werden kann. Dazu ist es weniger fehleranfällig, denn bei der Dämmung und der Herstellung der Luftdichtheit passieren auf der Baustelle doch häufig Fehler.

Klatschen

hat nichts mit Schwätzen zu tun, sondern ist als "Zimmermanns-Klatsch" ein historisches Ritual. Je nach Musik klatschen die Zimmerleute bei ihren Feiern auch heute noch beim "Doppelklatsch", "Sechser Klatsch" oder weiteren acht Klatschen in die eigenen Hände, in die Hände ihres Gegenübers, auf die Oberschenkel usw. Beim Klatsch zieht der Zimmermann zwar seine Weste aus, nimmt aber niemals seinen Hut ab.

Klaue

Die Klaue ist ein dreiecksförmiger Ausschnitt am Ende von schrägliegenden Kanthölzern zum zweiseitigen Anschluss. Gegen Verschieben erhält die Klaue einige Nägel. Anwendung u.a. zum Aufklauen der Schifter auf den Kehlsparren (Gratsparren und Kehlsparren). Als Bezeichnung für Kerbe ist der Ausdruck Klaue nicht zweckmäßig. Die Klaue wird auch als Geißfuß bezeichnet.

Klauenverbindungen

siehe Aufklauung

Klebedach

Bei einem Klebedach handelt es sich um eine Art Vordach, das nachträglich an eine bestehende Fassade angebracht wird. Das schmale Schutzdach kann dabei über eine gesamte Fassadenfront verlaufen und ist mit zusätzlichen Hölzern gesichert, den sogenannten Klebepfosten. Diese werden vertikal am Mauerwerk befestigt. In Verbindung mit Tropfkanten bildet das Klebedach eine gestalterisch interessante Form, Regenwasser abzuleiten und dabei die Spritzwasserbelastung zu mindern. Klebedächer findet man u.a. im Länderdreieck Schweiz-Frankreich-Deutschland, wo die Bauart von wandernden Zimmerleuten verbreitet wurde.

Klebstoffdurchschlag

Leim, der beim Furnieren durchgeschlagen ist und der je nach Leimart mit unterschiedlichen Substanzen entfernt werden kann.

Klebstoffe

nur durch moderne Klebetechnik ist es möglich, aus dem überreichlich vorhandenen Restholz hochwertige Holzprodukte herzustellen. Je nach Anwendungszweck werden Polykondensationsklebstoffe (z.B. für Spanplatten), Dispersionsklebstoffe (z.B. für das Verkleben von Furnieren oder Dekorfolien) und Schmelzklebstoffe (z.B. für die Ummantelung von Paneelen oder Postforming-Platten mit Folien) eingesetzt. Ohne Schmelzklebstoffe wäre die moderne Serienmöbelproduktion nicht denkbar.

Klicklaminat

Grundsätzlich ist ein Laminat eine Platte, die aus einer Trägerplatte, z.B. einer MDF-Platte sowie einer Verschleißschicht, einer Gegenzugschicht und einer meist mit Holzdekoren bedruckten Dekorschicht besteht. Die Gegenzugschicht verhindert, daß sich die Platte verzieht, die Verschleißschicht - auch Overlay genannt - verhindert, daß die Dekorschicht beschädigt wird. Umgangssprachlich wird aber unter Laminat ein Fußbodenbelag verstanden, der häufig als Ersatz für das teurere Parkett eingesetzt wird. Laminatböden zeichnen sich durch eine hohe Beanspruchbarkeit aus, die in verschiedenen Beanspruchungsklassen klassifiziert ist. Heutzutage werden fast nur noch Laminatböden hergestellt, die eine leimlose Verlegung zulassen, meistens in Form eines Klicksystem, bei dem ein Paneel in das andere einrastet.

Klickparkett

ein Dreischichtparkett (siehe Mehrschichtparkett), das "schwimmend" verlegt werden kann und das nicht durch Nut und Feder, sondern durch "Klickverschlüsse" miteinander verbunden wird.

Klompen

das niederländische Wort für Holzschuhe, auch speziell am Niederrhein gebräuchlich. Klompen werden aus Pappel- oder Weidenholz geschnitzt und sind vorne abgerundet.

Kombiplatten

Sie bestehen aus einem Vollholzkern und zwei dünnen Spanplatten-Deckschichten. Da sie ebenso glatt wie Spanplatten, aber leichter und stabiler sind, werden sie gern für Fachböden und Wandborde eingesetzt.

Komposit

Der Begriff leitet sich aus dem Lateinischen "Compositum" ab und bedeutet, dass ein Werkstoff aus zusammengesetzten bzw. zusammengemischten Materialien besteht. Komposite haben in der Holzwirtschaft eine steigende Bedeutung, da sie aus Holzfasern hergestellt werden (Anteil ca. 60 - 70 %), wetterfest sind und somit eine Alternative zu Tropenhölzern bilden, wenn Holzterrassen oder Zäune gefragt sind. Im Handel werden Dielen und Bohlen aus diesem Komposit meistens als "WPC" angeboten, der Abkürzung für Wood Plastic Composites.

Kondroti

Tropenholz, das man vor allem in Westafrika findet. Der Splint ist weiß bis rotlichgrau, später gelblichbraun verfärbend. Das Kernholz ist im frischen Zustand rosa bis hellrötlichbraun. Das trockene Holz dunkelt rotbraun nach und sich hebt sich deutlich vom Splint ab. Kondroti ist ein mäßig leichtes Holz mit Festigkeitseigenschaften, die denen des Okoume weitgehend entsprechen. Kondroti ist wegen seiner guten Schälfähigkeit besonders für die Herstellung von gezogenen Decks und Platten geeignet. Wegen der leichten Bearbeitung ist auch eine Verwendung als Vollholz im Innenbau möglich, so vor allem für Leisten, Bekleidungen,leichte Rahmenkonstruktionen und Blindhölzer sowie für Zierverpackungen, wie Kästen und Schachteln.

Kondroti (Rhodognaphalon brevicuspe)

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Tropenholz, das man vor allem in Westafrika findet. Der Splint ist weiß bis rotlichgrau, später gelblichbraun verfärbend. Das Kernholz ist im frischen Zustand rosa bis hellrötlichbraun. Das trockene Holz dunkelt rotbraun nach und sich hebt sich deutlich vom Splint ab. Kondroti ist ein mäßig leichtes Holz mit Festigkeitseigenschaften, die denen des Okoume weitgehend entsprechen. Kondroti ist wegen seiner guten Schälfähigkeit besonders für die Herstellung von gezogenen Decks und Platten geeignet. Wegen der leichten Bearbeitung ist auch eine Verwendung als Vollholz im Innenbau möglich, so vor allem für Leisten, Bekleidungen,leichte Rahmenkonstruktionen und Blindhölzer sowie für Zierverpackungen, wie Kästen und Schachteln.

Königsholz

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Besonders dekoratives Holz, das aus Sumatra und Brasilien eingeführt wird. Das Königsholz, oft auch Eisenholz genannt, besitzt eine hell- oder dunkelbraunrote Farbe mit fast schwarzen Adern. Das Holz ist sehr hart, fest und schwer, fast ohne Poren. Es lässt sich trotz seiner Härte gut bearbeiten, sauber drehen und auch messern. Gehobelte Flächen sind glatt und lassen sich gut leimen und polieren. Es wird in der Kunsttischlerei und Drechslerei, sowie in der Stock- und Bürstenfabrikation sehr geschätzt. Das dekorative Holz wird sehr gerne für den exklusiven Innenausbau und für Luxusmöbel verwendet.

Königsholz

Besonders dekoratives Holz, das aus Sumatra und Brasilien eingeführt wird. Das Königsholz, oft auch Eisenholz genannt, besitzt eine hell- oder dunkelbraunrote Farbe mit fast schwarzen Adern. Das Holz ist sehr hart, fest und schwer, fast ohne Poren. Es lässt sich trotz seiner Härte gut bearbeiten, sauber drehen und auch messern. Gehobelte Flächen sind glatt und lassen sich gut leimen und polieren. Es wird in der Kunsttischlerei und Drechslerei, sowie in der Stock- und Bürstenfabrikation sehr geschätzt. Das dekorative Holz wird sehr gerne für den exklusiven Innenausbau und für Luxusmöbel verwendet.

Konstruktionsvollholz

Konstruktionsvollholz (KVH) ist die Bezeichnung für ein nach Tragfähigkeit, Holzfeuchte, Einschnittart und Maßhaltigkeit sortiertes, besonders hochwertiges Bauholz aus einheimischer Fichte, Tanne, Lärche oder Kiefer.

Konstruktiver Holzschutz

Bauliche Maßnahmen, um Holz insbesondere im Außenbereich nicht unnötiger Witterungsbelastung, insbesondere durch Regen, auszusetzen. Dazu zählt z.B. ein weit überragendes Dach, welches eine Holzfassade vor Niederschlag schützt.

Kopfanker

Mit einem Kopfanker werden Holzbalkendecken und aufgehendes Mauerwerk zug- und druckfest miteinander verbunden, insbesondere, wenn es sich um mehrstöckige Gebäude handelt. Die Kopfanker aus Stahl gibt es in verschiedenen Ausführungen, z.B. als U-Winkel oder L-Winkel. Sie alle haben eines aber gemeinsam, sie werden am Kopfende des Holzbalkens angebracht und dann in das Mauerwerk eingebunden. Dies muss so geschehen, dass die Holzbalkendecke eine aussteifende Wirkung übernehmen und die auftretenden Horizontalkräfte aufnehmen kann.

Kopfweide

typische Weide vom Niederrhein. Der Stamm wird nur etwa 2,5 m hoch, statt einer Krone trägt der Stamm "struwelpeterartige" Reiser, die jedes Jahr heruntergeschnitten werden müssen. Aus den biegsamen Reisern und Zweigen werden Weidenkörbe geflochten.

Koralle

Koralle ist eine in Südostasien, Ostindien, China und Afrika beheimatete Holzart. Das Splintholz ist gelblichgrau, das Kernholz hat die typisch korallenrote Farbe. Das Holz ist sehr hart, witterungsfest und dauerhaft. An der Luft schnell nachdunkelnd. Es lässt sich leicht aber uneben spalten, normal bearbeiten auch messern, gut drehen und polieren. Verwendung findet es im Möbelbau, für Kunstgegenstände und Einlegearbeiten sowie für den luxuriösen Innenausbau.

Korkeiche

Im Mittelmeerraum, vor allem in Portugal kultivierter Baum, dessen Rinde, nämlich der Kork, für die Herstellung von Korkparkett und Kork-Granulat als Schüttgut für Wärmedämmung verwendet wird. Bis zur Ernte der ersten Korkschicht vergehen um die 20 Jahre, alle neun bis zwölf Jahre kann die Rinde erneut abgeschält werden.

Kork-Granulat

Kork-Granulat wird aus den anderweitig nicht mehr verwertbaren Resten der Rinde der Korkeiche oder aus recyceltem Kork gewonnen und ist ein ökologisches Dämmprodukt. Es wird als Schüttdämmmung eingesetzt.

Korkparkett

Wie Laminat zählt Korkparkett nur im weiteren Sinne zu den Holzbelägen. Im Aufbau ähnelt es einem mehrschichtigen Parkett. Die Trägerplatte besteht meist aus einer Holzwerkstoffplatte wie MDF oder HDF, die rundum mit Nut und Feder versehen ist. Bei der aufgeleimten Nutzschicht handelt es sich meist um ein Korkfurnier, das aus der Rinde der Korkeiche gewonnen wird. Wie die meisten Holzböden verlegt man Mehrschicht-Korkparkett schwimmend, an Nut und Feder wasserfest verleimt. Die Korknutzschicht ist entweder mit einem strapazierfähigen Lack versiegelt oder mit Hartwachsöl wohnfertig endbehandelt. Korkparkett wird auch in zahlreichen eingefärbten Varianten angeboten.

Koromandelholz

Ebenholzart von der Koromandelküste, der Halbinsel in Südindien. Diese Ebenholzart ist nicht gleichmäßig schwarz, sondern kann auch braun sein. Typisch die grauen und braunen Flecken. Das Holz wurde in den zurückliegenden Jahrhunderten u. a. zur Anfertigung kleiner Kassettenschränke verwendet.

Kosipo

Kosipo ist mit den ebenfalls afrikanischen Holzarten Sapeli und Sipo botanisch nahe verwandt und kann farblich sowie strukturell diesen Hölzern teils entsprechen. Der Splint ist grau bis hellbraun, das Kernholz ist scharf abgesetzt, rotbraun und tief violettbraun nachdunkelnd. Kosipo ist hauptsächlich ein Furnierholz, das durch große Durchmesser, die satte Färbung und durch stark sowie gleichmäßig ausgebildete Glanzstreifen besonders für die Erzeugung von Quartiers geeignet ist. Diese Deckfurniere sind wegen ihrer Gleichartigkeit besonders für eine effektvolle, großflächige Verwendung geeignet, wie zum Beispiel für Türendecks, Einbaumöbel, Trennwände, Dekorationsflächen und Vertäfelungen aller Art.

Kosipo (Entandophragma candollei)

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Kosipo ist mit den ebenfalls afrikanischen Holzarten Sapeli und Sipo botanisch nahe verwandt und kann farblich sowie strukturell diesen Hölzern teils entsprechen. Der Splint ist grau bis hellbraun, das Kernholz ist scharf abgesetzt, rotbraun und tief violettbraun nachdunkelnd. Kosipo ist hauptsächlich ein Furnierholz, das durch große Durchmesser, die satte Färbung und durch stark sowie gleichmäßig ausgebildete Glanzstreifen besonders für die Erzeugung von Quartiers geeignet ist. Diese Deckfurniere sind wegen ihrer Gleichartigkeit besonders für eine effektvolle, großflächige Verwendung geeignet, wie zum Beispiel für Türendecks, Einbaumöbel, Trennwände, Dekorationsflächen und Vertäfelungen aller Art.

Koto

Koto ist ein mäßig schweres, afrikanisches Holz, das in seiner hellen Naturfärbung - oder durch Dämpfen gebräunt - im Möbelbau und bei der Gestaltung von Innenräumen vielfältig eingesetzt wird. Man findet es im tropischen West- und Zentralafrika. Das Sägen, Hobeln, Fräsen, Bohren Messern und Schälen bereiten keine Schwierigkeiten. Bei mineralischen Einlagerungen kann jedoch ein Stumpfen der Werkzeuge die Bearbeitung erschweren. Der Einsatz in Feuchträumen oder im Außenbau ist wegen Verfärbungen und der Zerstörung durch Pilze nicht möglich.

Koto (Pterygota bequaertii)

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Koto ist ein mäßig schweres, afrikanisches Holz, das in seiner hellen Naturfärbung - oder durch Dämpfen gebräunt - im Möbelbau und bei der Gestaltung von Innenräumen vielfältig eingesetzt wird. Man findet es im tropischen West- und Zentralafrika. Das Sägen, Hobeln, Fräsen, Bohren Messern und Schälen bereiten keine Schwierigkeiten. Bei mineralischen Einlagerungen kann jedoch ein Stumpfen der Werkzeuge die Bearbeitung erschweren. Der Einsatz in Feuchträumen oder im Außenbau ist wegen Verfärbungen und der Zerstörung durch Pilze nicht möglich.

Krauter

Zunftbegriff der fahrenden Zimmergesellen für "Meister". In Zunftliedern ist häufig von Krautern die Rede - daher auch das Sprichwort vom "kleinen Krauter".

Kreuzbalken

sie bestehen aus vier viertelholzähnlichen, faserparallel miteinander verklebten Segmenten aus Nadelholz. Dabei wird die Außenseite des Rundholzes nach innen gelegt, so daß nach dem Verkleben beim Sägen des Rechteckquerschnitts über die gesamte Balkenlänge eine Röhre entsteht.

Kreuzblatt

Das Kreuzblatt ist eine Holzverbindung, sie wird bei sich schneidenden Schwellen eingesetzt. In der einfachsten Ausführung bekommen beide Holzbalken jeweils eine rechteckige Auskerbung, deren Tiefe die halbe Balkenhöhe entspricht. Dann werden beide Balken ineinandergesteckt und bilden eine Ebene. Beim einfachen Kreuzblatt kreuzen sich die Balken in einem rechten Winkel. Der Einschnitt im Holz muss dabei nicht unbedingt quaderförmig erfolgen, es gibt auch Varianten mit einseitigem und beidseitigem Haken, was aber keine Vorteile mit sich bringt. Die Balken können sich auch in einem schiefen Winkel kreuzen. Hier sorgt ein Stirn- und Fersenversatz für besseren Halt. Ein Kreuzblatt mit Stirnversatz kann Zug- und Druckkräfte aufnehmen, allerdings ist auch eine starke Querschnittsschwächung zu verzeichnen, so dass solch ein Kreuzblatt nur bei großen Holzquerschnitten zum Einsatz kommen kann.

Kreuzholz

Stammholz wird im Sägewerk zu Kanthölzern und Balken verarbeitet. Dabei unterscheidet man verschiedene Schnittarten. Eine Schnittart neben Ganzholz und Halbholz ist Kreuzholz. Hier werden aus einem Stamm vier Kanthölzer bzw. Balken geschnitten. Der Einschnitt erfolgt kreuzförmig.

Kreuzstakendecke

Eine Kreuzstakendecke ist eine Bauart von Holzbalkendecke. Sie ist heute allerdings nicht mehr gebräuchlich, sie war bis etwa 1918 vor allem bei großen Spannweiten gefragt. Durch den gekreuzten Einbau der Wickelstaken sollte die Quersteifigkeit der Decke verbessert werden. Wickelstaken deshalb, weil die Staken mit Strohlehm umwickelt waren. Die Kreuzstaken bestanden aus sich kreuzenden, vier bis fünf Zentimeter starken Latten, die im Abstand von einem bis zwei Meter oder als Zwischendecke nebeneinander gelegt wurden. Dadurch ließen sich die Einzellasten auf mehrere Balken verteilen. Da bei dieser Bauweise horizontale Druckkräfte wirken, müssen genügend Spannanker aus Stahl in die Deckenebene einbezogen werden.

Kreuzzapfen-Längsverbindung

Die Kreuzzapfen-Längsverbindung ist eine gängige Holz-Längsverbindung. Der Kreuzzapfen ist eine besonders verwindungssteife Verbindung. Wie bereits der Name erahnen läßt, sind Schlitze und Zapfen kreuzförmig angeordnet. Der Kreuzzapfen ist eine aufwändige aber wirkungsvolle Aufstandsverbindung.

Kreuzzaun

siehe Scherenzaun.

Kricketweide

Silberweiden-Art aus England, so genannt, weil aus ihrem weichen Holz Kricketschläger gefertigt werden. Durch das Holz wird der Aufprall des mit hoher Geschwindigkeit fliegenden Balls gedämpft.

Krummschäftig

Bezeichnung aus der Holzwirtschaft für Säbelwuchs, Wellenwuchs oder Schraubenwuchs bei Bäumen.

Krummschäftigkeit

Die Krummschäftigkeit bezeichnet einen Fehler in der Stammform, welcher auf die Güte des Holzes Einfluss hat. Bei der Krummschäftigkeit weicht der Wuchs der Stammachse von einer Geraden ab. Unterschieden wird dabei noch zwischen Einschnürigkeit, Zweischnürigkeit und Unschnürigkeit. Einschnürig ist ein Stamm, wenn sich eine oder mehrere Krümmungen in einer Ebene befinden. Unschnürig ist ein Stamm, wenn sich Krümmungen in mindestens zwei Ebenen befinden. Zweischnürig ist ein Stamm, der nahezu parallel zur Stammachse verläuft. Gemessen wird die Krümmung auf 1 m Stammlänge an der maximalen Stammkrümmung in cm. Ursache für Krummschäftigkeit können sein: Boden, Wind, Bodenbewegungen, Sonneneinstrahlung, Berghang oder einfach nur genetische Veranlagung.

Krüppelwalmdach

Das Krüppelwalmdach ist eine besonders auf nord- und niederdeutschen Gehöften gebräuchliche Variante des Walmdachs. Es entspricht einem Walmdach mit hochgesetzter Traufhöhe am Giebel. In manchen Gegenden wird es auch als Schopfwalmdach bezeichnet.

Küchenarbeitsplatten

Küfer

Küfer sind Handwerker, die Fässer aus Eichenholz herstellen. Die Fässer wurden früher auch zur Einlagerung z.B. von gesalzenen Heringen und Bier benötigt, dienen heute jedoch fast nur noch für die Lagerung von Wein, Weinbrand, Cognac und dergleichen. Das Küferhandwerk wird immer noch - wenn auch selten - ausgeübt. Das vom Küfer verwendete Holz bezeichnet der Fachmann als Dauben.

Kunstholz

Der Begriff Kunstholz wird für alle Entwicklungen zur Modifizierung des Naturbaustoffes Holz verwendet. Dabei kann es sich zum Beispiel um Kunstharzpressholz oder WPC handeln. Ziel bei der Herstellung von Kunstholz ist es, einen Werkstoff herzustellen, der zwar ähnliche Eigenschaften und Bearbeitbarkeit wie Holz hat, doch wesentlicher Widerstandsfähiger ist.

Kunststoffumleimer

Ein Kunststoffumleimer ist ein Kantenumleimer zum Abdecken der sägerauhen Schnittkante einer Massiv- oder Sperrholzplatte. Sie sind meist mit einem Schmelzkleber auf der Rückseite versehen, so dass sie vom Heimwerker ganz einfach mit dem Bügeleisen aufgebügelt werden können, wobei Handwerk und Möbelindustrie dafür natürlich spezielle Maschinen benutzen. Kunststoffumleimer findet man häufig unter der Bezeichnung ABS-Kante. ABS steht für Acrylnitril-Butadien-Styrol und ist der verwendete Kunststoff. Die Umleimer sind im Handel in etwa 600 Uni- und Holzdekorfarben, aber auch in Gold- und Silberausführungen und als Rollenware in unterschiedlicher Länge erhältlich. Der Fachmann unterscheidet zwischen ABS-Dünnkanten und ABS-Starkkanten.

Kurzholz

Sortierbezeichnung für Holz mit oder ohne Rinde. Die üblichen Kurzholzlängen liegen zwischen einem und drei Metern.

Kurzumtriebsholz

Bezeichnung aus der Land- und Forstwirtschaft für Gehölze und Bäume, die schnell wachsen, aus denen sich aber kein Holz für die Möbel- oder Bauindustrieb gewinnen lässt. Kurzumtriebsholz wird dementsprechend zu Holzpellets und Hackgut verarbeitet, um als Heizmaterial in Holzvergaserkesseln verfeuert zu werden. Der Anbau von Kurzumtriebshölzern erfolgt in Plantagen, bevorzugte Holzarten sind Pappel und Weide. Der Anbau solcher Hölzer stellt für die heimische Landwirtschaft eine interessante Erwerbsquelle dar, da es sich um nachwachsende Rohstoffe handelt. Insbesondere für den Anbau von Riesen-Chinaschilf zur Gewinnung von Bioenergie in Deutschland haben sich Netzwerke gebildet. An den Verfahren zur Gewinnung und Ernte von Kurzumtriebshölzern forschen mehrere landwirtschaftliche Versuchsanstalten.

KVH

Siehe Konstruktionsvollholz