Das große Holz-Lexikon

Alles zum Thema "G"

Gabelzapfen

siehe Scherzapfen.

Gabun

siehe Okoume

Ganzholz

Stammholz wird im Sägewerk zu Kanthölzern und Balken geschnitten. Dabei unterscheidet man verschiedene Schnittarten. Eine Schnittart neben Halbholz und Kreuzholz ist Ganzholz. Hier wird aus einem Stamm ein einziges Stück Holz gesägt.

Garapa

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Dieses aus Südamerika stammende Ultra-Hartholz besticht durch ein schmales, gelb-weissliches Splintholz, das deutlich vom Kernholz abgegrenzt ist. Das Kernholz selbst ist gelb, wenn es frisch geschnitten ist, entwickelt aber mit der Zeit einen glänzenden goldbraunen bis rotgelben Ton. Die Maserung von Garapa kann unregelmäßig, gerade oder verzahnt sein, bei verhältnismäßig grober Oberfläche, die aber auf Hochglanz poliert werden kann. Garapa ist ein schweres, dichtes und hartes Holz mit hoher Bruchfestigkeit. Eine Vorbohrung ist empfehlenswert, Nägel und Schrauben halten gut. Es nimmt Farbe gut auf und lässt sich leicht kleben, beizen und lackieren. Es ist ausgesprochen langlebig und resistent gegen Insekten- und Pilzbefall (Resistenzklasse 1, kann unbehandelt meist über 25 Jahre lang im Außenbereich überdauern). Garapa ist aufgrund seiner extremen Solidität und Dichte relativ schwer mit Holzschutzmittel zu behandeln. Anwendung findet Garapa vor allem im Brückenbau und Schiffsbau, sowie im Gartenbau und Terrassenbau. Aber auch Holzdielen werden mitunter aus Garapa hergestellt. Vergleichbare Hölzer sind Cumaru, Bangkirai und Massaranduba.

Garapa

Dieses aus Südamerika stammende Ultra-Hartholz besticht durch ein schmales, gelb-weissliches Splintholz, das deutlich vom Kernholz abgegrenzt ist. Das Kernholz selbst ist gelb, wenn es frisch geschnitten ist, entwickelt aber mit der Zeit einen glänzenden goldbraunen bis rotgelben Ton. Die Maserung von Garapa kann unregelmäßig, gerade oder verzahnt sein, bei verhältnismäßig grober Oberfläche, die aber auf Hochglanz poliert werden kann. Garapa ist ein schweres, dichtes und hartes Holz mit hoher Bruchfestigkeit. Eine Vorbohrung ist empfehlenswert, Nägel und Schrauben halten gut. Es nimmt Farbe gut auf und lässt sich leicht kleben, beizen und lackieren. Es ist ausgesprochen langlebig und resistent gegen Insekten- und Pilzbefall (Resistenzklasse 1, kann unbehandelt meist über 25 Jahre lang im Außenbereich überdauern). Garapa ist aufgrund seiner extremen Solidität und Dichte relativ schwer mit Holzschutzmittel zu behandeln. Anwendung findet Garapa vor allem im Brückenbau und Schiffsbau, sowie im Gartenbau und Terrassenbau. Aber auch Holzdielen werden mitunter aus Garapa hergestellt. Vergleichbare Hölzer sind Cumaru, Bangkirai und Massaranduba.

Gattersäge

Gattersägen bzw. Vollgatter sind Maschinen zum Zerlegen von Rundholz in Schnittmaterial. Sie arbeiten mit mehreren Sägeblättern gleichzeitig, die als Langsägen gestaltet und in einen auf- und abwärts gehenden Rahmen eingespannt sind. Beim Durchlaufen des Gatters werden alle Elemente des Stammes in einem Durchlauf abgetrennt. Gatter werden überwiegend für das Nadelholz verwendet. Einschneidbar sind Stämme bis etwa 80 cm Durchmesser, die Vorschubgeschwindigkeit beträgt bis zu 20 Meter pro Minute. Teilweise wird das Gatter mit Spanertechnik kombiniert. Dabei wird die Seitenware weggefräst und es steht besäumte Schnittware bereit. Erfolgt dies nicht, müssen die Bretter nach dem Einschneiden besäumt werden. Die Leistung eines Gatters liegt je nach Typ zwischen 6.000 bis 25.000 Kubikmeter Rundholz pro Jahr. Neben dem hier beschriebenen Vertikalgatter gibt es noch das Horizontalgatter.

gedübelte Rahmeneckverbindung

Die gedübelte Rahmeneckverbindung ist eine gebräuchliche Verbindung von Rahmen. Bei ihr können die Rahmen stumpf, auf Gehrung, mit oder ohne Nutzzapfen, mit Profil oder mit Konterprofil zusammengedübelt werden. Auf der Abbildung sehen Sie eine stumpf gestoßene Rahmeneckverbindung. Bei der Herstellung der Verdübelung ist darauf zu achten, dass der Bohrer beim Bohren der Dübellöcher nicht verläuft, da sonst der Rahmen beim Zusammenbau windschief werden kann.

gefederte Rahmeneckverbindung

Die gefederte Rahmeneckverbindung ist eine gebräuchliche Rahmeneckverbindung. Hierbei werden die Rahmenhölzer auf Gehrung gesägt und mit einer Feder genutet. Die Feder dient zur Verstärkung der Verbindung, so dass die Verzahnung der Ecke auch bei größeren Belastungen gegeben ist. Bei einer stumpf gestoßenen Ecke ohne Feder ist die Leimfläche zu gering und daher die Stabilität der Verbindung bei größeren Belastungen nicht gegeben.

Geißfuß

siehe Klaue.

Gespundetes Holz

Holzteil mit jeweils einer Nut- und einer Federverbindung.

Giebelbalken

siehe Ortbalken.

Ginkgo oder Gingko

kein Nadel- und kein Laubbaum, sondern ein Fächerblattbaum, den es seit über 250 Millionen Jahren gibt. Der Gingko kam über Japan und China nach Europa, wo er seit dem 18. Jahrhundert kultiviert wird. Die Blattform sieht aus wie ein Entenfuß. Goethe widmete diesem Baum ein Gedicht. Das weiche Holz ist allenfalls als Blindholz verwertbar, jedoch werden aus den Gingkoblättern Arzneiextrakte gewonnen. Medikamente mit "Gingko biloba"-Inhaltsstoffen sind vielfach im Handel.

Glattkantbretter

Glattkantbretter werden der Hobelware zugeordnet, d.h. es handelt sich um handelsübliche Bretter, die gehobelt wurden. Glattkantbretter kommen zum Beispiel für die Außenverschalung als Boden-Deckel-Schalung zum Einsatz. Es gibt sie in verschiedenen Längen und verschiedenen Breiten und Stärken. Standardmäßige Breiten sind z.B. 95 mm, 120 mm, 145 mm, 170 mm, 190 mm oder 220 mm, erhältliche Stärken sind z.B. 19 mm, 21 mm oder 27 mm. Die Kanten der Glattkantbretter können gefast, gerundet oder scharfkantig sein.

Gleichgewichtsfeuchte

Wassergehalt von Holz in Luft bei konstanter Temperatur und Luftfeuchte.

Grasbaum

extrem langsam wachsende australische Pflanze, die eigentlich ein Liliengewächs ist. Aus einem extrem kurzen Stamm wachsen grasartige Büschel, daher der Name. Aus Grasbaum-Wurzeln fertigen Drechsler kleine Schmuck- und Gebrauchsgegenstände.

Gratfräser

siehe Zinkenfräser.

Greenhart

südamerikanisches Hartholz, wird besonders für Rammpfähle eingesetzt.

Grenadill

auch als Afrikanisch Blackwood bekanntes Edelholz für die Anfertigung von Holzblasinstrumenten. Das Holz ist bräunlich-schwarz und wird mit Ebenholz verwechselt. Der Baum wird nur ca. 8 m hoch, der Stammdurchmesser beträgt höchstens 40 cm. Aus Grenadill werden z. B. Blockflöten für hohe Tonlagen und feine Drechslerarbeiten gefertigt.

grobjährig

schnell gewachsenes Holz mit breiten Jahresringen. Meist weiches Holz (Beispiel Pappel oder Weide).

Guatambu (Balfourodendron riedelianum)

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Guatambu, auch Gold Ahorn genannt, kommt im südlichen Brasilien, in Paraguay und im nördlichen Argentinien vor. Guatambu wird erst seit kurzem und in Form von Schnittholz und Kantholz in die Vereinigten Staaten und nach Europa gehandelt. Guatambu-Holz hat durch seine blassgelbe Farbe, die feine, gleichmässige Struktur und die deutlichen Jahresringe ein sehr charakteristisches Aussehen. Das Holz lässt sich leicht bearbeiten, hat eine schöne, glatte Oberfläche und liefert einen strapazierfähigen Fussboden.

Gum (Liquidamber styraciflua)

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Die Gums bilden einen wichtigen Teil der Laubholzwälder des Ostens und sind überall im Südosten der USA anzutreffen. Der Splint des Holzes fällt häufig breit aus und ist weiß bis hellrosa, während das Kernholz rötlich-braun ist, oft mit dunklen Streifen. Durch den unregelmäßigen, gewöhnlich schrägen Faserverlauf besitzt Gum eine attraktive Maserung. Das Holz ist leicht zu bearbeiten, sowohl maschinell als auch mit der Hand. Es lässt sich gut nageln, schrauben und verleimen, auch Beizen werden gut angenommen. American Gum ist mäßig hart, steif und ist zum Biegen wenig geeignet. Schränke, Möbelteile, Türen, Leisten und Eisenbahnschwellen werden aus dem Holz hergestellt. Auch für den Innenausbau und für Drechslerarbeiten wird Gum verwendet.

Gummibaum

siehe Kautschukbaum