Auch für Durchschnittsverdiener ist ein Einfamilienhaus, ein Reihenhaus oder eine Eigentumswohnung durchaus erschwinglich. Die Zinsen für Hypothekendarlehen sind sehr niedrig, die Immobilienpreise im Schnitt immer noch günstig und es gibt zahlreiche staatliche Zuschüsse für Immobilienkäufer. Dem stehen Risiken gegenüber: Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Scheidung können die Eigentümer zu einem vorschnellen Verkauf zwingen. Dann sind die finanziellen Verluste erheblich. Bauherren und Käufer eines Eigenheims, von vermieteten Eigentumswohnungen und Miethäusern sollten deshalb die Finanzierung nicht zu knapp kalkulieren.
Beim Finanzierungsgespräch mit der Bank sind die künftigen Bauherren kein Bittsteller, es geht um ein Geschäft. Das primäre Interesse der Bankberater ist klar: Sie bevorzugen eine für das Geldinstitut profitable Finanzierung. Deshalb macht es sich bezahlt, wenn man sich geschickt vorbereitet und auf gleicher Augenhöhe verhandelt.
Das Buch „Immobilienfinanzierung“ der Stiftung Warentest hilft dabei, die eigene Finanzierungsstrategie unabhängig von den jeweiligen Interessen Dritter zu erstellen. Praxisnahe Informationen, Tabellen, Tipps, Checklisten, Arbeitshilfen und Beispielrechnungen sollen mit dem Thema vertraut machen und eine Hilfe zur Selbsthilfe in allen Fragen zur Finanzierung von Haus oder Wohnung sein.
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