03.03.2011

Massivholztreppen:
Modernes Design oder mediterraner Landhausstil

Bei der Treppenplanung für Neubauten oder größeren Renovierungsvorhaben werden Massivholztreppen besonders gerne ausgewählt. Zwei wesentliche Gründe sprechen für diese Auswahl – erstens ist es der Werkstoff Holz selbst, der seit jeher Wärme und Gemütlichkeit ausstrahlt. Zweitens sind es die vielfältigen Bau- und Gestaltungsmöglichkeiten, die Holz bietet und die gerade in Wohnbereichen eine richtungweisende Rolle spielen. Denn daraus entstehen moderne Designer-Treppen für Villen und Fachwerkhäuser, für Stadtbauten ebenso wie für kleinere Ein- und Zweifamilienhäuser.

Bei der Wahl des Holzes vermelden führende Treppenhersteller einen starken Durchbruch bei Eiche – und zwar in allen Varianten: geölt, gebeizt, geräuchert, lackiert oder mit Weißpigmenten gebürstet. Nach wie vor zählt aber auch Buche, mit oder ohne Kernanteil, zu den Favoriten. Dies gilt auch für dunklere Sorten wie Amazaque oder Nussbaum. Bei sehr luxuriösen Treppen wird gerne Kirschbaum verwendet. Die lebendige Musterung der Olivesche spricht hingegen besonders die Besitzer von Landhäusern an.

Ein weiteres wichtiges Gestaltungselement bei Treppen ist die Gesamtausstattung. Während der Landhausstil eine angemessene Zurückhaltung in Naturtönen fordert, dürfen bei design-betonten Einrichtungsstilen durchaus Kontraste variieren. Pfosten, Stäbe und Handläufe zeigen daher ein breites Spektrum an Möglichkeiten – Relinggeländer, Glaseinsätze, Edelstahlstäbe sind die wesentlichen Elemente, die zu einer großen Auswahl bei den Herstellern führen.

Das Wesentlichste aber bleibt die Bauart selbst: Ob die Treppe gerade, einviertel- oder halbgewendelt ist oder in polygonaler Bauweise ausgeführt wird, hängt von den Platzverhältnissen ab, die einer Treppe gewährt werden und natürlich von den Kosten, die in dieses Bauteil investiert werden sollen. Meist wird eine Treppe heute halbgewendelt geplant und ausgeführt. Empfehlenswert ist eine symetrische Planung, das heißt die Treppe sollte im Antritt und Austritt gleich tief sein, da dadurch auch die Deckenherstellung erleichtert wird. Besonders platzsparend sind die ganz tiefen, aber auch die ganz breiten Grundrisse. Ebenfalls flexibel in der Planung ist die viertelgewendelte Treppe. Die Wendelung kann bei dieser Bauart entweder im Antritt oder im Austritt liegen. Wichtig dabei ist eine fachgerechte Verziehung der gewendelten Stufen. Denn für eine bequeme Begehbarkeit sollte der Gehrhythmus beim Wechsel von den geraden auf die gewendelten Stufen nicht allzu sehr gestört werden.

Jede Treppenplanung ist erst dann perfekt, wenn auch die Gestaltung rund um die Treppe mit einbezogen wird. Das bedeutet, dass von der Farbgestaltung der Wände, über die Auswahl des Fußbodens bis hin zu passenden Möbeln alles ein harmonisches Ambiente ergibt. Jede Menge Ideen und Anregungen dazu finden sich in den Treppenstudios der Hersteller. Ein weiterer Vorteil bei einem persönlichen Besuch im Studio: die gute Begehbarkeit der ausgewählten Treppe und deren handwerkliche Ausführung können direkt getestet werden, die vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten lassen sich so ebenfalls bestens erkunden.

Tipp:

Im Ratgeber „Treppen-ABC“ ist alles Wesentliche zur Treppenplanung und -auswahl übersichtlich und detailliert aufgeführt, kostenlos erhältlich bei der Treppenmeister Partnergemeinschaft.

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