Innenwände anstreichen |
Die Untergrundbehandlung Bei einem Erneuerungsanstrich müssen Sie den Altanstrich einer kleinen
Prüfung unterziehen. Die Ausführung des Erneuerungsanstriches hängt weitgehend von der Art des alten Anstriches ab. Es kann sich hierbei nämlich
um Lackfarbe, Dispersionsfarbe, Leimfarbe oder Kalkfarbe handeln, und jede dieser Farben erfordert eine besondere Vorbehandlung.
Machen Sie deshalb einen kleinen Test Netzen Sie den Anstrich an einer Stelle mit etwas Wasser an und
reiben Sie dann mit dem Finger oder einem dunklen Tuch über die angefeuchtete Stelle.
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Ein Kalkfarbenanstrich dunkelt stark nach, läßt sich jedoch nicht abreiben. |
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Ein Leimfarbenanstrich erweicht sofort und läßt sich fast vollkommen abreiben. |
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Ein Dispersionsfarbenanstrich dunkelt überhaupt nicht oder nur wenig nach und zeigt erst nach sehr intensivem Reiben ein geringes Erweichen der Oberfläche. |
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Ein Lackfarbenanstrich zeigt überhaupt keine Reaktion. | |
Und so sollten Untergründe vorbehandelt werden Alte Dispersions-, Öl- und
Lackfarbenanstriche, die nicht mehr fest sitzen und abblättern, müssen restlos entfernt werden. Streichen Sie dazu die Wand nach Gebrauchsanweisung
mit Abbeizer ein.
Die damit
abgebeizte Fläche sollte etwas einen Tag lang austrocknen und danach mit Putz- oder Tiefgrund grundiert werden, damit der anschließende Anstrich
besser haftet. Alte noch völlig intakte Disperions-, Öl- und Lackfarben sollten vor einem neu Anstrich gereinigt und entstaubt werden. Öl- und
Lackfarbenanstriche müssen für eine bessere Haftung angerauht werden. Kalkputz/Zementputz muß, wenn er neu ist, etwa 14 Tage lang durchtrocknen,
bevor er gestrichen werden kann. Alter, noch völlig intakter Putz muß mit der Bürste gereinigt und entstaubt werden.
Gipsputz, Gips- und
Weichfaserplatten sind stark saugende Untergründe. Deshalb müssen sie, nachdem sie mit einer Bürste entstaubt worden sind, mit Grundierungsmittel
grundiert werden.
Anstrich Anstrichfarben werden nach dem Grad ihrer Beanspruchung in wisch-,
wasch- und scheuerbeständig unterschieden.
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Wandfarbe wischfest ist ein äußerst preisgünstiges Anstrichmittel für Wände, Decken und Rauhfasertapeten und besonders zur Durchführung von preiswerten Anstricharbeiten geeignet.
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| Beachten Sie bitte, daß es sich bei diesem Produkt um den Typ einer Leimfarbe handelt, das heißt, bei späteren Wiederholungsanstrichen sollte diese Farbe vorher abgewaschen oder zumindest mit Putzfestiger oder Tiefgrund verfestigt werden. |
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Wandfarbe waschbeständig nach DIN 53778 WM ist ein Spitzenprodukt einer preiswerten Dispersionsfarbe für innen und ergibt weiße Anstriche mit hoher Deckkraft. Wandfarbe waschbeständig nach DIN 537788 WM wurde von einem neutralen Prüfungsinstitut geprüft und entspricht den Anforderungen der DIN 532778 WM waschbeständig matt. |
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Latex-Wandfarbe scheuerbeständig nach DIN 53778 SM ist eine preisgünstige Latexfarbe für alle Innenanstriche, die einer hohen Beanspruchung hinsichtlich Scheuerfestigkeit und Schmutzabweisung unterliegen. Küchen, Bäder, Kinderzimmer, Flure usw. unterliegen einer höheren Beanspruchung als sonstige Wohnräume. Neben einer schnutzabweisenden Wirkung kann die Hausfrau jederzeit mit Wasser und den haushaltsüblichen Reinigungsmitteln eine Reinigung solcher Anstriche durchführen. Auch diese Farben können selbstverständlich mehrmals überstrichen werden.
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Durchführung der Innenanstriche
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Decken und Wände mit Handfeger oder trockener Bürste gründlich säubern. |
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Bei sehr verschmutzten Untergründen Wandfarbe innen mit etwas 10% Wasser verdünnen und mit der Lammfellrolle oder der Bürste auftragen. |
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Deckenanstrich unverdünnt auftragen. Bei neuem Putz grundieren mit Isolierung- und Grundierungsmittel.
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| Beim Streichen der Decken und Wände zuerst mit dem Pinsel alle Ecken und schwer zugänglichen Stellen vorstreichen. |
Dann ist das Abrollen der großen Wandflächen ein Kinderspiel.
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Zuerst die Ecken und Kanten mit Ring- oder Flachpinsel vorstreichen. |
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Walze vor dem Streichen auf einem Abstreifgitter abrollen. |
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Decken immer zum Lichteinfall hin streichen. |
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Farbe senkrecht auftragen, in Querrichtung verteilen und in Längsrichtung nachrollen. | |
Beschichtung Eine Beschichtung im Innenbereich kann erfolgen mit Strukturputz, z.B. Reibeputz oder Rollputz.
Reibeputz wird mit der Kelle "aufgezogen" und mit der Kelle auf die Kornstärke abgezogen und anschließend mit einer Kunststoffkelle strukturiert. Das hört sich komplizierter an, als es ist. Aber für einen klein wenig handwerklich geübten Selbermacher stellt eine derartige Wandbeschichtung kein Problem dar.
Einfacher ist das Aufbringen eines Rollputzes, der mit einer Kelle aufgebracht wird, aber mit der Rolle strukturiert wird.
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Wichtig: Bevor Reibeputz aufgebracht wird, ist die zu bearbeitende Wandfläche in der Regel im Farbton der nachfolgenden Beschichtung zu streichen. Dafür sollte eine körnige Streichfarbe verwendet werden, damit der nachfolgende Putz auf dem Untergrund gut haftet. (Putzgrundierung |
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