Am eigenen Haus bereiten länger anhaltende Kälte und Schneefall Probleme: Dachrinnen verbiegen sich, Fallrohre platzen, Eiszapfen und Lawinen bringen Passanten und parkende Autos in Gefahr. Denn tagsüber schmilzt ein Teil des Schnees, abends erstarrt er jedoch wieder in unter Umständen ungünstigen Formen an unpassenden Stellen. Trieft aus diesem Grund über Wochen hinweg Wasser von den Ziegeln herab, wird die Gebäudefassade durchnässt. Bei Frost gefriert sie, die Folge sind Rissbildungen im Mauerwerk sowie abgeplatzter Außenputz.
Heizbänder und -kabel, wie sie beispielsweise der Hersteller Danfoss anbietet, schaffen bei Dächern mit geringer Neigung schnell Abhilfe. Der Fachhandwerker verlegt die elektrischen Heizleitungen in Regenrinne und Fallrohr. Dadurch ist garantiert, dass Schmelzwasser immer abfließt – ohne hohe Heizkosten. Ist die Anlage bei Schneefall in Betrieb, wird pro Meter Rinne lediglich eine Heizleistung von rund 30 Watt benötigt. Das entspricht in etwa dem Verbrauch von 15 Minuten Staubsaugen. Die Heizbänder und -kabel sind außerdem UV-beständig sowie ohne Austausch bis zu 15 Jahren im Einsatz.
Bei Dächern mit starker Neigung sind Fanggitter ideal, da nachrutschende Schneemassen die gesamte Ablaufrinne schlagartig verstopfen können. Ragt die weiße Masse über den Dachrand hinaus, bilden sich trotz Heizung in Rinne und Rohr erneut Eiszapfen oder Lawinen. Deshalb ist es sinnvoll, zusätzlich die Fläche unterhalb des Abfanggitters zu beheizen.
Die Wärmeanlagen sind für ein durchschnittliches Einfamilienhaus inklusive Einbau ab 700 Euro zu haben – eine günstige Investition im Vergleich zu hohen Schadensersatzansprüchen. Diese kommen auf Hauseigentümer zu, wenn beispielsweise Passanten oder Autos durch herabfallendes Eis zu Schaden kommen. Denn im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflichten müssen Hausbesitzer etwaige Gefahrenzonen umgehend entschärfen.
Weitere Informationen zu den unterschiedlichen Eiszapfen-Zähmern gibt’s im Internet unter www.devi.de