Es ist faszinierend, wenn man sich bei der Betrachtung alter Möbelstücke bewusst macht wie gering die Mittel waren, mit denen sie hergestellt wurden. Da gibt es gebogene
Fronten, gedrechselte Zierteile, Hochglanzflächen, Einlegearbeiten mit verschiedensten Materialien und wunderschöne geschwungene Beine. Wenn nur ein Teil produziert werden
soll, ist das, mit genügend Zeit, meistens machbar. Wird ein Möbel aber, wie auch vor zweihundert Jahren schon üblich, in Serie gebaut, ist es mit großem Können und einem hohen
Maß an Spezialisierung verbunden, es herzustellen.
Ein Möbelelement, das in der Herstellung auch heute noch kompliziert ist, sind dreidimensional
geschwungene Beine. Mit einer computergesteuerten mehrachsigen Fräse ist die Herstellung schon schwierig genug, aber geht so etwas auch mit einer Handoberfräse? Dieser
Bauplan wird Ihnen zeigen, dass auch Sie mit Ihrer Handoberfräse solche Beine herstellen können.
Der kleine Tisch hat vier dreidimensional geschwungen Beine, die Zargen sind an der Unterkante und die Platte komplett umlaufend geschweift. Hinter einer der
langen Seiten verbirgt sich ein Schubkasten, an dieser Stelle wird die Zarge vom tragenden Element zur Front. Um die Stabilität des Tisches nicht zu beeinflussen,
werden dort zwei Streben in das Tischgesell eingebaut.
Der Schubkasten wird klassisch mit Lauf-, Streich- und Kippleisten geführt. Da die Platte, aus Massivholz, durch
die wechselnde Luftfeuchtigkeit in einer Wohnung zum Arbeiten (Quellen und Schwinden des Holzes) neigt, kann sie nicht fest auf dem
Untergestell verschraubt werden. Sie würde sonst Risse bekommen oder das Untergestell verziehen. Nur eine Kante der Platte wird an der Strebe über dem Schubkasten
verschraubt, die anderen werden mit Holzklötzen mit den Zargen verklemmt. Alle Verbindungen, sowohl an der Zarge wie auch am Schubkasten, sind mit der DOMINO Dübelfräse hergestellt.
1.1
1. Sägen Sie zunächst alle Holzteile auf das in der Materialliste angegeben Maß ab. Die Rohlinge der vier Beine (Pos. 2) werden an den hinteren Kanten, auf
beiden Seiten schräg (45 Grad) abgesägt. Mit der dabei entstehenden Spitze werden die Beine beim Fräsen in der Schablone angelegt. Die Klemmklötze
(Pos. 13) zum Befestigen der Platte bleiben zunächst an einem Stück.
1.2

Heben Sie einen Rest der Zarge auf, da serleichtert die spätere Weiterbearbeitung. Kennzeichnen Sie die Positionen der einzelnen Teile. Am Genauesten
geht das mit dem so genannten Werkzeichen oder Schreinerdreieck (siehe Holzidee 3). Als Schablonen für die Schwünge der Tischplatte und an den
Zargen, sind dünne Hartfaser- oder Sperrholzplatten ideal. Im Fall der Platte wird nur eine
1.3

Tischecke als Schablone hergestellt. Sägen Sie die Hartfaserplatte (Pos. 15) genau so groß aus, wie später auch die Tischplatte wird.
Zeichnen Sie auf den Seiten die Mittelachsen ein. Die Schwünge werden, am Einfachsten zu Zweit, mit einer dünnen Holzleiste angezeichnet. Der Radius für
die Ecken kann mit einem Zirkel auf die Hartfaserplatte übertragen werden.
2.1
2. Der Schwung auf den Zargen ist weitestgehend der gleiche wie auf der Tischplatte. Die Hartfaserplatten (Pos.
16 + 17) sind länger als die Zargen. Dadurch wird an der späteren Schablone das Ansetzen der Fräse erleichtert. Zeichnen Sie die Gesamtlänge und die
Zargenmitte auf den Hartfaserplatten an. Die Hilfsmaße der Schwünge werden von der Schablone der Platte auf die der
2.2

Zargen übertragen. Die Außenschwünge werden dabei angepasst und bekommen eine stärkere Rundung. Dadurch
wird der Übergang der Rundung an den Beinen in die der Zargen harmonischer. Bauen Sie in die Stichsäge ein feines Kurvensägeblatt ein und sägen Sie die
Kanten der Schablonen genau an der Linie aus. Je präziser diese Schnitte sind, desto weniger müssen Sie mit dem
2.3

Handschleifklotz nachschleifen. Lassen Sie den Schwung an der Schmalseite der Platte in einer Rundung auslaufen. So wird die Oberfräse am Ende der Fräsung
von der Kante weggeführt. Zeichnen Sie mit Hilfe der Schablonen die Konturen auf der Platte (Pos. 1) und den Zargen (Pos. 3 + 4) an. An dieser Linie
wird, mit ca. 2 mm Zugabe, die Kontur grob mit der Stichsäge ausgesägt.
3.1
3. Um die Kanten zu fräsen, wird ein Bündigfräser mit Kugellager benutzt. Dieser tastet mit dem Kugellager genau die Kontur, der unter die Platte geschraubten
Schablone ab. Der sich über dem Kugellager drehende Fräser hat den gleichen Durchmesser wie das Kugellager und fräst dadurch die Kontur
der Schablone 1:1 an der Kante nach. Schrauben Sie also die Schablonen auf
3.2

der Unter- oder Innenseite der Platte und Zargen fest und fräsen Sie die Kanten. Um das Kippen der Oberfräse zu minimieren, ist es dabei hilfreich,
den vorderen Knauf der Oberfräse immer über der Tischplatte zu führen. Die Fräse wird um die Kontur herum mit gedreht. Beim Fräsen der Beine wird
eine andere Arbeitsweise benutzt. Hier ist es eine fest mit der Fräse verspannte
3.3

Kopierhülse, die an der Kante der Schablone entlang geführt wird. Der Fräser geht innen durch diese Kopierhülse durch. Dadurch entsteht ein
Abstand zwischen der abgetasteten Kante und dem Werkstück. Je nach Fräserdurchmesser ist dieser Abstand unterschiedlich groß und muss schon
beim Bau der Schablone berücksichtigt werden.
4.1
4. Die Kanten der Beine wurden mit folgender Kombination gefräst: Fräserdurchmesser 16 mm, Durchmesser der Kopierhülse 30 mm. Sie können die
Beine mit einer kleinen Oberfräse (Fräser-Schaftdurchmesser S= 8 mm) fräsen. Die maximale Nutzlänge bei diesen Fräsern liegt aber bei 30 mm.
Das bedeutet, dass am gefrästen Bein noch von Hand nachgearbeitet werden muss. Wenn
Sie eine große Fräse
4.2

(S= 12 mm) haben, können Sie Fräser bis zu einer Nutzlänge von 60 mm einspannen und die Konturen der Beine vollständig fräsen. Jede der zwei
Schablonen für die Beine, besteht wiederum aus zwei einzelnen Sperrholzbrettern mit gleichen geschwungenen Kanten. Jeweils zwei für die Innenkanten
und die Außenkanten der Beine. Diese werden im rechten Winkel miteinander verschraubt.
4.3

Dadurch kann mit jeder Schablone, jeweils die rechte und die linke Seite jedes einzelnen Beines, gefräst werden. An beiden Enden der Schablone sitzt ein
Brett, an dem die beiden Sperrholzplatten festgeschraubt sind. Der Rohling für die Beine muss genau zwischen diese beiden Bretter passen. Damit der
Rohling auch richtig in der Schablone verschraubt werden kann, ist er insgesamt 130 mm länger.
5.1
5. Zunächst werden die Außenkanten der Beine gefräst. Die Schablone wird mit Hilfe von Zwingen auf dem Arbeitstisch festgespannt. Mit der spitzen
Kante nach hinten, wird der Rohling des Beins von unten in die Schablone eingelegt und mit zwei Schrauben von oben befestigt. In mehren Schritten,
maximal 8 mm pro Durchgang, wird die komplette Kante des Beins gefräst. Auch hier hat sich die Arbeitsweise, bei der
5.2

der vordere Knauf der Fräse immer über der Schablone ist, bewährt. Achten Sie darauf, hier auch möglichst die meiste Kraft auszuüben, um ein Kippen der Fräse zu vermeiden. Spannen Sie dann
das erste Bein aus und den nächsten Rohling ein. Wenn alle Beine auf der ersten Seite gefräst sind, wird die Schablone gedreht. Auf der anderen Seite
wird jedes Bein wieder festgeschraubt und die zweite Außenseite gefräst.
5.3

Kurz vor Ende dieses zweiten Fräsdurchgangs, fällt ein großer Holzrest ab. Achten Sie darauf, dass dieser beim Fräsen
nicht zu stark vibriert und an den Fräser schlägt. Falls dies droht, sollten Sie ihn
vorher vorsichtig wegbrechen. Wenn beim Fräsen Holz ausreißt oder wegbricht, sollten Sie die Stücke umgehend wieder festleimen und das Teil weiterfräsen
wenn der Leim getrocknet ist.
6.1
6. Nach den Außenseiten der Beine sind die Innenseiten an der Reihe. In der zweiten Schablone werden die Beine wieder eingelegt und festgeschraubt. Die Arbeitsweise ist die gleiche wie
zuvor. In mehreren Schritten wird eine komplette Kante gefräst, dann die Schablone gedreht und die letzte Seite bearbeitet. Bei den Innenseiten kommt
es zweimal zu Stellen, bei denen stark
6.2

gegen den Faserverlauf gefräst werden muss. An diesen Stellen sollten Sie langsam fahren und die Fräse nicht schieben, sondern nach vorne, gegen
den Uhrzeigersinn, drehen. Nachdem alle Beine gefräst sind, müssen die geschwungenen Flächen der Beine mit einem Schweifhobel oder Kantenschleifer
geglättet werden. Legen Sie eine Zarge an ein Bein an und markieren
6.3

Sie, wo die Beine am oberen Schaft gekürzt werden müssen. Stellen Sie an der Tischkreissäge einen Anschlag ein, um alle Beine an der gleichen Stelle am
Schaft abzusägen. Dann wird die Gesamtlänge angezeichnet und die Beine auf das endgültige Maß gekürzt. Mit einem Schreinerdreieck auf der Oberseite
werden die späteren Positionen der
Beine festgelegt.
7.1
7. Achten Sie darauf, dass in die Schubkastenfront und in die Flächen der Beine, rechts und links vom Schubkasten, keine Löcher gefräst werden.
Spannen Sie die Beine mit der Außenkante des Schaftes nach unten auf dem Arbeitstisch fest und fräsen Sie mit der DOMINO Dübelfräse je drei Löcher
(Verbinder 6 x 40) in die Innenflächen des Schaftes.
Die Frästiefe beträgt in den Beinen und in den Zargen jeweils
7.2

20 mm. Das obere Loch wird mit der genauen Fräsbreite, die untere 5 mm breiter gefräst. Beim oberen Loch werden die Anschläge der DOMINO
Dübelfräse an der Oberkante der Beine angelegt. Bei den unteren werden die Führungszapfen der Seitenanschläge zunächst an der Beinoberkante und dann
an der Oberkante des ersten Loches angelegt. Bei der langen und den beiden kurzen Zargen wird die Dübelfräse von
7.3

der Außenseite aufgelegt und von der Oberkante im gleichen Abstand wie in den Beinen die Löcher für die Verbinder gefräst. Runden (R= 2 mm) Sie alle
Kanten mit einer Ober- oder Kantenfräse. Auch die Stoßkanten zwischen Beinen und Zargen werden gerundet. Dadurch bekommt man eine so genannte
offene Brüstung und es entsteht beim Quellen und Schwinden kein spürbarer Absatz.
8.1
8. Stecken Sie das Tischchen zunächst ohne Leim zusammen und zeichnen Sie auf den Streben (Pos. 5) an, wo die Aussparung für die Innenkante der Beine
gesägt werden muss. Markieren Sie auf der Innenseite der kurzen Zargen die Positionen der Streben. Spannen Sie die Streben an diesen Stellen fest
und fräsen Sie die DOMINO Dübellöcher. Jede Strebe wird mit einem Dübelloch der genauen Fräsbreite mit jeder der
8.2

beiden Zargen verbunden. Zum Verbinden der Lauf- und Kippleisten (Pos. 6 + 8) mit den Streben wird jeweils auch ein Dübelloch gefräst. Schleifen Sie zunächst alle Kanten mit einem
Handschleifklotz und anschließend die Flächen mit einem Exzenterschleifer, letzter Schliff jeweils Körnung P180. Legen Sie vor dem Verleimen alle Zwingen,
Zulagen und sonstigen Hilfsmittel bereit.
8.3

Der Leim wird oben an den Flanken der Löcher angegeben und mit den Verbindern nach unten geschoben. Wenn Sie den Leim im unteren Loch angeben, kommt es beim Einschlagen
des Verbinders zu einem Leimstau und der Verbinder kann nicht richtig eingeschlagen werden. Zunächst wird Leim in die Dominolöcher der Zargen und der
Streben angegeben und die Verbinder werden eingeschlagen.
9.1
9. Geben Sie dann in den Löchern der Beine Leim an und stecken Sie die Einzelteile zusammen. Wenn Sie Korpuszwingen besitzen, können Sie den
Tisch ohne Zulagen verspannen. Achten Sie darauf, dass die Streben an der richtigen Stelle sitzen. Durch messen der beiden Diagonalen, kann geprüft
werden, ob der Tisch im rechten Winkel
9.2

ist. Nachdem der Leim getrocknet ist, werden die Zwingen gelöst und überschüssiger Leim mit einem scharfen Stemmeisen entfernt. Zeichen Sie die
Position der Laufleiste auf der Innenfläche der kurzen Zargen an. Die DOMINO Dübel werden in die Löcher von Kipp und Laufleiste eingeklebt. Geben Sie
in den Dübellöchern der Streben
9.3

und auf den Kanten der Leisten Leim an und stecken Sie diese von hinten ein. Zunächst spannen Sie jede der Leisten mit einer Zwinge nach vorne und dann
zur Zarge. Achten Sie darauf, dass die Leisten genau in Position bzw. parallel zueinander sind. Durch Einschieben einer Schubkastenseite wird alles noch
einmal kontrolliert.
10.1
10. Auf der Innenfläche der Schubkastenseiten (Pos. 10) und im Vorderstück (Pos. 11) wird jeweils eine 6 mm breite Nut für den Schubkastenboden
gefräst. Dazu wird die Nutmitte auf einer Seite angezeichnet. Ein dünnes, auf dem MFT festgespanntes Brett, dient als Anschlag. Die Führungsschiene des
Tisches wird heruntergeklappt und auf das Werkstück aufgelegt. Die Oberfräse wird mittels eines Adapters auf der
10.2

Schiene geführt. Auf der Vorderseite der Fräse befindet sich eine Markierung, die genau die Fräsermitte anzeigt. Mit dieser Markierung wird die Fräse über der Mittellinie der Nut ausgerichtet und
der Führungsschienenadapter in dieser Position fixiert. Jetzt können Sie die Nuten in die Seiten und das Schubkastenvorderstück
fräsen. Der Schubkasten wird mit DOMINO Dübeln Größe 4 x 20 verbunden. In jede Ecke des
10.3

Schubkastens kommen zwei Verbinder. Als Anschlagpunkt ist dieses mal nicht die Oberkante, sondern die Nut. Die Oberkante der Nut ist auch gleichzeitig
die Unterkante vom Hinterstück (Pos. 12) und deshalb der beste Anhaltspunkt. Kleben Sie auch beim Schubkasten zunächst die Dübel in die Seiten
und verleimen Sie dann alles miteinander. Nach dem Ansetzen der Zwingen die Winkligkeit kontrollieren.
11.1
11. Um die Platte, wie zuvor beschrieben, „beweglich“ am Tischgestell befestigen zu können, werden mit der DOMINO Dübelfräse Nuten
in die hintere
Zarge und in die Kippleisten gefräst. Dazu wird der 6 mm Fräser eingebaut und die maximale Fräsbreite eingestellt. Die Frästiefe beträgt 15 mm. Fräsen Sie
im Hinterstück zwei und in der Kippleiste jeweils ein Loch.
11.2

Die passenden Klemmklötze (Pos. 13) werden mit der Tischkreissäge zugesägt. Sägen Sie dazu in ein Restbrett einen Falz. Von diesem Brett wird dann
ein Streifen mit der Länge der Klötze abgeschnitten. Diese einzelnen Streifen geben die vier benötigten Klötze. Nahe am Falz muss in jeden der Klötze noch
ein Loch (d = 3,5 mm) gebohrt werden, um ihn später von unten in die Platte
11.3

schrauben zu können. Die Oberkante der Platte wird je nach Geschmack mit einem Profil versehen. Dazu können Sie wieder Ihre Oberfräse und einen passenden
Fräser mit Kugellager verwenden.
Nachdem der Schubkasten trocken ist, wird er ausgespannt und auch hier werden Leimreste mit einem scharfen Stemmeisen entfernt.
12.1
12. Legen Sie die beiden Streichleisten lose, ohne Leim, ein und schieben Sie den Schubkasten ein. Wenn er sich leicht schieben lässt, werden die Leisten
gefast und können angeleimt werden. Alle Kanten werden mit einem Handschleifklotz und die Flächen mit einem Exzenterschleifer geschliffen, letzter
Schliff Körnung P180. Bohren Sie in das Schubkastenvorderstück drei Löcher
12.2

(d = 3,5 mm). Schieben Sie dann den Schubkasten ein und spannen Sie die Blende mit zwei Zwingen daran fest. Wenn Sie die Blende ausgerichtet haben, kann diese von hinten festgeschraubt
werden. Nun den Schubkastenboden (Pos. 14) von hinten einschieben und mit dem hinteren Stück verschrauben. Die Platte wird durch die
obere Strebe mit drei Schrauben
12.3

befestigt. Seitlich und hinten werden die Klemmklötze in die Zargen gesteckt und von unten festgeschraubt. Kontrollieren Sie noch einmal, ob der Schubkasten
leicht läuft und schleifen Sie wenn nötig noch etwas nach. Vor der Oberflächenbehandlung wird die Platte wieder abgenommen und der Schubkasten wieder
ausgebaut.
13.1
13. Auf den geschliffenen und staubfreien Flächen wird das Öl mit einem Pinsel aufgetragen. Mit einem Exzenterschleifer
ohne Absaugung kann es direkt anschließend nass eingeschliffen werden. Dadurch erfolgt der sonst nach dem Trocknen anstehende Zwischenschliff.
Zum Einschleifen wird das grüne Spezialflies von Festool verwendet. Der beim Einschleifen entstehende Schleifstaub muss sofort mit einem Tuch
13.2

Auf den geschliffenen und staubfreien Flächen wird das Öl mit einem Pinsel aufgetragen. Mit einem Exzenterschleifer ohne Absaugung kann es direkt
anschließend nass eingeschliffen werden. Dadurch erfolgt der sonst nach dem Trocknen anstehende Zwischenschliff. Zum Einschleifen wird das grüne
Spezialflies von Festool verwendet. Der beim Einschleifen entstehende Schleifstaub muss sofort mit einem Tuch
13.3

aufgetragen und nach dem Trocknen aufpoliert werden.
Achtung: Öllappen müssen nach der Benutzung offen zum Trocknen aufgehängt oder verbrannt werden.
Werden sie einfach nur zusammengeknüllt weggeworfen, kann es zu einer Selbstentzündung kommen.
Maschinenliste
- Oberfräse
- Tischkreissäge
- Stichsäge
- Dübelfräse
- Akkuschrauber
- Exzenterschleifer
- Kantenschleifer
Werkzeugliste
- Hammer
- Winkel
- Zirkel
- Hanschleifklotz
- Zwingen
- Bohrer 3,5
Materialliste
| Pos |
Anz. |
Bezeichnung |
Länge |
Breite |
Dicke |
Material |
| 1 |
1 |
Platte |
800 |
500 |
20 |
|
| 2 |
4 |
Beine |
870 |
76 |
60 |
Massiv |
| 3 |
2 |
Zarge lang |
590 |
160 |
20 |
Massiv |
| 4 |
2 |
Zarge kurz |
290 |
160 |
20 |
Massiv |
| 5 |
2 |
Querstrebe |
620 |
60 |
20 |
Massiv |
| 6 |
2 |
Laufleiste |
190 |
60 |
20 |
Massiv |
| 7 |
2 |
Streichleiste |
190 |
25 |
16 |
Massiv |
| 8 |
2 |
Kippleiste |
190 |
60 |
20 |
Massiv |
| 9 |
1 |
Schubkasten Front |
588 |
159 |
20 |
Massiv |
| 10 |
2 |
Schubkasten Seite |
300 |
90 |
15 |
Massiv |
| 11 |
1 |
Schubkasten Vorderstück |
558 |
90 |
15 |
Massiv |
| 12 |
1 |
Schubkasten Hinterstück |
558 |
65 |
15 |
Massiv |
| 13 |
4 |
Klemmklotz |
55 |
20 |
20 |
Massiv |
| 14 |
1 |
Schubkasten Boden |
570 |
277 |
6 |
Sperrholz |
| 15 |
1 |
Schablone Platte |
800 |
500 |
5 |
Hartfaser |
| 16 |
1 |
Schablone Zarge lang |
690 |
160 |
5 |
Hartfaser |
| 17 |
1 |
Schablone Zarge kurz |
390 |
160 |
5 |
Hartfaser |
| Alle Maße in Millimeter |
Bauplan Tischchen
Nachdem Sie sich einen Überblick über die Bauanleitung verschafft haben, können Sie anschließend von unseren Bauplan Gebrauch machen und diesen als Schablone für den Bau ihres Tischchens verwenden.
Mit freundlicher Genehmigung von festool.de.