Ende Februar 2010 durchkämmte mit "Xynthia" das schwerste Sturmtief des Jahres den europäischen Kontinent und hinterließ vielerorts eine Schneise der Verwüstung. Umgekippte Bäume, demolierte Autos und abgedeckte Häuser zeugten von der zerstörerischen Gewalt der Natur. Dass diese Wetterextreme zunehmen werden, darin sind sich die Klimawissenschaftler einig. Darauf muss sich auch die Baubranche einstellen. Mit dem Passivhaus-Hybrid-Fenster „Alterna Vallo“ zeigt VARIOTEC eine zukunftssichere Lösung. Bereits der lateinische Name "Alterna Vallo" verrät, was in dem Fenstersystem steckt - "wechselnde Schutzfunktionen". Die Entwickler integrierten nicht nur Eigenschaften wie Wärme-, Schall- und Schlagregenschutz, sondern packten die Komponenten für den Einbruchschutz, die Verschattung, die Lichtlenkung sowie Nutzerkomfort gleich mit hinein. Dadurch werden zusätzliche Montage- und Baukosten vermieden.
Das mit UW-Werten ab 0,60 W/(m²K) ausgestattete Fenstersystem eignet sich für den Einsatz in Passivhäusern. "Alterna Vallo" gibt es in vier Varianten - vom einfachen Massivholzrahmen über eine PUR-gedämmte Ausführung bis hin zur integrierten Aluminiumvorsatzschale. Dabei können Kunden zwischen den Holzarten Kiefer, Fichte, Lärche, Meranti und Eiche wählen. Die Wärmedämmung der Scheibe stellt eine Zweifach-Isolierverglasung mit einer zusätzlichen beschichteten Einfachscheibe sicher. Sobald in wenigen Jahren hochdämmende Vakuum-Isoliergläser zur Verfügung stehen, können diese ebenfalls in den Rahmen eingebaut werden. Dafür ist die Konstruktion bereits vorbereitet. Als Clou entpuppt sich die zwischen Isolierglasebene und Einfachscheibe integrierte Jalousie. Selbst bei extremen Stürmen, Starkregen oder Schneetreiben kann die Verschattung geschlossen bleiben und wird nicht wie bei einer außen liegenden Jalousie von sog. "Windwächtern" nach oben gefahren.
Mit dem Fenstersystem vermeiden Planer zudem Wärmebrücken im Sturzbereich, da kein außen liegender Rollladenkasten den Wärmeschutz schmälert. Selbst bei geschlossener Verschattung lässt sich "Alterna Vallo" noch als Panik- und Fluchttür nutzen - bei außen liegender Verschattung undenkbar. Durch die leicht zu öffnende Innenscheibe lässt sich die Jalousie leicht reinigen, was wiederum Wartungskosten spart. Im Sommer hilft die Verschattung zudem bei der Kühlung des Gebäudes mit, im Winter lässt sie hingegen viel Sonnenenergie ins Haus. Ob als Hebeschiebetür, als Vertikalschiebefenster oder als normales Kippfenster, auch in Sachen Design lassen die Neumarkter Entwickler dem Architekt alle Freiheiten.