Ein Strandkorb ist mehr als nur eine Sitzgelegenheit im Garten. Durch die windgeschützte Bauweise bietet er
schon im Frühjahr oder später im Herbst einen Platz, an dem man sich mit einer warmen Decke beim Sonnenuntergang ein Glas Wein gönnen kann.
Im Sommer ist er Sonnenschutz und Liegestuhl in einem. Das Handtuch kann zum Trocknen aufhängt werden. Getränke und Lebensmittel können
schattig im integrierten Staufach untergebracht werden.
Die Bauweise ist so gewählt, dass er mit einfachen Mitteln nachgebaut werden kann. Versuchen Sie nach Möglichkeit
die Platten (siehe Tipp) beim Holzhändler oder im Baumarkt zuschneiden zu lassen. Bei Verschraubungen im Außenbereich sollten Sie weitestgehend Edelstahl (VA) Schrauben verwenden. Bei vielen Arbeiten an diesem
Gartenmöbel ist es hilfreich eine helfende Hand zur Seite zu haben. Bei den Polstern sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob man ein
fertiges Polster von einem Gartenstuhl nimmt oder sich individuell selbst Polster anfertigt, bleibt jedem selbst überlassen.
1.1
1. Lassen Sie sich wenn möglich die Einzelteile nach der Materialliste im Holzfachhandel zuschneiden. Wenn Sie sich die Bretter selbst zuschneiden, sollten Sie mit den oberen Seitenteilen
(Pos. 19) beginnen, damit Sie die entstehenden Abschnitte für kleinere Teile verwenden können. Der Zuschnitt großer Platten kann entweder mit einer
1.2

Handkreissäge auf Werkstatt-Böcken oder mit untergelegten Kanthölzern auf dem Boden erfolgen. Wenn möglich sollten alle geraden Kanten mit einer
Handkreissäge und Führungsschiene zugesägt werden. Die Bögen und Rundungen werden mit einer Stichsäge mit Kurvensägeblatt gesägt. Zeichnen
Sie sich mit Hilfe einer Schnur und
1.3

eines Bleistiftes den oberen Bogen an. Für die kleineren Radien wird ein Zirkel benutzt. Sägen Sie den oberen Bogen mit der Stichsäge aus. Die geraden Schnitte
werden mit Handkreissäge und Führungsschiene gesägt. Zeichnen Sie die zweite Seite durch Übertragen der Kontur der ersten Seite (Pos. 19) auf
der Sperrholzplatte an.
2.1
2. Zeichnen Sie auf den oberen Seiten (Pos. 19) und auf den Außenseiten (Pos. 18) die Positionen der Bohrlöcher
an. Bohren Sie die einzelnen Löcher mit dem angegebenen Durchmesser. Beachten Sie, dass alle 30 mm Löcher eine Bohrtiefe von 15 mm haben. Sägen
Sie an allen geschwungen Teilen die Ausschnitte und Rundungen mit
2.2

einer Stichsäge aus. Zeichnen Sie die beiden Ausschnitte für die Beinauflagen auf der Frontseite (Pos. 2) an. Sägen Sie die Ausschnitte mit einer Stichsäge oder,
wenn Sie die Möglichkeit haben, mit einer Tauchsäge mit Führungsschiene aus. Die Rundungen in den Ecken
werden wieder mit einer Stichsäge ausgesägt.
2.3

Die beiden herausgeschnittenen Platten sind die Frontplatten der Auflagen. Schleifen Sie die Kanten mit einem Handschleklotz oder einem Bandschleifer
und bohren Sie zwei 30 mm Löcher als Griffe. Runden Sie alle Kanten an den Einzelteilen, die später nicht an ein anderes Brett anstoßen, mit einer
Oberfräse oder einer Kantenfräse (R = 8 mm) ab.
3.1
3. Spannen Sie die Innenseiten (Pos. 1) und die Front- und Rückseite (Pos. 2) zusammen und bohren Sie die Löcher
(D= 4,5) für die Spax - Schrauben (4 x 50) vor. Verschrauben Sie die vier Platten miteinander.
Zeichnen Sie auf beiden Innenseiten mit der kurzen
Mittelseite (Pos. 4) den Abstand zwischen
3.2

Front und langer Mittelseite (Pos. 3) an. Bohren Sie die Verbindungslöcher zwischen Innen- und langer Mittelseite, dann positionieren Sie die
Mittelseite am Strich und schrauben diese fest. Die Position der kurzen Mittelseite wird angezeichnet und auch durch die Frontplatte und die lange
Mittelseite
3.3

festgeschraubt. Sägen Sie mit einer Handsäge die Auflageleisten für Sitzfläche und Deckel (Pos. 15) ab. Bohren Sie die Löcher für die Spax -
Schrauben (4 x 35) in den Leisten vor und schrauben Sie diese an den angegebenen Positionen fest.
4.1
4. Zeichnen Sie die Positionen für die Führungen der Beinauflagen an und schrauben Sie diese auf beiden Seiten
fest. Sägen Sie die Abstandsleisten (Pos. 16), die zwischen Innen- und Außenseite befestigt werden, auf die passenden Maße ab. Bohren Sie
Schraubenlöcher (D = 4,5) in den Leisten vor und schrauben Sie dann
4.2

die Leisten mit Spax - Schrauben (4 x 70) fest. Zeichnen Sie auf dem Anschlagbrett für den Deckel (Pos. 6), auf beiden Seiten, die Aussparungen für die vier
Scharniere an und schneiden Sie diese mit der Stichsäge aus. Bevor Sie das Brett am Korpus befestigen können
müssen die Scharniere (Pos. 33), an denen die Rückenlehne
4.3

(Pos. 22) befestigt ist, angebracht werden (Spax 4,5 x 20). Der Drehpunkt der Scharniere sollte genau auf der Oberkante der
Mittelseite sein. Befestigen Sie zunächst die kurzen Scharniere (Pos. 34) am Anschlagbrett und dann die Klappe (Pos. 5) an den Scharnieren. Schrauben Sie
dann das Anschlagbrett durch die Mittelseite von oben in den Auflageleisten fest.
5.1
5. Um die Beinauflage (Pos. 9) an den Frontauszügen zu befestigen, wird an der Vorderseite eine Leiste (Pos. 11)
darunter geschraubt. Schieben Sie die Beinauflagen auf den Auszug und stellen die Front davor in den Ausschnitt. Die Front wird so ausgerichtet, dass sie
umlaufend einen gleichmäßigen Abstand
5.2

hat. Zeichnen Sie dann die Oberkante der Auflage auf der Front an oder spannen Sie beides mit einer Zwinge zusammen. Nehmen Sie die Auflage
heraus und verschrauben Sie die Befestigungsleiste (Pos. 11) mit der Front. Nachdem die Front befestigt ist, wird der Auszug wieder auf die
5.3

Führungen gelegt und an der Hinterkante die Stoppleiste (Pos. 10) befestigt. Der zweite Auszug wird auf die gleiche Art zusammengebaut. Richten Sie unter den
Seiten die beiden Kufen (Pos. 17) aus und schrauben diese fest.
6.1
6. Die Außenseiten (Pos. 18) werden am Untergestell fixiert. Bohren Sie die
Schraubenlöcher in den Außenseiten vor und schrauben (Spax 4 x 50) dann die Seite am Grundgestell fest. Bevor Sie die zweite Seite befestigen, müssen Sie
den Einrastrundstab (Pos. 30) in die vorgebohrten Löcher einstecken. Der Rundstab wird mit zwei
6.2

Schrauben durch die Außenseite gesichert. Um den Grundkorpus besser vom Tisch heben zu können, werden jetzt schon die Tragegriffe, welche aus einer Holzplatte
bestehen, mit Aussparung durch die eine Seilschlinge geht, an der Außenseite befestigt. Befestigen Sie anschließend
mit der (M10 x 60) Schlossschraube, eines der
6.3

oberen Seitenteile (Pos. 19) an der Außenseite. Jeweils zwischen die Seiten und unter die Mutter kommt eine Beilagscheibe. Stecken Sie dann den Rundstab, an dem später die Rückenlehne
anliegt (Pos. 29), in die vorgebohrten Löcher und verschrauben Sie die zweite obere Seite mit der Außenseite.
7.1
7. Die hintere Querstrebe für das Dach (Pos. 20) wird an der Oberkante auf 27 Grad schräg abgeschnitten. Sie
können den Schnitt mit einer Tischoder Handkreissäge machen. Die Löcher zum Befestigen der Streben werden in den Seiten vorbohrt. Mit Spax Schrauben
(4 x 50) werden die Streben an den Seiten befestigt. Zeichnen
7.2

Sie die Dachüberstände an der Unterseite der 6 mm Sperrholzplatte (Pos. 32) an. Fixieren Sie das Dach an der vorderen Strebe und richten Sie es aus. Die
Schraubenlöcher müssen im Dach vorgebohrt und gesenkt werden. Schrauben (Spax 3,5 x 30) Sie zunächst die Dachfläche an der vorderen Strebe
und dann immer im Wechsel, links
7.3

und rechts, auf den Seiten fest. Es ist hilfreich, wenn eine zweite Person das Dach dabei auf die Seiten drückt. Zeichnen Sie die Position der Streben an
und befestigen Sie auch dort das Dach mit Schrauben. Brechen (entgraten) Sie die Kanten und Ecken des Daches mit einem Handschleifklotz.
8.1
8. Zeichnen Sie an den Seiten (Pos. 21) die Einrastpositionen der Rückenlehne an. Zunächst wird am oberen Ende der
Rastpunkte ein 30 mm Loch durchgebohrt. Ein darunter gelegtes Abfallbrett hilft Ausrisse auf der Rückseite zu vermeiden. Am einen Ende wird jeweils
ein 30 mm Loch mit einer Bohrtiefe von
8.2

15 mm gebohrt, in das die Griffstange eingesteckt wird. Am anderen Ende kommt ein 8 mm Loch für die Schlossschraube, die später die Drehachse
bildet. Mit der Stichsäge werden die beiden Enden zu einem Halbkreis abgerundet und die Rastpunkte zum Loch hin ausgeschnitten.
8.3

Alle Kanten werden (z.B. mit einer Oberfräse) abgerundet. Bohren Sie von unten zwei Löcher in die Seiten, um die Griff stange zu fixieren. Stecken Sie die
Griffstange (Pos. 31) in die beiden Löcher ein und schrauben diese dann von unten mit Spax Schrauben (4 x 50) fest.
9.1
9. Mit zwei Schlossschrauben (M8 x 60) werden die beiden Seiten mit dem Oberteil des Strandkorbes verbunden. Auch hier kommt wieder zwischen die
Holzteile und unter die Mutter eine Unterlegscheibe. Kontrollieren Sie, ob die Rastpunkte einwandfrei in die Stange greifen und arbeiten Sie
9.2

gegebenenfalls nach. Stellen Sie das Oberteil des Strandkorbes in die senkrechte Raststellung. Die Rückenlehne (Pos. 22) wird auf beiden Seiten,
wie in der Zeichnung angegeben, ausgeschnitten. Anschließend werden die Kanten gerundet. Stellen Sie dann die Rückenlehne im Strandkorb auf die
Mittelseite
9.3

auf und richten Sie sie mittig aus. Die Scharniere werden mit Spax Schrauben (4,5 x 20) an der Rückenlehne befestigt. Kontrollieren Sie nun,
mit eingebauter Rückenlehne,
noch einmal die Funktion
des Neigungsmechanismus.
10.1
10. Jeder Anstecktisch besteht aus einem Brett (Pos. 24), welches hinten an einer Seite einen 50 mm tiefen Schlitz
mit 20 mm (Materialdicke) Breite hat. In die Blende (Pos. 25) wird oben ein 8 mm Loch gebohrt, um später ein Seil durchziehen zu können. Runden Sie an der
Blende alle Kanten ab. Am Tisch runden Sie alle Kanten, außer der Stoßkante zur
10.2

Blende und die des Ausschnittes, ab. An die Vorderseite der Bretter wird unten bündig die Blende geschraubt. Um den Tisch am Korb anstecken zu können,
müssen Holzklötze befestigt werden. Schrauben Sie zunächst den großen Klotz (Pos. 26) mit der Vorderkante an der Seite (Pos. 18) bündig fest.
10.3

Schieben Sie dann den Tisch auf die Kante und schrauben Sie darüber den zweiten Klotz fest. Drücken Sie beim Festschrauben den Tisch nach unten. Der Tisch kann sowohl nach außen als auch
nach innen überstehend eingesteckt werden. Zum Verstauen steckt man ihn einfach in die Armlehne.
11.1
11. Vor dem Versiegeln der Oberfläche sollten die den Strandkorb in Unterteil, Oberteil, Klappmechanismus, Sitzplatte,
Deckel vom Staufach, Beinauflagen und Armlehnen zerlegen. Die Sperrholzplatten werden, an den sichtbaren Stellen mit einem Exzenterschleifer und
Schleifpapier
11.2

Körnung P180 geschliffen. Für unseren Strandkorb haben wir einen weißen Kunstharzlack als Grundfarbe, mit einer Rolle aufgetragen. Nach dem
Trocknen wurden mit Schleifpapier Körnung P240 die hoch stehenden Holzfasern weggeschliffen und eine zweite Lackschicht aufgetragen.
11.3

Mit Kreppband werden die Stellen abgeklebt die weiß bleiben sollen. Alle anderen Stellen werden mit blauem Lack gerollt. Wenn der Lack nach den Herstellerangaben
durchgetrocknet ist, wird der Strandkorb wieder zusammengebaut.
12.1
12. Um einfache Polster selbst herzustellen, wird eine 6 mm Sperrholzplatte auf die passende Größe zugesägt. Auf die Platte mit geeignetem Sprühkleber
Schaumstoff in der gewünschten Stärke aufkleben. Sie sollten einen Stoff auswählen, der leicht zu reinigen und für den Einsatz im Feien geeignet ist.
12.2

Der Stoff wird so zugeschnitten, dass ein ca. 100 mm breiter Streifen, beim Einschlagen des Polsters und der Sperrholzplatte, auf der Rückseite
übersteht. Mit einem Tacker wird der Stoff auf der Sperrholzplatte befestigt. Zunächst auf beiden Längsseiten und dann, ähnlich wie bei einem Geschenk
12.3

einpacken, auf den Querseiten. Die so hergestellten Polster werden am Rücken von hinten mit Polyurethan-Kleber festgeklebt und an der Sitzfläche aufgelegt. Für die Beinauflagen können Sie
auch Polster herstellen. Diese müssen bei Nichtbenutzung abgenommen und im Staufach eingelagert werden.
Maschinenliste
- Handkreissäge
- Stichsäge
- Akkuschrauber
- Exzenterschleifer
- Kantenfräse bzw. - Oberfräse
Werkzeugliste
- Hammer
- Schraubenschlüssel 13 und 17
- Zwingen
- Vorstecher
Werkzeugliste
- 5. Teppichmesser
- 6. Bohrer 30 mm
- 7. Bohrer 3,5 mm
- 8. Bohrer 4,5 mm
- 9. Bohrer 8 mm
- 10. Bohrer 10 mm
- 11. Schleifklotz
Materialliste Strandkorb
| Pos |
Anz. |
Bezeichnung |
Länge |
Breite |
Dicke |
Material |
| 1 |
2 |
Seite innen |
800 |
630 |
20 |
Furniersperrholz |
| 2 |
2 |
Front und Rückseite |
960 |
430 |
20 |
Furniersperrholz |
| 3 |
1 |
Mittelseite lang |
960 |
480 |
20 |
Furniersperrholz |
| 4 |
1 |
Mittelseite kurz |
454 |
400 |
20 |
Furniersperrholz |
| 5 |
1 |
Deckel Fach |
955 |
230 |
20 |
Furniersperrholz |
| 6 |
1 |
Anschlagbrett Deckel |
960 |
85 |
20 |
Furniersperrholz |
| 7 |
1 |
Boden Fach |
960 |
275 |
20 |
Furniersperrholz |
| 8 |
21 |
Sitz |
960 |
465 |
20 |
Furniersperrholz |
| 9 |
2 |
Beinauflage |
435 |
369 |
20 |
Furniersperrholz |
| 10 |
2 |
Stoppleiste Beinauflage |
470 |
20 |
20 |
Furniersperrholz |
| 11 |
2 |
Befestigung Beinauflage |
360 |
40 |
20 |
Furniersperrholz |
| 12 |
2 |
Führung schmal |
465 |
40 |
20 |
Furniersperrholz |
| 13 |
2 |
Führung breit |
465 |
85 |
20 |
Furniersperrholz |
| 14 |
2 |
Befestigung Führung breit |
465 |
20 |
20 |
Furniersperrholz |
| 15 |
|
Auflageleisten Sitz + Deckel |
4,2 lfm |
20 |
20 |
Furniersperrholz |
| 16 |
|
Abstandsleisten zwischen Seiten |
6,4 lfm |
50 |
20 |
Furniersperrholz |
| 17 |
2 |
Kufe |
820 |
120 |
20 |
Furniersperrholz |
| 18 |
2 |
Seite außen |
1000 |
800 |
20 |
Furniersperrholz |
| 19 |
2 |
Seite oben |
ca. 1200 |
ca. 1033 |
20 |
Furniersperrholz |
| 20 |
3 |
Querstrebe Dach |
1055 |
100 |
20 |
Furniersperrholz |
| 21 |
2 |
Seite Klappmechanismus |
450 |
100 |
20 |
Furniersperrholz |
| 22 |
1 |
Rückenlehne |
1090 |
1050 |
20 |
Furniersperrholz |
| 23 |
2 |
Armlehne |
590 |
120 |
20 |
Furniersperrholz |
| 24 |
2 |
Anstecktisch |
280 |
230 |
20 |
Furniersperrholz |
| 25 |
2 |
Anstecktisch Frontblende |
258 |
48 |
20 |
Furniersperrholz |
| 26 |
2 |
Anstecktisch Halter groß |
50 |
50 |
20 |
Furniersperrholz |
| 27 |
2 |
Anstecktisch halter klein |
50 |
30 |
20 |
Furniersperrholz |
| 28 |
2 |
Grundplatte Tragegriff |
100 |
100 |
20 |
Furniersperrholz |
| 29 |
1 |
Auflage Rückenlehne |
1085 |
|
D = 30 |
Kiefer Rundstab |
| 30 |
1 |
Einrast Rundstab |
1130 |
|
D = 30 |
Kiefer Rundstab |
| 31 |
1 |
Handgriff |
1043 |
|
D = 30 |
Kiefer Rundstab |
| 32 |
1 |
Dach |
1120 |
1120 |
6 |
Sperrholz |
| 33 |
2 |
Scharnier lang |
ca. 300 |
ca. 40 |
|
Stahl |
| 34 |
2 |
Scharnier kurz |
ca. 800 |
ca. 43 |
|
Stahl |
| 35 |
ca. 50 |
Spax Schrauben |
30 |
|
3,5 |
Edelstahl |
| 36 |
ca. 30 |
Spax Schrauben |
35 |
|
34 |
Edelstahl |
| 37 |
ca. 120 |
Spax Schrauben |
50 |
|
4 |
Edelstahl |
| 38 |
ca. 70 |
Spax Schrauben |
70 |
|
4 |
Edelstahl |
| 39 |
ca. 10 |
Spax Schrauben |
20 |
|
4,5 |
Edelstahl |
| Alle Maße in Millimeter |
Materialtipp
Beim Bau des Strandkorbes haben wir uns bewusst für die günstigsten, wasserfest verleimten Sperrholzplatten entschieden, die verfügbar
waren. Dadurch bleibt, trotz des hohen Materialaufwandes, der Gesamtpreis überschaubar. Es kamen ausschließlich 20 mm dicke Baufurniersperrholzplatten
zum Einsatz. Diese Platten werden üblicherweise beim Bau von Holzhäusern als Unterkonstruktion
eingesetzt.
Die Oberflächengüte der Platten ist teilweise recht schlecht. Wenn man aber darauf achtet, schlechte Seiten nach Innen zu nehmen und den Strandkorb
am Schluss farbig streicht, ist die Optik der Rohplatten eher zweitrangig. Sperr holzplatten neigen leider bei Verschraubungen in die Schmalflächen zum Aufplatzen. Um dies zu
vermeiden, können Sie das Schraubenloch mit einem Bohrer, der ca. 1 mm kleiner ist als der Schraubendurchmesser, vorbohren.
Bauplan Strandkorb
Nachdem Sie sich einen Überblick über die Bauanleitung verschafft haben, können Sie anschließend von unseren Bauplan Gebrauch machen und diesen als Schablone für den Bau ihres Strandkorbes verwenden.
Mit freundlicher Genehmigung von festool.de.