Bio-Milch, -Baumwolle, -Fleisch, … Ökologische Aspekte, die beim Einkauf von Nahrungsmitteln immer mehr Beachtung finden,
kommen leider beim Einrichten und Renovieren der eigenen vier Wände häufig noch zu kurz.
Dabei können gesundheitsgefährdende Risiken hier viel eher lauern als in Supermarkt & Co. Chemisch behandelte Teppichböden,
mit PVC geschäumte Tapeten oder auch ausdünstende Kleister, Farben, Lacke, Putze und Holzlasuren zeigen oftmals unangenehme
Folgeerscheinungen. Auch der TÜV Rheinland rät, beim Renovieren auf schadstoffarme Produkte zu achten.
Wer seinem abgewohnten Holz- oder Korkbodenbelag eine ökologische Pflege zuteilwerden lassen möchte, sollte im Bau- oder
Fachmarkt Ausschau nach Produkten halten, die frei sind von Konservierungsmitteln und bioziden Wirkstoffen. Sicherheit gibt
zum Beispiel die DIN-Norm 53160, die nach getrocknetem Anstrich die Unbedenklichkeit für Mensch, Tier und Pflanzen
bescheinigt. Dass hohe Umweltfreundlichkeit jedoch keineswegs gleichzusetzen ist mit weniger Effektivität, zeigt
beispielsweise das Hartwachs-Öl des Herstellers PNZ. Einerseits giftklassefrei, offenporig und feuchtigkeitsregulierend
erweist sich das farblose oder auf Wunsch auch weiße Mittel andererseits als stark wasserabweisend und auch
widerstandsfähig gegen übliche Lebensmittel- und Haushaltschemikalien – selbst auf OSB-Platten, Leimholz, Terracotta,
unglasierten Fliesen oder Estrich.
Das Hartwachs-Öl kann manuell oder auch mit Maschine verarbeitet werden. Die Oberfläche sollte bei einer maximalen
Restfeuchte von 15 Prozent sauber, fettfrei und je nach Abnutzungsgrad geschliffen sein. Nachdem eventuelle Löcher und
Risse mit einer Reparaturpaste ausgebessert wurden, kann ein erster dünner Anstrich mit Pinsel, Schaumstoffrolle oder
Lackspachtel erfolgen. Die überschüssige Flüssigkeit nach circa zehn Minuten aufnehmen und den Rest mit einem Pad in die
Oberfläche einmassieren. Bei ausreichender Belüftung circa acht bis zehn Stunden trocknen lassen. Anschließend sollte
dieser Streichvorgang wiederholt und nach vollständiger Trocknung nach rund 24 Stunden überpoliert werden. Hierzu dienen
Einscheibenschleifmaschinen oder Saugbohnergeräte, die leihweise im Baumarkt erhältlich sind. Mit diesem Arbeitsschritt
kann die Strapazierfähigkeit des Bodens besonders bei stark beanspruchten Belägen erhöht werden. Erst nach acht bis zehn
Tagen ist die behandelte Oberfläche absolut ausgehärtet und wieder voll einsatzfähig. Weitere Informationen
unter www.pnz.de.