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Die Satire des Monats November 2009 in unserem Online-Baumarkt

Ausnahmsweise kann die Redaktion dieses Informationsportals für Heimwerker den Ausführungen unseres Herrn Dübbel 100%-ig zustimmen. Denn es geht darum, dass die Fachinformationen und Bauanleitungen unseres Portals fortlaufend plagiiert werden - man kann auch sagen: geklaut werden!

Die Klaubrüder sind unter uns und stehlen die Baumarkt-Texte

Redaktionelle Inhalte - auf Internetdeutsch der "Content" - fällt nicht vom Himmel. Man muss ihn selber schreiben oder schreiben lassen. Bei baumarkt.de machen das angestellte Journalisten, die natürlich ein Gehalt beziehen. Personalkosten für Redakteure will sich aber so mancher ersparen, der die Idee hat, mit seiner Website Eindruck oder damit sogar das große Geld zu machen.

Und so wird unser braver Informationsdienst beklaut, "dass die Schwarte kracht." Inzwischen sind fünf Anwaltskanzleien für uns tätig, zwei in Deutschland, zwei in der Schweiz, eine in Österreich und sogar eine in Bozen/Südtirol, wo man ja auch Deutsch schreibt und spricht. Das alles ist so lustig nicht. Wohl aber die Reaktionen der ertappten Sünder.

Urs W. aus der Schweiz behauptete steif und fest, unser Holz-Lexikon hätte nicht er von uns, sondern wir von ihm gestohlen. Dabei ist unser Holz-Lexikon seit Januar 2001 im Netz; der gute Urs aus der Schweiz hat seine Website aber erst 2003 online gestellt.

Dachdecker B. aus Deutschland hat gleich 39 Websites im Netz, um auf seine Firma, die immerhin Millionen umsetzt, aufmerksam zu machen. Und 39-mal hat er einen unseren Beiträge (natürlich ohne jede böse Absicht) "übernommen". 39-mal ein Zweithonorar zahlen will er aber nicht, vorerst hat er uns eine einmalige "Abfindung" von 1.000 € angeboten. Da lachen in der Kanzlei unseres Anwalts aber die Hühner.

Johannes K. aus Wien hat in einer Website, in der er Managern Fitnesskurse anbietet und den Weg zu einem gesunden Leben aufzeigen will, einen Beitrag von uns abgekupfert über ökologisch bedenkliche Baustoffe. Und was bekommt unser Anwalt vom Herrn Johannes zu hören? Er sei seit zehn Jahren krank (!) und könne auf keinen Fall einen Schadenersatz zahlen.

Ausgerechnet mit einem Bauratgeber im Internet wollte Frau Hanna Sch. aus Österreich Geld verdienen. Um den Bauratgeber zu füllen, machte sie Anleihen bei baumarkt.de. Als sie vom Anwalt Post bekommen hatte, rief sie im schönsten Wachauer Dialekt an und bat um mildernde Umstände. Sie sei Kindergärtnerin und verdiene doch so wenig.

Auf die Frage, ob sie denn kein Honorar an den Gestalter ihrer Website habe zahlen müssen, gab sie mir zur Antwort: "Nei, dös hot d'r Vatter von einem meiner Kinder gratis g'macht."

Und wie reagiert darauf Wolfram Dübbel? Mit einem guten Rat: "Jo mei, da sollten's sich a weit'res Kind vun einem Redaktör machen lassen. Statt Unterhalt zu zahlen, kann er ja für Sie Texte aus dem Baubereich schreiben!"

Wolfram Dübbel

Die Redaktion distanziert sich mit aller Verschiedenheit vom Inhalt der Dübbel'schen Satire und weist jede Haftung für den Klarheitsgehalt der aufgestellten Behauptungen mit größter Verschlossenheit zurück.
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