Wer ein Haus hat oder bewohnt, muss alle Jahre wieder die Dachrinnen reinigen. Da helfen auch die besten Laubfanggitter
nicht – sie mildern nur das Problem. Bei ein- und anderthalbgeschossigen Häusern kann der Hausherr die Arbeit selbst
ausführen, sofern er eine stabile und ausreichend hohe Aluminiumleiter hat.
Die Gefahrenquelle geht jedoch nicht von einer Aluminiumleiter aus, sofern sie das GS-Zeichen trägt. Die Gefahrenquelle
sind abschüssige Wege, die um das Haus herum führen, und abschüssige Terrassen, von denen das Regenwasser seitlich
abläuft.
Die beste Aluminiumleiter nützt da nichts – ein Fuß der Leiter schwebt immer ein wenig in der Luft. Die Aluminiumleiter
gerät also in eine Schräglage. Einen Holzkeil unterschieben, ist die übliche Methode, aber nicht die beste. Besser ist,
sich aus sägerauen Brettresten einen stufenförmigen Hemmschuh zu "zimmern". Das ist für einen Heimwerker ein Klacks. Der
Fuß der Leiter rutscht nicht ab (siehe Foto), wenn die Leiter vibriert. Dass man dennoch, wenn die Leiter auf drei Meter
ausgefahren wird, einen zweiten Mann/Sohn/Ehefrau dabei haben sollte, der/die die Leiter sichert, dürfte nicht verkehrt sein.
Fotos: fotografen-online.de