In den letzten Septembertagen eines goldenen Herbstes wurde der neue Bundestag gewählt. Schwarz-Gelb löst die bisherige große Koalition ab. Die einen freuen sich, die anderen sind tief bekümmert. Nun gilt es, Ministerien neu zu besetzen mit frischen Kräften. Mit solchen Männern, die auch mal auf den Putz hauen. Kein Wunder, dass bis tief in die Nacht zum 30. September 2009 die alte und wahrscheinlich neue Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit unserem Heimwerker-Experten Wolfram Dübbel telefoniert hat.
Heimwerker als neuer Minister für das Gesundheitswesen
Merkel: "Herr Dübbel, wir brauchen einen Minister, der anpackt und der Nägel mit Köpfen macht. Einen, der das Eisen schmiedet, solange es heiß ist. Einen, der auch mal auf den Putz haut. Und da dachte ich an Sie!"
Dübbel: "An mich?"
Merkel: "Ja, an Sie! Wir haben ja fast nur noch Juristen im Parlament, die endlos reden, aber keinen Nagel in die Wand schlagen können! Es muss ein Heimwerker nach Berlin, einer wie Sie!"
Dübbel: "Das ehrt mich, aber welches Ministerium soll ich denn übernehmen?"
Merkel: "Ich dachte an das Bauministerium! Sie haben doch schon so viele haltbare Dinge hergestellt - ich denke nur an die Gartenbank, die Sie für mich gebaut haben und auf der ich gerne mit meinem Mann sitze und die Libellen in der Uckermark beobachte."
Dübbel: "Naja, wäre so verkehrt nicht, aber mich interessiert am meisten das Gesundheitsministerium."
Merkel: "Ja wieso denn das?"
Dübbel: "Im Laufe eines langen Heimwerkerlebens konnte ich tiefgreifende Einblicke in das Gesundheits- und insbesondere in das Krankenhauswesen gewinnen. Ich darf einmal aufzählen:
- 3x Finger an der Tischkreissäge fast abgetrennt
- 1x Zehen zerquetscht, als mir der Vorschlaghammer aus der Hand gefallen war
- 1x Kniescheibe zertrümmert, als mir beim Holzhacken mein Bein im Wege stand
- 1x Schädelbruch, als ich beim Reparieren der Dachrinne von der Leiter gefallen bin
- 1x zweifacher Rippenbruch, als ich mit dem Rasentraktor umgestürzt bin
- 2x Ziehen von Fingernägeln, die ich mit dem Hammer getroffen hatte"
Merkel: "Das hört sich vielversprechend an! Sie scheinen ein Fachmann zu sein. Sie bekommen auch den Dienstwagen Ihrer Vorgängerin Ulla Schmidt!"
Dübbel: "Was soll ich denn damit - ich mache doch nie Urlaub in Spanien."
Merkel: "Lieber Herr Dübbel, gerade Sie brauchen einen Dienstwagen, sogar einen mit Blaulicht! Damit Sie schnell ins Krankenhaus transportiert werden können, wenn Ihnen gerade mal wieder was zugestoßen ist."
Wolfram Dübbel |