Terracotta-Pflanzgefäße haben Stil. Sie setzen Pflanzen auf der Terrasse und im Garten richtig schön in Szene. Terracotta bedeutet
auf italienisch gebrannte Erde. Es wird spezieller Ton verwendet und mit hohen Temperaturen gebrannt. Das gibt dem Material seine charakteristische Farbe
und den Gefäßen ihr dekoratives Aussehen.
Bevor Terracotta-Gefäße bepflanzt werden, sollte man sie innen und außen imprägnieren. Dazu gibt es eine spezielle
Terracotta-Imprägnierung von MEM. Sie wird auf die sauberen sowie trockenen Innen- und Außenseiten aufgestrichen. Je nach der Saugfähigkeit des
Untergrunds sind zwei bis drei Behandlungen empfehlenswert. Der typische Terracotta-Farbton wird dadurch nicht verändert.
Die lösemittelfreie Mem Terracotta-Imprägnierung wirkt wasserabweisend. Sie verhindert, dass an den Terracotta-Gefäßen hässliche Salz- und Kalkränder
entstehen. Gleichzeitig beugt die Imprägnierung der Bildung von Algen- sowie Moosbelägen vor. Der Zauber der schönen Pflanzgefäße bleibt so makellos
erhalten.
Der wasserabweisende Effekt der Imprägnierung macht Terracotta-Gefäße frostbeständiger. Man braucht Dauerkulturen deshalb nicht schon bei den ersten
Frostnächten ins geschützte Winterquartier abzutransportieren. Die Standzeit auf der Terrasse oder im Garten lässt sich durch das Auskleiden der
Innenwände von Terracotta-Gefäßen mit Luftpolsterfolie zusätzlich verlängern. Die Polsterfolie wirkt wie ein Puffer, der dem Ausdehnungsdrang
gefrierender Erde reichlich Bewegungsfreiheit bietet.
Grundsätzlich sollten Terracotta-Gefäße mit einer Drainageschicht aus Blähton auf dem Gefäßboden bepflanzt werden und gegen Staunässe ein gut
durchlässiges Wasserabzugsloch besitzen. Zu empfehlen sind als praktisches Accessoire Terracotta-Füße, auf die man die Gefäße stellt. So lassen sich
Nässezonen unter dem attraktiven Pflanzenschmuck vermeiden.
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