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Unkrautfreies Beet dank Gartenbaufolie

Irgendwann ist es jeder leid, Woche für Woche das nachwachsende Unkraut im Beet beseitigen zu müssen. Eine endgültige Lösung ist gefragt. Zubetonieren wäre zwar möglich, doch nicht ökologisch, da die Flächenversiegelung nicht noch zusätzlich vorangetrieben werden soll. Als Alternative bietet sich wasserdurchlässige Gartenbaufolie an. Die auch Wurzelschutzfolie oder Unkrautgewebe genannte Folie wurde bislang hauptsächlich von Gartenbaubetrieben und Baumschulen eingesetzt. Jetzt entdeckt man dieses Gewebe auch für den privaten Garten. Die Folie ist laut Hersteller umweltfreundlich, witterungsbeständig, wasserdurchlässig, besitzt ein hohe Reißfestigkeit und eine lange Lebensdauer durch UV-Stabilisierung. Und sie soll natürlich den Unkrautwuchs und Durchwurzelung verhindern. Unsere Userin Astrid Lingens probierte die Folie aus und schickte uns die Fotos mit der Anleitung.
Unkraut übersähtes BeetGartenbaufolieausgelegte Gartenbaufolie
Im Internet bei bausep.de bestellt, kam die Folie bereits am nächsten Tag an. So stellt man sich eine schnelle Lieferung vor. Nun konnte es losgehen. Als Abdeckung über der Folie wurde Rindenmulch gewählt. Dies ist zum einen sehr günstig im Baumarkt erhältlich (ein 60-Liter-Sack gibt es für unter 2 Euro) und zum anderen leicht zu transportieren. Als Alternative bietet sich Kies an, den es in vielen Farben, Formen und Größen gibt. Als Beetbegrenzung kamen ausrangierte Betonsteine zum Einsatz,
die kostenlos zu bekommen waren. Hier gibt es natürlich auch edlere Varianten mit Findlingen oder Tonvollsteinen. Der Handel hält zahlreiche weitere Möglichkeiten der Beeteinfassung bereit.
Gartenbaufolie zuschneidenRandsteine verlegenverlegte Randsteine
Die Folie wird einfach über dem unkrautbedeckten Beet ausgebreitet. Hier ist es von Vorteil, wenn
zu zweit gearbeitet wird, denn selbst leichter Wind weht die Folie sofort weg. Daher sollte die Folie unbedingt mit Steinen beschwert werden. Diese können später wieder entfernt werden, wenn das Rindenmulch aufgebracht wird. Sind im Beet bereits Büsche oder andere Pflanzen vorhanden, muss
mit der Schere an den entsprechenden Stellen ein Ausschnitt gemacht werden. Liegt die Folie, werden
die Randsteine eingegraben und die Folie unter die Steine geklemmt. Anschließend wird das Rindenmulch aufgeschüttet und verteilt. Für ein Beet von ca. 6 m² kamen sechs Säcke Rindenmulch á 60 Liter zum Einsatz. Zum Schluss stehen noch Verschönerungsarbeiten an. In unserem Fall waren das drei Blumenkübel. Natürlich können die Pflanzen auch ins Beet eingepflanzt werden. Dazu schneidet man
(am besten noch vor dem Einbringen des Rindenmulchs) Löcher in die Folie und pflanzt die Gewächse
an den gewünschten Stellen ein.
Randsteinfassung komplettRindenmulch verteilenfertiges Beet


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