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Tapezieren problematischer Wände |
Das Tapezieren - eigentlich eine Tätigkeit, die geradezu zum Heimwerken herausfordert - kann leider auch zur Qual werden. Wenn der Untergrund nach dem Entfernen der alten Tapete Risse zeigt oder wenn sich noch eine schwer entfernbare Strukturtapete - beispielsweise ein Glasgewebe - an der Wand befindet, sinkt die Motivation, zu Tapetentisch, Kleister und Quast zu greifen schnell auf den Nullpunkt.
Glücklicherweise gibt es inzwischen Werkstoffe, die das Tapezieren auch in solchen Problemfällen erheblich vereinfachen. Sowohl zur Flächensanierung als auch zur Rißüberbrückung geeignete "Tapeten" gibt es von einer Reihe von Herstellern, beispielsweise von Erfurt.
Diese Wandbeläge, die mit den ebenfalls problemlos zu verarbeitenden Vliestapeten verwandt sind, zeichnen sich durch eine große Stabilität und Reißfestigkeit aus und eignen sich hervorragend als Ersatz für Rollenmakulatur. Eine glatte, edel wirkende Oberfläche ist das Ergebnis - egal ob noch eine weitere Strukturtapete aufgeklebt oder die Wand "nur" farbig getüncht werden soll.
Die modernen Materialien eröffnen jedenfalls erhebliche Rationalisierungspotentiale: Der Untergrund muß gar nicht mehr bzw. nur mit wenig Aufwand vorbereitet werden und es lassen sich in nur einem Arbeitsgang tragfeste und langlebige Untergründe erstellen. Und noch einen Vorteil hat das Material: Wirkt die darüber geklebte Strukturtapete irgendwann einmal verwohnt, kann sie problemlos abgezogen werden.
Flächensanierung:
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Tragfähige, aber strukturierte Untergründe, wie beispielsweise Glasgewebe, können mit Erfurts "Variovlies" schnell wieder für Tapezierungen hergerichtet werden. |

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Mit einem Zahnspachtel wird gefüllter Dispersionskleber auf den Untergrund aufgetragen |

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Alternativ können zum Auftrag des Klebers auch leistungsfähige Airlessgeräte eingesetzt werden. |

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Der aufgespritzte Kleber muß dann mit einem Zahnspachtel gleichmäßig verteilt werden. |

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In das Kleberbett wird das Variovlies eingelegt und mit einem Tapezierspachtel so angedrückt, daß sich der Kleber gleichmäßig verteilt und ein planer Untergrund entsteht. |

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Die so vorbereitete Fläche läßt sich anschließend problemlos mit jedem strukturierten Wandbelag (z.B. Raufaser) bekleben.
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Rißüberbrückung: Belagmaterialien wie Variovlies spielen aber auch bei rissigen oder rißgefährdeten Untergründen ihre Stärken aus. Sie können als Ersatz für Rollenmakulatur auch auf problematischen Untergründen genutzt werden. Die Verklebung erfolgt nach der für den Untergrund notwendigen Vorbehandlung (evt. Spachteln, Rißarmierung) mit Ovalit GF oder Methylan TT ohne Weichzeit. |

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Eine gerissene Altbaudecke soll neu tapeziert werden. |

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Nach dem Auskratzen und Grundieren werden die Risse mit elastischer Fugenmasse gefüllt. |

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Jetzt wird das Variovlies in ein vorgestrichenes Kleisterbett trocken eingelegt. Nach dem Trocknen kann das Variovlies mit Wandbelägen wie Rauhfaser beklebt oder mit Dispersionsfarben überstrichen werden. | |
(mit freundlicher Unterstützung der Firma Erfurt) | |
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