Spätestens die Unwetter und Überschwemmungen im Frühjahr und Sommer des Jahres 2008 haben
das Problem offenkundig gemacht: Auf den Flachdächern von Gewerbeobjekten bildeten sich riesige Seenlandschaften und
auch der einzelne Besitzer eines Flachdachbungalows hatte mit den Wassermassen zu kämpfen.
Da bei Flachdächern das
Regenwasser über eine innen liegende Entwässerung erfolgt, muss der Ablauf bzw. das Sieb, das den Ablauf vor
Verstopfung schützt, immer funktionsfähig sein. Sonst lasten auf dem
Dach tonnenschwere Wassermassen, die sogar
die
Tragfähigkeit beeinträchtigen können.
Stausee auf dem Flachdach eines Anbaus
Die Funktionsfähigkeit erhalten, das ist natürlich leichter gesagt, als getan. Denn
herumfliegendes Laub wird vom Wasser zielstrebig in das Sieb befördert, das in wenigen Minuten verstopft sein kann. Und
schon bildet sich im Wortsinn ein Stausee.
Nach Wolkenbrüchen muss also die Dachlandschaft inspiziert und eventuell das
Sieb von Laub und Schlamm befreit werden. Der Hausbesitzer tut gut daran, Gummistiefel anzuziehen, wenn er in den
"Stausee" steigt, um an den Abfluß heran zu kommen.
Der Ablauf nach der Reinigung des Siebes