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Besser mit Brille - Arbeitsschutz für Heimwerker

Unfälle vermeiden durch Schutzkleidung "Wo gehobelt wird, fallen Späne", sagt ein bekanntes Sprichwort. Doch leider gibt es beim Renovieren, bei Um- und Ausbauarbeiten und bei Tätigkeiten in der Hobbywerkstatt häufig genug nicht nur Späne, sondern auch Unfälle mit kleineren und manchmal auch mit größeren Folgen. Zu den häufigsten Gefahrenquellen zählen Unachtsamkeit und Nachlässigkeit.

So werden herumliegende Kabel leicht zu Stolperfallen und eine Kreissäge, die ohne Schutzabdeckung und Spaltkeil betrieben wird, birgt von vornherein akute Verletzungsgefahr. Gefährlich kann es auch werden, wenn Werkzeug zweckentfremdet verwendet wird: Eine Feile ist kein Brecheisen, eine Zange kein Schraubenschlüssel und ein Schraubendreher kein Stemmeisen.

So manche Verletzung lässt sich durch richtiges Verhalten und geeignete Schutzmaßnahmen von vornherein vermeiden. Man muss sich dazu nicht vor jeder Bastelaktion von Kopf bis Fuß in einen Schutzanzug quälen.

Doch richtig angewendet, minimieren Schutzhelme, Handschuhe, Gehörschutz, Schutzbrillen und Atemschutzmasken zahlreiche Gefahren bei der Arbeit mit den unterschiedlichsten Werkzeugen.
Auch bei einfachen Arbeiten eine Schutzbrille tragen "Am meisten gefährdet sind Hände und Augen", weiß Tomi Sokolov vom Werkzeugspezialisten Emil Lux und empfiehlt deshalb, auch bei auf den ersten Blick einfachen Arbeiten eine Schutzbrille und Handschuhe zu tragen. "Beim Bohren, Schleifen und Trennen behält man so einen sicheren Durchblick und kann auf simple Weise ernsthafte Verletzungen zuverlässig vermeiden."

Beinahe ebenso wichtig ist ein angemessener Gehöhrschutz. Denn Winkelschleifer, Bohrhammer oder Kreissäge erreichen im Betrieb Lautstärken, die bei intensiver Benutzung das Gehör schädigen können.

Gegen den Staub, der beim Bohren, Sägen und vor allem bei Schleifarbeiten entsteht, schützt man sich am besten mit einer Feinstaubmaske. Wenn mit Farben, Lacken, Reinigungs- oder Verdünnungsmitteln gearbeitet wird, ist auf eine gute Belüftung des Arbeitsbereiches zu achten. Doch nicht immer ist das möglich oder ausreichend. In solchen Fällen können Schutzmasken mit passenden Filtern das Einatmen gefährlicher Gase und Dämpfe verhindern.
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