Der Bundesverband für Solarwirtschaft (BSW) hat zwei Entscheidungshilfen veröffentlicht, die unterstützend wirken sollen für
Solaranlageninteressierte, sich für eine Photovoltaikanlage (Solarstrom) oder Solarthermieanlage (Solarwärme) zu entscheiden.
Die Entscheidungshilfen sind firmenneutral gehalten und geben Hinweise darauf, worauf beim Kauf einer Solaranlage geachtet werden
sollte. Wir wollen Ihnen die Checklisten nicht vorenthalten. |
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| Nutzung der Solarenergietechnik |
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| Solarenergie kann |
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1. zur Erzeugung von Strom durch die Photovoltaik eingesetzt werden oder
2. zur Brauchwassererwärmung und zur Heizungsunterstützung durch die Solarthermie. |
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| Der erzeugte Strom wird üblicherweise in das öffentliche Stromnetz eingespeist
und mit gesetzlich festgelegten Sätzen vergütet (Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)). Die erzeugte Wärme wird im eigenen Gebäude
verwendet, um das Brauchwasser zu erwärmen und die Heizung zu unterstützen. Das spart fossile Brennstoffe wie Öl und Gas ein. |
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Was spricht für eine... |
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Photovoltaik-Anlage? |
Solarthermie-Anlage? |
Eine Photovoltaikanlage liefert umweltfreundlichen Strom vom eigenen Dach, der in das öffentliche Stromnetz
eingespeist und dort vergütet wird. Man hat sozusagen ein eigenes Kraftwerk auf seinem Gebäude. Der Strom wird in das öffentliche
Netz eingespeist, man erhält eine gesetzlich festgeschriebene Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).
Das Gesetz verpflichtet den Stromnetzbetreiber, den solar erzeugten Strom gegen Einspeisevergütung über 20 Jahre abzunehmen.
Der Strom kann natürlich auch selbst verwendet werden. Er ist jedoch auf Grund der politischen Gesetzeslage jedoch wirtschaftlicher,
den Strom komplett ins Stromnetz einzuspeisen. In Gegenden ohne Stromnetz wird der Strom in Solarakkus gespeichert und kann rund um
die Uhr verwendet werden.Im Laufe ihrer Lebenszeit liefert eine Solaranlage übrigens rund sechs- bis fünfzehnmal mehr Energie als zu
ihrer Herstellung nötig war. |
Besonders die gestiegenen Preise für fossile Energieträger wie Kohle und Gas können den Ausschlag für den
Bau einer thermischen Solaranlage zur Unterstützung der Brauchwasser-erwärmung und auch der Heizungs-unterstützung geben.
Thermische Solaranlagen sind technisch ausgereift und besitzen eine Nutungsdauer von über 20 Jahren. Sie liefern in unseren
Breiten genug Energie, um bis zu 60 Prozent des jährlichen Energiebedarfs zu decken. Wenn Sie die Heizung erneuern, investieren
sie damit in die nächsten 20 bis 25 Jahre angesichts steigender Öl- und Gaspreise und einer immer unsichereren Versorgungssituation
sollte man vorausschauend planen und investieren.
Der Einbau einer thermischen Solaranlage bietet sich insbesondere bei einer Heizungserneuerung oder einer Dachneueindeckung an.
In einem geplanten Neubau sollte sie von vornherein mit eingeplant werden, wenn die Voraussetzung einer nach Süden oder
Südwesten/Südosten ausgerichteten unverschatteten Dachfläche gegeben ist.
Im Laufe ihrer Lebenszeit liefert eine Solaranlage übrigens zehnmal mehr Energie als zu ihrer Herstellung nötig war. |
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| Wann bietet sich die Errichtung einer Solaranlage besonders an? |
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- Wenn eine Dachsanierung ansteht.
- Wenn eine Heizungssanierung ansteht.
- Wenn Sie klimaschädliches CO2 einsparen wollen.
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| Planung einer Solarthermie oder Photovoltaik-Anlage |
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Planung einer Solaranlage zur Stromerzeugung
Planung einer Solaranlage zur Wärmeerzeugung |