Wer sieht in seinem Garten nicht gerne die kleinen munteren Gesellen, die uns mit ihren Gesangskünsten und Flugmanövern erfreuen. Als
Dank dafür könnten Sie für die Vögel einen Futterplatz mit Tränke tischlern. Auch wenn man die Vögel nur in einem harten Winter füttern soll,
eine Wassertränke nehmen die fliegenden Gesellen das ganze Jahr über gerne an.
Und damit auch unser Auge sich daran erfreuen kann, haben wir für den Futterplatz eine Form gewählt, die dem chinesischen Yin und Yang
ähnelt. Nach der Lehre des Taoismus bilden Yin und Yang die beiden Basiskräfte im Kosmos - Himmel und Erde.
Diese beiden Gegensätze bringen
einander hervor und ergänzen sich, so wie es in unserem Fall die Tränke und der Futterplatz auf ganz praktische Weise tun. |
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Der Futterplatz besteht aus zwei Kiefernholzteilen, die entsprechend zugesägt werden. Die untere Platte wird rund
zugeschnitten und nimmt in einer Bohrung die Trinkschale auf. Die obere Platte bietet eine zusätzliche Sitzfläche für die Vögel.
Oberhalb der zweiten Platte befindet sich der Futterbehälter, in dessen Bodenplatte vier Rundhölzern integriert sind, die als Sitzplätze für
die Vögel dienen. Zusätzlich kann durch das Gitter des Futterbehälters eine zusätzliche Sitzstange geschoben werden.
Der Futterbehälter wird auf eine Platte aufgesetzt, die auf den Standstab mittels einer Bohrung aufgesetzt wird. Der Futterbehälter wird aus
stabilem Drahtgitter angefertigt und ist von oben zugänglich, da die Abdeckung nur lose aufgelegt ist, damit das Futter eingefüllt werden
kann. |
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| Als erstes wird auf einer 18 mm dicken Platte mittels Zirkel ein Kreis mit dem Außendurchmesser von 300 mm gezeichnet
und mit einer Stichsäge ausgesägt. Die scharfen Kanten werden entgratet und feingeschliffen. Die Mittelpunkte der beiden Bohrungen werden
angezeichnet. Die Bohrung von 35 mm wird, falls vorhanden, mit einem Forstnerbohrer gebohrt. Die große Bohrung wird vorgezeichnet und mit der
Stichsäge ausgesägt. Die Größe der Bohrung richtet sich nach der Größe der Schale. Sie sollte einen Rand und von der Größe her einen
Schalenaußendurchmesser von 110 bis 120 mm haben. |
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Für die obere Platte fertigt man sich am Besten eine Schablone an. Mit einem Zirkel wird ein Kreis von 300 mm
Durchmesser geschlagen. Als Hilfsmittel kann man auf der Schablone ein Raster zeichnen, dessen Rastermaß 20 x 20 mm beträgt. Dann werden die
Umrisse (siehe Zeichnung) übertragen und die Bohrungsmitte für die 35 mm Bohrung angezeichnet und mit dem Forstnerbohrer die Öffnung
hergestellt. Alle scharfen Kanten sollten wieder entgratet und geschliffen werden. |
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Der Futterbehälter wird aus einem Drahtgitter gebogen. Das Gitter sollte verzinkt sein und die Öffnungen viereckig und nicht wie beim
Kaninchendraht sechseckig. Die Maschenweiten sollte so groß gewählt werden (mind. 8 mm x 8 mm), dass die Vögel das Futter (Sonnenblumenkerne,
Kürbiskerne usw.) durch die Maschenweiten auch entnehmen können. Gleichzeitig sollte der Draht nicht zu dünn sein, sonst bekommt das Futter
keine Standfestigkeit. Gleichzeitig sollte sich das Drahtgitter aber noch gut biegen lassen. Da es im Handel unterschiedliche Drahtgitter zu
kaufen gibt und man nicht immer die vorgegebenen Maße bekommt, probieren Sie am besten selber aus, welche Stärke Sie verwenden.
Das Drahtgitter sollte auf jeden Fall ca. 180 mm hoch und ca. 252 mm bis 260 mm breit sein. Der Innendurchmesser sollte zusammengerollt so
groß sein, dass er in den Durchmesser von 80 mm des Ober- und Unterteiles passt. Das Gitter muss so zugeschnitten werden, dass keine spitzen
Drahtenden hervorstehen. Damit Boden und Deckel dann auch auf den Futterbehälter passen, sollten diese erst nach den Zusammenrollen des
Drahtes dem Durchmesser angepasst werden. Mit einem Draht werden die Längsseiten zusammengefasst und umwickelt. Gegebenenfalls legen Sie die
beiden Enden übereinander und verbinden diese dann mit dem Draht. Im oberen und unteren Bereich der Drahthülse sollten ebenfalls keine
spitzen Drahtenden hervorstehen. Die Drahthülse wird auf den unteren Boden des Futterbehälters aufgesetzt und mit einem Tacker befestigt. Der
Deckel sollte gut auf den oberen Teil der Drahthülse passen, er wird nur aufgesetzt, damit man das Futter auswechseln, bzw. erneuern kann. |
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Im nächsten Schritt werden Ober- und Unterteil des Futterbehälters angefertigt. Das Unterteil besteht aus einer
Holzscheibe mit einem Durchmesser von 100 mm und einer Dicke von 18 mm. Auf einer Seite wird auf eine Tiefe von 6 mm eine Fläche mit dem
Durchmesser von 80 mm (den Futterbehälter-Innendurchmesser gegebenenfalls anpassen) abgedreht. Besitzt man keine Drehbank, kann man sich auch
damit behelfen, dass man zwei im Durchmesser benötigte Scheiben mittels Holzdübel und nicht rostenden Holzschrauben miteinander verleimt.
Der Boden des Futterbehälters erhält mittig eine Bohrung von 35 mm Durchmesser und einer Tiefe von 12 mm zur Aufnahme des Standstabes.
Seitlich bekommt die Rundscheibe vier Bohrungen, jeweils um 90° versetzt und mit einer Tiefe von 15 mm für die Vogelsitzstangen. Vier
Rundhölzer mit einem Durchmesser von 6 mm werden auf Länge zugesägt, in die Bohrungen eingesetzt und mit wasserfestem Holzleim verleimt. |
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Der Deckel des Futterbehälters wird wie der Boden gefertigt. Er bekommt keinerlei Bohrungen. Er kann ebenfalls, wenn
nötig bzw. keine Drehbank vorhanden ist aus zwei Rundscheiben gefertigt werden. Die Kanten von Ober- und Unterteil sollten ebenfalls
entgratet und geschliffen werden.
Für die Standstange wird ein Rundholzstab mit einem Durchmesser vom 35 mm und einer Länge von 1600 mm benötigt. Er erhält
4 Bohrungen von 6 mm Durchmesser. Die Maße entnehmen Sie bitte der Zeichnung. In diese Bohrungen werden Rundhölzer eingeschoben, hierauf
ruhen die beiden Holzplatten. Beim Bohren sollten Sie vorsichtig vorgehen, damit das Holz nicht splittert. Spannen Sie dazu den Stab ein.
Sägen Sie die vier Rundhölzer auf Länge zu.
Nach dem Schleifen aller Teile werden diese mit wetterfester Holzlasur gestrichen. |
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Nun werden die Teile zusammengebaut. Dazu werden die unteren Rundhölzer gleichmäßig in den Stab gesteckt und die
Grundplatte auf das Rundholz geschoben, bis die Platte auf den beiden Hölzern ruht. Nun werden die oberen Hölzer in den Rundstab gesteckt und
die obere Platte auf den Rundstab geschoben bis sie auf den Rundhölzer ruht. Beide Platten werden so ausgerichtet, dass sie das
Yin-Yang-Symbol ergeben. In die untere Platte wird die Wasserschale eingesetzt.
Dann wird der vorgefertigte Futtertrog noch auf die Standstange aufgesetzt. Wer will kann auch noch mittig durch den Futterbehälter eine
Sitzstange aus Rundholz schieben. Nun müssen Sie nur noch einen passenden Platz für den Futterplatz in Ihrem Garten suchen.
Sie können natürlich auch einen fertigen Vogelfutterspender aus dem Fachhandel verwenden, wenn Sie sich nicht die Arbeit mit dem
Futterbehälter machen wollen. Meistens sind diese schon am Boden durchbohrt, sonst holen Sie dies einfach nach und verschrauben dann den
Boden mit dem Standstab. |
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| Materialliste: |
| Nr. |
Stck. |
Benennung |
Maße |
Material |
| 1 |
1 |
Untere Platte |
18 x 300 x 300 mm |
Massivholz Kiefer, Fichte |
| 2 |
1 |
obere Platte |
18x 225 x 300 mm |
Kiefer, Fichte |
| 3 |
1 |
Futterbehälter-Boden |
Durchmesser 100 mm x 18 mm |
Buche |
| |
1 |
eventl. |
Durchmesser 80 mm x 6 mm |
Massivholz Kiefer, Fichte |
| |
1 |
eventl. |
Durchmesser 100 mm x 12 mm |
Massivholz Kiefer, Fichte |
| 4 |
1 |
Futterbehälter-Deckel |
Durchmesser 100 mm x 18 mm |
Massivholz Kiefer, Fichte |
| |
1 |
eventl. |
Durchmesser 80 mm x 6 mm |
Massivholz Kiefer, Fichte |
| |
1 |
eventl. |
Durchmesser 100 mm x 12 mm |
Massivholz Kiefer, Fichte |
| 5 |
1 |
Standstab |
Durchmesser 35 mm x 1600 mm |
Rundholz Buche |
| 6 |
4 |
Sicherungsstäbe |
Durchmesser 6 mm x 80 mm |
Rundholz Buche |
| 7 |
4 |
Sitzstange |
Durchmesser 6 mm x 70 mm |
Rundholz Buche |
| 8 |
1 |
Sitzstange |
Durchmesser 6 mm x 180 mm |
Rundholz Buche |
| 9 |
1 |
Futterkorb |
Fertigmaß: Innendurchm. 80 mm x 180 mm |
Gitterdraht verzinkt |
| 10 |
1 |
Wasserschale |
Durchmesser 110 mm oder 120 mm |
Edelstahl |
| Draht zum Verbinden des Futterbehäter-Gitters |
| wasserfester Holzleim, wasserfeste Holzlasur, event. Holzdübel, nichtrostende Holzschrauben |
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