| Betondachsteine sind heute wohl das am meisten gefundene Dachdeck-Material. Im Laufe der Jahre werden mit Betonsteinen gedeckte Dächer häufig unansehnlich. Eine Dachbeschichtung von Durexon ist in diesem Falle eine sinnvolle Maßnahme zur Werterhaltung der Immobilie. Der körperlich fitte und versierte Heimwerker kann die Dachbeschichtung sogar selbst und mit den Wunschfarben vornehmen. |
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| Schritt 1: Reinigung |
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| Das Dach muß für eine Beschichtung frei von Moosen, Algen, Flechten, Schmutz,
Staub und trennenden Schichten sein.
Also wird das Dach mit einem Hochdruckreiniger (je stärker desto besser, bis 200 bar)
mit einer sog. "Dreckfräse" (= rotierender Strahl in der Düse) gereinigt.
Achtung: Nasse Dächer sind extrem rutschig, also Eigensicherung mit Leiter und/oder
Seil nicht vergessen.
Keinesfalls darf dem Reinigungswasser ein Reinigungsmittel zugesetzt werden, dies
würde später die Anhaftung der Beschichtung verschlechtern.
Ist der Hochdruckreiniger zu schwach oder nicht vorhanden, kann auch mit scharfem
Besen und der Stahlbürste gereinigt werden – eine jedoch mühsame Arbeit.
Reinigen kann man auch bei Regenwetter, denn das Dach wird ja sowieso naß.
Erkennt man Flächen, von denen das Wasser abperlt, so hat man "Trennschichten".
Diese müssen solange gereinigt werden, bis kein Abperlen mehr stattfindet. Hier kann
dann ein haushaltsüblicher Reiniger eingesetzt werden, aber gut mit Wasser
nachspülen. |
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| Im Endergebnis muß das Dach sauber sein, wie hier im Bild. |
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| Jetzt ist die richtige Zeit, um das Dach auf Schäden zu untersuchen. First- und
Gratmörtel werden ersetzt (wenn man nicht komplett neu die Trockenvariante wählt),
rissige oder defekte Pfannen werden mit DUREXON Faserspachtel 2490FS repariert
oder doch ganz ersetzt, schlecht sitzende Pfannen werden zurechtgerückt. |
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| Schritt 2: Grundierung |
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Die Grundierung hat mehrere Aufgaben. Sie soll den Untergrund verfestigen, ihn gegen
die folgende Beschichtung abdichten und die Anhaftung der Beschichtung verbessern.
Sie haben zwei unterschiedliche Grundierungsmöglichkeiten:
- Die Dachbeschichtung DUREXON A-200 wird mit 10% Wasser verdünnt und
aufgetragen. Dies ist der Normalfall.
- Der lösemittelhaltige Tiefengrund DUREXON 2810 wird dann eingesetzt, wenn
der Betondachstein oberflächig sehr angegriffen ist, wenn er "sandet". Dies
bedeutet, dass nach dem Reinigen beim Darüberstreichen mit der Hand Körner
und Staub abgewischt werden können. Normalerweise ist dies erst nach 25
Jahren zu erwarten. Für Faserzementplatten ist DUREXON 2810 obligatorisch!
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Die Grundierung kann mit einem mittleren Quast, mit einer Vliesrolle ("sieht aus wie
Watte") oder mit einer Airless-Spritze aufgebracht werden (Airless = ohne Luft, also kein
Kompressor). Die Grundierung aus DUREXON 2810 kann auch mit einer einfachen
Gartenspritze, wie sie zum Spritzen von Unkrautvernichtungsmitteln eingesetzt wird,
aufgebracht werden.
Zu beachten ist, dass der Quast oder die Rolle bis zu 800g Farbe aufnehmen. Das
Werkzeug sollte also nicht zu groß gewählt werden, denn "das geht in die Arme".
Airlessspritzen muß gelernt sein, ein Laie hat meist nicht die Erfahrung. Ungeeignet
sind auch kleine Hobbyspritzen, da diese oft den Druck und den Durchsatz nicht
bringen.
Lack-Airlessgeräte sind auch wegen der kleinen Düsen ungeeignet.
Wenn Sie dennoch spritzen wollen, finden Sie alle notwendigen techn. Daten im
Produktblatt DUREXON A-200.
Da die Dachbeschichtung DUREXON A-200 in 15-kg oder 30-kg-Gebinden (wegen der
Airless) geliefert wird, füllt man sich zweckmäßigerweise etwas in einen kleineren Eimer
um. Damit dieser auf dem Dach stehen kann, baut man sich ein Pult entsprechend der
Dachneigung, wie hier auf dem Bild. |
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Zum Grundieren darf das Dach feucht aber nicht nass sein, außer bei DUREXON 2810,
hier ist Trockenheit gefordert. Die Temperatur darf nicht unter +5º C und nicht über
+40º C liegen.
Der Verbrauch liegt bei ca. 200g DUREXON A-200 plus 20 g Wasser pro qm.
Bei Grundierung mit DUREXON 2810 brauchen Sie 300 g/qm.
Die Trocknung ist abhängig von Sonne, Wind und Temperatur. Regen oder Tau in die
frische Grundierung ist unbedingt zu vermeiden, da dann die Grundierung ausblutet und
abgewaschen wird. Sie haben dann nicht nur umsonst gearbeitet, da Sie den
Arbeitsgang wiederholen müssen, sonder Sie haben auch unnötig die Umwelt belastet.
Vergessen Sie nicht die Ortgänge, das sind die Seitenflächen Ihres Daches.
Reinigen Sie Ihr Werkzeug immer sofort mit Wasser, bei DUREXON 2810 mit
DUREXON cryl-Verdünnung.
Entfernen Sie Farbspritzer sofort mit Wasser – die Farbe geht sonst nicht mehr weg! |
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| Schritt 3: Beschichtung |
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Die Beschichtung mit DUREXON A-200 erfolgt beim Airless-Spritzen unverdünnt.
Beim Streichen oder Rollen sollten 2-3% Wasser zugesetzt werden, um die
Streichbarkeit zu verbessern – keinesfalls mehr!
Die allgemeinen Regeln wie bei der Grundierung gelten auch hier.
Beschichten Sie nicht bei Temperaturen unter +50 C und nicht über +400 C
Dachtemperatur – nicht Lufttemperatur!
Überschreiten Sie die Mengenvorgabe von 300g/qm DUREXON A-200 pro Schicht bei
zwei Schichten möglichst nicht. Zu dicke Schichten trocknen schlechter, behindern die
Atmung des Daches – und kosten unnötig Geld. |
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So sieht dann Ihr Dach fertig aus – und es hat die Mühe gelohnt.
Wollen Sie den hohen Glanz Ihres Daches noch erhöhen, können Sie jetzt noch
Dachlack DUREXON 17D in zwei Schichten zu je ca. 200g/qm auftragen. Dies
verbessert auch noch die Selbstreinigung durch den Regen. Das Dach sieht dann fast
wie glasiert aus.
Wir bedanken uns bei Herrn Reiner Schenkies aus 25436 Heidgraben für die Bilder.
Dort in der Dorfstr. 34 ist das obige Haus zu besichtigen – es lohnt sich. |
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