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Holzverfeuerung ökologisch sinnvoll
Von einem "Späneofen" hat der eine oder andere sicherlich schon einmal gehört. Solche Öfen befinden sich - allerdings bei stark
abfallender Tendenz - in Schreinereien, wo die Holzabfälle verbrannt und über den Späneofen die ganze Werkstatt beheizt wurde. Da beim
Verbrennen trockenen Holzes die gleiche C02-Belastung entsteht, wie bei der natürlichen Holzverrottung im Wald, ist aus ökologischen Gründen gegen
eine Holzverfeuerung nichts zu sagen - w e n n, ja wenn in den Schreinereien überhaupt noch massives, unbehandeltes Holz anfallen würde.
Holzfaserplatten, Kunststoff-Furnierplatten und dergleichen dürfen aber nicht verbrannt werden, weshalb mehr und mehr Tischler ihre Späneöfen
abgebaut haben.
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10-mal geringere Schwefelbelastung als bei Heizöl Ganz anders verhält es sich beim
Heizen mit sog. Holz-Pellets, die über spezielle Brenner verfeuert werden und mit denen ein Einfamilienhaus genauso beheizt werden kann, wie mit
einer Gas- oder Ölheizung - die Warmwasserbereitung inbegriffen. Berücksichtigt man, daß beim Verbrennen von Holz-Pellets zehnmal weniger
Schwefelbelastungen in die Atmosphäre abgegeben werden, als bei der Heizölverfeuerung, dann wird sicherlich auch ein ökologisch besonders
interessierter Bauherr nachdenklich.
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Holz-Pellets - was ist das? Hat es sich bewährt? |
Holz-Pellets werden hergestellt aus den Massivholzabfällen der Holzindustrie. Es entweichen also keine gefährlichen chemischen Substanzen, wie sie etwa beim Verbrennen kunstharzgebundener Werkstoffplatten entstehen. Die Pellets sind auch absolut trocken, eine wichtige Voraussetzung für optimale Energieausbeute und umweltschonende Verbrennungsvorgänge. Die Pellets sind kaum größer als Maiskörner und werden als Heizmaterial seit den frühen 80-er Jahren in den Holzländern USA und Kanada und seit den 90-er Jahren in den skandinavischen Holzländern im steigenden Maße verfeuert. In Schweden werden jährlich etwa 1,5 Mio Tonnen Pellets hergestellt. Man kann also sagen: Die Pellet-Heizmethode hat ihre Bewährungsprobe bestanden.
Inzwischen gibt es auch eine bundesweite Pellet-Marke nach Güterrichtlinien des Pelletverbandes Deutschland. Diese werden in 15 kg-Säcken angeboten oder aber als Siloware.
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Wer liefert die Pellets an, wo werden sie gelagert? |
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Pellets werden über den Brennstoffhandel und über Raiffeisen-Genossenschaften ausgeliefert - in "Pump-LKW'S". Die kleinen Holzstäbchen werden in einen
Vorratsraum gepumpt, etwa in den ehemaligen Lagerraum des Erdöltanks oder in einen außem am Haus angebauten (absout "wasserdichten") Schuppen. Wer
keinen Lagerraum hat oder seine Kellerräume für andere Zwecke braucht, nämlich für seine Hobbywerkstatt oder seine Sauna, dem kann natürlich auch
geholfen werden. Die Firma MALL Umweltsysteme hat einen Holzpelletspeicher auf den Markt gebracht, der im Garten eingegraben wird ähnlich der
bekannten Heizöl-Lagertanks. Aus diesem Tank werden die Pellets einfach in den Heizkessel gepumpt. Über dieses System erfahren Sie mehr, wenn
Sie hier klicken.
Für die Jahresversorgung eines Einfamilienhauses genügen - je nach Größe - Räume von 2 x 2 bis 2 x 3 m
Lagerfläche. Von dort geraten die Pellets - entweder durch sog. Steigschnecken oder durch Ansaugpumpen - in den Fallschacht des Heizkessels und von
dort in den Brennraum. Das alles geschieht automatisch. Das Verfahren ist also ähnlich wie bei Heizöl, nur mit dem Vorteil, daß keine
Geruchsbelästigungen entstehen, daß keine Auffangwanne gebaut zu werden braucht, denn Holzpellets können nicht leck schlagen, und daß keine
Grundwasserschutzversicherung abgeschlossen zu werden braucht, denn Holz kann das Grundwasser nicht verschmutzen. |
Natürlich fällt Asche an - aber so wenig, daß der Aschebehälter nach Herstellerangaben nur einmal im Monat entleert zu
werden braucht. Das Asche-Entleeren ist sicherlich ein Nachteil. Der Vorteil ist, daß die Pellets im Haus einen angenehmen Holzduft verbreiten und in
jedem Fall angenehmer riechen als Heizöl.
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Herstellerliste von Heizkesseln für Holzfeuerung Das feuern von Holz, sei
es als Holzpellets, als Hackschnitzel oder als Scheite, wird wieder modern. Da Holz in diesem modernen Heizkellel sauber verbrennt, gewinnt dieser
nachwachsende Brennstoff an Marktbedeutung. Hier eine Liste der Hersteller, die solche Heizkessel produzieren:
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