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Schornstein-Abdeckung regelmäßig inspizieren

Wer geht schon auf seinem Dach spazieren und schaut sich die Betonabdeckung seines Schornsteins an? Keiner, denn das Risiko eines Absturzes will wohl kein Hausbesitzer auf sich nehmen.

So bleiben Schäden jahrelang unentdeckt und vergrößern sich, wie das Foto vom Schornstein eines 20 Jahre altes Hauses zeigt.

Der Schaden müßte an sich dem Schornsteinfeger auffallen. Doch dafür ist er ja als Quasi-Beamter nicht zuständig.
Er ist für das Reinigen des Schornsteins zuständig, auch wenn es heutzutage überwiegend nichts mehr zu reinigen gibt dank Erdgasheizung und moderner Heizwerttechnik. Das hindert den Schornsteinfeger allerdings nicht, jährlich ein Quasi-Fegen vorzunehmen, Gebühren zu kassieren und Schäden wie auf dem Foto zu übersehen.

Also sollten Sie alle drei bis vier Jahre einen Dachdecker nachsehen lassen, was sich da oben so tut. Im konkreten Fall war die Betonabdeckung zur Zinkumrandung undicht. Der Beton wies auch Risse auf, in die natürlich Wasser eindrang. Die fachliche Sanierung sah so aus:

• die Betonabdeckung wurde mit Haftgrund vorgestrichen und dann mit flüssigem Kunststoff versiegelt

• Der Übergang zur Zinkabdeckung wurde zusätzlich mit einem Vlies versehen zwecks
  Bewegungsaufnahme (Metall bewegt sich je nach Temperatur)

• Fehlstellen unter dem Lager wurden mit Silikon versiegelt.

Kosten: ca. 130 bis 150 €, je nach Dachdeckerbetrieb
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